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  • Frankreich: Prügelstrafe ade

    Frankreich: Prügelstrafe adeLäuft geradeNeue Folge

    Ein Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet. Nach dieser Maxime erziehen immer noch viele französische Eltern. Damit soll jetzt Schluss sein.Eine Abgeordnete der Regierungspartei UMP will ein generelles Züchtigungsverbot durchsetzen, wie es in Deutschland und den meisten EU Staaten schon Praxis ist. Frankreich ist zwar das Land der Aufklärung. Doch bei der Erziehung setzt man eher auf Strenge. Lange Zeit wurden selbst die Kinderbücher von Astrid Lindgren zensiert. Pippi Langstrumpf war für den französischen Geschmack zu anarchisch. Und auch die geplante Abschaffung der Prügelstrafe halten viele Franzosen für etwas überzogen.

    • 17.12.09
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  • Tschetschenien: Familien klagen gegen Menschenrech

    Tschetschenien: Familien klagen gegen MenschenrechLäuft geradeNeue Folge

    Dutzende von tschetschenischen Familien klagen beim Europäischen Gerichtshof in Straßburg gegen Russland. Sie sind Angehörige von Opfern des Tschetschenienkrieges und sie wollen endlich Gerechtigkeit. Und sie sind erfolgreich. Moskau verliert so gut wie jeden Prozess. Die Straßburger Richter verhängen Geldstrafen bis zu 100.000 Euro. Die russische Regierung steht unter Druck. Sie will jetzt ein eigenes Entschädigungsgesetz auf den Weg bringen und so die Klageflut in Straßburg stoppen.

    • 17.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Farbspiel schwarz/gelb: Wahlkampf und Wirtschaftsk

    Farbspiel schwarz/gelb: Wahlkampf und WirtschaftskLäuft geradeNeue Folge

    In aktuellen Umfragen liegt Kanzlerin Angela Merkel deutlich vor ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier.Deshalb halten einige die Wahl schon für ausgemacht, eine schwarz-gelbe Koalition aus CDU und der FDP. Gerade Parteien, die eins ganz für sich reklamieren: wirtschaftspolitischen Sachverstand. Wir fragen nach dem Erfolg bereits existierender schwarz-gelber Regierungen. Baden-Württemberg etwa hat eher schwer zu kämpfen – das gilt für große Konzerne wie Daimler aber auch viele mittelständische Betriebe.

    • 17.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Atomkraft, na bitte: Die Grünen in der Sackgasse

    Atomkraft, na bitte: Die Grünen in der SackgasseLäuft geradeNeue Folge

    Deutschland ist die Heimat der Antiatomkraftbewegung. Ein Vorreiter für die grüne Linke auch in anderen europäischen Ländern. Aber während die rot-grüne Regierung den Rückzug aus der Atomkraft noch antrat – wird jetzt ausgerechnet in Deutschland breit über den Wiedereinstieg diskutiert. Die Befürworter pochen auf Energiesicherheit und führen sogar den Klimaschutz als Argument an. Geht den Grünen langsam der Atem aus und wie kommt das im Ausland an?

    • 15.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Türkei: Ehrenmord verhindert

    Türkei: Ehrenmord verhindertLäuft geradeNeue Folge

    In der Türkei werden regelmäßig Frauen ermordet, weil in manchen Gegenden immer noch ein archaischer Ehrenkodex herrscht. Im letzten Jahr gab es 220 solcher so genannten Ehrenmorde. Die Gesetze gegen solche Straftaten wurden deutlich verschärft. Vor allem auf Druck der EU hin, die von dem Beitrittskandidaten verlangt, die Rechte der Frauen besser zu schützen. Die größere öffentliche Aufmerksamkeit in der Türkei für das Thema zeigt auch schon Wirkung. Immer öfter wenden sich bedrohte Frauen an Frauenorganisationen, die dann häufig mit Erfolg in den Familien intervenieren - bevor es zu spät wird. Wie Frauen vor dem sicheren Tod bewahrt werden können, zeigt unsere Reportage aus Diyarbakir.

    • 10.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Niederlande: Groß und Klein

    Niederlande: Groß und KleinLäuft geradeNeue Folge

    Die Europäer werden immer größer. Wissenschaftler machen dafür vor allem die besseren Lebensbedingungen verantwortlich. Aber es gibt kleine, feine Unterschiede zwischen den Europäern. So kommt es auch, dass z.B. Kleidergrößen nicht einheitlich sind. Und: Die Holländer sind die größten, also die längsten Europäer. Und die finden eben auch nur selten Anziehsachen, die auf Anhieb passen. Wir begleiten einen 2-Metermann in Amsterdam und besuchen einen deutschen Designer in Antwerpen, der fünf Kleidergrößen für völlig ausreichend hält. Das bisherige System frustriere die Kunden nur unnötig, wenn es statt der erhofften Größe 36 doch eine 38 oder gar 40 sein muss.

