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Alle Folgen von Global 3000

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  • Mit Reis und Bohnen – Brasiliens Null-Hunger-Programm zeigt Erfolge

    Mit Reis und Bohnen – Brasiliens Null-Hunger-Programm zeigt ErfolgeLäuft geradeNeue Folge

    Das 21. Jahrhundert sollte das werden, in dem der weltweite Hunger in die Knie gezwungen wird. Die UN spricht von 1,2 Milliarden Menschen, die in diesem Jahr an Hunger leiden. Die globale Wirtschaftskrise hat das Problem zweifellos verschärft, aber all zu oft fehlt auch der politische Wille. Was sich ändern kann, wenn der Wille da ist, zeigt eine Initiative im brasilianischen Belo Horizonte.Die Stadt ist stolz auf ihr "Fome Zero", also "Null Hunger" Programm. Dazu gehören: Schulspeisungen, die Förderung von Kleinbauern und subventionierte öffentliche Kantinen. Der ehemalige Bürgermeister und heutige Minister für soziale Entwicklung Patrus Ananias hatte das Programm ins Leben gerufen. Innerhalb von 10 Jahren ist die Unterernährungsrate in der Drei-Millionen Stadt um 75 Prozent gesunken.

    • 29.10.09
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  • Mit Gen und Gier – Ein Saatguthersteller auf dem Weg zum Weltmonopol

    Mit Gen und Gier – Ein Saatguthersteller auf dem Weg zum WeltmonopolLäuft geradeNeue Folge

    Die Frage genmanipuliert oder nicht ist in den USA längst entschieden: Ein Großteil des Mais-, Soja- und Baumwollsaatgutes ist genetisch modifiziert. Der Agrar-Konzern Monsanto kontrolliert weltweit über 87% des Marktes. Die Konflikte um Knebelverträge in den USA sind beispielhaft für das, was vielen Ländern droht, in denen der Quasi-Monopolist mit genverändertem Saatgut auf dem Vormarsch ist.Die Farmer des Korngürtels fahren einerseits gute Ernten damit ein, andererseits aber haben sie sich in eine Abhängigkeit begeben, aus der es nahezu keinen Ausweg gibt. Der Farmer Troy Roush schwört auf genetisch modifiziertes Saatgut und wurde doch von Monsanto beinahe ruiniert. Carl Gierstorfer hat Troy Roush besucht und sich auf der Farm Progress Show, Amerikas größter Landwirtschaftsmesse umgesehen.

    • 29.10.09
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  • Ein Wasserhaus in Südafrika

    Ein Wasserhaus in SüdafrikaLäuft geradeNeue Folge

    Die Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser ist eine der größten Herausforderungen weltweit. Auch die Gemeinde Ikwezi in Südafrikas Ostkap Provinz leidet unter extremem Wassermangel und schlechter Wasserqualität. Wer hier Wasser braucht, musste es bisher an entlegenen Wasserstellen abfüllen und nach Hause transportieren. Jetzt wurde Südafrikas erstes kommunales Wasserhaus eröffnet.Neben sauberem Trinkwasser gibt es für die rund 5000 Bewohner erstmals auch Wassertoiletten, Duschen, Waschbecken zum Wäschewaschen. Außer zum Trinken und Kochen wird dabei recyceltes Wasser verwendet. Beim Heizen des Hauses und zur Wassererwärmung kommt Solarenergie zum Einsatz. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 400.000 Euro gefördert. Die Technologien kommen von deutschen Unternehmen wie der Firma Grammer-Solar. Die Firma mit Sitz in Bayern erhofft sich von ihrem Engagement in Südafrika nicht nur eine Verbesserung der Lebensverhältnisse vieler Menschen, sondern auch weitere Geschäfte.

