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    Klima: Kamelmilch aus Kenia

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    Kamel statt Kuh - das ist normal in Afrika, denkt der Europäer. Doch Irrtum. Kamele sind eigentlich Transporttiere für die Wüsten, als Agrarnutztier diente bislang tatsächlich - die Kuh. Doch der Klimawandel zwingt zum Umdenken. Weil Dürrezeiten häufiger werden, wird es schwieriger, Weidegründe für Kühe zu halten.Auch in Isolo, vier Fahrstunden von Nairobi entfernt, ernähren die Frauen ihre Familien traditionell mit Kuhmilch. Doch die Tiere sind an die immer häufigeren Dürreperioden nicht gewöhnt, ihre Milch versiegt. Jetzt versuchen NGOs, den Frauen Kamele als Alternative anzubieten. Sie können das ganze Jahr über gemolken werden, ihre Milch ist gesünder und die Frauen können sie am Markt teurer verkaufen.

    • 07.02.12
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    Berliner Mauerreste weltweit - Das exportierte Symbol der Freiheit

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    Vor 50 Jahren wurde in Berlin mit dem Bau der Mauer begonnen. In den darauffolgenden mehr als 28 Jahren wurde sie weltweit zum Symbol des Kalten Krieges. Für den Westen Zeichen von Unterdrückung durch ein repressives DDR-Regime, für den kommunistischen Osten ein „Antifaschistischer Schutzwall“. Als die Mauer fiel, waren die meterhohen Betonteile plötzlich zum Symbol der Freiheit geworden. Sie fanden weltweit reißenden Absatz. Jeder wollte ein Stück ergattern. Teilweise wurden ganze zusammenhängende Platten verschifft. Wohin? In die südkoreanische Hauptstadt Seoul etwa. Am Berliner Platz steht ein vom Brandenburger Tor stammendes Stück Mauer. Es ist Denkmal und Vorbild für ein Land, das auf seine Wiedervereinigung noch wartet und dessen Bürger die Verwandten im kommunistischen Norden seit Jahrzehnten nicht gesehen haben. Auch die CIA in Washington hat sich ein Stück Mauer gesichert. Berlin war während des Kalten Krieges schließlich eine Drehscheibe für Geheimdienstagenten. Einige Stücke sind auch bei Künstlern gelandet. Etwa beim dänischen Bildhauer Jens Galschiot. In seinem Garten auf der Insel Fünen steht ein Stück Hinterlandmauer. Ohne Graffiti, dafür aber umsonst. Es war ein Geschenk der Stadt Berlin und eigentlich hatte Galschiot damit Großes vor.

    • 07.02.12
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    Grüner Feiern - Klimaschutz auf dem Melt-Festival

    Grüner Feiern - Klimaschutz auf dem Melt-FestivalLäuft geradeNeues Video

    Es geht um Spaß, Musik und ums Feiern. Die wenigsten Besucher von großen Festivals denken dabei an den Müll, den sie produzieren oder an die Co2-Menge, die sie in die Luft blasen. Das jährliche Melt! in Sachsen-Anhalt ist das größte Indie- und Elektrofestival Europas. Es stößt an einem Wochenende so viel CO2 aus, wie eine ganze Kleinstadt. Wie bringt man mehr als 20.000 Besucher dazu, klima- und umweltfreundlicher zu feiern? Der Veranstalter des Melt-Festivals hat sich Gedanken gemacht. In Kooperation mit der in Deutschland gegründeten „Green Music Initiative“ will das Melt ein Vorbild für andere Festivals werden. Um den Co2-Ausstoß zu verringern, wurden in diesem Jahr zahlreiche Solarplatten auf das Gelände gestellt. Auch ihre Handys können Besucher nun mit Solarstrom aufladen. Schon bei der Anfahrt soll Co2 gespart werden. Also reisten mehrere hundert Jugendliche mit einem eigens eingesetzten Hotelzug an. Brigitta Moll war dabei und hat sich angeschaut, was die neuen Maßnahmen bringen.