    • 10.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Großbritannien: Kein Ende des Nanny-Staates

    Großbritannien: Kein Ende des Nanny-StaatesLäuft geradeNeue Folge

    Die Briten sind für ihre Toleranz bekannt: Über Exzentriker regt sich niemand auf, jeder kann tun und lassen was er will. Aber in den letzten Jahren hat sich das Land verändert. Der Staat greift immer mehr in die Privatsphäre der Bürger ein.Mit geschätzten vier Millionen Überwachungskameras ist Großbritannien weltweit Spitzenreiter bei der Bespitzelung seiner Bürger. Gesetze, die ursprünglich zur Bekämpfung von Terrorismus und organisiertem Verbrechen gedacht waren, werden von Gemeindeverwaltungen jetzt dazu benutzt, Bürger auf Schritt und Tritt zu überwachen.

    • 10.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Deutschland: Die Entschuldigung der Kirche

    Deutschland: Die Entschuldigung der KircheLäuft geradeNeue Folge

    Etwa eine halbe Million Kinder wurden in den 50er und 60er Jahren in kirchlichen Erziehungsheimen misshandelt. Prügel, seelische Gewalt und Missbrauch waren an der Tagesordnung. Die Opfer leiden heute noch unter den Folgen.Sie fordern Anerkennung des Unrechts und eine angemessene Entschädigung. Nur zögerlich wagt sich die Kirche sich an die Aufarbeitung des Tabu-Themas. Als eine der ersten hat sich jetzt die Evangelisch-lutherische Landeskirche von Niedersachsen entschuldigt.

    • 10.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Norwegen: Klimawandel vertreibt den Kabeljau

    Norwegen: Klimawandel vertreibt den KabeljauLäuft geradeNeue Folge

    Die Kabeljaubestände im Nordostatlantik leiden zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Die Erwärmung des Wassers führt dazu, dass der Fisch immer langsamer wächst. So frischen immer weniger neue Exemplare die ohnehin durch Überfischung geschwächten Bestände auf. In der Barentsee wandert der verbliebene Kabeljau in die russischen Gewässer ab. Probleme mit den norwegischen Fischern sind programmiert. In Norwegen ist der Kabeljau Grundnahrungsmittel und wichtiger Exportartikel: Er wird für Fischstäbchen verwendet und ist getrocknet Nationalgericht in Portugal und Spanien.

    • 03.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Frankreich: Diebesware Wein

    Frankreich: Diebesware WeinLäuft geradeNeue Folge

    Wenn im Internet Spitzenweine angeboten werden, unterhalb der üblichen Handelspreise, dann ist Vorsicht geboten. Nicht selten sind die Weine gestohlen. In Frankreich klagen die Besitzer zahlreicher Chateaus über Weindiebstahl.Immer wieder muss die Gendarmerie anrücken, um wegen leer geräumter Weinkeller zu ermitteln. Und auch bekannte Feinkostläden wie Hédiard sind betroffen. Erst kürzlich wurde ein Dieb gestellt, der teure Grand Crus mitgehen lassen wollte. Nun treffen immer mehr Weinhändler umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen – mit Überwachungskameras und schweren Panzertüren.

    • 26.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Griechenland: Die letzte Station

    Griechenland: Die letzte StationLäuft geradeNeue Folge

    Die EU ist verärgert über Griechenlands Umgang mit Flüchtlingen. Die Verhältnisse in den griechischen Flüchtlingslagern gelten als menschenunwürdig. Auch ein ordnungsgemäßes Asylverfahren fehlt. Dadurch wird das Abkommen von Dublin ausgehebelt: danach müssen Flüchtlinge in dem Land ihren Asylantrag stellen, in dem sie zuerst EU-Boden betreten haben. Doch vor der Abschiebung nach Griechenland fürchten sich die Flüchtlinge. Von dort werden sie zumeist in ihr Herkunftsland zurückgeschickt, wo sie nicht selten um ihr Leben fürchten müssen.

