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Neues Video Wasser ist in Sri Lanka ein wichtiger Energielieferant. Doch für große Staudämme fehlt der Platz. Deshalb sollen viele kleine Wasserkraftwerke entstehen, um den wachsenden Strombedarf des Landes zu decken.Sri Lanka macht sich seine Landschaft zunutze: Vom höher gelegenen Landesinneren fließt das Wasser hinab zum Meer. Die wertvolle Ressource Wasser sinnvoll einzusetzen, damit haben die Bewohner von Sri Lanka schon über 100 Jahre Erfahrung.
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Neues Video Guatemala ist nicht nur eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, sondern auch eines der gefährlichsten. Die Bevölkerung wird von Banden und Drogenkartellen bedroht. Nur 60 Prozent der Kinder schließen die Grundschule ab, der Jugend des Landes fehlt es an Perspektiven.Im Norden Guatemalas, in Alta Verapaz, bestimmt Los Zetas, ein mexikanisches Drogenkartell, längst das Leben einer ganzen Generation. Opfer und Täter sind meist junge Menschen unter 25. Doch viele Jugendliche haben genug, wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ein Bildungs- und Demokratisierungsprojekt, unterstützt von lokalen NGOs, hilft ihnen dabei. Mehr als 500 Jugendliche haben in den letzten zwei Jahren daran teilgenommen. Sie haben gelernt, dass Demokratie nicht nur bedeutet, seine Stimme bei Wahlen abzugeben. Die meisten gehen in ihre Heimatstadt zurück und engagieren sich in lokalen Institutionen.
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Neues Video Zagreb - die Metropole Kroatiens. Eine Stadt im ständigen Wandel, die sich stark am Westen orientiert. Doch in einer Hinsicht trotzt sie der Globalisierung - beim Thema Essen heißt es nämlich zurück zu den Wurzeln.Die Spezialität von Nena Prezeljheißt "zagorski cuspajz". Ein Eintopf, den sie noch aus ihrer Kindheit kennt. Dazu gibt es Polenta, Saure Sahne, Petersilienwurzel, Möhren und Sellerie.
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Neues Video Kamel statt Kuh - das ist normal in Afrika, denkt der Europäer. Doch Irrtum. Kamele sind eigentlich Transporttiere für die Wüsten, als Agrarnutztier diente bislang tatsächlich - die Kuh. Doch der Klimawandel zwingt zum Umdenken. Weil Dürrezeiten häufiger werden, wird es schwieriger, Weidegründe für Kühe zu halten.Auch in Isolo, vier Fahrstunden von Nairobi entfernt, ernähren die Frauen ihre Familien traditionell mit Kuhmilch. Doch die Tiere sind an die immer häufigeren Dürreperioden nicht gewöhnt, ihre Milch versiegt. Jetzt versuchen NGOs, den Frauen Kamele als Alternative anzubieten. Sie können das ganze Jahr über gemolken werden, ihre Milch ist gesünder und die Frauen können sie am Markt teurer verkaufen.
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Neues Video Vor 50 Jahren wurde in Berlin mit dem Bau der Mauer begonnen. In den darauffolgenden mehr als 28 Jahren wurde sie weltweit zum Symbol des Kalten Krieges. Für den Westen Zeichen von Unterdrückung durch ein repressives DDR-Regime, für den kommunistischen Osten ein „Antifaschistischer Schutzwall“. Als die Mauer fiel, waren die meterhohen Betonteile plötzlich zum Symbol der Freiheit geworden. Sie fanden weltweit reißenden Absatz. Jeder wollte ein Stück ergattern. Teilweise wurden ganze zusammenhängende Platten verschifft. Wohin? In die südkoreanische Hauptstadt Seoul etwa. Am Berliner Platz steht ein vom Brandenburger Tor stammendes Stück Mauer. Es ist Denkmal und Vorbild für ein Land, das auf seine Wiedervereinigung noch wartet und dessen Bürger die Verwandten im kommunistischen Norden seit Jahrzehnten nicht gesehen haben. Auch die CIA in Washington hat sich ein Stück Mauer gesichert. Berlin war während des Kalten Krieges schließlich eine Drehscheibe für Geheimdienstagenten. Einige Stücke sind auch bei Künstlern gelandet. Etwa beim dänischen Bildhauer Jens Galschiot. In seinem Garten auf der Insel Fünen steht ein Stück Hinterlandmauer. Ohne Graffiti, dafür aber umsonst. Es war ein Geschenk der Stadt Berlin und eigentlich hatte Galschiot damit Großes vor.
