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  • Elektrischer Reporter 47: Jeff Jarvis über Journalismus im Internet-Zeitalter

    Elektrischer Reporter 47: Jeff Jarvis über Journalismus im Internet-ZeitalterLäuft geradeNeue Folge

    Jeff Jarvis hielt sich am 11. September 2001 in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers in New York auf, als die beiden Flugzeuge in die Doppeltürme stürzten. Um seine Erlebnisse zu teilen und zu verarbeiten, begann er kurz entschlossen, darüber zu bloggen, und diese Bloggerei—anfänglich lediglich auf ein paar Wochen angelegt—veränderte Jarvis’ Sicht auf die Medienwelt des 21-ten Jahrhunderts grundlegend. “News-Medien werden schrumpfen. Punkt!“, sagt Jeff Jarvis im Interview. Außerdem äußerst Jarvis sich im Gespräch über Verlage, die Web-Communities kaufen, die veränderte Beziehung zwischen Medien und der Öffentlichkeit und erklärt, warum es seiner Meinung nach für Journalisten ein Fehler ist, Social Networks zu ignorieren.

    • 23.12.08
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  • Elektrischer Reporter 48: Gesellschaft für historische Rechenanlagen

    Elektrischer Reporter 48: Gesellschaft für historische RechenanlagenLäuft geradeNeue Folge

    “Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein”, bedeutungsschwangerte eine bassige Sprecherstimme im Jahre 66 des vergangenen Jahrhunderts im Vorspann zur deutschen Science-Fiction-Serie “Raumpatrouille Orion”. Auf damalige Computeringenieure muss ein Gerät, wie beispielsweise das aktuelle iPhone, wie purer Science Fiction gewirkt haben. Erreichten damals doch Schrankwand-große, lärmende Rechenungeheuer nicht annähernd die Leistung des kleinen Apfel-Taschencomputers. In einer Tiefgarage im Münchener Süden kümmert sich eine Handvoll Enthusiasten um Erhalt und Pflege von Computerboliden aus vergangenen Jahrzehnten.

    • 23.12.08
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  • Elektrischer Reporter 43: Startup Weekend

    Elektrischer Reporter 43: Startup WeekendLäuft geradeNeue Folge

    Bekanntlich beschleunigt sich in diesen beschleunigten Zeiten sogar die Beschleunigung. Warum also nicht mal etwas beschleunigen, das sich hierzulande formal seit Preußens Gloria nicht sonderlich verändert hat, eine Unternehmensgründung nämlich? Das dachte sich der IT-Unternehmer Cem Basman, bloggte diesen Einfall in die Welt hinaus und organiserte ein paar Wochen später das erste deutsche Startup Weekend, das Ende September in Hamburg stattfand. Der Plan: Rund 100 Menschen schaffen binnen 48 Stunden aus dem Nichts eine Firma; vom Grundkonzept über den Business-Plan, (idealerweise) bis hin zum fertigen Produkt. Jeder Teilnehmer ist gleichberechtigter Gründer und nimmt am Ende einen Anteilschein mit nach Hause. Inwieweit dieses Vorhaben funktioniert hat, verrät Ihnen ein beherzter Klick auf den Play-Button.

    • 09.12.07
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  • Elektrischer Reporter 42: Rückblick (2)

    Elektrischer Reporter 42: Rückblick (2)Läuft geradeNeue Folge

    Für Neueinsteiger und Besitzer von Kurzzeitgedächtnissen: Ein kleiner Rückblick auf die letzten (rund) 20 Episoden des Elektrischen Reporters.

    • 09.12.07
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  • Elektrischer Reporter 41: Cory Doctorow

    Elektrischer Reporter 41: Cory DoctorowLäuft geradeNeue Folge

    Vier Autoren schreiben täglich das Blog “Boing Boing” voll (Untertitel: “A Directory of wonderful Things"), allesamt können sie “recht komfortabel” davon leben, sagt Mitblogger Cory Doctorow. In den Link-Charts der Blog-Suchmaschine Technorati hält sich Boing Boing wacker auf dem dritten Platz—von mehr als 70 Millionen Blogs. Für diesen erstaunlichen Erfolg hat Doctorow ein paar einfache Erklärungen parat. Befüllt er gerde mal nicht Boing Boing mit skurrilen Fund- und Steam-Punk-Sammelstücken, ist Doctorow als Netz-Aktivist unterwegs oder verfasst Science-Fiction-Romane. Sein Buch “Down and Out in the Magic Kingdom” (deutsche Ausgabe: “Backup") beschreibt das Leben in einer Reputationsökonomie, wie sie sich in Ansätzen bereits im Internet abzeichntet. Außerdem spricht Cory Doctorow darüber, wie das Netz unser aller Denken verändert, über kommende Bedrohungen für unsere Privatsphäre und über das RFID-Märchen.

