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  • Globalzahl Schlangen

    Globalzahl SchlangenLäuft geradeNeue Folge

    In Australien lebt die giftigste Schlange der Welt, bei einem Biss von ihr wird so viel Gift abgesondert, dass 250 Menschen davon sterben könnten. Doch Schlangengift kann auch bei chronischen Krankheiten helfen. Ein Schmerzmittel aus den Wirkstoffen des Giftes soll sogar 600 Mal wirksamer sein als das Betäubungsmittel Morphium - ohne abhängig zu machen.Auf Barbados wurde die kleinste Schlange der Welt entdeckt, in Südostasien leben die längsten Schlangen weltweit. Bis zu 10 Meter wird ein asiatischer Netzpython – das entspricht der Länge eines Linienbusses.

    • 16.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Globales Wohnzimmer: Rumänien

    Globales Wohnzimmer: RumänienLäuft geradeNeue Folge

    Iuliana Rusu ist vor kurzem in eine Neubauwohnung in Bukarest umgezogen. Sie genießt den Blick von ihrem neuen Balkon.Auch ihr Hund Nelson hat die neue Wohnung schon für sich entdeckt.

    • 16.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Schlangenfänger – die gefährliche Lebensgrundlage der Irulas in Indien

    Schlangenfänger – die gefährliche Lebensgrundlage der Irulas in IndienLäuft geradeNeue Folge

    Ihr Leder ist kostbar, ihr Gift noch viel wertvoller. Es kann lebensrettend sein. Früher wurden Kobras und Vipern in Indien wegen ihrer Haut gejagt und getötet. Heute stehen die Giftschlangen unter Schutz. Der Stamm der Irulas, einer niederen Kaste im Südosten Indiens, lebte bis zum Jagdverbot vom Verkauf der getöteten Schlangen. Mittlerweile jagen sie die Schlangen wieder, um sie beim Venom Extraction Centre abzugeben. Dort werden die Tiere sozusagen „gemolken“. Das Zentrum versorgt inzwischen ganz Indien mit „Antigift“ und ist so erfolgreich, dass das Serum nun weltweit exportiert werden soll.

    • 16.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Klima: Ghana – eine Universität setzt auf Nachhaltigkeit

    Klima: Ghana – eine Universität setzt auf NachhaltigkeitLäuft geradeNeue Folge

    Ein Campus wird grün – Die Valley View Universität in Accra setzt auf nachhaltige Energie- und Wasserversorgung. Den Strom liefern Solaranlagen auf dem Dach, das Regenwasser wird gespeichert und aufbereitet, die Küchenabfälle in der Biogasanlage wieder verwertet. Das Ziel: eine geschlossene Kreislaufwirtschaft. Rund 1.200 Studierende leben und lernen an der ältesten Privatuniversität Ghanas. Bisher beschäftigen sie sich vor allem mit Theologie und Betriebswirtschaft. Doch im Sommer beginnt ein ganz neuer Studiengang: Ökologie steht dann auf dem Vorlesungsplan. Die Studenten lernen, schonend mit Ressourcen umzugehen und ihr Wissen auch außerhalb der Universität, zum Beispiel in der Landwirtschaft, anzuwenden. Gerade wird mit finanzieller Unterstützung der Internationalen Klimaschutzinitiative das Fakultätsgebäude errichtet. In dem klimaneutralen Gebäude werden traditionelle Bauweise und moderne Technik miteinander verbunden.

    • 16.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Ermittler – Die Macht (und Ohnmacht) des Internationalen Strafgerichtshofs

    Ermittler – Die Macht (und Ohnmacht) des Internationalen StrafgerichtshofsLäuft geradeNeue Folge

    Wie wichtig ist es, ein schreckliches Verbrechen auf internationaler Ebene zu untersuchen? Der Internationale Strafgerichtshof, kurz ICC, wurde eingerichtet, um systematische Menschenrechtsverletzungen zu verfolgen. Unabhängig - und überall auf der Welt. Was machen Chefankläger Ocampo und seine Mitarbeiter? Wie schwierig ist die Beweisführung?Im Februar 2009 begann der aller erste Prozess am ICC: gegen Thomas Lubanga. Wie weit reicht die Macht des Internationalen Strafgerichtshofs? Im aktuellen Fall gegen den sudanesischen Präsidenten al-Bashir scheint sie begrenzt zu sein. Zwar liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor, doch er läuft immer noch frei herum. Chefankläger Ocampo ist sich dennoch sicher: irgendwann wir er in Den Haag vor Gericht stehen.