    • 07.02.12
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    Klimawandel in den Alpen - Der Schweizer Bergtourismus sucht neue Wege

    Klimawandel in den Alpen - Der Schweizer Bergtourismus sucht neue WegeLäuft geradeNeues Video

    In den Schweizer Alpen ist der Klimawandel deutlich zu spüren. Gletscherabbrüche nehmen massiv zu, Fauna und Flora verändern sich. Die Alpen sind das europäische Klima-Frühwarnsystem. Die Ökosysteme reagieren hier besonders sensibel auf die Erderwärmung. Lawinenbeobachter, Förster und Umweltschützer suchen nach Lösungen, sich den Veränderungen anzupassen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Schweizer Gletscher büßten im Hitzesommer 2003 besonders viel ein, fast fünf Prozent an Volumen. Saas-Fee ist vom Tourismus abhängig, hier versucht die Gemeinde, den Klimawandel zu beobachten und darauf zu reagieren. Ein Vorzeigeprojekt in den Bergen ist die "Neue Monte-Rosa-Hütte", die im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Sie könnte ein Modell für andere Berghütten sein. Photovoltaik, umweltfreundliche Wasseraufbereitung, und anspruchsvolle Konzepte für Ventilation und Beleuchtung wurden hier installiert. Die überschüssige Energie wird in Batterien gespeichert. Doch die Hütte ist so beliebt, dass die Anlagen nicht ausreichen, ein Blockheizkraftwerk muss einspringen. Schon bald sollen neue Photovoltaikpaneele installiert werden.

    • 07.02.12
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    Bildung für alle - Eliteschule im Problemviertel

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    Der Stadtteil Anacostia in Washington D.C. liegt nur drei Meilen vom Kapitol entfernt. Er steht für Gewalt, Drogenhandel und Perspektivlosigkeit. Das fast ausschließlich schwarze Viertel ist Tatort für ein Drittel der jährlichen Morde in der Stadt. Ausgerechnet hier befindet sich eine der besten öffentlichen Schulen der USA. Die Thurgood Marshall Highschool wurde von sozial engagierten Jurastudenten und Professoren der Georgetown University gegründet. Nach anfänglichen Problemen ist sie jetzt ein Vorzeigeprojekt. Es beweist, dass Kinder aus sozial schwachen Familien und Bezirken über gute Bildung sozial aufzusteigen können. Rund 400 Kinder aus dem Problemviertel Anacostia werden an der Thurgood Marshall Highschool ausgebildet. Und: sie werden nach ihrem Abschluss sehr wahrscheinlich eine Universität besuchen können. Die Quote der Zulassungen für das College liegt bei 100 Prozent. Das pädagogische Konzept der Thurgood Marshall Highschool scheint aufzugehen. Es gibt verbindliche, strenge Regeln einerseits, andererseits lernen die Schüler schnell selbst Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten. Miodrag Soric hat mit Schülern, Eltern und Lehrern gesprochen.

    • 07.02.12
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    Fragebogen Hiramai Nom, Neuseeland

    Fragebogen Hiramai Nom, NeuseelandLäuft geradeNeues Video

    Hiramai Nom besitzt ein Restaurant in Baylys Beach, Neuseeland. Das „Funky-Fish“ ist sein Leben. Es bietet Fish & Chips, Lammkarree und allerlei neuseeländische Meeresfrüchte. Nom hat chinesische und maorische Vorfahren. Sein Traum ist es, einmal nach China zu reisen.

    • 07.02.12
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    Konfliktmauern

