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CLIPMANIA: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA besucht Videokünstler Lasse Gjertsen, dessen Musik-Clips im Internet Kult sind, obwohl er überhaupt kein Instrument beherrscht, macht sich mit Webreporter Jörg Buschka auf die Suche nach kleinen Geschichten in deutschen Vorstädten und lässt sich von alten Super 8-Filmen faszinieren. Auf neuen Wegen - Ein Norweger macht ungewöhnliche MusikvideosLasse Gjertsens Musik-Clips sind im Internet Kult – und das, obwohl er überhaupt kein Instrument beherrscht. Sein bekanntestes Musikvideo „Amateur“ hat er allein mit schnellen Bild- und Tonschnitten produziert – mit mehr als 1000 Schnitten in drei Minuten Video. Der Norweger gehört zu den produktivsten Clip-Machern im Internet und deshalb hat CLIPMANIA den Videokünstler in seiner Heimat besucht. Der Norweger arbeitet täglich an seinen Videos. Die Bandbreite seiner Filme reicht vom Morphing-Video bis hin zum Kurzfilm, in dem er selbst seinen Schatten verfolgt. Lasse Gjertsen vermeidet Zwänge, so gut er kann. Das Nötigste verdient er mit gelegentlichen Kleinaufträgen. Bei aller Unbekümmertheit – von Zeit zu Zeit arbeitet er wie ein echter Profi – für Profis. Der italienische Weltklasse-Cellist Giovanni Sollima bestellte beispielsweise einen Clip bei ihm. Auf Geschichtensuche - Ein Internet-Reporter entdeckt das Abenteuer Alltag in DresdenEr ist auf der Suche nach dem wahren deutschen Leben: Videoreporter Jörg Buschka. Mit Freund und Kameramann Jan Vogel reist er quer durch Deutschland. Was er auf seinen Tagesausflügen erlebt, zeigt Videoreporter Jörg Buschka in Videos auf seiner Internetseite. Wer glaubt, dass deutsche Städte und ihre Bewohner langweilig sind, der hat Jörg Buschkas Reportagen noch nicht gesehen.Jörg Buschka entdeckt für seine Zuschauer Menschen und ihre Geschichten. Er spricht mit den Leuten, die ihm begegnen – und das ganz ohne Drehplan. Der Zufall entscheidet, was gefilmt wird. Die Vororte sind sein Revier. Jörg Buschka will beweisen, dass es dort, wo nichts los ist, viel zu entdecken gibt - man muss nur lange genug suchen. Alltagsgeschichten sind sein Metier. Sein Credo: es gibt keine langweiligen, alltäglichen Sachen. Alles zwischen Liebe und Tod findet potentiell in deiner Nachbarschaft statt. In über 20 deutschen Städten war er schon als Videoreporter unterwegs. Auf seiner Internetseite gibt es wöchentlich neue Episoden, vier pro Stadt. Anfang 2008 wurde er zusammen mit seinem Kameramann Jan Vogel in der Kategorie Online für den deutschen Medienpreis "Goldener Prometheus" nominiert. Momentan gibt es Verhandlungen über eine Fernsehsendung. Bis es wirklich soweit ist, zieht das Zwei-Mann-Team tapfer weiter von Stadt zu Stadt, quer durch Deutschland.Auf Super 8 - Ein Berliner Friseur sammelt die alten Urlaubsfilme seiner KundenJede Menge Super 8 Filmrollen lagern noch in deutschen Wohnzimmerschränken und Abstellkammern. Schmalfilme mit der Silberhochzeit, dem ersten Urlaub an der Adria oder dem Ausflug in die Sächsische Schweiz. Es gibt Menschen, die sind auch heute noch fasziniert von den alten Filmrollen, vom Rattern des Projektors und den rotstichigen Farben. Der Berliner Thomas Mützel hat gesammelt, was andere vor Jahrzehnten gefilmt haben. 300 Stunden Super-8-Film hat er gesichtet und am Computer zu einer Collage zusammengeschnitten. Herausgekommen ist "Die Urlaubsrolle" - ein Dokumentarfilm über die Deutschen und das Reisen. Eigentlich schneidet Thomas Mützel Haare und nicht Filme. In seinem Friseursalon in Berlin-Schöneberg beginnt auch die Geschichte der Urlaubsrolle – und das eher zufällig. Denn Thomas Mützel hat seit vielen Jahren nicht mehr richtig Urlaub gemacht und irgendwann begannen Kunden, die wussten, dass er sich für alte Filme interessiert, ihm ihre Super 8 Filme zu schenken. Immer mehr Material kam zusammen und Thomas Mützel begann, sich die Filme abends anzuschauen und daraus am Computer einen Dokumentarfilm zu schneiden. Die Urlaubsrolle wartet noch auf einen Verleih, aber ein Mal wurde sie bereits in einem Berliner Kino aufgeführt und alte Urlaubsfilme kamen auf der Leinwand groß raus. Auf Papier und Wänden - Künstler entdecken die Videoplattformen für sichFür viele talentierte Menschen sind Videoportale vor allem eines: ein Sprungbrett zum Erfolg. Auch in der bildenden Kunst haben sie eine immer größer werdende Bedeutung. Manche Künstler nutzen sie sogar als Galerie. Das funktioniert vor allem dann, wenn die Videos selbst zu Kunstwerken werden.Ein Beispiel: die Zeichnungen des Schweden Kristofer Ström. Er malt mit einem Stift auf Papier oder eine weiße Tafel und animiert daraus Videoclips. Bis zu 40 Stunden arbeitet der Künstler an zwei Minuten Film. Einen großen Plan hat er nicht. Er malt das, was ihm in den Sinn kommt - auf ein Blatt Papier oder eine weiße Tafel. Geschichten will er nicht erzählen. Es ist die ständige Veränderung, die ihn fasziniert. Kristofer Ström hat es mit seinen Videoclips zur eigenen Firma gebracht. Die Auftragsbücher sind voll, sechs Mitarbeiter helfen ihm beim Entwerfen der Animationen. Sein neustes Projekt: Clips für ein schwedisches Fernsehmagazin.