    • 10.03.10
    • Kommentare: 1
    • Stimmen: 2
  • Kilos für die Kinder - José Ignacio Avalos im Kampf gegen Mangelernährung

    Kilos für die Kinder - José Ignacio Avalos im Kampf gegen MangelernährungLäuft geradeNeue Folge

    In Mexiko, einer der größten Volkswirtschaften Lateinamerikas, sind weit über eine Million Kinder mangelernährt. Für den Unternehmer José Ignacio Ávalos Hernández ist dieser Zustand untragbar.Seine Hilfsorganisation "Un kilo de ayuda", also, "ein Kilo Hilfe" ist in Mexiko inzwischen bekannt, wie eine berühmte Marke. In jedem größeren Supermarkt können Kunden spenden, indem sie ihre Rechnung an der Kasse aufrunden. Und für Sponsoren gehört es zum guten Ruf, sich für "Un Kilo de Ayuda" zu engagieren. Ávalos wurde von der Schwab Foundation als Social Entrepreneur ausgezeichnet - Unser Reporter Patrick Benning hat ihn in seiner Heimat besucht.

    • 09.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Frauen an die Spitze – was EU-Politikerinnen über die Emanzipation denken

    Frauen an die Spitze – was EU-Politikerinnen über die Emanzipation denkenLäuft geradeNeue Folge

    Eigentlich ist die Europäische Union stolz auf ihre Gleichstellungspolitik. Doch gerade mal 9 von 27 EU-Kommissaren sind weiblich. Ein Drittel - das war das Minimum, was die Frauen im EU-Parlament gefordert hatten. Die Minimalquote wurde im Februar bei der Wahl der neuen Kommission zwar erfüllt - aber nur ganz knapp.GLOBAL 3000 hat 2 der Politikerinnen begleitet, die es in den männerdominierten Club der europäischen Union geschafft haben.

    • 09.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Globales Wohnzimmer: Thailand

    Globales Wohnzimmer: ThailandLäuft geradeNeue Folge

    Laksna Singhmahaboon ist Englischlehrerin in Bangkok. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren Schwiegereltern in einem typisch thailändischen Teakholzhaus.Weil ihr Mann und ihr Schwiegervater oft auf Geschäftsreisen sind, bringen sie viele Dinge aus anderen Ländern mit.

    • 09.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Was Frauen glücklich macht – von Haushaltsgeräten und Gleichstellung

    Was Frauen glücklich macht – von Haushaltsgeräten und GleichstellungLäuft geradeNeue Folge

    Was war es eigentlich, was die Frauen in den Industrieländern zu unabhängigen Frauen gemacht hat? Es gibt viele Theorien und Studien zur Emanzipation. Eine kommt von einer kanadischen Wissenschaftlerin. Für ihre Studie hatte sie sich Tausende US-amerikanische Haushalte aus den 50er Jahren genauer angesehen.Sie kam zu einem überraschenden Ergebnis. Es waren vor allem Kühlschränke und Waschmaschinen, die enorme Zeitersparnis brachten: Von den 58 Stunden Hausarbeit pro Woche blieben nur noch 18 übrig. Nun stand ihrem Einzug in die Arbeitswelt nichts mehr im Weg. Und das ist erst der Anfang…

    • 09.03.10
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    • Stimmen: 1
  • Klimafreundliche Energie – warum Kenia auf Erdwärme setzt