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    Mauern ziehen Grenzen, sie flößen Respekt ein, sie schüren nicht selten Angst - und sie grenzen vor allem ab. Der Fall der Berliner Mauer wurde als Sieg der Freiheit gefeiert. Doch an anderen Orten auf der Welt sind neue Mauern entstanden. Ein Beispiel ist Israel. Der Gazastreifen ist seit Mitte der 90er von israelischer Seite aus vollständig abgeriegelt. Seit 2003 wird außerdem an einem über 700 km langen „Terrorabwehrzaun“ gebaut, mit dem sich Israel vor Selbstmordattentätern aus dem Westjordanland schützen will. Ein anderes Projekt ist der Grenzzaun an der über 3000 km langen U.S.-amerikanischen Grenze zu Mexiko. Bisher führen die Bemühungen der amerikanischen Behörden, den Strom der illegalen Einwanderer einzudämmen, jedoch zu immer mehr Elend und Gewalt im mexikanischen Grenzgebiet. Und auch die Europäische Union versucht sich mit Stacheldraht vor Flüchtlingen aus Afrika zu schützen. Die spanische Enklave Melilla liegt auf marokkanischem Boden. Die Menschen, die hier versuchen den Sprung nach Europa zu schaffen, werden von 6 Meter hohen Sicherheitszäunen und automatisierten Tränengasanlagen empfangen.

    • 07.02.12
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    Die Zukunft der Welternährung - zwei Standpunkte

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    Die klassische Entwicklungshilfe hat die aktuelle Krise nicht verhindern können und das Millenniumsziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, scheint in weite Ferne gerückt. In einer Gegenüberstellung beantworten zwei Experten die Ursachen des weltweiten Hungerproblems und legen ihre Lösungsvorschläge dar. Wir werden immer mehr Menschen auf der Erde. Können wir alle ernähren? Wenn ja, mit Hilfe welcher Strategie? Liegt die Lösung in der Ausbildung und Förderung kleinbäuerlicher Strukturen oder liegt die Zukunft der Welternährung in den Händen der Agro-Gentechnik? Mehr als zwei Drittel der ärmsten Menschen dieser Welt sind Kleinbauern. Ihre Ernten werden von Krankheiten und Schädlingen vernichtet. Und der Klimawandel wird den Kampf gegen Dürre und Überschwemmungen in den nächsten Jahren noch verstärken. Der UN-Weltagrarbericht sieht die Lösung der Welternährungskrise in der Umsetzung einer nachhaltigen und kleinbäuerlich orientierten Landwirtschaft. Doch kann die Lösung ein weltweiter Biolandbau sein, bei dem die Erträge zwischen 30 und 40 Prozent geringer ausfallen als in der industriellen Landwirtschaft? Und wie soll in Zukunft mit dem Preis-Dumping durch Industrieländer und der Spekulation mit Agrarrohstoffen, die Preise künstlich in die Höhe treibt, umgegangen werden? Zwei Experten, zwei Standpunkte: Shivai Pandey, Leiter des Bereichs Agrarproduktion und Pflanzenschutz der Welternährungsorganisation (FAO). Auf der anderen Seite Manfred Kern, Wissenschaftler und Handelsexperte bei Bayer CropScience.

    • 07.02.12
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    Strategien für Äthiopien - Was tun gegen zukünftige Hungersnöte?

    Strategien für Äthiopien - Was tun gegen zukünftige Hungersnöte?Läuft geradeNeues Video

    Die Dürre am Horn von Afrika hat über 12 Millionen Menschen in Not gestürzt. Wie sollen sich Menschen in gefährdeten Regionen in Zukunft ernähren, ohne langfristig auf Nahrungsmittel-Hilfe angewiesen zu sein? In Äthiopien gibt es Initiativen, die eine Strategie für nachhaltige Landbewirtschaftung verfolgen.Oft fehlt den Bauern das nötige Wissen darüber, welche Saatgutsorten für ihre Bedürfnisse und für den Boden, den sie bestellen, am besten geeignet sind. Sie haben mit Bodenerosion und den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen - also häufigen und unvorhersehbaren Wetterextremen. Genau hier setzt die äthiopische Organisation Ethio-Organic-Seed-Action an. Sie schult die Bauern im Einsatz von traditionellem Saatgut und unterhält Samenbanken, auf die diese zurückgreifen können. Außerdem werden die Bauern angehalten, bei der Aussaat nicht nur auf eine Sorte zu setzen. Ernteausfälle können so besser vermieden werden. Erste Fortschritte gibt es bereits: In den ländlichen Hochlandgebieten hat sich die Ernährungssicherheit verbessert.