CLIPMANIA: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA entdeckt mit dem Kreativduo Datenstrudel ganz neue Perspektiven, schaut, wie Politiker die Videoplattformen nutzen, und lässt mit zwei Freunden Ballons steigen, um die Stadt aus der Luft zu betrachten. Alles im Liegen - Zwei Videomacher zeigen die Welt aus ungewöhnlicher PerspektiveJörn Hintzer und Jakob Hüfner sind zwei kreative Videomacher aus Berlin, die das Projekt „Datenstrudel“ ins Leben gerufen haben. Zu ihrem Repertoire gehören mittlerweile originelle Clips und ungewöhnliche Internetprojekte. CLIPMANIA hat das Kreativduo in Berlin getroffen.Kennen gelernt haben sich Jörn Hintzer und Jakob Hüfner während des Regiestudiums. Unter dem Namen Datenstrudel veröffentlichten sie bereits im Jahr 2000 jeden Monat eine Live-Show im Internet. Der erste Anlauf war zugleich der Beginn ihres Erfolges: Die Einfälle waren so neuartig und überzeugend und kamen beim Publikum so gut an, dass sie beschlossen, kleine Videofilme herzustellen. Ob Musikvideo, Liveübertragungen im Internet oder Theaterinszenierungen, die Auftraggeber kommen mit immer neuen Wünschen auf sie zu. Die Kreativköpfe lassen sich in keine Sparte einordnen, das ist das Konzept ihrer kleinen Firma. Jörn Hintzer und Jakob Hüfner suchen für jede Idee das passende Medium. Politik im Netz - Immer mehr Politiker nutzen das Internet für ihre ZweckeAuf Video-Plattformen wie YouTube können sich Politiker sehr volksnah präsentieren. Ganz vorne mit dabei ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren wöchentlichen Video-Botschaften. Diese sogenannten Podcasts können die Zuschauer jeden Samstag im Internet abrufen oder auf tragbare Video-Abspielgeräte laden. CLIPMANIA hat sich die Politiker im Netz einmal genauer angesehen.Seit Juni 2006 veröffentlicht Angela Merkel einen wöchentlichen Video-Podcast. Unter allen Regierungschefs weltweit ist die deutsche Bundeskanzlerin die erste und bislang einzige, die Woche für Woche eine Videobotschaft ans Volk richtet. Jede Woche bekommen die Zuschauer andere Räume des Kanzleramts und exklusive Themen präsentiert. Das bedeutet zwar mehr Arbeit, ermöglicht ihr aber auch, Dinge anzusprechen, nach denen sie sonst nicht gefragt wird. Video-Podcasts sind für Regierungen eine Möglichkeit, wohl dosiert die etwas anderen Bilder der Politiker zu zeigen. Der britische Premierminister Gordon Brown lässt sich beim lockeren Vorlesen mit Kindern abfilmen. Es gibt Bilder von Sybil, der Katze des britischen Finanzministers. Und US-Präsident George Bush verrät der Öffentlichkeit via Podcast, warum seine Gattin den Teppich seines Arbeitszimmers entworfen hat. Die Internetgemeinde reagiert auf die Politikervideos meist mit Humor. Parodisten machen sich einen Spaß aus Angela Merkel und den anderen Politikern und zeigen in Internet ihre ganz eigene Interpretation der Ansprachen.Karriere im Internet – Designstudent Till Nowak räumt mit seinem Internet-Clip Preise abIm Internet können Karrieren beginnen – manchmal ganz durch Zufall. So wie bei Till Nowak. Die Abschlussarbeit des Mainzer Designstudenten war ein Trickfilm. Er wollte Reaktionen und stellte den Neunminüter ins Internet. Und er bekam Reaktionen: Tausende, Zehntausende, Hundertausende – und eine Blitzkarriere.Mit seiner Endzeitvision "Delivery" schafft der 26-jährige Till Nowak den Durchbruch als Filmemacher – und das mit seinem Erstlingswerk. Ohne Hintergedanken hatte er seinen Uni-Abschlussfilm in ein Online-Forum gestellt, um die Meinung einiger Leuten zu hören. Innerhalb weniger Tage wanderte der Link unkontrolliert um die ganze Welt. Die Medien beginnen, über den jungen Filmemacher zu berichten. "Delivery" wird bei über 100 Filmfestivals weltweit präsentiert und gewinnt über 30 erste Preise. Mittlerweile leitet Till Nowak eine kleine Multimediafirma in Mainz. Sein Kurzfilm hat ihm einen gesicherten Start in die Berufswelt beschert. Kamera am Ballon - Zwei Freunde filmen Städte aus der VogelperspektiveZwei Freunde binden eine Videokamera an Dutzende mit Helium gefüllte Ballons und lassen diese in Großstädten steigen. So entdecken sie die Stadt nicht nur aus der Luft, sondern auch vom Boden aus – sie wollen die Kamera ja schließlich zurückhaben. CLIPMANIA hat die beiden bei ihrem neuesten Projekt in Berlin begleitet und gemerkt, dass die Jagd nach den Ballons kein Kinderspiel ist.Seit einem Jahr reisen die Mediengestalter Ira Mowen und Luca Antonucci in Städte wie New York, San Fransisco oder Paris und machen Luftaufnahmen, indem sie Kameras an Heliumballons hängen. Das bringt interessante Aussichten und neue Einsichten. Mit der Zeit haben die beiden Amerikaner ihr Projekt perfektioniert. 40 Ballons braucht es, um die beiden rund 50 Euro teuren Kameras zu tragen. Dann werden ein paar Ballons dazugehängt, die kurz vor der Start angepiekst werden. So verlieren sie Helium – und die Kameras kommen wieder runter. Doch bis es so weit ist, werden die Ballon vom Boden aus mit Fahrrädern gejagt. Jeder Schritt wird mit mehreren Kameras dokumentiert, schließlich werden die Videos anschließend bei YouTube ins Internet gestellt.
CLIPMANIA: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA baut zusammen mit Brickfilmern ganze Spielfilme aus Lego nach und macht daraus Videoclips, CLIPMANIA entdeckt mit Betreibern eines Modetagebuchs, was auf Berliner Straßen angesagt ist und begleitet Marcel Kotzur, der sein Leben 24 Stunden am Tag filmt und ins Internet stellt. Immer in Bewegung - Videomacher drehen mit Legofiguren Filmklassiker nachEs gibt Menschen, die haben ihre Liebe zu Lego-Bausteinen auch als Erwachsene nicht verloren. Sie machen einen Kindheitstraum wahr und stellen ganze Spielfilme in Lego nach. In den Hauptrollen: zum Beispiel Captain Kirk und Mister Spock oder „Die Helden von Bern“, der Triumph der deutschen Fußball-Nationalmannschaft von 1954."Brickfilm" nennt sich dieses Genre. "Brick" ist englisch und steht für Baustein. Ihre Filme drehen die Brickfilmer im Stop-Motion-Prinzip. Millimeterweise verändern sie die Positionen der Figuren. Jede Phase wird fotografiert. 15 Bilder ergeben eine Sekunde Film. Da kommen für einen Vierminüter leicht 80 Arbeitsstunden zusammen. Die Brickfilmszene ist klein und weltweit verstreut. Ihr wichtigstes Medium ist das Internet. Auf Videoportalen präsentieren die Filmemacher ihre neusten Werke. Verfilmt wird mit Legofiguren nahezu alles. Sogar Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe.Immer im Bild - Modefans machen ganz normale Menschen zu ModelsModetrends werden nicht mehr nur von den großen Modedesignern vorgegeben. Auch Ottonormalverbraucher kann Trends setzen – im Internet. In fast allen großen Städten der Welt sind Hobbyfotografen und Modebegeisterte unterwegs, die mit ihrem Fotoapparat den Stil der Straße dokumentieren und diese Bilder dann ins Internet stellen. Stilblogs heißen diese Modetagebücher.Ob New York, Paris, Peking, Istanbul, Moskau oder Berlin: Stilblogs gibt es inzwischen aus jeder größeren Stadt der Welt und sie werden immer populärer. Bis zu 30000 Klicks am Tag haben die erfolgreichsten Blogger. Das Prinzip ist dabei immer das selbe: Modebegeisterte streifen durch ihre Stadt und fotografieren auf der Straße Menschen, die besonders ausgefallen gekleidet sind. Diese Fotos stellen sie anschließend ins Internet, wo der gezeigte Stil bewertet werden kann. Rund 100 Blogs sind inzwischen miteinander verlinkt, so dass neben einem weltweiten unabhängigen Modenetzwerk, das in Konkurrenz zu den etablierten Modemagazinen tritt, eine Art Wettbewerb der Städte entstanden ist: Wo hat man den besten Stil? Welche Stadt ist am aufregendsten gekleidet? Die Mode der Straße zu fotografieren und damit eigene Trends zu setzen: Das ist auch die Leidenschaft der beiden Berliner Hobbyfotografen Mary Scherpe und Benjamin Richter. Auf ihre Seite "Stil in Berlin" im Internet stehen inzwischen Hunderte Fotos, schließlich sind die Studenten bereits seit gut zwei Jahren in Berlin unterwegs und fotografieren Menschen, die ihren ganz eigenen Stil haben - den Stil der Berliner Straßen. Immer auf Sendung - Ein Berliner filmt sein Leben 24 Stunden rund um die UhrWo Marcel Kotzur auftaucht, da ist immer eine Kamera dabei – und immer ist Marcel Kotzur zu sehen. Trueman nennt er sich. Er filmt sein Leben ein Jahr lang und überträgt die Bilder live auf seine Internetseite Trueman TV. Rund um die Uhr ist Marcel Kotzur auf Sendung. Es ist ein Experiment und Geschäftsidee in einem. Sein Geld verdient Marcel Kotzur mit Sponsoring und Werbung auf seiner Seite. Ein paar Tausend klicken sich tagtäglich in sein Leben hinein. Marcel Kotzur ist Trueman, um sich einen Traum zu erfüllen. Gemeinsam mit Freunden will er einen Bauernhof auf dem Land in Brandenburg kaufen. Ein Drittel des Kaufpreises hat er mit Trueman.TV schon erwirtschaftet. Bis zum Herbst will Marcel Kotzur noch weitermachen. Dann ist er als Trueman genau ein Jahr online.