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Neues Video Es geht um Spaß, Musik und ums Feiern. Die wenigsten Besucher von großen Festivals denken dabei an den Müll, den sie produzieren oder an die Co2-Menge, die sie in die Luft blasen. Das jährliche Melt! in Sachsen-Anhalt ist das größte Indie- und Elektrofestival Europas. Es stößt an einem Wochenende so viel CO2 aus, wie eine ganze Kleinstadt. Wie bringt man mehr als 20.000 Besucher dazu, klima- und umweltfreundlicher zu feiern? Der Veranstalter des Melt-Festivals hat sich Gedanken gemacht. In Kooperation mit der in Deutschland gegründeten „Green Music Initiative“ will das Melt ein Vorbild für andere Festivals werden. Um den Co2-Ausstoß zu verringern, wurden in diesem Jahr zahlreiche Solarplatten auf das Gelände gestellt. Auch ihre Handys können Besucher nun mit Solarstrom aufladen. Schon bei der Anfahrt soll Co2 gespart werden. Also reisten mehrere hundert Jugendliche mit einem eigens eingesetzten Hotelzug an. Brigitta Moll war dabei und hat sich angeschaut, was die neuen Maßnahmen bringen.
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Neues Video In den Schweizer Alpen ist der Klimawandel deutlich zu spüren. Gletscherabbrüche nehmen massiv zu, Fauna und Flora verändern sich. Die Alpen sind das europäische Klima-Frühwarnsystem. Die Ökosysteme reagieren hier besonders sensibel auf die Erderwärmung. Lawinenbeobachter, Förster und Umweltschützer suchen nach Lösungen, sich den Veränderungen anzupassen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Schweizer Gletscher büßten im Hitzesommer 2003 besonders viel ein, fast fünf Prozent an Volumen. Saas-Fee ist vom Tourismus abhängig, hier versucht die Gemeinde, den Klimawandel zu beobachten und darauf zu reagieren. Ein Vorzeigeprojekt in den Bergen ist die "Neue Monte-Rosa-Hütte", die im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Sie könnte ein Modell für andere Berghütten sein. Photovoltaik, umweltfreundliche Wasseraufbereitung, und anspruchsvolle Konzepte für Ventilation und Beleuchtung wurden hier installiert. Die überschüssige Energie wird in Batterien gespeichert. Doch die Hütte ist so beliebt, dass die Anlagen nicht ausreichen, ein Blockheizkraftwerk muss einspringen. Schon bald sollen neue Photovoltaikpaneele installiert werden.
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Neues Video Der Stadtteil Anacostia in Washington D.C. liegt nur drei Meilen vom Kapitol entfernt. Er steht für Gewalt, Drogenhandel und Perspektivlosigkeit. Das fast ausschließlich schwarze Viertel ist Tatort für ein Drittel der jährlichen Morde in der Stadt. Ausgerechnet hier befindet sich eine der besten öffentlichen Schulen der USA. Die Thurgood Marshall Highschool wurde von sozial engagierten Jurastudenten und Professoren der Georgetown University gegründet. Nach anfänglichen Problemen ist sie jetzt ein Vorzeigeprojekt. Es beweist, dass Kinder aus sozial schwachen Familien und Bezirken über gute Bildung sozial aufzusteigen können. Rund 400 Kinder aus dem Problemviertel Anacostia werden an der Thurgood Marshall Highschool ausgebildet. Und: sie werden nach ihrem Abschluss sehr wahrscheinlich eine Universität besuchen können. Die Quote der Zulassungen für das College liegt bei 100 Prozent. Das pädagogische Konzept der Thurgood Marshall Highschool scheint aufzugehen. Es gibt verbindliche, strenge Regeln einerseits, andererseits lernen die Schüler schnell selbst Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten. Miodrag Soric hat mit Schülern, Eltern und Lehrern gesprochen.
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Neues Video Hiramai Nom besitzt ein Restaurant in Baylys Beach, Neuseeland. Das „Funky-Fish“ ist sein Leben. Es bietet Fish & Chips, Lammkarree und allerlei neuseeländische Meeresfrüchte. Nom hat chinesische und maorische Vorfahren. Sein Traum ist es, einmal nach China zu reisen.
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Neues Video Mauern ziehen Grenzen, sie flößen Respekt ein, sie schüren nicht selten Angst - und sie grenzen vor allem ab. Der Fall der Berliner Mauer wurde als Sieg der Freiheit gefeiert. Doch an anderen Orten auf der Welt sind neue Mauern entstanden. Ein Beispiel ist Israel. Der Gazastreifen ist seit Mitte der 90er von israelischer Seite aus vollständig abgeriegelt. Seit 2003 wird außerdem an einem über 700 km langen „Terrorabwehrzaun“ gebaut, mit dem sich Israel vor Selbstmordattentätern aus dem Westjordanland schützen will. Ein anderes Projekt ist der Grenzzaun an der über 3000 km langen U.S.-amerikanischen Grenze zu Mexiko. Bisher führen die Bemühungen der amerikanischen Behörden, den Strom der illegalen Einwanderer einzudämmen, jedoch zu immer mehr Elend und Gewalt im mexikanischen Grenzgebiet. Und auch die Europäische Union versucht sich mit Stacheldraht vor Flüchtlingen aus Afrika zu schützen. Die spanische Enklave Melilla liegt auf marokkanischem Boden. Die Menschen, die hier versuchen den Sprung nach Europa zu schaffen, werden von 6 Meter hohen Sicherheitszäunen und automatisierten Tränengasanlagen empfangen.
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