    • 07.02.12
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    Globalzahl: Verschwendung von Lebensmitteln

    Globalzahl: Verschwendung von LebensmittelnLäuft geradeNeues Video

    Wir produzieren große Mengen von Nahrung für den Müll. Laut Welternährungsorganisation FAO geht ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion verloren. In den Industrienationen ist dies vor allem dem Überfluss geschuldet. Stetig wird das Angebot in den Industrieländern erweitert. Gab es in Deutschland in den 1970er Jahren rund 10 Brotsorten, sind es heute 60. In den Supermärkten liegt nur „perfekte“ Ware aus. Obst oder Gemüse muss einer bestimmten Norm entsprechen, was da nicht passt, wird aussortiert. Und: Die Verbraucher kaufen viel mehr als sie brauchen. Im Schnitt wirft jeder Europäer 100 Kilo Nahrung im Jahr in den Müll. Aber auch in Entwicklungsländern geht viel von der Ernte verloren, ganze 40 Prozent der Produktion. Oft kommt die Ware erst gar nicht bei den Menschen an. Grund sind vor allem die mangelnde Infrastruktur sowie fehlende Verpackungen und Kühlketten.

    • 07.02.12
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    Wohnzimmer Ghana

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    Paul Ampadu-Yeboah zeigt uns sein Wohnzimmer in Ghanas Hauptstadt Accra. Er liebt Blumen, mit denen er sein Haus dekoriert. Und weil er so gerne Weihnachten feiert, steht der Weihnachtbaum das ganze Jahr über in Pauls Wohnzimmer.

    • 07.02.12
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    Energie aus dem Meer in Nordirland

    Energie aus dem Meer in NordirlandLäuft geradeNeues Video

    Wenn man heute riesige Solarkraft- oder Offshore-Windkraftanlagen entstehen sieht, vergisst man leicht, wie lange es gedauert hat, bis die großen Energiekonzerne bereit waren, in den Ausbau dieser Technologie zu investieren. Die Befürworter der Meeresenergie stehen heute vor einem ähnlichen Problem. Dabei besteht kein Zweifel, dass in Wellen und Gezeiten soviel Energie steckt, dass der Stromverbrauch der Menschheit damit gedeckt werden könnte. 70 Prozent der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt und rund um den Globus experimentieren Wissenschaftler mit kleineren Anlagen zur Stromerzeugung. Es gibt bereits 150 Projekte zur Energiegewinnung aus dem Meer. Eines der vielversprechendsten wird von der britischen Firma Marine Current Turbines betrieben. Und zwar in Nordirland, in einem natürlichen Meeresarm zwischen den Dörfern Strangford und Portaferry. Ein sogenanntes Strömungskraftwerk, mit 1,2 Megawatt das leistungsfähigste seiner Art weltweit. Es funktioniert wie eine Windkraftanlage unter Wasser: Die Wasserströme bewegen Rotorblätter. Die Anlage steht in einer Meerenge, wo besonders starke Gezeitenströme auftreten. Jetzt fehlen nur noch zahlungskräftige Investoren, die die Technologie weltweit zum Einsatz bringen.

    • 07.02.12
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    Ölförderung in Indonesien

    Ölförderung in IndonesienLäuft geradeNeues Video

    In Indonesien wird seit über 100 Jahren Öl gefördert, meistens in kleinen Mengen. Die Einheimischen auf der Insel Java sicherten sich so bisher ihr Einkommen, indem sie ein paar Barrel pro Tag aus der Erde holen. Jetzt übernehmen Ölkonzerne die Regie. Ein milliardenschweres staatliches Investitionsprogramm soll helfen, die großen Öl- und Gasreserven Indonesiens effizienter auszubeuten. Für die Bewohner von Bojonegoro war dieses Engagement mit der großen Hoffnung auf besser bezahlte Arbeit und Wohlstand verbunden. Erfüllt hat sie sich, wie in so vielen Öl-Förderregionen der Welt, nicht. Alternativen sind gefragt. Örtliche Behörden und Kooperativen wollen die Ölindustrie dazu verpflichten, beim Aufbau alternativer Wirtschaftsstrukturen zu helfen und Existenzgründungen zu fördern. Initiativen wie die von Dian Gamayantini. Sie gründete mit anderen Kleinfarmern eine Produktionskooperative, die Sternfrüchte anbaut. Die Früchte werden zu Saft und Sirup verarbeitet, aber auch als ganze Früchte an Hotels verkauft.