    Klimafreundliche Energie – warum Kenia auf Erdwärme setztLäuft geradeNeue Folge

    Etwa zwei Drittel des Stroms in Kenia werden in Wasserkraftwerken produziert. Doch mehrere Dürreperioden ließen die Flüsse austrocknen, die Stau-Becken sind fast leer. Um die Stromversorgung zu sichern, werden immer öfter umweltschädliche Dieselgeneratoren eingesetzt. Dabei könnte Kenia seinen gesamten Energiebedarf aus einer anderen umweltfreundlichen Quelle decken: aus Erdwärme. Das möchte die Regierung auch, doch der Aufbau von sogenannten Geothermie-Kraftwerken ist sehr teuer. Mit langfristigen Darlehen wurde jetzt das erste private Kraftwerk finanziert, Olkària 3 heißt es. Die deutsche Entwicklungsbank hat gemeinsam mit anderen europäischen Entwicklungsbanken und der KfW die Darlehen zur Verfügung gestellt.

    • 09.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Perus neuer Stolz – wie die Gastronomie die Wirtschaft belebt

    Perus neuer Stolz – wie die Gastronomie die Wirtschaft belebtLäuft geradeNeue Folge

    Obwohl Peru weltweit ein Image als armes Entwicklungsland hat, gilt Lima heute als kulinarische Hauptstadt Südamerikas. Die Esskultur ist der Stolz vieler Peruaner und inzwischen einer der größten Hoffnungsträger für die wirtschaftliche Entwicklung. Ein berühmter Koch zu werden ist daher in Peru ein Traum vieler Jugendlicher. Viele junge Peruaner hoffen darauf, entweder in ihrer Heimat oder im Ausland Karriere zu machen. Denn gut ausgebildete peruanische Köche sind in Lateinamerika gefragt. Inzwischen gibt es allein in Lima mehr als 50 Koch-Institute. Mehrere berühmte peruanische Star-Köche mit internationalen Restaurantketten sind die Vorbilder für die Lehrlinge, die zum Teil aus sehr armen Familien kommen. GLOBAL 3000 sucht nach dem Geheimnis des peruanischen Geschmacks und fragt nach den Hoffnungen der künftigen ChefköchInnen.

    • 09.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Klimaschutz in Russland – der Wert der Wildnis

    Klimaschutz in Russland – der Wert der WildnisLäuft geradeNeue Folge

    Das Bikin-Tal ist die letzte echte Wildnis im Fernen Osten Russlands und Lebensraum für viele bedrohte Tierarten. Als riesiger Kohlenstoffspeicher spielt die Region eine Schlüsselrolle für das Klima. Doch der letzte intakte Urwald Russlands ist bedroht. Der WWF und die Menschen der Region wollen die Zerstörung aufhalten und haben das Tal gepachtet.Das Hauptproblem ist die illegale Abholzung der Wälder. Der russische Staat hatte bisher kaum etwas unternommen, um die über 460.000 Hektar Wald zu schützen. Die WWF-Mitarbeiter bilden vor Ort eigenes Personal aus, um Wilderei und Raubbau zu bekämpfen, gleichzeitig wollen sie die Bevölkerung sensibilisieren und eine nachhaltige Forstwirtschaft fördern.

    • 03.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen Musik: Melanie Marker

    Fragebogen Musik: Melanie MarkerLäuft geradeNeue Folge

    Musik zu machen ist für Melanie mehr als nur Freizeitbeschäftigung. Sie und ihre Band „Shirley Holmes“ hoffen auf den Durchbruch. Ihr Traum: endlich von der Musik leben zu können.

    • 02.03.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Universelle Gefühle – weshalb Musik überall verstanden wird

    Universelle Gefühle – weshalb Musik überall verstanden wirdLäuft geradeNeue Folge

    Gibt es eine musikalische Weltsprache? Um das herauszufinden, reiste der Leipziger Biologe Dr. Thomas Fritz vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in eine abgelegene Bergregion Nordkameruns, zum Stamm der Mafa. Bei ihnen gibt es kein Radio, kein MTV und kein Youtube, hier würde er auf von westlicher Musik noch völlig unbeschallte Ohren treffen.Eine wichtige Voraussetzung für sein Experiment. Denn wenn die Mafa den emotionalen Ausdruck von Freude, von Angst oder Trauer aus mitgebrachter westlicher Musik heraushören könnten, dann wäre das Verständnis von Musik angeboren und universell. Tatsächlich wurde Musik, die im Westen Freude, Angst oder Trauer ausdrückt, auch bei den Mafa so empfunden. Umgekehrt konnte die Musik der Mafa bei westlichen Zuhörern ähnliche Gefühle auslösen wie bei dem afrikanischen Bergstamm, auch wenn sie als fremd und gewöhnungsbedürftig empfunden wurde.