    • 26.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Slowenien: Der Erfinder (Erfindermesse IENA in Nür

    Slowenien: Der Erfinder (Erfindermesse IENA in NürLäuft geradeNeue Folge

    Anfang November treffen sich in Nürnberg Tüftler aus aller Welt auf der iENA, der international wichtigsten Messe für Erfindungen. Peter Floriancic ist so etwas wie der Nestor der Erfinderbranche. Der 90-jährige Slowene hat sich so praktische Dinge wie den Plastik-Reißverschluss, den Diarahmen oder das Parfumfläschchen mit Pumpzerstäuber ausgedacht. Vor allem letztere Erfindung hat ihn reich und berühmt gemacht. Floriancic ist kein zurückgezogener Bastler – er verkehrt mit Filmstars und Maharadschas. Auch heute noch sprudelt er vor Ideen – seine vorerst letzte Erfindung: Ein Fitnessbett. Und ganz klar: Im Werbevideo stellt er es selbst vor.

    • 13.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Türkei: Schreiber für Gerechtigkeit

    Türkei: Schreiber für GerechtigkeitLäuft geradeNeue Folge

    Es gibt nicht mehr viele von ihnen, aber in der Türkei sind sie immer noch gefragt: Gerichtsschreiber. Bei Wind und Wetter sitzen sie mit einer Kofferschreibmaschine und einem Klapptisch ausgerüstet auf der Straße und bieten ihre Dienste an.Mit klammen Fingern tippen sie Zeugenaussagen, Vormundschaftsanträge und Beschwerden. Schreiber gab es schon während des Osmanischen Reichs - ein Service nicht nur für Analphabeten. Doch mit höheren Bildungsstandards und dem Siegeszug von Laptop und Internet droht dieser Beruf auch in der Türkei zu verschwinden.

    • 13.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Rumänien: Der lange Arm der Securitate

    Rumänien: Der lange Arm der SecuritateLäuft geradeNeue Folge

    Die Hinrichtung des rumänischen Diktators Ceaucescu liegt 20 Jahre zurück. Sein berüchtigter Geheimdienst ist aber weiter aktiv. Die alten Seilschaften manipulieren die alten Akten, schüchtern Journalisten ein und besetzen Schlüsselpositionen in der Wirtschaft.Die aus Rumänien stammende Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller hat die Machenschaften der Securitate beschrieben. Nach ihrer Ausreise nach Deutschland 1987 wurde das Gerücht gestreut, sie sei selbst eine kommunistische Agentin. Und noch heute wird sie bei Lesereisen durch ihre alte Heimat Rumänien von den Schattenmännern verfolgt.

    • 13.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Türkei: Kampf für das Priesterseminar

    Türkei: Kampf für das PriesterseminarLäuft geradeNeue Folge

    Am 14.Oktober legt die Europäische Kommission den Fortschrittsbericht für die Türkei vor. Penibel wird aufgelistet, wo sich die Türkei bewegt hat und wo es noch klemmt mit Blick auf eine mögliche EU-Mitgliedschaft. Ein Knackpunkt ist die mangelnde Religionsfreiheit. Die orthodoxe Priesterschule auf der Insel Halki nahe Istanbul ist seit 30 Jahren zwangsweise geschlossen. Die EU fordert ihre Wiedereröffnung. Die Wiedereröffnung liegt auch Dositheos Agnastopolous am Herzen. Der deutsch-griechische Priester ist Sprecher des Patriarchen und kämpft für die Aussöhnung von Griechen und Türken.

    • 02.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Niederlande: Der Muschelboykott

    Niederlande: Der MuschelboykottLäuft geradeNeue Folge

    Belgier lieben Muscheln aus dem niederländischen Zeeland. Trotzdem haben belgische Politiker zum Boykott der Delikatesse aufgefordert.Der Grund für den drohenden Muschelkrieg: Die Niederlande haben sich bisher geweigert, die Westerschelde zu vertiefen. Aus Gründen des Naturschutzes. Die Belgier halten das für vorgeschoben: Eigentlich ginge es den Niederländern nur darum, die Vormacht des Rotterdamer Hafens zu stärken und die Konkurrenz aus Belgien klein zu halten. Nur wenn die Westerschelde ausgebaggert wird, kann die nächste Generation superschwerer Containerschiffe Antwerpen ansteuern.