    • 16.10.07
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  • Elektrischer Reporter 40: Biz Stone

    Elektrischer Reporter 40: Biz StoneLäuft geradeNeue Folge

    Twittern ist eine Art Turbo-Bloggen: 140 Zeichen persönlicher Zustandsbericht müssen reichen. Diese kurzen Zeichenketten zirkulieren durch das Web, SMS, Instant Messenger oder etliche andere Kanäle. Kein Wunder eigentlich, dass auch die Kritiker den Turbo einschalten. Wer Blogs bereits für belanglos hält, muss in Twitter die Quadratur der Trivialität sehen. Mitgründer Biz Stone stören solche Nörgeleien wenig. Für ihn ist Twitter ein Werkzeug der “sozialen Alchemie”: “Aus all diesen scheinbar belanglosen Nachrichten kann etwas sehr wertvolles entstehen.”

    • 09.10.07
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  • Elektrischer Reporter 39: Piratenpartei

    Elektrischer Reporter 39: PiratenparteiLäuft geradeNeue Folge

    Netz-affine Zeitgenossen schwanken meist zwischen Kopfschütteln und Tischkante-Beißen, sobald sich die etablierten Parteien aus Regierung oder Opposition zum Thema Internet und digitalem Wandel äußern. In dieser politischen Lücke möchte sich nun die Piratenpartei einnisten. Der Bundesvorsitzende Jens Seipenbusch erläutert im Gespräch, was er von geistigem Eigentum hält, seine Einstellung zu Urheberrecht und Patenten, und er erklärt, warum die Piraten die GEZ abschaffen wollen.

    • 17.09.07
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  • Elektrischer Reporter 38: dezentrale soziale Netze

    Elektrischer Reporter 38: dezentrale soziale NetzeLäuft geradeNeue Folge

    Die Älteren werden sich erinnern: Geschlossene Online-Dienste, die sich selbst genug sind, beispielsweise AOL und Compuserve, machten eine ganze Zeit lang gute Geschäfte und freuten sich über ständig wachsende Nutzerzahlen. Als jedoch das große, weite, wilde Web die Bühne betrat, war sehr schnell Schluss damit und die einst so stolzen Dienste schrumpften zu reinen Internet-Zugangsanbietern. Der eine oder die andere erlebt derzeit ein Déjà Vu: Virtuelle soziale Netze wie Facebook oder Xing erfreuen ihre Nutzer mit etlichen neuen Kommunikations- und Interaktions-Werkzeugen—die allesamt allerdings nur innerhalb der eigenen Mauern funktionieren. Umziehen verboten: Wer in ein anderes Netzwerk wechseln will, hat keine Möglichkeit, seine eigenhädig angelegten und gepflegten Daten zusammenzupacken und mitzunehemen. Vielen Netzbewohnern stößt dieser Umstand mittlerweile sauer auf, beispielsweise Sebastian Küpers und Dirk Olbertz. Letzterer bastelt derzeit an “Noserub”, einer Art dezentralem Über-Netz, das sich frei von kommerziellen Zwängen entwickeln und den Datensilos ein Ende machen soll.

    • 17.09.07
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  • Elektrischer Reporter 37: Barcamp Köln

    Elektrischer Reporter 37: Barcamp KölnLäuft geradeNeue Folge

    "Die Vernetzung der Profis untereinander war und ist in Deutschland eine Katastrophe”, sagt Franz Patzig. Um das zu ändern und um Menschen, die im und mit dem Web arbeiten, miteinander in Kontakt zu bringen, importierte Patzig vor ein paar Monaten die Barcamp-Idee in unser Land. Barcamps, so genannte Un-Konferenzen, sind Orte des freien Wissensflusses, aber auch ein Beispiel für das Funktionieren hierarchiefreier Kollaboration und Selbstorganisation jenseits des Webs. Lebende Wikis, wenn man so will. Jüngst trafen sich in Köln Internet-Entwickler, Denker, Macher, Blogger und andere native Netzbewohner. Ihr Elektrischer Reporter war mit der Kamera dabei.