    • 07.02.12
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    TukTuks für Europa

    TukTuks für EuropaLäuft geradeNeues Video

    Drei Räder, eine Achse, 2-Takt-Motor - die Sparversion eines richtigen Autos: das TukTuk. Durchsetzen konnte sich das Modell aus den 50er Jahren nur in Schwellenländern, vor allem in Thailand, Indien und Afrika. Nun soll das Gefährt auch den Sprung auf den europäischen Markt schaffen - mit einer Elektromotor-Variante.In Amsterdam, Rotterdam und Den Haag fahren sie bereits für die Verkehrsbetriebe. Ein Holländer hatte die Idee, sie zu importieren. Vor allem aber begann er, daran herumzutüfteln, denn das laute und stinkende "Dreirad" passte nicht ganz in moderne europäische Verkehrskonzepte. Es wurde ein Forschungsprojekt daraus, an dem sich auch Unis beteiligten. Beim E-TukTuk kommen die Karosserieteile z.B. aus Thailand, der Motor aus den USA und die Batterie aus Deutschland. Vor allem im öffentlichen Nahverkehr sollen die E-TukTuks auf die Straße kommen. Zurzeit läuft in Holland ein Pilotprojekt. Auch in Berlin fahren schon einige der dreirädrigen Fahrzeuge, allerdings können sie bisher nur gemietet werden. Als Taxi sind sie per Gesetz - noch nicht zugelassen. Dafür fehlen ihnen 4 Räder, 4 Türen und vor allem 2 Achsen.

    • 07.02.12
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    Global Snack Serbien

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    Keine Mahlzeit ohne Fleisch. Die Serben mögen es deftig. Pljeskavica heißt das beliebte Hacksteak aus Schweinefleisch, das gerne als Snack im Brot gegessen wird. Wir besuchen eine berühmte Imbissbude in Belgrad, die täglich rund 2000 Pljeskavica verkauft .

    • 07.02.12
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    Sambia - begehrter Kupfergürtel

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    Im Nordwesten Sambias liegt das größte Kupferabbaugebiet Afrikas. Kupfer wird vor allem in der Bau- und Elektroindustrie gebraucht. Damit ihr Wirtschaftswachstum nicht ins Stocken gerät, brauchen die boomenden Schwellen- und auch die Industrieländer den Rohstoff.Und in Sambia entstehen immer neue Minen. Das zieht auch immer mehr Menschen in die abgelegene Gegend. Die Provinzstadt Solwezi platzt schon jetzt aus allen Nähten. Es fehlt an Straßen, Wohnungen und Zugang zu sauberem Wasser. Von den Gewinnen der Konzerne bleibt wenig hängen und staatliche Infrastruktur-Pläne scheitern oft an der Korruption im Land. In den letzten 10 Jahren hat sich die Bevölkerung in der Gegend mit rund 400.000 mehr als verdoppelt. Alle wollen in den Minen arbeiten, doch die wenigsten werden gebraucht. Die Folge sind Parallelwelten – innerhalb des Betreibergeländes, auf dem die Arbeiter leben – und draußen, wo sich die Masse durchschlägt.

    • 07.02.12
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    Global Snack Chile

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    José Roja brutzelt in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso ganz besondere Pfannkuchen: Sopaipillas. Sie bestehen aus einem Teig aus Weizenmehl, Wasser und Kürbis. Die Kunden essen sie mit den verschiedensten Saucen darauf. Erfunden wurde einer der Lieblingssnacks der Chilenen von einem Indianervolk, von den Mapuche.