    • 23.10.09
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  • Goldgewinnung in Guyana

    Goldgewinnung in GuyanaLäuft geradeNeue Folge

    Im Altertum galt es als Heilmittel: Quecksilber. Heute weiß man, wie giftig es ist. Erst in diesem Jahr haben die UN-Umweltminister entschieden, dass Quecksilber verboten werden soll. Denn bei direktem Kontakt kann es zu schweren Schäden des Nervensystems führen. Mittellose Goldsucher sind sich der Risiken oft nicht bewusst, oder haben keine andere Wahl, als das toxische Metall einzusetzen.Mindestens 100 Millionen Menschen sind in zumeist kleinen Minen von der Goldgewinnung abhängig. So auch im südamerikanischen Guyana. Doch hier hat die Regierung jetzt per Gesetz beschlossen, dass die Minenarbeiter nur noch mit Schutzkleidung mit Quecksilber arbeiten dürfen.

    • 23.10.09
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  • Fragebogen: Bo Sung Seunim, buddhistischer Mönch aus Südkorea

    Fragebogen: Bo Sung Seunim, buddhistischer Mönch aus SüdkoreaLäuft geradeNeue Folge

    Der 45-jährige Mönch erklärt Besuchern des Silleuksa-Tempels die buddhistische Religion. Das Praktizieren dieser ist ihm sehr wichtig, innere Ruhe und Selbstdisziplin machen ihn glücklich.Seine Zukunft stellt er sich "hell" vor, er möchte eines Tages die Erleuchtung erreichen.

    • 23.10.09
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  • Global 3000 | Wohnzimmer weltweit: Zu Gast in Griechenland

    Global 3000 | Wohnzimmer weltweit: Zu Gast in GriechenlandLäuft geradeNeue Folge

    In unserer neuen Folge "Wohnzimmer weltweit" sind wir zu Gast in Griechenlands Hauptstadt Athen. Die junge Familie mag es schlicht und elegant. Seit etwa 15 Jahren bilden in Griechenlands neu gebauten Häusern Wohnzimmer und Küche eine Einheit - ohne Zwischenwände. Und Familie Charda hat auch noch ein zweites Wohnzimmer - zumindest in ihren Augen: Auf ihrem Balkon verbringen sie die meiste Zeit, vom Frühling bis weit in den Herbst.

    • 18.10.09
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  • Global 3000 | Indien: Verschwundene Töchter

    Global 3000 | Indien: Verschwundene TöchterLäuft geradeNeue Folge

    In ganz Süd- und Ostasien werden immer weniger Mädchen geboren. Allein in Indien sind in den letzten 20 Jahren 10 Millionen weibliche Föten abgetrieben worden. Ein Grund: Die alte Tradition der Mitgift wird weiterhin praktiziert.Mittlerweile ist es keine Seltenheit, von den Eltern der Braut bei der Hochzeit ein Auto zu fordern. Mädchen sind teuer in Indien, die meisten Familien können sie sich schlicht nicht leisten. Söhne hingegen gelten als finanzielle Absicherung für die ganze Familie. Dramatisch ist die Situation im Norden des Landes. In manchen Regionen kommen auf 10 Jungs nur noch 4 Mädchen. Die längerfristigen Folgen für die Gesellschaft sind kaum abzusehen. Nun versucht die indische Regierung, mit Kampagnen gegenzusteuern.

    • 18.10.09
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  • Global 3000 | Bittere Armut – Unterernährung in Guatemala

    Global 3000 | Bittere Armut – Unterernährung in GuatemalaLäuft geradeNeue Folge

    In Guatemala zahlt fast niemand Steuern: die einen, weil sie nicht können, die anderen weil sie nicht wollen. Gerade mal 11 Prozent der Staatseinnahmen sind Steuergelder. Die Staatskassen sind chronisch leer. Dabei hat die Regierung ein gewaltiges Problem zu lösen.Über die Hälfte der guatemaltekischen Kinder leidet an Unter- und Mangelernährung. Jahrelang hat die Regierung zugeschaut. Jetzt wurde notdürftig ein Ernährungsprogramm ins Leben gerufen. Aber das reicht nicht, um die Mangelernährung in den Griff zu bekommen. In den letzten Monaten sind Hunderte von Menschen in Guatemala verhungert, die Regierung musste sogar den Notstand ausrufen und bittet jetzt um internationale Hilfe.

