MySpace, Xing, StudiVZ und wie sie alle heißen: Virtuelle soziale Netzwerke sind das Über-Thema der Saison. Kritiker wie der Schriftsteller Peter Glaser halten die momentan modernen Business- und Gruschel-Clubs eher für Datenkäfige: hermetisch abgeschottet gegen den Rest des Webs seien sie eher ein Rück- als ein Fortschritt in der Entwicklung des Internet. Eine der lautesten Stimmen im Kritiker-Chor gehört dem Entwickler und Unternehmer Marc Canter. Er ist überzeugt: “Gleichgesinnte Leute schließen sich eher zu kleineren Gruppen zusammen, um in einer warmen, kuscheligen Umgebung mit Menschen zu kommunizieren, die so sind, wie sie selbst.” Als Mitglied der so genannten Identity Gang ist Canter außerdem Verfechter einer Online-Identität, die dem Nutzer allein die Kontrolle über seine Daten und Informationen gibt.
Kommentare für Elektrischer Reporter 16: Marc Canter
herzlichen Glückwunsch zum Podcast-Preis von Jörg und Jan!
http://www.heise.de/newsticker/meldung/84367
Zum Thema "one-to-One"-Marketing habe ich Teile meiner Dipl.-arbeit schon in ´98 verfasst.
Und es birgt in der Tat auch bedenkliche Nachteile im Sinne der Gläsernheit, die sanjes ja auch schon ansprach.
Allerdings sind wir da sinnigerweise genau an jenem Punkt, den Siggi am Schluss anspricht...:
... nämlich, dass wir rapide technologische Entwicklung MIT ihren destabilisierenden Konsequenzen ohnehin akzeptieren müssen.
Technische Entwicklung ist auch immer sowas, wie: "Der Ingenieur läuft vorne und dahinter stöckelt der Forscher hinterher, der nicht rasch genug, die neuen Medikamente entwickeln kann." ... ;-))
gruss sanjes