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www.BESTRING.de BOXER MUHAMMAD ALI CASSiUS CLAY

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  • NISA5555NISA5555am 8. März 2008 22:42| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
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318

  • www.ALI.com

    www.BESTRING.de

    MOHAMAD ALI MOHAMMAD ALI MUHAMED ALI MUHAMMED ALI MOHAMED ALi
    Muhammed Fatih Türk Mohamad Mohammad Muhammad Muhamed OGUZ wesseling brühl köln ring boxen boksen boxring bestring champ Foreman Thysen Faustkampf, Knock-out, Haken, Uppercut, Gewichtsklassen, WBA, WBC, Muhammad Ali, Evander Holyfield, Witali und Wladimir Klitschko, Lennox Lewis, Henry Maske, Max Schmeling, Axel Schulz, Mike Tyson, Frauenboxen Inhalt/Features:
    Geburtsname Cassius Marcellus Clay
    Kampfname(n) The Greatest
    Gewichtsklasse Schwergewicht
    Nationalität US-Amerikanisch
    Geburtstag 17. Januar 1942
    Geburtsort Louisville
    Todestag
    Todesort
    Stil Linksauslage
    Größe 1,90 m
    Kampfstatistik
    Kämpfe 61
    Siege 56
    K.-o.-Siege 37
    Niederlagen 5


    Decades ago, documentary filmmaker Leon Gast attempted to complete a feature about the 1974 "Rumble in the Jungle" championship bout between boxers Muhammad Ali and George Foreman in Kinshasa, Zaire. Sundry complications, though, held up the project until its release in 1996. It was well worth the delay. From Gast's perspective of modern history, the six weeks Ali and Foreman were forced to spend waiting in Africa for their fight to take place now looks like an important moment in America's cultural understanding of African American roots. In a nutshell, Ali had been stripped of his heavyweight champion title because his opposition to the Vietnam War-era draft had landed him in prison. Reigning champ Foreman agreed to a Don King-promoted match in Kinshasa, but after all parties got there the fight was put off. Gast captures the charismatic Ali, in the ensuing days and weeks, going out among the people and getting to know them while the more reclusive Foreman keeps to his own company. Meanwhile, King brings over black American artists such as James Brown and the Spinners to mix it up with African musicians. The sense of excitement and connection is thrilling, as is the boxing footage of Foreman and Ali finally taking swings at one another in a titanic duel. Writers George Plimpton and Norman Mailer, each of whom was covering the fight as journalists, are on hand to recollect the details. Whether you're a fight fan or not, this is a unique experience and a fascinating insight into America's sense of identity.
    Mit dem Oscar ausgezeichnete Dokumentation über das Box-Ereignis des 20. Jahrhunderts, dem "Rumble in the Jungle" zwischen Muhammad Ali & George Foreman.

    Get to know the world's most famous boxers like you never have before, and relive boxing's most thrilling moments!

    Six of the greatest boxers of our time are featured in Latin Legends, hosted by Edward James Olmos, with dazzling highlights from the spectacular careers of Roberto Duran, Julio Cesar Chavez, Alexis Arguello, Carlos Ortiz, Kid Gavilan and Salvador Sanchez. World Heavyweight Champions includes highlights of more than 30 fights, plus interviews with the greats and rare footage of Muhammad Ali, Joe Frazier, Larry Holmes, George Foreman and Ken Norton at a private dinner party hosted by baseball's legendary Reggie Jackson.Ein sensationelles 2er DVD-SET mit über 50 Box-Kämpfen und den besten Boxern aller Zeiten! Muhammad Ali, Foreman, Holmes, Frazier, Norton, Ortiz oder Julio Cesar Chavez. Knapp 4 Stunden Box-Gesch
    Kindheit und erster Kontakt mit dem Boxsport [Bearbeiten]Clay wurde 1942 als erster von zwei Söhnen geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Eltern benannten ihren Sohn nach dem Politiker und Gegner der Sklaverei Cassius Marcellus Clay. Mit dem Boxtraining begann der zwölfjährige Clay 1954 aus Wut über den Diebstahl seines Fahrrades – er hoffte, den Dieb dadurch bestrafen zu können, wenn er ihn erwischte.[1] Im Alter von 16 Jahren verließ Clay die Schule mit schlechten Noten und konzentrierte sich auf sein Boxtraining.


