Der geplante Börsengang der Deutschen Bahn ist wegen der Finanzkrise verschoben worden – aufgegeben ist er aber noch nicht. Auch wenn das Unternehmen in Deutschland gerade heftig in der Kritik ist. Momentan suchen die Bahn-Manager weltweit nach Investoren und neuen Geschäftsfeldern.
Mit einer verstärkte Internationalisierung will der Konzern sein Geschäft erweitern. Genau das ist das Geschäftsfeld des Tochterunternehmens DB-International. Mehr als 800 Mitarbeiter beraten und planen bei großen Infrastrukturprojekten mit: vom Neubau einer Bahnstrecke durch Saudi Arabien bis hin zur Zugführerausbildung in Taiwan. Auf der Hightech-Insel Taiwan fährt nämlich der schnellste Zug der Welt – der Shinkansen 3 – und gesteuert wird er von deutschen Lokführern. Denn nur in Deutschland und Frankreich gibt es so erfahrene Hochgeschwindigkeitspiloten, die jetzt dabei helfen, taiwanesische Kollegen auszubilden. Michael Altenhenne hat sich bei der Bahn-Tochter in Taiwan umgesehen.
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