Immer auf Sendung - Ein Berliner filmt sein Leben 24 Stunden rund um die Uhr
Läuft geradeNeue FolgeWo Marcel Kotzur auftaucht, da ist immer eine Kamera dabei – und immer ist Marcel Kotzur zu sehen. Trueman nennt er sich. Er filmt sein Leben ein Jahr lang und überträgt die Bilder live auf seine Internetseite Trueman TV. Rund um die Uhr ist Marcel Kotzur auf Sendung. Es ist ein Experiment und Geschäftsidee in einem. Sein Geld verdient Marcel Kotzur mit Sponsoring und Werbung auf seiner Seite. Ein paar Tausend klicken sich tagtäglich in sein Leben hinein. Marcel Kotzur ist Trueman, um sich einen Traum zu erfüllen. Gemeinsam mit Freunden will er einen Bauernhof auf dem Land in Brandenburg kaufen. Ein Drittel des Kaufpreises hat er mit Trueman.TV schon erwirtschaftet. Bis zum Herbst will Marcel Kotzur noch weitermachen. Dann ist er als Trueman genau ein Jahr online.
Immer im Bild - Modefans machen ganz normale Menschen zu Models
Läuft geradeNeue FolgeModetrends werden nicht mehr nur von den großen Modedesignern vorgegeben. Auch Ottonormalverbraucher kann Trends setzen – im Internet. In fast allen großen Städten der Welt sind Hobbyfotografen und Modebegeisterte unterwegs, die mit ihrem Fotoapparat den Stil der Straße dokumentieren und diese Bilder dann ins Internet stellen. Stilblogs heißen diese Modetagebücher.Ob New York, Paris, Peking, Istanbul, Moskau oder Berlin: Stilblogs gibt es inzwischen aus jeder größeren Stadt der Welt und sie werden immer populärer. Bis zu 30000 Klicks am Tag haben die erfolgreichsten Blogger. Das Prinzip ist dabei immer das selbe: Modebegeisterte streifen durch ihre Stadt und fotografieren auf der Straße Menschen, die besonders ausgefallen gekleidet sind. Diese Fotos stellen sie anschließend ins Internet, wo der gezeigte Stil bewertet werden kann. Rund 100 Blogs sind inzwischen miteinander verlinkt, so dass neben einem weltweiten unabhängigen Modenetzwerk, das in Konkurrenz zu den etablierten Modemagazinen tritt, eine Art Wettbewerb der Städte entstanden ist: Wo hat man den besten Stil? Welche Stadt ist am aufregendsten gekleidet? Die Mode der Straße zu fotografieren und damit eigene Trends zu setzen: Das ist auch die Leidenschaft der beiden Berliner Hobbyfotografen Mary Scherpe und Benjamin Richter. Auf ihre Seite "Stil in Berlin" im Internet stehen inzwischen Hunderte Fotos, schließlich sind die Studenten bereits seit gut zwei Jahren in Berlin unterwegs und fotografieren Menschen, die ihren ganz eigenen Stil haben - den Stil der Berliner Straßen.
Lukrativ - Werbeprofis nutzen die Phantasie von Amateuren
Läuft geradeNeue FolgeDer Großteil der Werbung, die wir im Alltag sehen, bleibt unbeachtet. Deswegen versuchen Werbeagenturen die Konsumenten in die Werbung einzubinden. Über Wettbewerbe werden Konsumenten aufgefordert, Werbespots selbst zu produzieren. Den Machern der besten Spots winkt man mit einem Preis. Amateurfilmer Philipp Stute München ist einer der Zuschauer, der zum Regisseur geworden ist. Er hat beim Werbewettbewerb "Ehre und Karriere" teilgenommen und mit seinem Werbespot für einen Supermarkt den ersten Preis gewonnen: eine Ausbildung bei einer Werbeagentur. Immer mehr Unternehmen und Webeagenturen rufen Amateure dazu auf, Werbeclips für ein Produkt zu drehen. Das hat für die Unternehmen viele Vorteile: die Zielgruppe entwickelt die Werbung quasi selbst. Die Leute, die umworben werden sollen, werden vom passiven Betrachter zum aktiven Mitgestalter. So bekommen die Unternehmen Hunderte Ideen verschiedener Leute für wenig Geld und die Amateurfilmer beschäftigen sich aktiv mit der beworbenen Marke. Oft kommen die Amateure mit einfachen Mitteln zu kreativen Ergebnissen. Außerdem erhoffen sich Werbeexperten durch die Amateur-Ästhetik mehr Glaubwürdigkeit bei den Konsumenten. CLIPMANIA hat Gewinner Philipp Stute besucht und mit Felix Holzapfel von der Werbeagentur "Moviebakery" über das Phänomen Werbung aus Amateur-Material gesprochen.
Innovativ – Selbst für Handyfilme gibt es bereits Festivals
Läuft geradeNeue FolgeMenschen filmen nur ihre Kameras, sondern mittlerweile auch ihre Handys mit integrierter Kamera, um ihre Kinder zu filmen, den Sonnenuntergang im Urlaub, oder einen Prominenten auf der Straße. Der nächste Schritt lässt da natürlich nicht lange auf sich warten - der Versuch, mit dem Handy auch anspruchsvolle Filme zu drehen. Auf Internetplattformen wie YouTube werden diese Clips dann verbreitet.Seit anderthalb Jahren ist auch Ulrich Wohlleben ein begeisterter Handyfilmer. Bevorzugter Drehort ist seine Berliner Dachgeschoss-Wohnung. Ob Regie, Kamera oder Schnitt: Ulrich Wohlleben macht alles allein. Er erzählt Geschichten wie die eines Staubsaugers, der sich an seinem Besitzer rächt, als der nicht zu Hause ist. In diesem Jahr nimmt Ulrich Wohlleben zum zweiten Mal am "Mobile Film Festival" teil. Einmal im Jahr treffen sich hier Handyfilmer aus ganz Europa. Auch Ulrich Wohlleben hat hier eines seiner Werke eingereicht. Bedingung für die Teilnahme ist: Jeder Film muss mit dem Handy gedreht worden sein, darf aber am Rechner bearbeitet werden und hat eine Länge von genau einer Minute. Insgesamt 170 Einreichungen gab es in diesem Jahr. Die Jury besteht aus professionellen Filmschaffenden. Ob Ulrich Wohlleben unter den vier Prämierten ist? Clipmania hat ihn auf´s "Mobile Film Festival" begleitet.