    • 02.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Frankreich: Selbstmorde bei der Telekom

    Frankreich: Selbstmorde bei der TelekomLäuft geradeNeue Folge

    Der Abschiedsbrief von Michel Deparis ist ein erschütterndes Dokument. Er begehe Selbstmord, schreibt der France Telekom-Mitarbeiter, weil im Unternehmen Terror herrsche.Binnen 18 Monaten haben sich bei dem Telekomkonzern 24 Mitarbeiter das Leben genommen. Der Konzern hat in den letzten 5 Jahren fast 19.000 Stellen gestrichen. Tausende Mitarbeiter wurden auf andere Arbeitsplätze verschoben – im Unternehmen geht die Angst um. Inzwischen wurde der Vizechef des Unternehmens auf Druck der Gewerkschaften gekündigt. Sein Nachfolger verspricht soziale Erneuerung. Noch ist davon wenig zu spüren.

    • 23.10.09
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    • Stimmen: 1
  • Belgien: Von der Straße auf den Laufsteg

    Belgien: Von der Straße auf den LaufstegLäuft geradeNeue Folge

    Misswahlen unter Obdachlosen – eine private Initiative, die provozieren will: Sie soll Aufmerksamkeit auf diejenigen lenken, die am Rande der Gesellschaft stehen.Insgesamt 11 Frauen stehen im Finale. Leonie Reniers, Anfang 40, ist eine von Ihnen. Jahrelang lebte sie auf der Straße, lange im Südbahnhof von Brüssel. Für sie hat sich die Teilnahme an den Vorrunden schon gelohnt: Dank des Projekts hat sie eine Wohnung gefunden und findet langsam wieder Tritt im normalen Leben.

    • 23.10.09
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    • Stimmen: 1
  • Europa Aktuell: Deutschland - Streit um Knut

    Europa Aktuell: Deutschland - Streit um KnutLäuft geradeNeue Folge

    Der Berliner Zoo und der Tierpark von Neumünster streiten um die Millionenrechte an Knut. Die Bilder von dem niedlichen Eisbären, der von seinem Tierpfleger mit der Flasche aufgezogen wurde, gingen um die ganze Welt. Der Berliner Zoo hat mit Eintrittskarten, Stoffbären und Schlüsselanhängern viel Geld verdient. Der Tierpark Neumünster möchte beteiligt werden, schließlich hat man Knuts Vater nach Berlin entliehen. Und zu diesem Bärentourismus gehört, dass Knut als erster Nachkömmling Neumünster gehört. Jetzt wird um die Ablösesumme gefeilscht.

    • 06.07.09
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    • Stimmen: 1
  • Italien: Überwachung an der Schengengrenze

    Italien: Überwachung an der SchengengrenzeLäuft geradeNeue Folge

    Italiens Finanzminister Giulio Tremonti will den Bankenplatz Lugano in der Schweiz trocken-legen. Denn dort lagert viel italienisches Geld – darunter geschätzte 125 Milliarden Euro Schwarzgeld. Die Finanzpolizei hat Überwachungskameras an der Grenze installiert, um die Kennzeichen der italienischen Autos aufzunehmen. Die Beamten ermitteln dann die Besitzer und gleichen die Steuerdaten ab. Ein Unding: Denn Italien, wie auch die Schweiz gehören dem Schengenraum an. Systematische Personenkontrollen sind eigentlich ausgeschlossen. Im Tessin fordern einige Politiker jetzt Gegenmaßnahmen: Wenn Geld aus der Schweiz abfließt, soll im Gegenzug italienischen Grenzgängern die Einreise verwehrt werden.

    • 03.12.09
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  • Belgien: Brüssel, Hauptstadt der Kriminalität

    Belgien: Brüssel, Hauptstadt der KriminalitätLäuft geradeNeue Folge

    Brüssel ist nicht nur Hauptstadt der EU, auch bei der Kriminalität liegt sie ganz vorne. Mitten im Europa-Viertel werden Beamte und Parlamentarier beraubt und zusammen-geschlagen. Die Kriminellen wissen: Jeder der hier herumläuft, trägt ein Laptop, teures Handy und dickes Portemonnaie bei sich. Die Täter stammen meist aus den Einwanderer-vierteln, in denen 40 Prozent der Einwohner Brüssels wohnen. Jeder zweite Jugendliche ist hier ohne Arbeit. Die Polizei, schlecht ausgerüstet und schlecht bezahlt, hat den Kampf gegen die Kriminalität längst aufgegeben.