    • 02.03.10
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    • Stimmen: 1
  • HipHop in Myanmar - wie die Szene trotz Zensur weiterrappt

    HipHop in Myanmar - wie die Szene trotz Zensur weiterrapptLäuft geradeNeue Folge

    Eine Militärjunta hat das bettelarme Myanmar seit fast 50 Jahren unter Kontrolle. Überall wittern die Generäle Verschwörung, vor allem bei der Jugend. Das bekommt auch die noch junge Hip Hop-Szene zu spüren.Freiheit ist ein Fremdwort, überall sind Spitzel unterwegs. Die Texte werden von der Zensur kontrolliert, ein Wort wie “schreien” ist schon verdächtig. Viele Gruppen haben sich ins Internet zurückgezogen und präsentieren ihre Songs unter falschem Namen. Die Hip Hopper, die auf öffentlichen Bühnen auftreten, haben sich meist von politischen Texten komplett verabschiedet.

    • 02.03.10
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    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Babu Kundan Sansi aus Mumbai in Indien

    Fragebogen: Babu Kundan Sansi aus Mumbai in IndienLäuft geradeNeue Folge

    Der 23-jährige Babu Kundan Sansi ist Schuhputzer in Mumbai. Für ihn ist Globalisierung kein Begriff.Er hat in seinem Alltag andere Sorgen: einen trockenen Schlafplatz oder endlich eine Schuhputzkiste für sein Geschäft. Sein Wunsch: einmal Spanien zu besuchen.

    • 28.02.10
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    • Stimmen: 1
  • Mexiko – Solardächer für den Klimaschutz

    Mexiko – Solardächer für den KlimaschutzLäuft geradeNeue Folge

    Die Bewohner von Heroes de Tecamac haben wenig Geld. Doch die Menschen in der Arbeiter-Siedlung von Mexiko-City tun etwas für den Klima-Schutz: Für warmes Wasser nutzen sie Solar-Energie. 60.000 Häuser stehen in der Siedlung, gut 1.000 davon haben schon Solarpanels auf dem Dach und es sollen noch viel mehr werden.Seit zwei Jahren können die Bewohner von Heroes de Tecamac ihr neues Haus mit einer Solar-Anlage auf dem Dach ausrüsten lassen. Weil die Anfangs-Investition mit 400 Euro pro Anlage für die Menschen dort relativ hoch ist, gibt es spezielle „grüne Darlehen“, die die Anschaffung erleichtern sollen. In den kommenden 3 Jahren sollen 25.000 neue Häuser mit Solarwärme-Anlagen ausgestattet werden.

    • 23.02.10
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    • Stimmen: 1
  • Social Entrepreneur Türkei – Nihat Gökyigit

    Social Entrepreneur Türkei – Nihat GökyigitLäuft geradeNeue Folge

    Der 85 Jahre alte Unternehmer Nihat Gökyigit setzt sich für den Erhalt der Natur in seinem Heimatland Türkei ein. Seine Umweltschutzorganisation TEMA forstet gerodete Regionen in Anatolien auf. In Istanbul hat er einen botanischen Garten errichten lassen. Dort können die Menschen aus der Stadt die Natur des Landes kennen lernen.Nihat Gökyigit möchte vor allem bei den Kindern Verständnis für den Schutz der Natur wecken. TEMA ist mit über 300.000 Freiwilligen die erfolgreichste Nichtregierungsorganisation der Türkei. Für sein Engagement hat ihn die Schwab Foundation zum Social Entrepreneur ernannt.