Immer in Bewegung - Videomacher drehen mit Legofiguren Filmklassiker nach
Läuft geradeNeue FolgeEs gibt Menschen, die haben ihre Liebe zu Lego-Bausteinen auch als Erwachsene nicht verloren. Sie machen einen Kindheitstraum wahr und stellen ganze Spielfilme in Lego nach. In den Hauptrollen: zum Beispiel Captain Kirk und Mister Spock oder „Die Helden von Bern“, der Triumph der deutschen Fußball-Nationalmannschaft von 1954."Brickfilm" nennt sich dieses Genre. "Brick" ist englisch und steht für Baustein. Ihre Filme drehen die Brickfilmer im Stop-Motion-Prinzip. Millimeterweise verändern sie die Positionen der Figuren. Jede Phase wird fotografiert. 15 Bilder ergeben eine Sekunde Film. Da kommen für einen Vierminüter leicht 80 Arbeitsstunden zusammen. Die Brickfilmszene ist klein und weltweit verstreut. Ihr wichtigstes Medium ist das Internet. Auf Videoportalen präsentieren die Filmemacher ihre neusten Werke. Verfilmt wird mit Legofiguren nahezu alles. Sogar Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe.
CLIPMANIA: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA entdeckt, dass man selbst mit einem Handy anspruchsvolle Filme drehen kann, CLIPMANIA besucht die Macher einer Internet-Seifenoper und lässt sich von schwedischen Designerinnen erklären, wie aus Laserzeichnungen in der Luft ganz reale Tische, Stühle und Lampen entstehen können. Lukrativ - Werbeprofis nutzen die Phantasie von AmateurenDer Großteil der Werbung, die wir im Alltag sehen, bleibt unbeachtet. Deswegen versuchen Werbeagenturen die Konsumenten in die Werbung einzubinden. Über Wettbewerbe werden Konsumenten aufgefordert, Werbespots selbst zu produzieren. Den Machern der besten Spots winkt man mit einem Preis. Amateurfilmer Philipp Stute München ist einer der Zuschauer, der zum Regisseur geworden ist. Er hat beim Werbewettbewerb "Ehre und Karriere" teilgenommen und mit seinem Werbespot für einen Supermarkt den ersten Preis gewonnen: eine Ausbildung bei einer Werbeagentur. Immer mehr Unternehmen und Webeagenturen rufen Amateure dazu auf, Werbeclips für ein Produkt zu drehen. Das hat für die Unternehmen viele Vorteile: die Zielgruppe entwickelt die Werbung quasi selbst. Die Leute, die umworben werden sollen, werden vom passiven Betrachter zum aktiven Mitgestalter. So bekommen die Unternehmen Hunderte Ideen verschiedener Leute für wenig Geld und die Amateurfilmer beschäftigen sich aktiv mit der beworbenen Marke. Oft kommen die Amateure mit einfachen Mitteln zu kreativen Ergebnissen. Außerdem erhoffen sich Werbeexperten durch die Amateur-Ästhetik mehr Glaubwürdigkeit bei den Konsumenten. CLIPMANIA hat Gewinner Philipp Stute besucht und mit Felix Holzapfel von der Werbeagentur "Moviebakery" über das Phänomen Werbung aus Amateur-Material gesprochen. Innovativ – Selbst für Handyfilme gibt es bereits FestivalsMenschen filmen nur ihre Kameras, sondern mittlerweile auch ihre Handys mit integrierter Kamera, um ihre Kinder zu filmen, den Sonnenuntergang im Urlaub, oder einen Prominenten auf der Straße. Der nächste Schritt lässt da natürlich nicht lange auf sich warten - der Versuch, mit dem Handy auch anspruchsvolle Filme zu drehen. Auf Internetplattformen wie YouTube werden diese Clips dann verbreitet.Seit anderthalb Jahren ist auch Ulrich Wohlleben ein begeisterter Handyfilmer. Bevorzugter Drehort ist seine Berliner Dachgeschoss-Wohnung. Ob Regie, Kamera oder Schnitt: Ulrich Wohlleben macht alles allein. Er erzählt Geschichten wie die eines Staubsaugers, der sich an seinem Besitzer rächt, als der nicht zu Hause ist. In diesem Jahr nimmt Ulrich Wohlleben zum zweiten Mal am "Mobile Film Festival" teil. Einmal im Jahr treffen sich hier Handyfilmer aus ganz Europa. Auch Ulrich Wohlleben hat hier eines seiner Werke eingereicht. Bedingung für die Teilnahme ist: Jeder Film muss mit dem Handy gedreht worden sein, darf aber am Rechner bearbeitet werden und hat eine Länge von genau einer Minute. Insgesamt 170 Einreichungen gab es in diesem Jahr. Die Jury besteht aus professionellen Filmschaffenden. Ob Ulrich Wohlleben unter den vier Prämierten ist? Clipmania hat ihn auf´s "Mobile Film Festival" begleitet. Kreativ - Fernsehfans produzieren eigene Serien fürs InternetDie Handlung ist meist überschaubar, das schauspielerische Talent lässt oft zu wünschen übrig und trotzdem – oder gerade deshalb – sind sie unheimlich erfolgreich: Seifenopern. Jetzt erobern sie auch das Internet. Nur dass dort reine Amateure am Werk sind, die mit wenig gestalterischem Aufwand und viel Improvisation ihre eigenen Serien produzieren und im Netz ausstrahlen.Und was dabei raus kommt, kann sich auf jeden Fall mit den Fernsehserien messen. So wie die Düsseldorfer Internet-Seifenoper "Sex and Zaziki". Darin reden Männer über ihr Lieblingsthema: Frauen. Männer präsentieren hier ihre alltäglichen Probleme mit dem anderen Geschlecht – in allen Lebenslagen. Die Macher sind im wirklichen Leben Philosophiestudenten, Gymnasiallehrer und Kellner, aber im Internet sind sie echte Serienstars. Im Frühjahr 2007 startet Sex and Zaziki im Internet. Es gibt kein Drehbuch, nur ein vages Konzept. Das meiste wird improvisiert. Die Vorlage für die Internetseifenoper ist natürlich die weltbekannte amerikanische Serie "Sex and the City". Mittlerweile ist die zweite Staffel in Arbeit. Mehr als zehn Leute spielen mit – ganz ohne Gage und mit viel Spaß. Exklusiv – Schwedische Designerinnen kreieren ungewöhnliche MöbelEs sieht aus wie Zauberei. Frauen malen Möbel in die Luft, zu sehen auf der Videoplattform im Internet. Die Technik heißt Motion Capture und wird in Kinofilmen eingesetzt, um dreidimensionale Figuren zu animieren. Die Frauen sind Sofia Lagerkvist, Charlotte von der Lancken, Anna Lindgren und Katja Sävström.Zusammen sind sie Front, ein junges und international erfolgreiches Möbeldesign-Quartett aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Sie zeichnen mit einem Laserstift ins Nichts. Zehn und 20 Kameras im Raum erfassen den Stift, mit dem sie malen. Die Daten werden direkt an den Computer gesendet, der dann die plastischen Linien erzeugt. So entstehen dicke weiße Linien dort, wo die Designerinnen mit ihren Stiften entlanggefahren sind. Und aus den Computermodellen werden sogar reale Möbelstücke. Dazu nutzt Front eine Technik, bei der flüssiges Plastik bestrahlt und dadurch gehärtet wird. So entstehen Tische, Lampen und Stühle. Perfekte Nachbildungen der Luftmalereien, die man sogar kaufen kann. Allerdings kostet allein die Produktion eines Exemplars gut 6000 Euro – für viele werden diese Möbel also auch weiterhin eine Illusion bleiben.