    Karriere [Bearbeiten]
    Karrierebeginn [Bearbeiten]Innerhalb weniger Jahre konnte Clay sämtliche nationalen Amateurtitel erringen. Bei den Olympischen Spielen 1960 gewann er in Rom die olympische Goldmedaille im Halbschwergewicht. Oft wird gesagt, dass Clay aus Frust über die trotzdem anhaltende Diskriminierung in seiner Heimatstadt die Goldmedaille in den durch Louisville fließenden Ohio River geworfen habe. Jedoch hat er später Freunden verraten, dass er diese schlicht verlegt hatte.[2] Noch im selben Jahr wurde Cassius Clay Profi.

    Clay stellte fest, dass ein Wrestler namens Gorgeous George ein größeres Aufsehen bei Presse und Zuschauern erzielte als ein bescheiden auftretender Nachwuchsboxer wie er. Daraufhin kopierte Clay den Stil von George und lieferte der Presse von nun an immer neues Material in Form von Spottreimen über seine Gegner, Vorhersagen über die Runde seines K.o.-Sieges („Archie Moore will be on the floor in round four“, „Archie Moore wird in der vierten Runde am Boden liegen“) und anderen Äußerungen.[3] Mit diesem provozierend zur Schau getragenen Selbstbewusstsein wurde Clay schnell berühmt. Weil Clays Vorhersagen über den Ausgang oft zutrafen und die Gegner tatsächlich in den vorhergesagten Runden zu Boden gingen, wurde er des Betrugs verdächtigt. Derartige Verdächtigungen fanden allerdings nie irgendeine Bestätigung.


    Aufstieg und erste Weltmeisterschaft (1964) [Bearbeiten]
    Muhammad Ali 1967Im Februar des Jahres 1964 bekam Clay die Chance auf einen Weltmeisterschaftskampf gegen Sonny Liston, nachdem er zuvor Doug Jones und den englischen Europameister Henry Cooper besiegt hatte. Viele Journalisten mochten Clays selbstsichere Art nicht und prophezeiten ihm eine Niederlage gegen Liston, so auch Arthur Daley von der New York Times: „The irritatingly confident Cassius enters this bout with one trifling handicap. He can’t fight as well as he can talk.“ („Der auf lästige Weise selbstbewusste Cassius bestreitet diesen Titelkampf mit nur einem unbedeutenden Nachteil. Er kann nicht so gut kämpfen, wie er reden kann.“).[4]

    Trotzdem gewann der mit Sieben zu Eins als Außenseiter gesetzte Clay nach der Aufgabe seines Gegners in der sechsten Runde. In tumultartigen Szenen brüllte Clay nach dem Sieg immer wieder „I shook up the world!“ und „I am the greatest!“ in die Mikrofone. Die Bilder von ihm mit weit aufgerissenem Mund und Augen gingen um die Welt.

    Im weiteren Verlauf des Jahres machte Clay seine Mitgliedschaft in der Nation of Islam öffentlich, einer islamisch inspirierten, aber in vieler Hinsicht eigenständigen Religion unter amerikanischen Schwarzen, und wählte Muhammad Ali als Namen. Ab 1975 bekannte er sich zum orthodoxen sunnitischen Islam. [5].