    • 16.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • London – Künstler aus Schwellenländern erobern den globalen Kunstmarkt

    London – Künstler aus Schwellenländern erobern den globalen KunstmarktLäuft geradeNeue Folge

    Man findet ihre Werke im British Museum und in namhaf¬ten Galerien, die Kritiker sind begeistert. Künstler aus Afrika, Nahost und Asien sind dabei, den globalen Kunstmarkt zu erobern. Inzwischen zahlen Sammler sechsstellige Beträ¬ge für die Arbeiten.Auf dem globalen Kunstmarkt wurden sie lange nicht wahrgenommen: Künstler aus Schwellenländern. In ihrer Heimat gibt es selten einen Markt für ihre Werke, wegen ihrer auch politischen Arbeiten werden sie oft verfolgt. Doch langsam entwickelt die internationale Kunstszene ein Gespür für die Künstler. Mittlerweile werden ihre Arbeiten auf internationalen Kunstausstellungen wie der Documenta gezeigt.

    • 16.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Plastik aus Zuckerrohr – wie in Brasilien aus Abfall Kunststoff wird

    Plastik aus Zuckerrohr – wie in Brasilien aus Abfall Kunststoff wirdLäuft geradeNeue Folge

    Schon jetzt ist Brasilien der größte Zuckerrohrproduzent der Welt. Und weil immer mehr Biokraftstoffe nachgefragt werden, baut das Land seine Anbaufläche weiter aus. Doch ein großer Teil der Biomasse der Zuckerrohrpflanzen wird für die Alkohol-Herstellung nicht gebraucht und klimaschädlich als Abfall verbrannt. Mit neuer deutsch-brasilianischer Technologie kann daraus künftig Kunststoff werden.Seit den 80er Jahren baut Brasilien seine Zuckerindustrie aus, um Biotreibstoff zu gewinnen. Inzwischen wird in Brasilien mehr Bio-Ethanol aus Zuckerrohr getankt als herkömmliches Benzin. Ein Folgeproblem: Riesige Mengen Abfall, die so genannte Bagasse, die in den Ethanol-Fabriken normalerweise verbrannt wird und gewaltige Mengen CO2 freisetzt. Ein deutsch-brasilianisches Technologie-Projekt am Institut SENAI-CIMATEC in Salvador da Bahia zeigt jetzt, wie der Zuckerrohr-Abfall klimafreundlicher verwendet werden kann: In einer Demonstrationsanlage gewinnen die Wissenschaftler Kunststoff aus der Bagasse. Dieser könnte künftig herkömmliches Plastik aus Erdöl ersetzen.

    • 16.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Hollywood in Südafrika

    Hollywood in SüdafrikaLäuft geradeNeue Folge

    Unzählige Filme sind bereits in Südafrika gedreht worden. Produktionen aus der ganzen Welt nutzen das Land als attraktiven Drehort. Doch Südafrika will mehr vom millionenschweren internationalen Filmgeschäft.Dafür baut ein Unternehmer mit Unterstützung der Regierung in Kapstadt einen Studiokomplex auf. Weil die Lohn- und Materialkosten in Südafrika relativ günstig sind, hoffen die Macher, dass die großen Produzenten und Studiobosse aus Europa und den USA ganze Produktionen ans Kap vergeben.

    • 09.02.10
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    • Stimmen: 1
  • Klima: Philippinen

    Klima: PhilippinenLäuft geradeNeue Folge

    Auf den Philippinen setzen zunehmende Stürme und Regenfälle dem Land und den Küsten zu. Auch auf der Insel Negros im Südosten des Landes. Jahrzehntelang wurden dort die Wälder rücksichtslos gerodet, um Platz für Zuckerrohr-Anbau zu machen. Die Mangrovenbäume an den Küsten verschwanden als Feuerholz.Die Folgen dieses Raubbaus bekommen die Menschen heute zu spüren, und das führte zu einem Umdenken auf der Insel. Schon den Kindern wird nun beigebracht, wie wichtig Bäume für ihr Leben sind. Unterstützung bekommen die Menschen dabei aus Deutschland. Und erste Erfolge gibt es schon: Der Wald kehrt langsam zurück. Unsere Reportage im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative.