    • 27.08.07
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  • Elektrischer Reporter 36: Machinima

    Elektrischer Reporter 36: MachinimaLäuft geradeNeue Folge

    Die Zeiten, als computeranimierte Filme ein Millionenbudget voraussetzten, sind längst vorbei. Heutzutage reicht ein handelsüblicher PC und eine Game-Engine, um sich Filmemacher nennen zu dürfen. Machinima heißen die bunten Bewegtbildfolgen, die ihren Ursprung in Ballerspiel-Programmen haben. Neben dem naturgemäß breiten Qualitätsspektrum, bietet das junge Genre auch inhaltlich eine erstaunliche Vielfalt: Experte Lutz Schmitt führt uns durch Waldlandschaften, Roboterwelten, politische Stellungnahmen und live dargebotene Stand-Up-Comedy.

    • 09.08.07
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  • Elektrischer Reporter 35: Peter Schaar

    Elektrischer Reporter 35: Peter SchaarLäuft geradeNeue Folge

    "Der Rechtsstaat ist nicht in Gefahr durch den internationalen Terrorismus, er kann sich allenfalls selbst in Gefahr bringen.” Klare Worte vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zu Schnellschüssen in Sachen innerer Sicherheit. Die geplante Speicherung samtlicher Telekommunikations- und Internet-Verbindungsdaten geißelt Schaar als “datenschutzrechtlichen Dammbruch” und auch zur immer wieder angedachten, unbemerkten Ferndurchsuchung von PCs bezieht er eindeutig Stellung: “Wenn wir erstmal die Tür einen Spalt breit aufmachen, ist sie irgendwann sperrangelweit offen.”

    • 30.07.07
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  • Elektrischer Reporter 34: Dailyme.tv

    Elektrischer Reporter 34: Dailyme.tvLäuft geradeNeue Folge

    Mit Hilfe von DVB-H, vulgo Handy-TV, wollen Fernsehsender versuchen, die ihnen langsam entfleuchenden jungen Leute wieder einzufangen und sie zum braven Konsum ihrer Programme zu bewegen. Ob das gelingen wird, ist mehr als fraglich: Zwar genießen die Jungen nach wie vor gerne bunte Bewegtbildfolgen, vom altväterlichen Konzept eines zeitlichen Programmschemas nabelt sich die Generation Hyperlink jedoch zusehends ab. Start-Ups wie die Berliner Mando TV wollen von dieser Verschiebung des Nutzerverhaltens profitieren und Fernsehbilder künftig zeitversetzt aufs Mobiltelefon pumpen.

    • 30.07.07
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  • Elektrischer Reporter 33: Martin Oetting

    Elektrischer Reporter 33: Martin OettingLäuft geradeNeue Folge

    Das grundlegende Missverständnis, das nicht nur die Internet-Blase mitverursacht hat, sondern auch heute noch in den meisten Chef-Etagen wohnt, ist, das Internet wahlweise als Plakatfläche oder als Abwurfplatz für Versandhauskataloge zu begreifen. Vielmehr entsteht im Netz gerade ein eigener Kulturraum. Menschen richten sich in Blogs oder in Nachbarschaften wie Myspace und Facebook häuslich ein, fühlen sich dort ganz offensichtlich pudelwohl und unterhalten sich prächtig miteinander: nicht nur, aber auch über Produkte und Dienstleistungen. Wie die Welt des Wirtschaftens sich in dieser Konversationssphäre wandelt, haben bereits im Jahre 1999 die vier Autoren des Cluetrain-Manifests in provokativem Tonfall skizziert. Martin Oetting versucht aus diesen Erkenntnissen Schlüsse für die Praxis zu ziehen und Wirtschaftslenker zum Umdenken zu animieren.