CLIPMANIA: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA lässt sich von Magiern verzaubern und spricht mit einem Wissenschaftler, der Zaubertricks erklärt, CLIPMANIA ist dem Phänomen der lustigen Blitz-Aktionen namens Flashmob auf der Spur und CLIPMANIA lässt sich von Internet-Showmaster Rob Vegas unterhalten. Aufgeklärt - Ein Wissenschaftler zeigt auf Video, wie Zaubertricks funktionierenIm Internet wird ziemlich viel gezaubert, aber auch entzaubert. Ob Magier David Copperfield durch die große chinesische Mauer geht oder der Amerikaner Criss Angel auf Wasser läuft – mindestens ein Experte findet sich später draußen im WorldWideWeb, der weiß, wie es wirklich gemacht wurde.Richard Wiseman ist Zauberer und Trickverräter in einem, aber nicht nur zum Spaß, sondern im Dienste der Forschung. Großbritanniens bekanntester Wissenschaftler erhofft sich von seinen Illusionen und den Reaktionen darauf, neue Erkenntnisse über die menschliche Wahrnehmung. Mit seinen Videos hat er sich inzwischen Starruhm im Internet erworben. Richard Wisemans Botschaft: Traue nicht allem, was Du siehst. Korken schweben zum Beispiel nur, wenn man sie mit einem Draht an der Decke befestigt, und der Magier direkt darunter liegt. Aber alles würde er nie verraten. Er ist Mitglied der britischen Zauberer-Vereinigung und die hat genau festgelegt, welche Geheimnisse und Tricks offenbart werden dürfen und welche nicht. Abgedreht - Fans produzieren Musikvideos für ihre IdoleEin Musikvideo für seine Idole drehen: das ist ein Traum, der immer häufiger wahr wird. Es ist ein neuer Trend in der Musikbranche, einzelne Szenen oder ganze Musikvideos von Fans produzieren zu lassen. Solche Clips sind natürlich günstiger in der Produktion, sie prägen aber auch einen ganz neuen Stil der Musikvideos.Die deutsche Band "Wir sind Helden" hat das Video zu ihrer neuen Single "Die Konkurrenz" aus Amateurmaterial erstellt. Sie haben Fans aufgefordert, Clips zum Lied die Konkurrenz zu drehen. Nicht die Band steht im Vordergrund, sondern vielmehr ihre Anhänger. Dazwischen geschnitten sind Szenen der Bandmitglieder, die selbst zur Kamera gegriffen und sich gegenseitig für das Musikvideo gefilmt haben. Zusammen mit den besten Bildern aus rund 50 eingesandten Clips entstand so das offizielle Video, das jetzt im Fernsehen zu sehen ist – und natürlich auf den Videoplattformen im Internet.Stillgestanden - Blitzartige Spaß-Aktionen sorgen für Aufsehen. Flashmob heißt der TrendDie ganze Welt ist neuerdings eine Flashmob-Bühne. Und möglich macht´s das Internet. Wildfremde Menschen, am besten ganz viele, verabreden sich dort zu verrückten Aktionen an belebten Orten. Synchron wird dann telefoniert, geküsst oder mit Kissen geworfen. Hauptanliegen: Passanten verblüffen. Schon nach wenigen Minuten ist das Happening wieder vorbei. So etwas nennt man Flashmob - Blitz-Auflauf, denn die Aktion soll so flüchtig wirken wie ein Blitz. Natürlich sollte ein Flashmob hinterher im Internet per Video dokumentiert werden, denn sonst gerät er ja gleich wieder in Vergessenheit. CLIPMANIA ist dem Phänomen Flashmob auf der Spur und hat in Berlin die beiden Flashmob-Organisatoren Kevin Donner und Sidney Thom getroffen. Ihr Plan: Möglichst viele Menschen sollen zu Musik aus ihren Handys tanzen. Schon einige Male haben die beiden Berliner mit Flashmobs auf sich aufmerksam gemacht. Ihr bisher größter Erfolg: sie riefen zu einer Massenbestellung in einem Fast-Food-Restaurant auf. Mehrere hundert Menschen orderten über 10.300 Burger. Ein Rekord.Angesehen - Die Showmaster des Internets unterhalten MillionenAls Robert Michel aus Nordrhein Westfalen vor zwei Jahren auf einer Reise im amerikanischen Spielerparadies Las Vegas sein ganzes Geld verlor, nannten ihn seine Freunde daraufhin nur noch spöttisch Rob Vegas. Dieser Spitzname ist inzwischen seine Marke geworden, unter der der Student seit mehr als zwei Jahren jede Woche eine eigene Online-Show produziert.Inzwischen gilt Rob Vegas als einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Entertainer und hat sogar eine neue Berufsbezeichnung erfunden: Showmaster 2.0, in Anlehnung an das Mitmach-Netz "Web 2.0". Woche für Woche produziert Robert Michel in Köln seine "Mindtime Show" für das Internet. Fast alles macht er allein. Sein Show-Konzept: Er will überraschen. Mal parodiert er Fernsehsendungen, mal verkleidet er sich und macht Späße auf der Straße oder versteigert als französischer Künstler selbstgemalte Bilder. Mehr als vier Millionen Zuschauer haben seine Sendung auf dem Videoportal "Sevenload" bereits gesehen. Die Betreiber stellen Rob Vegas eine Wohnung in Köln zur Verfügung und bezahlen ihm ein kleines Honorar. Und zur 100. Ausgabe der Show spendieren sie ihm sogar einen Tandem-Fallschirmsprung mit einem professionellen Kamerateam. Eine Showkarriere, wie es sie nur im Zeitalter des Web 2.0 geben kann – für Rob Vegas, den Showmaster 2.0!
Abgedreht - Filmfans spielen Leinwandklassiker nach
Läuft geradeNeue FolgeWer hat nicht schon einmal davon geträumt, in die Rolle seiner Kinohelden zu schlüpfen: Als Rocky in den Boxring steigen, als James Bond die Welt retten oder mit Raumschiffen den „Krieg der Sterne“ zu gewinnen. Im Zeitalter von Videokameras und Internet längst kein Problem mehr. Auf den Videoplattformen findet man Tausende Fanfilme – jeder eine liebevolle Hommage an berühmte und weniger bekannte Kino- und Fernseh-Produktionen. CLIPMANIA hat ein Amateur-Filmteam in der Nähe der britischen Stadt Birmingham besucht. Oliver Jones und seine Freunde erzählen in nur 60 Sekunden die Geschichte des Kinoerfolgs "Das Imperium schlägt zurück" von 1980. Hauptdrehort ist ein alter Dachboden. Und hinter dem Komposthaufen wird der Garten der Jones-Familie zum Sumpfplaneten Dagobah. Die Kameraausrüstung ist semi-professionell, alle Requisiten sind handgemacht. Bevor ein Fanfilm gedreht wird, basteln Oliver Jones und seine Freunde wochenlang gemeinsam Kostüme und Raumschiffe aus Pappmaché – alles so originalgetreu wie möglich. Vieles mag unfreiwillig witzig wirken, doch mit Puppenspiel und Pappe sorgen Hollywood-Klassiker im Internet für neuen Gesprächsstoff.