    • 19.11.09
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  • Europa Aktuell | Außen-Ansicht: Geschichte und Geg

    Europa Aktuell | Außen-Ansicht: Geschichte und GegLäuft geradeNeue Folge

    Sie kommen aus aller Welt - 200 Jugendliche reisen mit dem Zug durch Polen. Sie gehen auf Spurensuche der deutsch-polnischen Geschichte. Von der Westerplatte, wo die ersten Schüsse im WK II fielen bis zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz.Für die deutsche Außenpolitik war die Aussöhnung mit Polen ein wichtiges und oft ein schwieriges Thema. Die heiße Diskussion um Flucht und Vertreibung zeigt, dass es nichts an Aktualität verloren hat. Wir fragen die Jugendlichen, was sie von einer deutschen Außenpolitik erwarten.

    • 17.10.09
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  • Europa Aktuell | Krise der Volkspartei: Auslandswä

    Europa Aktuell | Krise der Volkspartei: AuslandswäLäuft geradeNeue Folge

    Etwa 55 000 Auslandsdeutsche haben sich in die deutsche Wählerverzeichnisse eintragen lassen. Sie entscheiden oft über wichtige Überhangsmandate und könnten sogar zum Zünglein an der Waage werden, wenn es darum geht ob das bürgerliche oder das linke Lager die nächste Regierung stellen wird.Auch deshalb statten immer mehr Politiker im Wahlkampf dieser attraktiven Wählergruppe einen Besuch ab. Ulla Schmidt warb unlängst bei der 60.000 Köpfe zählenden deutschen Gemeinschaft in Alicante an der spanischen Costa Blanca um Stimmen. Ein heikler Besuch, der mit der Dienstwagen-Affäre endete. Auch wir besuchen die Deutschen dort und gehen der Frage auf den Grund, ob und warum die Volksparteien an Wählergunst verlieren.

    • 17.10.09
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  • Europa Aktuell | Europa: Die deutsche Antwort

    Europa Aktuell | Europa: Die deutsche AntwortLäuft geradeNeue Folge

    Egal wer bei den Bundestagswahlen als neuer Kanzler gekürt wird – seine Stimme wird in Europa ernst genommen. Deutschland ist das größte Land in der EU und trägt auch am stärksten zum EU-Haushalt bei.Und wenn es hart auf hart kommt, setzen die Deutschen ihre Interessen auch mit Nachdruck durch. Insgesamt haben europäische Beobachter aber zunehmend das Gefühl, dass bei den Deutschen die einstige EU-Euphorie einem ausgeprägten Pragmatismus gewichen ist. „Die deutsche Antwort“ - das steht im EU-Jargon für „keine Antwort“. Auch die verfassungsrechtlichen Vorbehalte gegen den Lissabon-Vertrag gelten als Indiz. Sind die Deutschen Bremse oder Motor der EU?

    • 17.10.09
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  • Europa Aktuell | Irland: Die Nagelprobe

    Europa Aktuell | Irland: Die NagelprobeLäuft geradeNeue Folge

    Am 2. Oktober stimmen die Iren zum zweiten Mal über den EU-Vertrag von Lissabon ab. Im Sommer des vorigen Jahres hatten 53 Prozent das Papier abgelehnt. In der Wirtschaftskrise haben sich viele Iren wieder an Europa erinnert.Doch der Ausgang bleibt unsicher. Weil die irische Regierung nur halbherzig gegen die Krise vorgegangen ist, könnte die Abstimmung zu einer Abrechnung mit nationaler Politik werden. In Moyross, einem Stadtteil von Limerick, ist die EU ganz fern: Die Arbeitslosigkeit liegt bei 50 Prozent, Drogenbanden liefern sich blutige Kämpfe. An der Universität von Limerick überwiegt die Zustimmung für Europa.

    • 17.10.09
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    • Stimmen: 1
  • Europa Aktuell | Kroatien: Leben im Minenfeld

    Europa Aktuell | Kroatien: Leben im MinenfeldLäuft geradeNeue Folge

    14 Jahre liegt der Krieg auf dem Balkan zurück, doch Kroatien hat noch heute an den Kriegsfolgen zu leiden. Rund zwei Millionen Landminen liegen im Boden versteckt. Sie haben seit Kriegsende 1.400 Menschen getötet und Tausende verstümmelt. In den nordöstlichen Provinzen Baranja und Slawonien behindern die Minen Landwirtschaft und Tourismus. Zagreb vernachlässigt den Nordosten, die Touristen strömen an die - sichere - Küste. Die Bewohner der minenverseuchten Regionen hoffen nun auf Unterstützung aus Brüssel.