    • 10.07.07
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  • Elektrischer Reporter 32: aka-aki

    Elektrischer Reporter 32: aka-akiLäuft geradeNeue Folge

    Virtuelle soziale Netzwerke vermehren sich derzeit wie Grippeviren in der U-Bahn. Ob für Strickbegeisterte oder Freunde des Haarnasenwombats (nicht zu verwechseln mit dem Nacktnasenwombat): Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein neues Netzwerk aus dem Netz sprießt. Blöd eigentlich, dass die Netzwerkerei nur so lange wirklich funktioniert, wie der Netzwerkfreund sich vor seinem PC aufhält. Das fanden auch sechs Berliner Studenten und konstruierten flugs aka-aki, das soziale Netzwerk fürs Handtelefon. Um eine Einlieferung in die Kalauerhölle zu riskieren: Gruscheln to Go!

    • 14.06.07
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  • Elektrischer Reporter 31: Jimmy Wales

    Elektrischer Reporter 31: Jimmy WalesLäuft geradeNeue Folge

    Communities gelten als das neue große Zwopunktnull-Dings. Der Aufbau einer funktionierenden und stabilen Gemeinschaft im Netz ist allerdings eine Kunst für sich, an der schon viele Unternehmen gescheitert sind. Jimmy Wales, Gründer der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia, erklärt, worauf es seiner Meinung nach beim Community-Design ankommt und was die Einrichtung eines Steak-Hauses damit zu tun hat. Außerdem spricht Jimmy Wales über die Möglichkeit von Werbung in der Wikipedia, verrät ein wenig über das in Planung befindliche Suchmaschinenprojekt und erklärt, warum er den Begriff ”Crowdsourcing“ nicht leiden kann.

    • 13.06.07
    • Kommentare: 2
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  • Elektrischer Reporter 30: Roger Fischer

    Elektrischer Reporter 30: Roger FischerLäuft geradeNeue Folge

    Internetfähige Mobiltelefone sind eine Sache, das Eintippen einer ellenlangen URL eine andere. In Japan hat man aus diesem Grund bereits vor einigen Jahren die Real-World-Variante des Hyperlinks eingeführt: den QR-Code, was für “Quick Response” steht. Seitdem finden sich dort in Zeitungen, Katalogen und auf Plakatwänden die kleinen schwarz-weißen Quadrate, die manigfaltige Informationen an Handys übermitteln können. Die schweizerische Kaywa AG gehört zu den wenigen europäischen Unternehmen, die versuchen, diesen Trend auch in unsere Alltagswelt zu implementieren. Kaywa-Geschäftsführer Roger Fischer erläutert im Gespräch die Möglichkeiten der 2D-Barcode-Technologie und erklärt, warum er fest davon überzeugt ist, dass das mobile Internet—fast zehn Jahre nach seiner Ausrufung—nun endlich Wirklichkeit wird.

    • 21.05.07
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  • Elektrischer Reporter 29: Dick Hardt

    Elektrischer Reporter 29: Dick HardtLäuft geradeNeue Folge

    "Ich benutze einen Computer, warum kann der das nicht übernehmen?”, beschwert sich der kanadische Web-Entwickler Dick Hardt und meint damit das nervige Eintippen der immergleichen Informationen in Web-Formulare aller Art. Schließlich sei das Web so erfolgreich geworden, “weil man nicht mehr tippen musste, sondern einfach klicken konnte.” Im Gegensatz zu Skeptikern und Kritikern der Online-Identitätsidee, glaubt Hardt, die Technologie stelle keine Gefahr für den Datenschutz dar. Im Gegenteil: “Identitätsprotokolle sind in der Lage, den Schutz unserer Privatsphäre dramatisch zu erhöhen.”

    • 08.05.07
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  • Elektrischer Reporter 28: Ralf Bendrath

    Elektrischer Reporter 28: Ralf BendrathLäuft geradeNeue Folge

    Es wäre in der Tat praktisch, wenn irgend eine pfiffige Entwicklung die andauernden Registrier- und Anmeldeorgien bei all den neuen und bunten Web-Diensten überflüssig machen könnte. Derzeit sind einige Systeme in Entwicklung oder bereits im Einsatz, die ein Ende der Username-Passwort-Hantiererei versprechen. Der Politologe Ralf Bendrath mahnt zur Vorsicht: In diesen Identitäts-Silos sammeln sich Datenmengen an, die genaueste Rückschlüsse über unser aller Web-Aktivitäten erlauben.