    • 18.10.09
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  • Global 3000 | Fragebogen: Faruk Hossain aus New York

    Global 3000 | Fragebogen: Faruk Hossain aus New YorkLäuft geradeNeue Folge

    Faruk Hossain ist Würstchenverkäufer in New York. Er kommt aus Bangladesch und will genug Geld verdienen, um zurückgehen und für sein Land etwas tun zu können.Für ihn bedeutet Globalisierung fairen Handel und Geschäftsmöglichkeiten für alle.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Kampf dem Hunger - Young Global Leaders

    Global 3000 | Kampf dem Hunger - Young Global LeadersLäuft geradeNeue Folge

    Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Kultur als Young Global Leaders. Sie engagieren sich in ihren Bereichen für eine bessere Welt. Global 3000 hat einige der innovativen Denker und Macher interviewt. Die Nahrungsmittelkrise sei eine der größten Herausforderungen aller Zeiten, sagt Leslie Maasdorp, Finanzexperte von der britischen Barclays Capital in Südafrika. Die wachsende Nachfrage sei einer der wesentlichen Gründe für den Hunger in vielen Ländern. Da man diese aber nicht beeinflussen könne, müsse man beim Angebot ansetzen. Deshalb fordert Maasdorp ein gemeinsames Engagement aller Länder zur nachhaltigen Steigerung der Produktion. Christophe Beck arbeitete mehr als zehn Jahre für den Lebensmittelkonzern Nestlé, bevor er zu Ecolab in die USA ging. Die Lebensmittelkrise, sagt Beck, sei eigentlich eine schlechte Folge einer guten Entwicklung der Globalisierung. Schließlich sei es etwas Positives, dass immer mehr Menschen sich mehr Essen leisten können.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Wohnzimmer Weltweit: Schweden

    Global 3000 | Wohnzimmer Weltweit: SchwedenLäuft geradeNeue Folge

    Der fünfte Teil unserer Serie "Wohnzimmer weltweit" führt uns zu Helen und Kenneth aus Oskarshamn in Schweden.Weil die Familie es geräumig mag, haben sie das Wohnzimmer auf 35 Quadratmeter vergrößert. Für Helen und Kenneth ist es der Ort des Hauses, den sie am liebsten mögen. Und das Beste wiederum an ihrem Wohnzimmer ist die Aussicht: Ein freier Blick auf die Ostsee.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Letzte Zuflucht - wie Frauenhäuser in Afghanistan den Opfern wieder Mut machen

    Global 3000 | Letzte Zuflucht - wie Frauenhäuser in Afghanistan den Opfern wieder Mut machenLäuft geradeNeue Folge

    Afghanistan ist einer der gefährlichsten Länder der Welt – für Frauen gilt das besonders. In Afghanistan werden noch 60 bis 80 Prozent der Frauen zwangsverheiratet, mehr als die Hälfte davon bevor sie 16 Jahre alt sind. Die Zahl der Frauen, die misshandelt werden, ist noch höher. In den seltesten Fällen wird die Gewalt gegen Frauen bestraft.Frauen sind von ihren Männern abhängig. Werden sie misshandelt, ist es für sie aus traditionellen Gründen ein Tabu, darüber zu reden. Seit wenigen Jahren gibt es Frauenhäuser, erst sechs im ganzen Land. Und erst langsam ändert sich die Einstellung der Betroffenen. Immer mehr Frauen geben zu, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Wage-Watch in den USA