    • 07.02.12
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    Olympia - Countdown in London

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    In London läuft der der Olympia-Countdown – in weniger als einem Jahr trifft sich die Jugend der Welt in der britischen Hauptstadt. Die grünsten Spiele aller Zeiten haben die Organisatoren angekündigt.Und das hat nicht nur ideelle, sondern ganz handfeste wirtschaftliche Gründe. Man wollte nicht hinter Pekings Mega-Olympia zurückstehen, doch für derlei Aufwand fehlte den klammen Briten das Geld. Also strich London seine Spiele grün. Aber geht das überhaupt? Ein Infrastruktur-Projekt wie Olympia - nach umweltfreundlichen Vorgaben? Wird London nun das ökologisch korrekte Vorbild für künftige Spiele - oder ist das ganze eine grüne Mogelpackung mit fünf Ringen, wie Kritiker behaupten? Wir haben uns auf dem Olympia-Gelände umgesehen.

    • 07.02.12
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    Fragebogen: Nepal

    Fragebogen: NepalLäuft geradeNeues Video

    Der 17jährige Bettu Mohammed ist Motorrad-Mechaniker in Kathmandu. Er wünscht sich für die Zukunft eine eigene Werkstatt. Und am liebsten würde er einmal in seinem Leben nach Amerika reisen.

    • 07.02.12
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    Klima China

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    Der wachsende Wohlstand in China hat massive Konsequenzen für Umwelt- und Klimaschutz. Elektromobilität scheint ein Schlüssel für die Lösung der Probleme.Jetzt arbeiten private wie staatliche Unternehmen in China an einer Optimierung von Batterie- und Steuerungstechnik. In mehr als 20 Projektstädten gibt es bereits Versuche mit elektromobilem öffentlichen Nahverkehr und Taxen. Doch der Weg zum Elektroauto ist schwierig: Die Batterien sind zu teuer, die Autos zu schwer.

    • 07.02.12
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    Klima - Unabhängig in Dänemark

    Klima - Unabhängig in DänemarkLäuft geradeNeues Video

    Die dänische Insel Samsø ist seit Jahren CO2-neutral. Hier wird mehr erneuerbare Energie erzeugt, als die Bewohner verbrauchen. Aber: Noch ist die Insel nicht zu 100 Prozent ökologisch.Strom aus elf Windrädern, Wärme aus vier Kraftwerken, in denen Stroh und Holz verbrannt werden: Die 4000 Einwohner von Samsø versorgen sich selbst mit Energie. Den Überschuss exportieren sie aufs Festland. Die Insel Samsø ist so zum Modellprojekt für den Klimaschutz weltweit geworden. CO2-neutral ist die Insel allerdings nur, weil ihre Emissionen in einer Gesamtbilanz gegen gerechnet werden. Denn Autos und Traktoren fahren nach wie vor mit Diesel und Benzin. Aber auch das soll sich ändern. Der Kopf hinter dem Modellprojekt Samsø, Søren Hermansen, will den nächsten Schritt wagen: alle Fahrzeuge sollen elektrisch angetrieben und Samsø so eine vollkommen grüne Insel werden.

    • 07.02.12
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    Klima Österreich - Aus der Friteuse ins Stromnetz

    Klima Österreich - Aus der Friteuse ins StromnetzLäuft geradeNeues Video

    Im österreichischen Bundesland Tirol wird aus altem Speisefett Ökostrom und Wärme erzeugt. Nach dem Braten und Frittieren sammeln Restaurants und Privathaushalte ihr Küchenfett für das regionale Blockheizkraftwerk. Das erzeugt genug Strom für 3500 Einwohner im Jahr. Früher landete das Pflanzenfett im Ausguss und musste in der Kläranlage aufwendig wieder entfernt werden. Seit 1999 gibt es in Tirol ein zentrales Fett-Sammelsystem. Dabei kommen bei den Tiroler Bewohnern und Gastwirten 1800 Tonnen Speisefett pro Jahr zusammen. Auf dem Gelände einer Kläranlage nahe Innsbruck werden zunächst die Essensreste entfernt, dann wird das Fett als Kraftstoff in einem dafür umgebauten Schiffsdieselmotor verwendet. Der Motor treibt einen Generator an, sechs Millionen Kilowattstunden Ökostrom werden pro Jahr ins öffentliche Netz eingespeist. So wird in Tirol aus einem Küchen-Abfallprodukt CO2-neutral Energie gewonnen.