    Der Rückkampf gegen Liston [Bearbeiten]Im Rückkampf in Lewiston, Maine wurde Liston von Ali bereits in der 1. Runde nach nur 105 Sekunden Kampf vom so genannten „Phantomschlag“ („Phantom Punch“, auch als „Anchor Punch“ bekannt geworden) niedergestreckt, einem kurzen, harten, rechten Cross an Schläfe oder Kiefer[6], der weder von Liston noch von großen Teilen des Publikums gesehen worden war. Ali schrie daraufhin den am Boden liegenden Liston mit den Worten „Get up, you bum!“ („Komm hoch, du Penner!“) wutentbrannt an und Ringrichter Jersey Joe Walcott zählte zunächst weder an noch aus, da er den wütend bei Liston stehenden und schreienden Ali von diesem wegzudrängen suchte. Der Kampf wurde dann zunächst wieder freigegeben, unmittelbar darauf jedoch beendet, als Nat Fleischer, der Gründer des Ring Magazines, Walcott darauf hinwies, dass Liston schon deutlich mehr als 10 Sekunden am Boden gewesen sei.

    Der nur von wenigen Zuschauern gesehene „Phantom Punch“ gab im Verbund mit Listons scheinbarer Unbesiegbarkeit und dessen dubiosen Kontakten zur Mafia vielfach Anlass für Spekulationen über einen möglichen Betrug. Diese wurden andererseits wegen der offensichtlichen Feindschaft zwischen den beiden Boxern bezweifelt, so hatte Liston vor dem ersten Kampf, auf die Provokationen Clays angesprochen, erklärt, dass er die Absicht habe, Clay umzubringen. Auch in seiner Autobiografie wandte sich Ali gegen jede solche Interpretation und erklärte explizit: „Tatsache ist, dass noch niemals ein Kampf weniger abgesprochen war als dieser.“[7].

    Auch Film- und Fotoaufnahmen beweisen im Nachhinein deutlich, dass Liston von Ali tatsächlich schwer getroffen worden war. Deutlich ist die entspannte Muskulatur von Listons Körper während des Sturzes zu sehen, die seine Bewusstlosigkeit zu diesem Zeitpunkt erkennen lässt.

    In dem Augenblick, als Ali wütend und schreiend über dem liegenden Liston steht, entstand eines der bekanntesten Fotos von Ali, geschossen von Neil Leifer.[8] Dieses Foto (eigentlich ein Farbbild, aber als Schwarzweißbild berühmt geworden), nannte sein Biograph David Remnick später „Ali wild und schön (...), vielleicht (...) das nachhaltigste Bild Alis im Kampf überhaupt.“[6].


    Karrierehöhepunkt und Titelverlust (1967) [Bearbeiten]Mitte der 60er Jahre war Ali auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er traf die Beatles und Elvis Presley und verteidigte seinen Titel unter anderem gegen Ex-Weltmeister Floyd Patterson und dann im Frankfurter Waldstadion gegen den deutschen Europameister Karl Mildenberger (Mildenberger machte ihm einige Probleme, er kam bis in die 12. Runde, woraufhin Ali im Anschluss sagte, nie mehr wieder gegen Mildenberger zu boxen), ferner gegen George Chuvalo, Henry Cooper, Brian London, Cleveland Williams, Ernie Terrell und Zora Folley.

    Ali war äußerst flink, dazu provozierte er oft die Gegner, indem er die Hände neben den Hüften hängen ließ, anstatt sich zu decken. Seine Beine waren jedoch so schnell und die Hüfte so beweglich, dass er fast jeden Schlag auspendeln konnte. Tatsächlich bekam er kaum Treffer an den Kopf, kokettierte mit seinem Aussehen und prahlte, dass er nach „vielen Kämpfen immer noch so hübsch wie ein Mädchen“ sei. Mit einer rasanten tänzerischen Beinkombination namens „Ali Shuffle“ verblüffte er Gegner und Publikum.[9] Gelegentlich ließ er sich demonstrativ mehrmals hintereinander in die durchtrainierte Seite des Körpers schlagen, ohne dass dies erkennbare Wirkungen zeigte – abgesehen davon, dass der Gegner demoralisiert wurde.[4]