    Global 3000 | Wage-Watch in den USALäuft geradeNeue Folge

    Jede zweite Arbeitskraft in New York ist ein Einwanderer. Viele von ihnen arbeiten in Restaurants, Nagelsalons oder Supermärkten. Der Mindestlohn von ,55 pro Stunde ist ihnen eigentlich garantiert. Doch allzu oft zahlen Arbeitgeber weit weniger oder gar nicht.Dabei steht laut Gesetz selbst illegalen Einwanderern ein Mindestlohn zu. Das Arbeitsministerium in New York geht mit verstärkten Kontrollen gegen die Ausbeutung von Migranten vor. Eine Sondereinheit durchkämmt seit geraumer Zeit Restaurants, Supermärkte und Fabriken. Doch viele Einwanderer haben Angst, ihre Arbeitgeber anzuzeigen. Deshalb arbeiten die staatlichen Ermittler mit Selbsthilfegruppen zusammen. Sie sind vor Ort in den Vierteln und meist besser über Missstände in den Betrieben informiert.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Menschenschleuser – Der Nigeria-Holland-Ring

    Global 3000 | Menschenschleuser – Der Nigeria-Holland-RingLäuft geradeNeue Folge

    An eine bessere Zukunft glauben die meisten Migranten. Sie können sich kaum vorstellen, dass es ihnen in einem reicheren Land NOCH schlechter gehen könnte. Ein Grund, warum das Geschäft mit der Hoffnung so lukrativ ist.Frauen, die in die Prostitution gezwungen werden, machen den Großteil der Opfer aus. Das UN-Büro für Drogen und Verbrechensbekämpfung listet Menschenhandel an dritter Stelle des organisierten Verbrechens - nach Drogen- und Waffenhandel. In den Niederlanden ist es zum ersten Mal gelungen, einen gesamten Menschenhändlerring aufzudecken und vor Gericht zu bringen.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Interview: Benjamin Skinner zum Thema Menschenhandel

    Global 3000 | Interview: Benjamin Skinner zum Thema MenschenhandelLäuft geradeNeue Folge

    In Indien oder im Sudan, auf Haiti, im Nahen Osten oder mitten in Europa - Sklaverei ist ein globales Phänomen. Und es ist aktueller denn je.Für sein Buch zum Menschenhandel im 21. Jahrhundert hat der US-amerikanische Journalist fünf Jahre weltweit recherchiert, hunderte Menschen interviewt. Sein Fazit ist beklemmend: noch nie gab es so viele "Sklaven" wie heute, ohne Lohn, ausgebeutet. 27 Millionen sollen es derzeit sein.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Moldau – Im Nirgendwo zwischen Ost und West

    Global 3000 | Moldau – Im Nirgendwo zwischen Ost und WestLäuft geradeNeue Folge

    Moldau ist ein kleines Land. Und Moldau ist arm. Eingezwängt zwischen Rumänien und der Ukraine hat Moldau eine knapp 500m lange Grenze mit dem Europäischsten aller Flüsse, der Donau. Doch Moldau gehört nicht zur europäischen Union. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen eines Moldauers liegt bei rund 124,- Euro im Monat.Moldau ist mittlerweile zu einem Brennpunkt des internationalen Menschenhandels geworden. Frauen werden Jobs im Ausland versprochen; oft aber landen sie in Abhängigkeit und Prostitution. Kommen sie zurück, werden sie stigmatisiert. In der Organisation La Strada finden die Rückkehrer psychologische Betreuung und die Chance auf einen Neuanfang.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Wohnzimmer Indien

    Global 3000 | Wohnzimmer IndienLäuft geradeNeue Folge

    Jane Gopalakrishnan lädt uns in der sechsten Folge von "Wohnzimmer weltweit" zu sich und ihrer Familie ein.Sie leben im Mekka der Informationstechnologie, in Bangalore. Andenken aus aller Welt, wie eine Kuckucksuhr, sind in ihrem Wohnzimmer zu bewundern.

