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Unser Stargast heute: Die Freiheitsstatue!
Sie wurde am 28.10.1886 von US-Präsident Grover Cleveland eingeweiht – mit über 10 Jahren Verspätung!

Kommentare für Der 28. Oktober – Einweihung der Freiheitsstatue und warum die Freiheitsstatue hochhackige Pumps trägt. (12)

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  • SüßeJuleSüßeJuleam 28. November 2008 18:40| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
    Eros Ramazotti sieht auf dem Bild aus wie Mittermeyer
  • jojanajojanaam 3. November 2008 09:11| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
    Super Sendung! Weiter so!
  • Dr. AnkoDr. Ankoam 30. Oktober 2008 13:24| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
    @Zackenbarsch
    So, meine Kollegin Elisabeth Gronau ist der Sache mit den Spenden auf den Grund gegangen. Spannende Details hat sie herausgefunden:

    Der französische Jurist, Publizist, Politiker und Präsident der französisch-amerikanischen Gesellschaft, Édouard René Lefebvre de Laboulaye (1811-1883) war ein großer Bewunderer Amerikas. Er war derjenige, der auf die Idee kam, Amerika die Freiheitsstatue zum 100-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung zu schenken. Das war zur Zeit des Zweiten Kaiserreiches in Frankreich, einem autoritären Empire unter der Führung Napoléon III., dem Kaiser von Frankreich. Von den demokratischen Entwicklungen in Amerika hielt Napoléon wenig. Geld von ihm für ein Geschenk an Amerika war also undenkbar. Um das Vorhaben zu realisieren musste Laboulaye also privat Geld auftreiben. Amerikaner vor allem Frankoamerikaner hatten die Bewohner von Paris während der Belagerung der Stadt im Deutsch-Französische Krieg von 1870-1871 mit Lebensmittellieferungen unterstützt. Das motivierte sicherlich einige Franzosen, Geld für ein Geschenk an die Amerikaner zu spenden. Der Enthusiasmus auf amerikanischer Seite war weniger groß. Der US-Kongress stimmte zwar dafür, das Geschenk anzunehmen, lehnte es jedoch ab, sich an der Finanzierung des Sockels zu beteiligen. Weder der Staat noch die Stadt New York wollten dafür Geld ausgeben. Den amerikanischen Befürwortern der Idee blieb also nichts weiter übrig, als Privatspenden zu sammeln.

    Man sieht also, welche Vorgeschichte Wahrzeichen mitunter haben.

    LG, Dr. A.
  • Dr. AnkoDr. Ankoam 30. Oktober 2008 13:19| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
    @Zackenbarsch
    Meine Kollegin Elisabeth Gronau ist der Sache mit der Spendensammlung nachgegangen und hat Folgendes herausgefunden:

    Der französische Jurist, Publizist, Politiker und Präsident der französisch-amerikanischen Gesellschaft, Édouard René Lefebvre de Laboulaye (1811-1883) war ein großer Bewunderer Amerikas. Er war derjenige, der auf die Idee kam, Amerika die Freiheitsstatue zum 100-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung zu schenken.
    Das war zur Zeit des Zweiten Kaiserreiches in Frankreich, eines autoritären Empires unter der Führung Napoléon III., Kaiser von Frankreich. Von den demokratischen Entwicklungen in Amerika hielt Napoléon wenig. Geld von ihm für ein Geschenk an Amerika war also undenkbar. Um das Vorhaben zu realisieren musste Laboulaye also privat Geld auftreiben.
    Amerikaner, vor allem Frankoamerikaner hatten die Bewohner von Paris während der Belagerung der Stadt im Deutsch-Französische Krieg von 1870-1871 mit Lebensmittellieferungen unterstützt. Das motivierte sicherlich einige Franzosen, Geld für ein Geschenk an die Amerikaner zu spenden.
    Der Enthusiasmus auf amerikanischer Seite war weniger groß. Der US-Kongress stimmte zwar dafür, das Geschenk anzunehmen, lehnte es jedoch ab, sich an der Finanzierung des Sockels zu beteiligen. Weder der Staat noch die Stadt New York wollten dafür Geld ausgeben. Den amerikanischen Befürwortern der Idee blieb also nichts weiter übrig, als Privatspenden zu sammeln.

    So kompliziert sind also mitunter die Entstehungsgeschichten von Dingen, die heute aus der Welt nicht mehr wegzudenken sind.

    LG, Ihre Elisabeth Gronau & Ihr Dr. A.
  • Dr. AnkoDr. Ankoam 29. Oktober 2008 22:20| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
    @Zackenbarsch
    das weiss ich im Moment leider nicht - wir recherchieren das aber.
    lg, Ihr Dr.A.
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