    • 08.05.07
    • Kommentare: 1
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  • Elektrischer Reporter 27: Mercedes Bunz

    Elektrischer Reporter 27: Mercedes BunzLäuft geradeNeue Folge

    "Man wird dieser Informationsüberflutung überhaupt nicht Herr”, sagt Mercedes Bunz und meint damit nicht die unendlichen Weiten des Webs, sondern die Eindrücke während eines Waldspaziergangs. Mercedes Bunz ist Mitgründerin der Monatszeitschrift De:Bug, promovierte über die Geschichte des Internet, prägte den Begriff “Urbane Penner” und ist seit Neuestem Cefredakteurin von Tagesspiegel.de. Im Gespräch geht es außerdem um die Wichtigkeit von Marken in der neuen Medienwelt, die deutsche Angst vor dem Wandel und die Wichtigkeit sozialer Sicherungssysteme.

    • 23.04.07
    • Kommentare: 7
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  • Elektrischer Reporter 26: Oliver Ueberholz

    Elektrischer Reporter 26: Oliver UeberholzLäuft geradeNeue Folge

    Geht es um das Internet und seine Zukunft, schwenkt unser Blick reflexartig in Richtung USA. Dabei tut sich derzeit in der Gegenrichtung Gewaltiges. Rund 130 Millionen Chinesen sind bereits online und einige Auguren wollen wissen, dass Mandarin schon bald Englisch als dominierende Web-Sprache ablösen wird. Oliver Ueberholz, Web-Entwickler und Experte für das chinesische Internet, erklärt, warum ein anderswo äußerst erfolgreiches Online-Rollenspiel in China keine Chance hatte, warum sich Google und Co. dort so schwer tun und warum “Kopist” in China kein Schimpfwort ist.

    • 18.04.07
    • Kommentare: 1
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  • Elektrischer Reporter 25: Schultheis & Niggemeier

    Elektrischer Reporter 25: Schultheis & NiggemeierLäuft geradeNeue Folge

    Im Internet zu publizieren fördere “die Demut gegenüber dem Leser”, beschreibt Bildblog-Mitgründer Christoph Schultheis seine Erfahrungen mit der Internet-Publizistik. Dieser direkte Dialog mit dem Nutzer sei den meisten klassischen Journalisten fremd. Seit fast drei Jahren notieren die beiden Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis die Verdrehungen, Übertreibungen und Unwahrheiten, die Deutschlands größte Boulavardzeitungen täglich über ihre Seiten streut. Bisher ist den beiden - trotz bisweilen unsicherer Finanzlage - die Lust an dem Projekt noch nicht vergegangen, sagt Niggemeier, “und auch die Wut nicht”.

    • 02.04.07
    • Kommentare: 3
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  • Elektrischer Reporter 24: Bruce Sterling

    Elektrischer Reporter 24: Bruce SterlingLäuft geradeNeue Folge

    Bruce Sterling ist zweifellos einer der renommiertesten und engagiertesten Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Er gilt als einer der Erfinder des literarischen Sub-Genres Cyberpunk, verfasste aber auch zahlreiche non-fiktionale und journalistische Werke. In den letzten Jahren wandte sich Sterling zunehmend der Design-Welt zu und rief das Viridian Design Movement ins Leben, ein informeller Zirkel, der gegen den Klimawandel agitiert. Im Gespräch erläutert Bruce Sterling den Nutzwert von Science-Fiction-Literatur und erklärt, warum er wenig von der Philosophie grüner Fundis hält.

    • 28.03.07
    • Kommentare: 3
    • Bewertungen: 6
  • Elektrischer Reporter 23: Daniela & Lars Hinrichs

    Elektrischer Reporter 23: Daniela & Lars HinrichsLäuft geradeNeue Folge

    Xing (ehemals OpenBC) sei “das Intranet der Geschäftswelt”, sagt Unternehmensgründer Lars Hinrichs. Einige sehen im Knüpfen virtueller sozialer Netzwerke die Zukunft des Wirtschaftens; jenseits von angestammten Hierarchien und Vitamin-B-Clubs. Andere halten hingegen Business-Kontaktplattformen wie Xing nur für neue Spielplätze der Eitelkeit. Den Vorwurf, Xing sei ein “Datenkäfig”, kontert Hinrichs mit der Ankündigung einer offenen Datenschnittstelle. Über diese API sollen künftig die eigenen Xing-Netzwerkdaten auch in anderen Applikationen und Plattformen nutzbar sein.