    • 17.10.09
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  • Global 3000 | Brasiliens Drogenkampf: Porträt eines Bundesrichters

    Global 3000 | Brasiliens Drogenkampf: Porträt eines BundesrichtersLäuft geradeNeue Folge

    In Brasiliens Metropolen gehören Polizeirazzien zum Alltag, ebenso wie Kokainfunde von mehreren Kilogramm. Drogenbanden kontrollieren ganze Stadtteile. Hinzu kommt, das Brasilien immer häufiger als Transitland für Kokaintransporte genutzt wird.Von den Kokaplantagen der Nachbarländer Kolumbien, Peru und Bolivien führen neue Schleuser- Routen durch Brasilien nach Afrika und Europa. Internationale Drogenkartelle machen dabei das große Geschäft und verschärfen die Situation im Land. Polizei und Richter spielen den Dealern oft in die Hände, Korruption bestimmt das Klima. Wer gegen dieses System vorgeht, riskiert sein Leben. Bundesrichter Odilon de Oliveira tut es. Er hat Hunderte Drogenbosse hinter Gitter gebracht. Der Lohn: Anfeindungen, Morddrohungen und ein Leben unter Polizeischutz.

    • 16.09.09
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  • Global 3000 | Ägypten: Social Entrepreneur Sherif el Ghamrawy

    Global 3000 | Ägypten: Social Entrepreneur Sherif el GhamrawyLäuft geradeNeue Folge

    "Klimaschutz im Kleinen" – So ließe sich das beschreiben, was Sherif el Ghamrawi auf der ägyptischen Halbinsel Sinai treibt. Seine Idee: Ein Feriencamp nach rein ökologischen Gesichtspunkten zu bauen. Schlichte Hütten aus natürlichen Baustoffen, keine Klimaanlagen, geringer Energie- und Wasserverbrauch.Das war vor über zwanzig Jahren, als die wenigsten Hotelmanager etwas mit Ökotourismus anfangen konnten und der Bauboom der Bettenburgen den Sinai beherrschte. Heute gilt sein Modell als Vorbild. Große Hotelketten, Wegbereiter der Globalisierung auf der Halbinsel, wollen mit El Ghamrawy zusammenarbeiten. Einige tun es schon, etwa indem sie bereit sind, für ihre Müllentsorgung zu bezahlen. Die hat El Ghamrawy vor ein paar Jahren ins Leben gerufen, denn die Region drohte im Müll zu ersticken. In weiten Teilen des Sinai kümmert sich seine Organisation "Hemeya" nun um Mülltrennung und Transport.

    • 16.09.09
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  • Global 3000 | Fragebogen: Marco Mehner, Tierpfleger aus Leipzig, Deutschland

    Global 3000 | Fragebogen: Marco Mehner, Tierpfleger aus Leipzig, DeutschlandLäuft geradeNeue Folge

    Für den 46-jährigen Tierpfleger ist das Vereinte Europa auch ein Teil der Globalisierung. Er wünscht sich für die Zukunft, dass es weniger Unterschiede zwischen reichen und armen Ländern gibt.

    • 16.09.09
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  • Global 3000 | Fragebogen: Bashar Jabbar Hussain aus Samarra , Irak

    Global 3000 | Fragebogen: Bashar Jabbar Hussain aus Samarra , IrakLäuft geradeNeue Folge

    Bashar Jabbar aus Samarra hat uns sein Video geschickt. Er ist 31 und arbeitet an der Universität.Er wünscht sich, noch einen Master-Abschluss machen zu können und findet, die Globalisierung vereinheitlicht zu sehr die Kulturen.

    • 16.09.09
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  • Global 3000 | Robust und Ergiebig - wo die Sisal-Pflanze eine ganze Region ernährt

    Global 3000 | Robust und Ergiebig - wo die Sisal-Pflanze eine ganze Region ernährtLäuft geradeNeue Folge