    • 17.10.09
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    • Stimmen: 1
  • Europa Aktuell | Polen: Kulturkampf um Polanski

    Europa Aktuell | Polen: Kulturkampf um PolanskiLäuft geradeNeue Folge

    Der Regisseur Roman Polanski sitzt in Zürich im Gefängnis. Die Order für die Festnahme kam aus den USA: Hier hat der 76-Jährige vor 32 Jahren eine Minderjährige verführt. Der Fall polarisiert – gerade auch in seiner früheren Heimat Polen. Zuerst ging ein Aufschrei durch die polnischen Medien: Die Amerikaner wollten einem verdienten Polen, der Oskargewinner ist, übel mitspielen. Auch die Politik schaltete sich ein: Außenminister Sikorski kündigte an, sich gemeinsam mit seinem französischen Kollegen Kouchner für die Freilassung Polanskis einzusetzen. Aber das ist nur die eine Seite. Das konservative Polen sieht keinen Grund für Gnade. Für manche ist das sogar eine Gelegenheit, auch alte antisemitische Vorurteile aufzuwärmen.

    • 17.10.09
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    • Stimmen: 1
  • Europa Aktuell | Griechenland: Bergdorf überlebt d

    Europa Aktuell | Griechenland: Bergdorf überlebt dLäuft geradeNeue Folge

    Vor ein paar Jahren noch wollten alle weg aus Anavra. In dem griechischen Bergdorf versanken die Einwohner auf den ungepflasterten Straßen knöcheltief im Unrat der Tiere, die direkt im Ort gehalten wurden. Der Bürgermeister hat das Dorf umgekrempelt.Er setzt auf Ökologie – und auf Fördergelder der EU. In unzähligen Gemeinderatssitzungen hat er die Dörfler überzeugt. Die verbannten erstmal die Kuhställe aus dem Dorf, kauften teure Rinder aus Frankreich und produzieren jetzt Bio-Fleisch. Mit den Einnahmen aus einem Windpark, konnte eine eigene Schule finanziert werden. Abwanderung ist in Anavra kein Thema mehr.

    • 17.10.09
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  • Europa Aktuell | Belgien: Der Kampf der Festivals

    Europa Aktuell | Belgien: Der Kampf der FestivalsLäuft geradeNeue Folge

    Belgien ist ein Festivalland. Neben den Mega-Konzerten in Werchter, bei denen Künstler wie Madonna 80.000 Zuschauer anlocken, leistet sich fast jede belgische Stadt ihr eigenes Festival. Kultur soll die Wirtschaft beleben und das Image der Stadt aufbessern. „Les Ardentes“ in Lüttich gibt es erst seit vier Jahren, aber es hat sich schon gut etabliert. Zum Verdruss des nur 30 km entfernten Ardennen-Ortes Spa, dessen Festival zur gleichen Zeit läuft. So liefern sich die Festivals einen harten Konkurrenzkampf um zugkräftige Künstlernamen und Besucher.

    • 16.09.09
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    • Stimmen: 6
  • Europa Aktuell | Niederlande: Kampf dem Beifang

    Europa Aktuell | Niederlande: Kampf dem BeifangLäuft geradeNeue Folge

    Fischer werfen oft die Hälfte ihres Fangs ins Meer zurück. Verletzt oder tot. Neben geschützten Fischarten werden auch viele kleinere, marktgängige Fische entsorgt. Denn sie bringen weniger Geld als die großen fetten Fische, die sich bestens filetieren und vermarkten lassen. Um ihre Fangquote zu schonen, schmeißen die Fischer den Beifang über Bord. Dass dadurch die Fischbestände insgesamt zurückgehen, diese Erkenntnis setzt sich nur langsam durch. Auf Fischauktionen in den Niederlanden wird gerade ein Gütesiegel für nachhaltigen Fischfang eingeführt. Wir begleiten einen niederländischen Fischer, der gerade seine Ausrüstung umstellt, um künftig weniger Beifang im Netz zu haben.

    • 16.09.09
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    • Stimmen: 0

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Über diese Folge

Dänen mit Migrationshintergrund atmen auf. Der für seine knallharte Ausländerpolitik bekannte Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen verlässt das Land, um neuer NATO-Generalsekretär zu werden. Auch der neue Regierungschef heißt Rasmussen. Doch Lars Löke Rasmussen gilt als Lebemann und ist wohl als einziger westlicher Regierungschef einmal als Mudschaheddin verkleidet durch Afghanistan gezogen. Doch ob unter seiner Führung das Klima für Ausländer wirklich freundlicher wird, das muss sich erst noch zeigen.

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