    • 12.03.07
    • Kommentare: 2
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  • Elektrischer Reporter 22: Hossein Derakhshan

    Elektrischer Reporter 22: Hossein DerakhshanLäuft geradeNeue Folge

    Einige nennen Hossein Derakhshan den “persischen Blogvater”, die israelische Zeitung Haaretz titulierte ihn kürzlich als “König der iranischen Blogger”, was er allerdings nicht so gerne hörte. Tatsache ist: der 32-Jährige hat vor wenigen Jahren mit einer Blog-Gebrauchsanleitung in persischer Sprache einen regelrechten Blog-Boom im Iran ausgelöst. Nicht nur Liberale, auch Konservative und Kleriker bevölkern seitdem die persische Blogosphäre. Im Gespräch erklärt der in Kanada lebende Aktivist, warum er glaubt, dass Blogs im Iran bestand haben werden und warum ihm bei einer Rückkehr in den Iran Gefängnis droht.

    • 05.03.07
    • Kommentare: 2
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  • Elektrischer Reporter 21: Martin Varsavsky

    Elektrischer Reporter 21: Martin VarsavskyLäuft geradeNeue Folge

    Martin Varsavsky ist Serien-Unternehmensgründer in den Sektoren IT, Telekommunikation und Internet. Sein jüngstes Unternehmen, die WLAN-Community FON (siehe auch: El Rep Episode 8) hat trotz globaler Ausrichtung und internationalen Investoren seinen Sitz nach wie vor in Spanien. Im Interview spricht Martin Varsavsky über die unterschiedlichen Bildungs- und Unternehmenskulturen in den USA und Europa, und er erklärt, warum er Madrid dem Silicon Valley vorzieht.

    • 26.02.07
    • Kommentare: 4
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  • Elektrischer Reporter 19: David Weinberger

    Elektrischer Reporter 19: David WeinbergerLäuft geradeNeue Folge

    "Ich glaube nach wie vor, dass das Netz underhyped ist”, sagt David Weinberger und meint damit keine Unternehmensübernahmen oder Börsengänge, sondern den Einfluss des Internet auf unser aller Leben und Denken. Bekannt wurde Weinberger einer breiteren Öffentlichkeit vor allem als Co-Autor des Cluetrain-Manifests. Er ist ein gefragter Redner und arbeitet derzeit an einem Buch mit den Titel “Everything Is Miscellaneous”, in dem er sich mit der “Macht der neuen digitalen Unordnung” auseinandersetzt. Weinberger ist ein erklärter Kritiker jeglicher Online-Identitäts-Systeme und warnt im Interview vor einem “neuen dunklen Zeitalter”.

    • 13.02.07
    • Kommentare: 5
    • Bewertungen: 13
  • Elektrischer Reporter 18: Marissa Mayer

    Elektrischer Reporter 18: Marissa MayerLäuft geradeNeue Folge

    Über Google zu sprechen, ohne Superlative fallen zu lassen, ist wahrscheinlich nahezu unmöglich, also versuchen wir es gar nicht erst: Google ist das wahrscheinlich unwahrscheinlichste Unternehmen der äußeren Galaxis. “Sei nicht böse”, lautet das Motto des Unternehmens aus Mountain View, das nach eigenen Angaben nichts geringeres vorhat, als das Wissen der Welt zugänglich zu machen. Die enorme Marktmacht und der unstillbare Datenhunger des Imperiums mit dem Bällchen-Logo hat bei vielen Zeitgenossen jedoch auch alle Alarmglocken zum Klingeln gebracht. Mit all den Web-Diensten, die Google quasi im Wochentakt ins Netz schüttet, könnten hochdifferenzierte Nutzer-Profile angelegt werden, für die Marketing-Unternehmen und Geheimdienstler jederzeit ihr Mittagesses kalt werden ließen—so die Befürchtung. Marissa Mayer, Vizepräsidentin von Google und zuständig für “Search Products & User Experience” äußert sich im Interview eindeutig: “Wir führen keine Daten aus verschiedenen Diensten zusammen.” Im Gespräch geht es außerdem um die Abhängigkeit Googles von Werbe-Etats Dritter, um Youtube und um künstliche Intelligenz.