    Der Sertao im brasilianischen Bundesstaat Bahia gilt als karge, ausgedörrte Region. In Bahia leben über 50 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze. Wer eine Möglichkeit sieht, sucht sein Glück woanders. Ismael Ferreira hat seiner kleinen Heimatstadt Valente nicht den Rücken gekehrt.Der Sohn eines Bauern studierte Landwirtschaft und begann vor über 20 Jahren in Valente eine Pflanze wiederzubeleben, die keiner mehr kultivieren wollte. Dabei wächst auf diesen kargen Böden nichts so gut wie Sisal. Und die Pflanze ist extrem genügsam. Wenig Wasser, kein Saatgut. Ismael Ferreira gründete eine Art Genossenschaft, die heute der größte Arbeitgeber in und um Valente ist. Zu ihr gehört auch eine Fabrik, in der die Sisal-Fasern zu Teppichen verarbeitet werden. Vieles geht in den Export – und hier zeigt sich, wie ein kleiner Ort im Landesinneren von Brasilien, die Globalisierung zu spüren bekommt. Seit geraumer Zeit kämpft die Fabrik ums Überleben, weil ihr die Währungsschwankungen, besonders die anhaltende Schwäche des Dollar zusetzt. Über Monate konnten keine Gehälter gezahlt werden. Ferreira lässt sich etwas einfallen, sucht Wege aus der Krise. Wir haben ihn in Valente besucht.

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Tatiana Pechnikova aus Moskau, Russland

    Global 3000 | Tatiana Pechnikova aus Moskau, RusslandLäuft geradeNeue Folge

    Tatiana Pechnikova ist Sängerin am Moskauer Theater "Neue Oper".Die Globalisierung, findet sie, lässt zwar alle etwas näher zusammenrücken, aber sie befürchtet auch, dass die nationalen Werte, die Einzigartigkeit der Kulturen dadurch verloren gehen könnten.

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Ringen um jeden Tropfen - Jordaniens Kampagne gegen die Wasserverschwendung

    Global 3000 | Ringen um jeden Tropfen - Jordaniens Kampagne gegen die WasserverschwendungLäuft geradeNeue Folge

    Mit 180 Kubikmetern Wasser pro Person und Jahr zählt Jordanien zu den wasserärmsten Ländern der Erde. Die vorhandenen Vorkommen werden so stark übernutzt, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser gefährdet ist.Jetzt soll eine große Kampagne die Menschen zum Umdenken bringen. Besonders in der Landwirtschaft muss sich etwas ändern: noch wird hier 65 Prozent der Wassermenge verbraucht. Nur langsam lassen sich die Bauern davon überzeugen, dass behandeltes Abwasser nicht schlechter für die Pflanzen ist.

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Warum in Russland zum Lächeln aufgefordert wird

    Global 3000 | Warum in Russland zum Lächeln aufgefordert wirdLäuft geradeNeue Folge

    Ausländer fühlen sich in Moskau nicht immer willkommen. Der Grund sind die ernsten russischen Gesichter.Wiederum misstrauen Russen beispielsweise der amerikanischen Angewohnheit, ständig zu lächeln. Jetzt werden auf Moskauer U-Bahn-Plakaten Servicepersonal und Passanten zum Lächeln aufgefordert – das sei "eine preiswerte Art, sein Aussehen zu verbessern."

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Tansania will die Geburtenrate senken

    Global 3000 | Tansania will die Geburtenrate senkenLäuft geradeNeue Folge

    Tansania stellt das rasante Bevölkerungswachstum vor große Probleme, sei es auf dem Arbeitsmarkt oder im Gesundheitssystem. Im Schnitt bringt eine tansanische Frau über fünf Kinder zur Welt. Oft kann die Familie sie nicht ernähren.In den ländlichen Gebieten, aber auch in anderen Regionen Tansanias, werden viele Mädchen schon als Teenager schwanger und müssen die Schule abbrechen. Ein Teufelskreis aus Armut, geringer Bildung und mangelnder Aufklärung. Tansania versucht, bei dieser Entwicklung gegenzusteuern. Nationale und internationale Aufklärungsprojekte sollen die Familienplanung fördern. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung engagiert sich im Norden der Landes. In Arusha eröffnete sie vor vier Jahren einen Jugendclub. Hier erfahren die jungen Frauen und Männer nicht nur eine Menge über Verhütung und Familienplanung – sie werden auch zu Schneidern ausgebildet. Diese Jugendlichen arbeiten als Multiplikatoren. Regelmäßig fahren sie in die Dörfer und geben ihr Wissen weiter. Wir begleiten sie bei einer ihrer Rundfahrten.