    Im April 1967 wurde Ali der Titel aberkannt, nachdem er sich geweigert hatte, den Wehrdienst anzutreten. Er wurde zu fünf Jahren Gefängnis und 10.000 US-Dollar Strafe verurteilt, blieb aber gegen Kaution auf freiem Fuß. Später wurde das Urteil aufgehoben, aber er erhielt keine Boxlizenz mehr. Sein Reisepass wurde ihm entzogen und so musste er drei Jahre inaktiv bleiben. In dieser Zeit trat er viel im Fernsehen auf und äußerte sich dort zu gesellschaftspolitischen Fragen. Finanzielle Probleme traten auf, die er nur dank der Gagen für Fernsehauftritte und Reden an öffentlichen Einrichtungen, wie z. B. Universitäten, überbrücken konnte.


    Comeback (1970-1974) [Bearbeiten]Erst 1970 durfte Ali wieder in den Ring steigen. Nach zwei Aufbaukämpfen stellte er sich Joe Frazier. Im so genannten „Kampf des Jahrhunderts“ zweier ungeschlagener Weltmeister brachte ihm Frazier am 8. März 1971 seine erste Niederlage bei. Nach der langen Pause präsentierte sich Ali nicht mehr so beweglich wie früher und die jungen Gegner hatten zwischenzeitlich seinen Stil genau studiert.

    Ali musste nun von vorne anfangen und sich erst wieder das Recht auf einen neuen WM-Kampf verdienen, indem er alle anderen potentiellen Gegner des Weltmeisters schlug. Im Kampf gegen Ken Norton im März 1973 musste Ali seine zweite Niederlage hinnehmen und erlitt gar einen Kieferbruch, wie sich im Nachhinein herausstellte.

    Aber Ali kämpfte weiter, insbesondere in und mit den Medien, indem er seine von früher bekannte Sprücheklopferei fast zur psychologischen Kriegführung ausbaute. So riefen er und sein Betreuer Drew „Bundini“ Brown vor Kämpfen gemeinsam den Wahlspruch „Float like a butterfly, sting like a bee“ („Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene“), der Alis früheren Kampfstil verdeutlichte.

    Noch im September 1973 kam es zur Revanche zwischen Ali und Norton. Auch diesmal kämpfte Norton sehr aggressiv und bereitete Ali bis zum Schluss enorme Schwierigkeiten. Doch Ali gelang es in den letzten beiden Runden, dem müde gewordenen Norton gezielte Rechts-Links-Kombinationen zuzufügen. In einer Split Decision entschieden zwei der drei Punktrichter zugunsten von Ali.

    Im Oktober 1973 besiegte er den Holländer Rudi Lubbers in Jakarta problemlos nach Punkten.

    Im Frühjahr 1974 gewann Ali den umso wichtigeren Rückkampf gegen den inzwischen entthronten Joe Frazier. Hier stimmten die Punktrichter einstimmig für Ali. Somit war der Weg frei für die Herausforderung des amtierenden Weltmeisters Foreman.


    „Rumble in the Jungle“ (1974) [Bearbeiten]Siehe auch: Hauptartikel Rumble in the Jungle

    Weltmeister war inzwischen George Foreman, Olympiasieger von 1968. Er war in 40 Profikämpfen ungeschlagen und schlug die meisten seiner Gegner innerhalb weniger Runden K.o. Ähnlich wie vor 10 Jahren gegen Liston war Ali der Außenseiter, diesmal zudem mit 32 Jahren der Ältere. Allgemein wurde erwartet, dass Alis Karriere durch einen schnellen und deutlichen K.O. beendet werden würde. Führende amerikanische Sportjournalisten sahen keinerlei Chance für Ali, diesen Kampf erfolgreich zu bestreiten. Auf einigen Sendern wurden sogar schon Abschiedsbeiträge für den wohl bekanntesten Boxer aller Zeiten ausgestrahlt.

