Die Paradoxie des menschlichen Seins
Das menschliche Sein in seinem Selbstbewusstsein erfährt je nach Betrachtung seines Selbst gleichzeitig Bedeutung und Bedeutungslosigkeit: relative Bedeutungen und Wertschätzungen innerhalb der eigenen Familie, Gemeinschaft und Gesellschaft gegenüber der Bedeutungslosigkeit aus der Sicht kosmischer Unendlichkeit.
Da eine bewusste kosmische Bedeutungslosigkeit unerträglich ist, wird durch die Glaubensfähigkeit des Menschen seine mikrokosmische Winzigkeit gegenüber dem Makrokosmos als ein nicht unbedeutsames „Rädchen im Getriebe“ relativiert. Welche Bedeutung der Mensch in unserem Sonnensystem, in unserer Galaxie oder gar im Kosmos hat, ist streng wissenschaftlich und auch philosophisch nicht messbar oder einsichtig. Durch selbst erhaltende Einschränkung des Selbstbewusstseins auf irdische Existenzbereiche der Menschheit, bleibt eine relative Wichtigkeit und Bedeutsamkeit des Menschen individuell verschieden erhalten.
Die „Krönung“ dieser Paradoxie ist paradoxerweise meine hier beschriebene Paradoxie menschlicher Existenz, damit ich selbst eine Bedeutung bei den Lesern erlange…
Volker Zdunnek aka Philos60