    • 09.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen Kasachstan

    Fragebogen KasachstanLäuft geradeNeue Folge

    Laura Kumisbaeva ist 28 Jahre alt und Stewardess. Sie lebt in Almaty in Kasachstan. An der Globalisierung schätzt sie die Möglichkeit, zu reisen.Und sie möchte gerne einmal nach Brasilien, denn sie liebt die Fröhlichkeit und die Lebenslust der Menschen dort.

    • 09.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Globalzahl: Weltweite Abholzung der Wälder

    Globalzahl: Weltweite Abholzung der WälderLäuft geradeNeue Folge

    Der Wald auf der Welt schwindet immer weiter, jedes Jahr um rund 15 Millionen Hektar, die dreifache Fläche der Schweiz.Kurzfristige wirtschaftliche Interessen oder auch der Kampf ums nackte Überleben von Menschen setzen den Wäldern auf der Erde zu. Dazu unsere Globalzahl.

    • 02.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 2
  • Indonesien – Klimaschutz im Torfwald

    Indonesien – Klimaschutz im TorfwaldLäuft geradeNeue Folge

    Indonesiens Regenwälder schrumpfen mit rasender Geschwindigkeit. Seit Anfang der 50er Jahre wurde eine Fläche in der doppelten Größe Deutschland abgeholzt. Riesige Plantagen stehen nun auf ehemaligen Urwaldflächen. Weil das Urwaldholz viel Geld bringt, dringen auch illegale Holzfäller im weiter in den Dschungel vor.Im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung versuchen Umweltschützer 24000 Hektar Wald im Süden Sumatras zu retten. Der Urwald auf Sumatra wächst auf einer mehrere Meter dicken Torfschicht, die große Mengen Kohlendioxid speichert. Verschwindet der Wald, wird das CO² freigesetzt und belastet das Klima. Außerdem sind die Wälder auch Rückzugsgebiete vieler vom Aussterben bedrohter Tierarten.

    • 02.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Aufbruch in die globalisierte Welt von morgen - Young Global Leaders, Teil 5

    Aufbruch in die globalisierte Welt von morgen - Young Global Leaders, Teil 5Läuft geradeNeue Folge

    Die Welt von morgen ein Stückchen besser zu machen. Daran arbeiten die Young Global Leaders - junge Persönlichkeiten aus aller Welt und allen gesellschaftlichen Bereichen, die vom Weltwirtschaftsforum berufen werden. Zum Abschluss unserer Reihe über die Lösung globaler Problem stellen wir Ihnen heute Nimah Nawwab und Aaron Pereira vor.Nimah, eine faszinierende Künstlerin aus Saudi-Arabien, setzt sich leidenschaftlich für Jugendliche und Frauen ein. Aaron Pereira aus Kanada ist ein Social Entrepreneur, ein sozialer Unternehmer. Aber das genügt ihm noch lange nicht. Er will dazu ermutigen, dass jeder Mensch die Arbeit an einer besseren Welt als eigene Aufgabe begreift.

    • 02.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Globales Wohnzimmer: Polen

    Globales Wohnzimmer: PolenLäuft geradeNeue Folge

    Józef Gawłowicz ist Kapitän im Ruhestand und Professor an der polnischen Meeresakademie in Stettin.Er hat sich von seinen Reisen in die ganze Welt Erinnerungen mitgebracht, und so weht ein Hauch ferner Länder durch sein Wohnzimmer.

    • 02.02.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Kein CO²: Solaranlagen in Indien

    Kein CO²: Solaranlagen in IndienLäuft geradeNeue Folge

    Hunderte von Kindern in der Region um Vadodara im Westen Indiens besuchen täglich die Schulen des Muni Seva Ashram. Ihre Mahlzeiten wurden bisher mit Dieselbrennern zubereitet, nun wird hier Solarthermie eingesetzt. Damit lassen sich Jahr für Jahr erhebliche Mengen an umweltschädlichem Kohlendioxid einsparen.Mit den Solarkochern und vielen anderen Projekten will sich der Ashram nach und nach vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. So läuft beispielsweise die Klimaanlage des Krankenhauses mit Hilfe von Biomasse, Photovoltaik-Anlagen liefern immer mehr Strom. Unsere Reporterin Elisabeth Pongratz besucht den Muni Seva Ashram. Und sie fährt in ein benachbartes Dorf, in dem die Frauen bisher mit Holz gekocht haben, nun aber immer mehr Solarkocher einsetzen. Dies senkt die CO2-Emissionen und schützt gleichzeitig die umliegenden Wälder vor der Abholzung.