    • 05.02.07
    • Kommentare: 5
    • Bewertungen: 19
  • Elektrischer Reporter 17: Michael Schuster

    Elektrischer Reporter 17: Michael SchusterLäuft geradeNeue Folge

    Wer seine Freizeit in den Weiten des Web mit all seinen neuen, kollaborativen Tools und sozialen Netzen verbringt, seine Brötchen hingegen in einem mittleren oder großen Unternehmen verdient, erlebt jeden Tag erneut einen Kulturschock. Statt leichtgewichtiger, moderner Web-Technologien, herrschen in Unternehmensnetzen nach wie vor Gigabyteschwere, umständliche Anwendungen, von denen kaum jemand weiß, wie man sie bedient oder warum sie überhaupt angeschafft wurden. Hierarchisches Denken und Handeln entspricht nicht unserer Natur, finden Entwickler wie Michael Schuster und machen sich auf, die Web-Revolution in Unternehmen hineinzurollen.

    • 29.01.07
    • Kommentare: 4
    • Bewertungen: 10
  • Elektrischer Reporter 16: Marc Canter

    Elektrischer Reporter 16: Marc CanterLäuft geradeNeue Folge

    MySpace, Xing, StudiVZ und wie sie alle heißen: Virtuelle soziale Netzwerke sind das Über-Thema der Saison. Kritiker wie der Schriftsteller Peter Glaser halten die momentan modernen Business- und Gruschel-Clubs eher für Datenkäfige: hermetisch abgeschottet gegen den Rest des Webs seien sie eher ein Rück- als ein Fortschritt in der Entwicklung des Internet. Eine der lautesten Stimmen im Kritiker-Chor gehört dem Entwickler und Unternehmer Marc Canter. Er ist überzeugt: “Gleichgesinnte Leute schließen sich eher zu kleineren Gruppen zusammen, um in einer warmen, kuscheligen Umgebung mit Menschen zu kommunizieren, die so sind, wie sie selbst.” Als Mitglied der so genannten Identity Gang ist Canter außerdem Verfechter einer Online-Identität, die dem Nutzer allein die Kontrolle über seine Daten und Informationen gibt.

    • 20.01.07
    • Kommentare: 5
    • Bewertungen: 14
  • Elektrischer Reporter 15: Ibrahim Evsan

    Elektrischer Reporter 15: Ibrahim EvsanLäuft geradeNeue Folge

    Nach der Musik- und der Filmindustrie schickt sich das Internet nun an, das Fernsehen zu revolutionieren. Ob kurze Spaß-Clips oder aufwändige Produktionen: Video-Communities wie die kürzlich von Google geschluckten Youtube bieten eine nahezu unendliche Aufwahl für den schnellen Glotz zwischendurch. Mittelfristig werden die bunten Bewegtbilder aus dem Netz dorthin wandern, wo jahrzehntelang nur TV-Sender Zutritt hatten: in die heimische Glotze. Das jüngst vorgestellte Apple TV erlaubt es bereits, Video-Podcasts auf die Flimmerkiste zu schicken. Viele weitere Geräte und Methoden, Web-Videos jenseits des PCs zu betrachten, sind bereits in Arbeit. Ibrahim Evsan, Gründer der Video-Plattform Sevenload, spricht über die Zukunft des TV im Internet-Zeitalter.

    • 14.01.07
    • Kommentare: 17
    • Bewertungen: 46

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Für Neueinsteiger und Besitzer von Kurzzeitgedächtnissen: Ein kleiner Rückblick auf die letzten (rund) 20 Episoden des Elektrischen Reporters.

Kommentare für Elektrischer Reporter 42: Rückblick (2) (3)

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Video/Clip/Film Elektrischer Reporter 42: Rückblick (2) - <Spezial>, Trnd.com, Martin Varsavsky, El Rep, Jimmy Wales.

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