So gut wie kaum ein anderer deutscher Manager kennt er die schönen und auch die weniger schönen Seiten Russlands. Jaron Wiedmaier arbeitet seit 2002 in Moskau.
Dort hat er es bis zum Continental-Chef in Russland gebracht. Auf dem Weg dorthin musste er allerdings eine große Niederlage einstecken: Das Joint Venture mit der Moskauer Reifenfabrik MRF war ein Misserfolg. Continental hat 2004 mehrere Millionen Euro verloren, fühlte sich betrogen und wollte Russland sogar verlassen. Wiedmaier hat das verhindert und das Russlandgeschäft des deutschen Reifenbauers neu strukturiert. Mit Erfolg: Heute hat in der Unternehmensleitung in Hannover keiner mehr Rückzugsgedanken.