    • 07.02.12
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    GlobalSnack London

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    Der typische Londoner Snack ist nicht Fish & Chips sondern Pie & Mash. Wir waren im East End wo früher die Lagerhäuser für die Waren des Hafens lagen.F. Cooke's Pie & Mash Shop ist in der vierten Generation familiengeführt, heute von Joe Cooke. Schon 1896 hat Joes Urgroßvater ihn eröffnet und angeblich zum ersten Mal Pie, eine Pastete aus einfachem Mehl/Wasser-Teig und Rindergehacktem mit Kartoffelbrei und der charakteristischen Petersiliensoße auf einem Teller „zusammengeführt“. Die Soße heißt "Liqour" und wird aus dem Kochwasser hergestellt, in dem vorher Aale gekocht wurden.

    • 07.02.12
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    Francesco Piazessi aus Mexiko baut nachhaltige Häuser für die Armen

    Francesco Piazessi aus Mexiko baut nachhaltige Häuser für die ArmenLäuft geradeNeues Video

    Über 26 000 Häuser hat die Initative „Echale a tu casa“ (zu deutsch: Bau dein Haus) aus Mexiko schon gebaut. Dabei geht es um Eigenheime für die Ärmsten der Armen. Besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen verhelfen Franceso Piazessi und sein Team Menschen zu einem neuen Zuhause, die sonst in einfachen Blech- und Holzhütten wohnen.Finanziert werden die Häuser durch eine Kooperation mit den Kommunen und durch Mikro-Kredite, ein Haus kostet ca. 7.500 Euro. Francesco Piazessi legt außerdem Wert auf Nachhaltigkeit: die Häuser sind mit Solaranlagen und Regenwasser-Aufbereitungsanlagen ausgestattet.

    • 07.02.12
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    Namibia - der Kampf um die Jobs

    Namibia - der Kampf um die JobsLäuft geradeNeues Video

    Kein Einkommen, keine soziale Sicherheit. Die Tagelöhner von Windhuk warten Tag für Tag am Straßenrand auf Arbeit. Die Organisation „Men on the side of the road“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen zumindest vorübergehend Jobs zu verschaffen.Die hohe Arbeitslosigkeit hemmt den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Der Film begeleitet einen Tagelöhner, der am Morgen rekrutiert wird bis zum Abend und der Heimkehr zu seiner Familie.

    • 07.02.12
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    GlobalZahl Partnervermittlung

    GlobalZahl PartnervermittlungLäuft geradeNeues Video

    Ob klassische Partnervermittlung oder Online-Dating-Agenturen das Geschäft mit der Partnervermittlung boomt. Die USA sind der Spitzenreiter in der professionalisierten Partnersuche. Und von den 9,3 Millionen Schweden sind 1,8 Millionen bei einer Online-Singlebörse angemeldet. Partnervermittlung ist inzwischen nach Music-Downloads und Computerspielen die drittgrößte kostenpflichtige Branche im Internet. Und ständig kommen neue Märkte hinzu.

    • 07.02.12
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    Eran Philipps aus Washington D.C., USA

    Eran Philipps aus Washington D.C., USALäuft geradeNeues Video

    Der 20jährige Eran Philipps lebt in Washington und studiert im zweiten Jahr am College.In den Ferien macht er mit einem Papp-Pfeil Werbung auf der Straße. Das ersetzt ihm das Fitness-Studio und macht ihn unabhängiger von seinen Eltern. Am meisten Sorgen macht ihm der Klimawandel.