Angesehen - Die Showmaster des Internets unterhalten Millionen
Läuft geradeNeue FolgeAls Robert Michel aus Nordrhein Westfalen vor zwei Jahren auf einer Reise im amerikanischen Spielerparadies Las Vegas sein ganzes Geld verlor, nannten ihn seine Freunde daraufhin nur noch spöttisch Rob Vegas. Dieser Spitzname ist inzwischen seine Marke geworden, unter der der Student seit mehr als zwei Jahren jede Woche eine eigene Online-Show produziert.Inzwischen gilt Rob Vegas als einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Entertainer und hat sogar eine neue Berufsbezeichnung erfunden: Showmaster 2.0, in Anlehnung an das Mitmach-Netz "Web 2.0". Woche für Woche produziert Robert Michel in Köln seine "Mindtime Show" für das Internet. Fast alles macht er allein. Sein Show-Konzept: Er will überraschen. Mal parodiert er Fernsehsendungen, mal verkleidet er sich und macht Späße auf der Straße oder versteigert als französischer Künstler selbstgemalte Bilder. Mehr als vier Millionen Zuschauer haben seine Sendung auf dem Videoportal "Sevenload" bereits gesehen. Die Betreiber stellen Rob Vegas eine Wohnung in Köln zur Verfügung und bezahlen ihm ein kleines Honorar. Und zur 100. Ausgabe der Show spendieren sie ihm sogar einen Tandem-Fallschirmsprung mit einem professionellen Kamerateam. Eine Showkarriere, wie es sie nur im Zeitalter des Web 2.0 geben kann – für Rob Vegas, den Showmaster 2.0!
CLIPMANIA: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA gibt sich mit dem Buggy Roller Jean-Yves Blondeau dem Rausch der Geschwindigkeit hin, zeigt, wie Filmfans ganze Hollywood-Klassiker nachdrehen, und besucht Videokünstler James Provan, dessen Pfannkuchen im Internet Kultstatus erreicht haben. Abgefahren - Ein Franzose steht, sitzt und liegt immer auf RollenJean-Yves Blondeau ist der Buggy Roller. Mit einem Spezialanzug, an dem 32 kleine Rollschuh-Rollen befestigt sind, stürzt er sich kopfüber steile Bergstraßen hinunter. In der Schussfahrt erreicht er bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Lenken und bremsen kann er nur durch Gewichtsverlagerung. Eine Seifenkiste zum Anziehen. Blondeau ist der Erfinder einer neuen Sportart, er nennt es: "Buggy-Rolling".Angefangen hat die Geschichte der extremen Sportart 1994. Damals beendet Jean-Yves Blondeau sein Industriedesign-Studium mit einer verrückten Idee: als Diplomarbeit entwirft er eine Rüstung auf Rollen. Kurz darauf dreht er sein erstes Video. 2005 stellt der Franzose seine Videoclips zum ersten Mal ins Internet. Die Begeisterung ist groß, schnell macht er sich unter dem Pseudonym "Buggyrollin" einen Namen. Inzwischen scheint aus dem Hobby mehr zu werden. Ein großer französischer Sportartikelhersteller will den Rollenanzug ab Herbst verkaufen. 14 Jahre Arbeit haben sich gelohnt.Abgedreht - Filmfans spielen Leinwandklassiker nachWer hat nicht schon einmal davon geträumt, in die Rolle seiner Kinohelden zu schlüpfen: Als Rocky in den Boxring steigen, als James Bond die Welt retten oder mit Raumschiffen den „Krieg der Sterne“ zu gewinnen. Im Zeitalter von Videokameras und Internet längst kein Problem mehr. Auf den Videoplattformen findet man Tausende Fanfilme – jeder eine liebevolle Hommage an berühmte und weniger bekannte Kino- und Fernseh-Produktionen. CLIPMANIA hat ein Amateur-Filmteam in der Nähe der britischen Stadt Birmingham besucht. Oliver Jones und seine Freunde erzählen in nur 60 Sekunden die Geschichte des Kinoerfolgs "Das Imperium schlägt zurück" von 1980. Hauptdrehort ist ein alter Dachboden. Und hinter dem Komposthaufen wird der Garten der Jones-Familie zum Sumpfplaneten Dagobah. Die Kameraausrüstung ist semi-professionell, alle Requisiten sind handgemacht. Bevor ein Fanfilm gedreht wird, basteln Oliver Jones und seine Freunde wochenlang gemeinsam Kostüme und Raumschiffe aus Pappmaché – alles so originalgetreu wie möglich. Vieles mag unfreiwillig witzig wirken, doch mit Puppenspiel und Pappe sorgen Hollywood-Klassiker im Internet für neuen Gesprächsstoff. Ausgekocht - Ein Schotte bringt die Küche im Video zum TanzenAls GiR2007 ist James Provan ist einer der beliebtesten Videokünstlern des Internets. GiR ist übrigens die Hauptfigur einer Science-Fiction-Comic-Serie – ein Roboter aus Schrottteilen. Heute steht dieser Name für äußerst kreative Videoclips. CLIPMANIA hat James Provan in seiner schottischen Heimat besucht.Die meisten Clips produziert James Provan in der so genannten Stopmotion-Technik. Dabei entstehen aus einzelnen Fotos ganze Filme. Mit einer digitalen Fotokamera hält er jede Bewegungsphase in Bildern fest. Erst am Computer entsteht der Film, wenn er die einzelnen Bilder zusammensetzt. Am liebsten animiert James Provan aus dem schottischen Aberdeen Alltägliches – seine Lieblingsspeise Pfannkuchen zum Beispiel. Der Clip aus der Küche macht ihn über Nacht zum Internetstar. Plötzlich kontaktierten ihn TV-Sender und wollten den Clip im Fernsehen zeigen. Selbst ein amerikanisches Morgenmagazin hat den Film gesendet. Er bekam eine Million Klicks in drei Tagen. Die Internetgemeinde liebt James Provan und seine Pfannkuchen, die sich wie von Geisterhand selber backen.
Ausgekocht - Ein Schotte bringt die Küche im Video zum Tanzen
Läuft geradeNeue FolgeAls GiR2007 ist James Provan ist einer der beliebtesten Videokünstlern des Internets. GiR ist übrigens die Hauptfigur einer Science-Fiction-Comic-Serie – ein Roboter aus Schrottteilen. Heute steht dieser Name für äußerst kreative Videoclips. CLIPMANIA hat James Provan in seiner schottischen Heimat besucht.Die meisten Clips produziert James Provan in der so genannten Stopmotion-Technik. Dabei entstehen aus einzelnen Fotos ganze Filme. Mit einer digitalen Fotokamera hält er jede Bewegungsphase in Bildern fest. Erst am Computer entsteht der Film, wenn er die einzelnen Bilder zusammensetzt. Am liebsten animiert James Provan aus dem schottischen Aberdeen Alltägliches – seine Lieblingsspeise Pfannkuchen zum Beispiel. Der Clip aus der Küche macht ihn über Nacht zum Internetstar. Plötzlich kontaktierten ihn TV-Sender und wollten den Clip im Fernsehen zeigen. Selbst ein amerikanisches Morgenmagazin hat den Film gesendet. Er bekam eine Million Klicks in drei Tagen. Die Internetgemeinde liebt James Provan und seine Pfannkuchen, die sich wie von Geisterhand selber backen.
Läuft geradeNeue FolgeFilmfans spielen Leinwandklassiker nach
Läuft geradeNeue Folgels GiR2007 ist James Provan ist einer der beliebtesten Videokünstlern des Internets. GiR ist übrigens die Hauptfigur einer Science-Fiction-Comic-Serie – ein Roboter aus Schrottteilen. Heute steht dieser Name für äußerst kreative Videoclips. CLIPMANIA hat James Provan in seiner schottischen Heimat besucht.