    Der Kampf war für den Herbst 1974 in Kinshasa (Zaire, heute: Kongo) angesetzt worden und wurde als sogenannter „Rumble in the Jungle“ bezeichnet. Organisiert wurde er vom schwarzen Box-Promotor Don King. Finanziert wurde er größtenteils vom Diktator Mobutu, der den Kampf als Werbemaßnahme für Zaire sowie Afrika nutzte. Der Kampf musste wegen einer Verletzung Foremans um einen Monat verschoben werden, wobei alle Beteiligten im Lande blieben. Während Foreman sich bei den Einwohnern unbeliebt machte, indem er mit einem Deutschen Schäferhund auftrat, was die einheimische Bevölkerung an unliebsame Vorfälle aus der belgischen Kolonialzeit erinnerte, brachte Ali die Einwohner durch Kontaktfreudigkeit und Charisma auf seine Seite. Diese feuerten ihn überall, wenn sie ihn z.B. beim Lauftraining auf den Straßen sahen, mit dem Schlachtruf „Ali, boma ye!“ („Ali, töte ihn!“) an.

    Zudem hatte Ali durch die Pause Zeit für psychologische Spielchen, mit denen er Foreman und die Öffentlichkeit zu Stellungnahmen herausforderte. Legendär war die Ankündigung Alis, wieder „zu fliegen wie ein Schmetterling und zu stechen wie eine Biene“. In diversen Pressekonferenzen kündigte der Ex-Champion an, wie er seinen Kontrahenten durch Schnelligkeit und Intelligenz vernichten würde. Einige seiner Sprüche erinnern im Rückblick an den späteren Rap-Sprechgesang.

    Im Kampf selbst, der schließlich am 30. Oktober stattfand, überraschte Ali Gegner und Publikum, wie auch seine eigenen Trainer und Betreuer, durch seine Taktik. In der ersten Runde schlug Ali mehrfach mit der rechten Hand in Form eines „Crosses“ zum Kopf seines jüngeren Kontrahenten. Dies gilt als sehr riskante und fast überhebliche Art, einen Gegner im Boxring zu attackieren, da man bei der Ausführung dieses Schlages keinerlei Deckung auf der rechten Gesichtshälfte hat. Nachdem die erste Runde durch den Gong beendet war, begab sich Ali in seine Ecke und verzichtete darauf - wie auch den ganzen restlichen Kampf über - auf seinem Hocker Platz zu nehmen. Während er in der Ecke stand wurde ihm offensichtlich bewusst, dass er diesen körperlich überlegenen Gegner unter normalen Umständen nicht bezwingen könne. Zeitzeugen wollen sogar Angst in seinem Blick erkannt haben, als er diesen öfters über die ca. 100.000 Zuschauer schweifen ließ.

    Daher änderte er intuitiv seine Taktik: Anstatt - wie früher - durch Schnelligkeit und leichtfüßige Ausweichmanöver zu versuchen, harte Schläge seines Gegners ins Leere laufen zu lassen, ließ er sich nun von Foreman zunächst freiwillig in die Seile drängen und lehnte sich dabei mit dem Oberkörper noch weit nach hinten. Damit war sein Kopf fast immer außerhalb von Foremans Reichweite und den Thorax schützte er durch permanente Deckung seiner Arme. Zudem federten die relativ locker gespannten Seile die Wucht der Schläge zusätzlich ab - diese Taktik ist heute als „rope-a-dope“ bekannt. Während „Big George“ wütend auf ihn einschlug, sprach Ali fortwährend mit ihm und provozierte ihn hörbar mit Sätzen wie: „Ist das alles, George? Ich habe mehr erwartet! Ist das alles, was Du drauf hast?“.

    In den Kampfpausen wurde auf Anordnung des Schiedsgerichts versucht, die Seile zu spannen, doch Ali setzte seine Taktik unbeirrt fort, obwohl ihm sein Trainer ständig zurief, er solle unbedingt weg von den Seilen. Ali suchte jedoch Foremans Nähe und stachelte ihn verbal weiterhin an. Foreman, damals noch jung und ungestüm, nahm die permanente Provokation an und schlug gnadenlos auf Alis Körper ein, ohne jedoch einen entscheidenden Wirkungstreffer zu erzielen. Ali klammerte recht häufig und wich ansonsten allen Schlägen zum Kopf mit Meidbewegungen aus.