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Fragebogen: Diana Dickinson aus Gaborone, Botswana

    Global 3000 | Fragebogen: Diana Dickinson aus Gaborone, BotswanaLäuft geradeNeue Folge

    Diana Dickinson wurde in Simbabwe geboren, lebt aber seit vielen Jahren in Botswana und arbeitet als Ärztin in einer Klinik für Aids-Patienten.Globalisierung bedeutet für Diana Dickinson den Austausch von Wissen und Ressourcen.

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Digitale Völkerverständigung – wie ein Computerprogramm die Wahrnehmung schärft

    Global 3000 | Digitale Völkerverständigung – wie ein Computerprogramm die Wahrnehmung schärftLäuft geradeNeue Folge

    "Alle Chinesen sehen gleich aus." – Natürlich ist das ein fatales Vorurteil, aber warum empfinden viele Europäer so?Psychologen haben eine Erklärung für dieses Phänomen. Sie nennen es "Cross-Race-Effekt". Gesichter, die wir selten sehen, können wir weniger gut unterscheiden. Asiaten haben ebenfalls Schwierigkeiten, Europäer auseinander zu halten. - Das behindert die intensiven Handelsbeziehungen, dachte sich Ansgar Bittermann und entwickelte ein Trainingsprogramm zur Gesichtererkennung. Mehr als 8500 Bilder und Videos von Chinesen in allen erdenklichen Gemütszuständen sollen Europäern helfen, Mimik und Stimmung des Gegenübers besser zu verstehen. Unterschiedliche Computerspiele simulieren einen Dialog. Hört der Gesprächspartner noch zu interessiert zu, oder ist er schon ungeduldig? Nach 14 Tagen soll das Training bereits Erfolge zeigen. GLOBAL 3000 hat die digitale Völkerverständigung mal unter die Lupe genommen.

    • 25.08.09
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  • Global 3000 | Fragebogen: Arnaud Delmontel aus Paris, Frankreich

    Global 3000 | Fragebogen: Arnaud Delmontel aus Paris, FrankreichLäuft geradeNeue Folge

    Arnaud Delmontel ist Bäckermeister und Konditor. Er betreibt eine eigene Patisserie im 9. Arrondissement und wurde 2007 für das beste Baguette der Stadt ausgezeichnet.An der Globalisierung beunruhigt ihn, dass es immer mehr Leute gibt, die auf Grundzutaten wie Butter und Mandelpulver spekulieren und das treibt die Preise in die Höhe.

    • 17.08.09
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  • Global 3000 | Spezielle Begabung – Wie eine außergewöhnliche Band New York erobert

    Global 3000 | Spezielle Begabung – Wie eine außergewöhnliche Band New York erobertLäuft geradeNeue Folge

    Menschen mit Behinderung aus ihrer "gesellschaftlichen Unsichtbarkeit" herauszuholen – das war eines der übergeordneten Ziel, als die Generalversammlung im Dezember 2006 die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen verabschiedet hat. Eine besondere Band aus Australien macht vor, wie es gehen kann.Vor zwei Jahren haben sich sechs motivierte Musiker zusammengetan und eine Band gegründet: "Rudely Interrupted". Fünf von ihnen haben eine Behinderung und kenne die Hürden im Alltag. Sie mussten viele persönliche und gesellschaftliche Barrieren überwinden, um sich ihren Traum zu erfüllen. Nun hat Rudely Interrupted seinen ersten Auftritt im Ausland, darunter auch in New York bei den Vereinten Nationen.

    • 17.08.09
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Über diese Sendung

GLOBAL 3000 - das neue Globalisierungsmagazin von DW-TV zeigt, was uns heute bewegt – wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung leben. GLOBAL 3000 gibt der Globalisierung ein Gesicht.

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