Clipmania: Die besten Videos und ihre Macher
Läuft geradeNeue FolgeCLIPMANIA gibt sich mit dem Buggy Roller Jean-Yves Blondeau dem Rausch der Geschwindigkeit hin, zeigt, wie Filmfans ganze Hollywood-Klassiker nachdrehen, und besucht Videokünstler James Provan, dessen Pfannkuchen im Internet Kultstatus erreicht haben.
CLIPMANIA | Sport extrem - Parkour-Läufer nehmen immer den direkten Weg und filmen sich dabei
Läuft geradeNeue FolgeParkour-Läufer kennen keine Umwege. Die Extremsportler kommen von A nach B, egal welche Hürden sich ihnen in den Weg stellen. Viele von ihnen filmen ihre atemberaubenden Sprünge und waghalsigen Manöver. Besonders erfolgreich sind die Internet-Videos des 23-jährigen Briten Chase Armitage und seiner Freunde.Chase Armitage und sein Team gehören zu den weltweit besten Parkourläufern. Fast täglich treffen sich die vier Freunde aus der südenglischen Stadt Basingstoke zum Training. Die Mühe zahlt sich aus: Der Clip "Dreams" von Chase Armitage gehört zu den beliebtesten Parkour-Videos überhaupt. Die Extremsportler sind gut vernetzt. Auf den Videoplattformen findet man fast 100.000 Parkour-Filme aus der ganzen Welt. Die Parkour-Läufer schauen sich die Videos der anderen an und versuchen sich gegenseitig zu übertreffen. Ihr Ziel: Noch mehr Clips mit noch ausgefeilteren Sprüngen.
CLIPMANIA | Das große Talent - Ein sechsjähriger Schlagzeuger sorgt weltweit für Begeisterung
Läuft geradeNeue FolgeIgor Falecki aus dem polnischen Danzig geht noch nicht einmal zur Schule, aber im Internet ist er schon ein alter Hase. Seit zwei Jahren stellen seinen Eltern Musikvideos des kleinen Schlagzeugers ins Internet und mehr als 20 Millionen Menschen haben schon verblüfft zugehört. Denn Igor trommelt wie ein Profi. CLIPMANIA hat den talentierten Nachwuchs-Schlagzeuger in seiner Heimat in Danzig besucht.Auch der amerikanische Top-Drummer Dom Famularo ist schon auf Igor aufmerksam geworden. Er fördert junge Talente im Auftrag eines Schlagzeugherstellers. Im Herbst reist Igor zu Dom Famularo nach New York zu einem Intensivkurs mit dem Trommellehrer. Und auch zu Hause in Danzig wird Igor bald in die Grundschule gehen. Noch malt er seinen Namen auf Autogramme. Schreiben wird er erst noch lernen müssen.
CLIPMANIA | Auf Geschichtensuche - Ein Internet-Reporter entdeckt das Abenteuer Alltag in Dresden
Läuft geradeNeue FolgeEr ist auf der Suche nach dem wahren deutschen Leben: Videoreporter Jörg Buschka. Mit Freund und Kameramann Jan Vogel reist er quer durch Deutschland. Was er auf seinen Tagesausflügen erlebt, zeigt Videoreporter Jörg Buschka in Videos auf seiner Internetseite. Wer glaubt, dass deutsche Städte und ihre Bewohner langweilig sind, der hat Jörg Buschkas Reportagen noch nicht gesehen.Jörg Buschka entdeckt für seine Zuschauer Menschen und ihre Geschichten. Er spricht mit den Leuten, die ihm begegnen – und das ganz ohne Drehplan. Der Zufall entscheidet, was gefilmt wird. Die Vororte sind sein Revier. Jörg Buschka will beweisen, dass es dort, wo nichts los ist, viel zu entdecken gibt - man muss nur lange genug suchen. Alltagsgeschichten sind sein Metier. Sein Credo: es gibt keine langweiligen, alltäglichen Sachen. Alles zwischen Liebe und Tod findet potentiell in deiner Nachbarschaft statt. In über 20 deutschen Städten war er schon als Videoreporter unterwegs. Auf seiner Internetseite gibt es wöchentlich neue Episoden, vier pro Stadt. Anfang 2008 wurde er zusammen mit seinem Kameramann Jan Vogel in der Kategorie Online für den deutschen Medienpreis "Goldener Prometheus" nominiert. Momentan gibt es Verhandlungen über eine Fernsehsendung. Bis es wirklich soweit ist, zieht das Zwei-Mann-Team tapfer weiter von Stadt zu Stadt, quer durch Deutschland.
CLIPMANIA | Auf Papier und Wänden - Künstler entdecken die Videoplattformen für sich
Läuft geradeNeue FolgeFür viele talentierte Menschen sind Videoportale vor allem eines: ein Sprungbrett zum Erfolg. Auch in der bildenden Kunst haben sie eine immer größer werdende Bedeutung. Manche Künstler nutzen sie sogar als Galerie. Das funktioniert vor allem dann, wenn die Videos selbst zu Kunstwerken werden.Ein Beispiel: die Zeichnungen des Schweden Kristofer Ström. Er malt mit einem Stift auf Papier oder eine weiße Tafel und animiert daraus Videoclips. Bis zu 40 Stunden arbeitet der Künstler an zwei Minuten Film. Einen großen Plan hat er nicht. Er malt das, was ihm in den Sinn kommt - auf ein Blatt Papier oder eine weiße Tafel. Geschichten will er nicht erzählen. Es ist die ständige Veränderung, die ihn fasziniert. Kristofer Ström hat es mit seinen Videoclips zur eigenen Firma gebracht. Die Auftragsbücher sind voll, sechs Mitarbeiter helfen ihm beim Entwerfen der Animationen. Sein neustes Projekt: Clips für ein schwedisches Fernsehmagazin.
CLIPMANIA | Alles im Liegen - Zwei Videomacher zeigen die Welt aus ungewöhnlicher Perspektive
Läuft geradeNeue FolgeJörn Hintzer und Jakob Hüfner sind zwei kreative Videomacher aus Berlin, die das Projekt „Datenstrudel“ ins Leben gerufen haben. Zu ihrem Repertoire gehören mittlerweile originelle Clips und ungewöhnliche Internetprojekte. CLIPMANIA hat das Kreativduo in Berlin getroffen.Kennen gelernt haben sich Jörn Hintzer und Jakob Hüfner während des Regiestudiums. Unter dem Namen Datenstrudel veröffentlichten sie bereits im Jahr 2000 jeden Monat eine Live-Show im Internet. Der erste Anlauf war zugleich der Beginn ihres Erfolges: Die Einfälle waren so neuartig und überzeugend und kamen beim Publikum so gut an, dass sie beschlossen, kleine Videofilme herzustellen. Ob Musikvideo, Liveübertragungen im Internet oder Theaterinszenierungen, die Auftraggeber kommen mit immer neuen Wünschen auf sie zu. Die Kreativköpfe lassen sich in keine Sparte einordnen, das ist das Konzept ihrer kleinen Firma. Jörn Hintzer und Jakob Hüfner suchen für jede Idee das passende Medium.