    • 07.02.12
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    Frauenprojekt in den palästinensischen Gebieten

    Frauenprojekt in den palästinensischen GebietenLäuft geradeNeues Video

    Noch immer werden Frauen in vielen Teilen der Welt benachteiligt oder diskriminiert. Die Anfang des Jahres neu gegründete UN-Organisation UN WOMEN soll sie noch gezielter unterstützen. Aber auch Projekte weiterführen, die schon erfolgreich sind.Eines davon ist das Sabaya-Programm in den palästinensischen Gebieten. Nur wenige Frauen sind im Gaza-Streifen und im Westjordanland berufstätig. Doch die hohe Arbeitslosigkeit führt in die Armut. Die Frauenzentren sollen dabei helfen, die Ausbildung und damit die gesellschaftliche Stellung der Frauen und jungen Mädchen zu verbessern. Aber vor allem schaffen sie Arbeitsplätze.

    • 07.02.12
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    Aufbruch Afrika - Tunesischer Rap in Zeiten der Revolution

    Aufbruch Afrika - Tunesischer Rap in Zeiten der RevolutionLäuft geradeNeues Video

    Die Selbstverbrennung eines verzweifelten jungen Mannes am 17. Dezember 2010 löste in Tunesien einen Aufstand aus - die "Jasmin Revolution". Es waren vor allem junge Menschen, die danach ihrem Unmut Luft machten: die Blogger in den sozialen Medien, die Fotographen im Internet und in den Zeitungen und Kulturschaffende aus allen Schichten der Bevölkerung. Dazu gehörten auch die tunesischen Rapper.Als im Dezember 2010 einer ihrer bekanntesten wegen seines Liedes "Rais Lebled" - Präsident meines Landes, tagelang von den Sicherheitskräften festgehalten wurde, geriet die Rap-Kultur neben den jungen Bloggern zu einer wichtigen Kraft des arabischen Frühlings in Tunesien. Im Film besuchen wir Wajdi Mascott, einen 29-jährigen etablierten Rapper, der uns sein Produktionsstudio zeigt, wo junge Musiker ihren Rap einspielen, er führt uns an die Orte der Revolution und trifft el General, den Rapper, den Ben Alis Schergen ins Gefängnis warfen. Außerdem sprechen wir mit einem Blogger, der sich mit den Texten und den Visionen der Rapper auseinendersetzt und der Frauen und Familienministerin, die die Auftritte der Rapper im Land für ein wichtiges politisches Signal der Revolution hält.

    • 07.02.12
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    Mongolei - Mobile Kindergärten

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    Viele mongolische Nomadenkinder haben in ihrem Leben noch nie einen Kindergarten gesehen. Ihre Eltern ziehen saisonbedingt zwischen entlegenen Weiden hin und her, Kontakt mit Gleichaltrigen haben sie kaum. Jetzt schaffen mobile Kindergärten Abhilfe.Wir begleiten den Lehrer Boldbataar, einen ehemaligen Tänzer. Er und sein Team reisen mit einem großen Zelt zu den Hirtenfamilien und bringen den Kindern Rechnen, Musik, traditionelle Tänze und Lesen bei.

    • 07.02.12
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Die Frage genmanipuliert oder nicht ist in den USA längst entschieden: Ein Großteil des Mais-, Soja- und Baumwollsaatgutes ist genetisch modifiziert. Der Agrar-Konzern Monsanto kontrolliert weltweit über 87% des Marktes. Die Konflikte um Knebelverträge in den USA sind beispielhaft für das, was vielen Ländern droht, in denen der Quasi-Monopolist mit genverändertem Saatgut auf dem Vormarsch ist.Die Farmer des Korngürtels fahren einerseits gute Ernten damit ein, andererseits aber haben sie sich in eine Abhängigkeit begeben, aus der es nahezu keinen Ausweg gibt.

Der Farmer Troy Roush schwört auf genetisch modifiziertes Saatgut und wurde doch von Monsanto beinahe ruiniert. Carl Gierstorfer hat Troy Roush besucht und sich auf der Farm Progress Show, Amerikas größter Landwirtschaftsmesse umgesehen.

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Video/Clip/Film Mit Gen und Gier – Ein Saatguthersteller auf dem W - Soziales, Mais, Farmer, Monsanto, Soja.