    • 26.01.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Management nach der Finanzkrise - Young Global Leaders

    Management nach der Finanzkrise - Young Global LeadersLäuft geradeNeue Folge

    Amy Butte war selbst mal eine der ganz Großen an der Wall-Street. Inzwischen bezeichnet sie sich selbst als „geläuterte Bankerin“ und will schon ganz jungen Leuten den wahren Wert des Geldes aufzeigen. Und als Präsident einer Business School versucht Christopher Jahns den Machern von Morgen die alte Idee des 'ehrbaren Kaufmanns' nahe zu bringen.Ist es möglich, ein globales Desaster wie die Wirtschafts- und Finanzkrise in Zukunft zu vermeiden? Ob und wie das gehen könnte, darüber sprechen bei Global 3000 heute zwei „Young Global Leaders“. Young Global Leaders sind junge Persönlichkeiten aus aller Welt und allen gesellschaftlichen Bereichen, die vom Weltwirtschaftsforum berufen werden, um gemeinsam nach Lösungen für die Probleme der Welt zu suchen.

    • 26.01.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Klimawandel: Permafrostboden taut auf

    Klimawandel: Permafrostboden taut aufLäuft geradeNeue Folge

    Im Nordwesten Sibiriens, auf der russischen Halbinsel Jamal, scheint die Umwelt auf den ersten Blick intakt. Ewige Weiten und ewiges Eis, das lediglich in den Sommermonaten an der Oberfläche leicht auftaut. Doch der Klimawandel macht sich offenbar auch in dieser kaum besiedelten Landschaft bemerkbar.Der sogenannte Dauerfrostboden, der normalerweise eine Tiefe von 1,5 Kilometer erreicht, taut immer mehr auf. Das schmelzende Eis hinterlässt Hohlräume, der Boden bricht ein. Gebietsweise füllen sich die Krater, in anderen Gegenden dagegen verschwinden ganze Seen. Zudem setzen schmelzende Dauerfrostböden große Mengen an Treibhausgasen frei. Das wiederum könnte den Klimawandel weiter beschleunigen. Viele russische Wissenschaftler beurteilen die Veränderungen als vorübergehendes Phänomen, So würde es wohl auch der Gasmonopolisten Gazprom lieber sehen. Der Konzern möchte seine Förderanlagen auf der Halbinsel ausbauen. In russischen Medien wird Jamal bereits als „das neue Katar in der Arktis“ bezeichnet. Auf der Insel und in den Küstengewässern sollen elf Gas- und 15 Öl- und Gaskondensatvorkommen entdeckt worden sein. Doch auch den Gazprom-Ingenieuren bereitet der schmelzende und dadurch immer instabilere Boden Kopfzerbrechen.

    • 26.01.10
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1

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Über diese Folge

Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Kultur als Young Global Leaders. Sie engagieren sich in ihren Bereichen für eine bessere Welt. Global 3000 hat einige der innovativen Denker und Macher interviewt.
Die Nahrungsmittelkrise sei eine der größten Herausforderungen aller Zeiten, sagt Leslie Maasdorp, Finanzexperte von der britischen Barclays Capital in Südafrika. Die wachsende Nachfrage sei einer der wesentlichen Gründe für den Hunger in vielen Ländern. Da man diese aber nicht beeinflussen könne, müsse man beim Angebot ansetzen. Deshalb fordert Maasdorp ein gemeinsames Engagement aller Länder zur nachhaltigen Steigerung der Produktion.



Christophe Beck arbeitete mehr als zehn Jahre für den Lebensmittelkonzern Nestlé, bevor er zu Ecolab in die USA ging. Die Lebensmittelkrise, sagt Beck, sei eigentlich eine schlechte Folge einer guten Entwicklung der Globalisierung. Schließlich sei es etwas Positives, dass immer mehr Menschen sich mehr Essen leisten können.

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