    Foreman baute bald konditionell ab und Ali konnte sich aus der Deckung heraus mit Kontern nun immer besser in Szene setzen. Etwa ab der 4. Runde begann er - kurz zuvor noch „in den Seilen liegend“ - ab der Mitte der jeweiligen Runden zunehmend mit präzisen und schnellen Kombinationen seinen Gegner zu attackieren. Kurz vor Ende der 8. Runde schlug Ali dann mit zwei schnellen Links-Rechts-Kombinationen und insgesamt neun aufeinander folgenden Kopftreffern Foreman nieder; der letzte und siegbringende Schlag traf diesen an der rechten Schläfe. Foreman taumelte, drehte sich zur Hälfte um seine eigene Achse, und während er zu Boden sank, zeigten die zuckenden Fäuste Alis, dass dieser offensichtlich überlegte, zur Sicherheit noch einen Kopftreffer zu landen, was er aber unterließ. Sein Trainer Dundee sagte in einem späteren Interview einmal, dass „Ali dem Fall dieses Kolosses mit dem unterlassenen Schlag seine dramaturgische Schönheit gelassen habe“. Foreman wurde ausgezählt und Ali war wieder Weltmeister.

    Ali hatte den Titel, den man ihm sieben Jahre zuvor letztlich aus politischen Gründen aberkannt hatte, zurückgewonnen und brach damit als zweiter Schwergewichtsprofi nach Floyd Patterson das ungeschriebene Gesetz des Boxens: „They never come back“!


    Titelverteidigungen [Bearbeiten]Alis erste Titelverteidigung fand gegen den bis dato relativ unbekannten Chuck Wepner statt. Wepner hielt bis zur 15. Runde durch, verlor allerdings durch Technischen K.O. Der Kampf diente später Sylvester Stallone, der Wepner später im Gefängnis besuchte, als Inspiration für den Film Rocky.[10].

    Nachdem Ali gegen Ron Lyle und Joe Bugner seinen Weltmeistertitel verteidigen konnte, fand am 1. Oktober 1975 ein Kampf gegen Joe Frazier in Manila (Philippinen) statt, der in Anlehnung an den "Rumble in the Jungle" „Thrilla in Manila“ genannt wurde. Ali gewann diesen Kampf, da Fraziers Trainer Eddie Futch den Kampf nach der 14. Runde abbrach. Fraziers Augen waren zu diesem Zeitpunkt fast völlig zugeschwollen. Zudem litt Frazier an einer Linseneintrübung, ein bis dahin nicht bekannter Umstand. Kurz nach dem Abbruch des Kampfes, der an einem Nachmittag bei 40° Celsius Hitze ausgetragen wurde, erlitt Ali einen Kreislaufzusammenbruch.

    Ein Schaukampf am 26. Juni 1976 in Japan gegen den japanischen Wrestler Antonio Inoki erwies sich als Farce, da der Asiate den gesamten Kampf über – auf dem Rücken liegend – Ali keine Angriffsfläche bot und gleichzeitig dessen Beine attackieren konnte. Der Kampf wurde von Bob Arum veranstaltet, und nach 15 Runden als „Unentschieden“ gewertet, doch Ali trug eine Verletzung am Schienbein davon.

    1976 gewann Ali zunächst gegen Jean-Pierre Coopman, Jimmy Young und Richard Dunn. Am 20. September trat Ali gegen Ken Norton an, der ihm große Probleme bereitete und den Kampf nach Ansicht der meisten Journalisten gewann; Die Punktrichter votierten jedoch einstimmig für Ali.

    Nach zwei Titelverteidigungen im Jahre 1977 ge
    • 05.01.08
    • 2.572 Abrufe

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