CLIPMANIA | Karriere im Internet – Designstudent Till Nowak räumt mit seinem Internet-Clip Preise ab
Läuft geradeNeue FolgeIm Internet können Karrieren beginnen – manchmal ganz durch Zufall. So wie bei Till Nowak. Die Abschlussarbeit des Mainzer Designstudenten war ein Trickfilm. Er wollte Reaktionen und stellte den Neunminüter ins Internet. Und er bekam Reaktionen: Tausende, Zehntausende, Hundertausende – und eine Blitzkarriere.Mit seiner Endzeitvision "Delivery" schafft der 26-jährige Till Nowak den Durchbruch als Filmemacher – und das mit seinem Erstlingswerk. Ohne Hintergedanken hatte er seinen Uni-Abschlussfilm in ein Online-Forum gestellt, um die Meinung einiger Leuten zu hören. Innerhalb weniger Tage wanderte der Link unkontrolliert um die ganze Welt. Die Medien beginnen, über den jungen Filmemacher zu berichten. "Delivery" wird bei über 100 Filmfestivals weltweit präsentiert und gewinnt über 30 erste Preise. Mittlerweile leitet Till Nowak eine kleine Multimediafirma in Mainz. Sein Kurzfilm hat ihm einen gesicherten Start in die Berufswelt beschert.
CLIPMANIA | Kamera am Ballon - Zwei Freunde filmen Städte aus der Vogelperspektive
Läuft geradeNeue FolgeZwei Freunde binden eine Videokamera an Dutzende mit Helium gefüllte Ballons und lassen diese in Großstädten steigen. So entdecken sie die Stadt nicht nur aus der Luft, sondern auch vom Boden aus – sie wollen die Kamera ja schließlich zurückhaben. CLIPMANIA hat die beiden bei ihrem neuesten Projekt in Berlin begleitet und gemerkt, dass die Jagd nach den Ballons kein Kinderspiel ist.Seit einem Jahr reisen die Mediengestalter Ira Mowen und Luca Antonucci in Städte wie New York, San Fransisco oder Paris und machen Luftaufnahmen, indem sie Kameras an Heliumballons hängen. Das bringt interessante Aussichten und neue Einsichten. Mit der Zeit haben die beiden Amerikaner ihr Projekt perfektioniert. 40 Ballons braucht es, um die beiden rund 50 Euro teuren Kameras zu tragen. Dann werden ein paar Ballons dazugehängt, die kurz vor der Start angepiekst werden. So verlieren sie Helium – und die Kameras kommen wieder runter. Doch bis es so weit ist, werden die Ballon vom Boden aus mit Fahrrädern gejagt. Jeder Schritt wird mit mehreren Kameras dokumentiert, schließlich werden die Videos anschließend bei YouTube ins Internet gestellt.
Exklusiv – Schwedische Designerinnen kreieren ungewöhnliche Möbel
Läuft geradeNeue FolgeEs sieht aus wie Zauberei. Frauen malen Möbel in die Luft, zu sehen auf der Videoplattform im Internet. Die Technik heißt Motion Capture und wird in Kinofilmen eingesetzt, um dreidimensionale Figuren zu animieren. Die Frauen sind Sofia Lagerkvist, Charlotte von der Lancken, Anna Lindgren und Katja Sävström.Zusammen sind sie Front, ein junges und international erfolgreiches Möbeldesign-Quartett aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Sie zeichnen mit einem Laserstift ins Nichts. Zehn und 20 Kameras im Raum erfassen den Stift, mit dem sie malen. Die Daten werden direkt an den Computer gesendet, der dann die plastischen Linien erzeugt. So entstehen dicke weiße Linien dort, wo die Designerinnen mit ihren Stiften entlanggefahren sind. Und aus den Computermodellen werden sogar reale Möbelstücke. Dazu nutzt Front eine Technik, bei der flüssiges Plastik bestrahlt und dadurch gehärtet wird. So entstehen Tische, Lampen und Stühle. Perfekte Nachbildungen der Luftmalereien, die man sogar kaufen kann. Allerdings kostet allein die Produktion eines Exemplars gut 6000 Euro – für viele werden diese Möbel also auch weiterhin eine Illusion bleiben.
Kreativ - Fernsehfans produzieren eigene Serien fürs Internet
Läuft geradeNeue FolgeDie Handlung ist meist überschaubar, das schauspielerische Talent lässt oft zu wünschen übrig und trotzdem – oder gerade deshalb – sind sie unheimlich erfolgreich: Seifenopern. Jetzt erobern sie auch das Internet. Nur dass dort reine Amateure am Werk sind, die mit wenig gestalterischem Aufwand und viel Improvisation ihre eigenen Serien produzieren und im Netz ausstrahlen.Und was dabei raus kommt, kann sich auf jeden Fall mit den Fernsehserien messen. So wie die Düsseldorfer Internet-Seifenoper "Sex and Zaziki". Darin reden Männer über ihr Lieblingsthema: Frauen. Männer präsentieren hier ihre alltäglichen Probleme mit dem anderen Geschlecht – in allen Lebenslagen. Die Macher sind im wirklichen Leben Philosophiestudenten, Gymnasiallehrer und Kellner, aber im Internet sind sie echte Serienstars. Im Frühjahr 2007 startet Sex and Zaziki im Internet. Es gibt kein Drehbuch, nur ein vages Konzept. Das meiste wird improvisiert. Die Vorlage für die Internetseifenoper ist natürlich die weltbekannte amerikanische Serie "Sex and the City". Mittlerweile ist die zweite Staffel in Arbeit. Mehr als zehn Leute spielen mit – ganz ohne Gage und mit viel Spaß.
Abgedreht - Fans produzieren Musikvideos für ihre Idole
Läuft geradeNeue FolgeEin Musikvideo für seine Idole drehen: das ist ein Traum, der immer häufiger wahr wird. Es ist ein neuer Trend in der Musikbranche, einzelne Szenen oder ganze Musikvideos von Fans produzieren zu lassen. Solche Clips sind natürlich günstiger in der Produktion, sie prägen aber auch einen ganz neuen Stil der Musikvideos.Die deutsche Band "Wir sind Helden" hat das Video zu ihrer neuen Single "Die Konkurrenz" aus Amateurmaterial erstellt. Sie haben Fans aufgefordert, Clips zum Lied die Konkurrenz zu drehen. Nicht die Band steht im Vordergrund, sondern vielmehr ihre Anhänger. Dazwischen geschnitten sind Szenen der Bandmitglieder, die selbst zur Kamera gegriffen und sich gegenseitig für das Musikvideo gefilmt haben. Zusammen mit den besten Bildern aus rund 50 eingesandten Clips entstand so das offizielle Video, das jetzt im Fernsehen zu sehen ist – und natürlich auf den Videoplattformen im Internet.
Stillgestanden - Blitzartige Spaß-Aktionen sorgen für Aufsehen. Flashmob heißt der Trend
Läuft geradeNeue FolgeDie ganze Welt ist neuerdings eine Flashmob-Bühne. Und möglich macht´s das Internet. Wildfremde Menschen, am besten ganz viele, verabreden sich dort zu verrückten Aktionen an belebten Orten. Synchron wird dann telefoniert, geküsst oder mit Kissen geworfen. Hauptanliegen: Passanten verblüffen. Schon nach wenigen Minuten ist das Happening wieder vorbei. So etwas nennt man Flashmob - Blitz-Auflauf, denn die Aktion soll so flüchtig wirken wie ein Blitz. Natürlich sollte ein Flashmob hinterher im Internet per Video dokumentiert werden, denn sonst gerät er ja gleich wieder in Vergessenheit. CLIPMANIA ist dem Phänomen Flashmob auf der Spur und hat in Berlin die beiden Flashmob-Organisatoren Kevin Donner und Sidney Thom getroffen. Ihr Plan: Möglichst viele Menschen sollen zu Musik aus ihren Handys tanzen. Schon einige Male haben die beiden Berliner mit Flashmobs auf sich aufmerksam gemacht. Ihr bisher größter Erfolg: sie riefen zu einer Massenbestellung in einem Fast-Food-Restaurant auf. Mehrere hundert Menschen orderten über 10.300 Burger. Ein Rekord.
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