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  • Träume vom Glück - wie eine Straßen-Band die Welt

    Träume vom Glück - wie eine Straßen-Band die Welt Läuft geradeNeue Folge

    Staff Benda Bilili heißt die Formation von acht an Polio erkrankten Musikern. Sie leben unter freiem Himmel in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.Poliokranke dort haben zwei Vergünstigungen: sie dürfen gratis in den Zoo. Und sie dürfen umsonst auf die Fähre über den Kongofluss, was viele Poliokranke nutzen um ein paar kongolesische Francs dazu zu verdienen. Staff Benda Bilili haben sich für die Musik entschieden. Kongolesischer Rumba mit einer Prise Funk und Soul. Ihre Songs dokumentieren den Alltag einer Stadt in der es nach Schätzungen bis zu 40 000 Straßenkinder, darunter auch viele ehemalige Kindersoldaten gibt. Staff Benda Bilili bedeutet so viel wie: „das nicht Sichtbare hervorbringen“. Ihr Lebensmut hat sie inzwischen weltberühmt gemacht. Im Moment touren sie durch Europa.

    • 24.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Elzbieta Zieciak aus Pobierowo, Polen

    Fragebogen: Elzbieta Zieciak aus Pobierowo, PolenLäuft geradeNeue Folge

    Elzbieta Zieciak ist Konditorin und liebt ihre Arbeit.Ohne Brot könnte sie leben, sagt sie. Aber Kuchen muss sie immer haben. Ihr Traum ist eine Reise in die Karibik.

    • 24.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Globalzahl „Virtuelles Wasser“

    Globalzahl „Virtuelles Wasser“Läuft geradeNeue Folge

    Duschen, Wäschewaschen, Kochen, Putzen – wie selbstverständlich verbrauchen wir im Alltag jede Menge Wasser. Was viele auf den ersten Blick nicht vermuten: Auch jedes Blatt Papier, jedes Steak und selbst unsere Kleidung belasten unsere tägliche Wasserbilanz. Denn vom Anbau- bis zur Verarbeitung eines jeden Produktes verbrauchen wir Unmengen. Diese versteckte Menge ist das sogenannte "virtuelle Wasser". Beispiel Jeans: Bis sie beim Kunden ankommt, „kostet“ ein Paar rund 6000 Liter Wasser. Das Konzept des virtuellen Wassers hat der britische Wissenschaftler John Anthony Allan bereits in den 90er Jahren entwickelt. Unsere Globalzahl zeigt drei Beispiele.

    • 17.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Haushalt statt Schule - warum Kindersklaven in Haiti toleriert werden

    Haushalt statt Schule - warum Kindersklaven in Haiti toleriert werdenLäuft geradeNeue Folge

    Bildung und genug zu essen – mit diesem Versprechen geben arme Bauernfamilien in Haiti ihre Kinder, vor allem Mädchen, in die Obhut fremder Familien in der Stadt. Sie glauben, dass es ihnen dort besser ergehen wird als auf dem Land.Tatsächlich arbeiten die Kinder in ihrem neuen Zuhause als Haussklaven. Restavek werden sie genannt, aus dem französischen „rester avec“ – also bei „jemandem bleiben“. Die Vereinten Nationen schätzen, dass es rund 200.000 Restavek in Haiti gibt. Andere Schätzungen gehen von mindestens 300.000 aus. Ausgerechnet in Haiti, das vor 200 Jahren durch Sklavenaufstände unabhängig geworden ist, wird dieses System der Kindersklaverei widerspruchslos geduldet. Es ist gesellschaftlich etabliert. Das macht es Menschenrechtsorganisationen besonders schwer, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Alinx Jean-Baptiste ist Koordinator der Kindernothilfe in Haiti. In den Armenvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince versucht er „Pflegeeltern“ davon zu überzeugen, ihre Restaveks zumindest 3 Stunden am Tag in die Schule zu schicken. Denn während die leiblichen Kinder den Unterricht besuchen, kümmern sich die Kindersklaven meistens um die Hausarbeit.

    • 17.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Unser Zuschauer Alexander aus Kenia

    Fragebogen: Unser Zuschauer Alexander aus KeniaLäuft geradeNeue Folge

    Alexander aus Kenia hat uns ein selbst gedrehtes Video geschickt.Er ist 21 Jahre alt, handelt mit ausrangierten Computern und meint, die Menschheit sei der größte Feind der Globalisierung. Alexander findet Bildung in Kenia zu teuer, dadurch würden so viele Talente in seinem Land keine Chance bekommen.

    • 17.11.09
    • Kommentare: 1
    • Stimmen: 1
  • Vernetzt und Verblüfft − wie Indiens Kinder spiele

    Vernetzt und Verblüfft − wie Indiens Kinder spieleLäuft geradeNeue Folge

    Sugata Mitra arbeitet bei NIIT, einem indischen Unternehmen, das Lernsoftware herstellt. Die Firmenzentrale in Delhi grenzt an den Kalkaji-Slum. Beide Welten trennt eine mannshohe Mauer. Schon vor zehn Jahren hatte Mitra die Idee, ein Loch in die Mauer zu schlagen und darin einen Computerterminal zu installieren. Der Computer wurde ans Internet angeschlossen. Fertig. Das Experiment hatte begonnen.Schon bald stellte sich heraus, dass Kinder, die nie zuvor einen Computer gesehen hatten, in kürzester Zeit - ohne Hilfe von außen - lernten, zielsicher im Internet zu surfen. Das Experiment machte schnell Karriere. ”Hole in the wall” ist heute eine globale Initiative, die von NIIT und der Weltbankgesellschaft IFC unterstützt wird. Seit der Jahrtausendwende hat die Initiative durch Computerterminals mit geringem Aufwand für mehr als 300.000 Kinder Bildung möglich gemacht. Vor allem in Indien, Kambodscha und einigen Ländern Afrikas.

    • 13.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Globalzahl Ökoglück

    Globalzahl ÖkoglückLäuft geradeNeue Folge

    Wie zufrieden sind die Bewohner eines Landes? Genau das ermittelt der Happy Planet Index. Im Gegensatz zu etablierten volkswirtschaftlichen Indizes wie dem Bruttoinlandsprodukt, bezieht der Happy Planet Index das Kriterium der Nachhaltigkeit mit ein. Ermittelt werden dabei die Zufriedenheit der Bevölkerung, ihre Lebenserwartung und der ökologische Fußabdruck, den sie hinterlässt.Spitzenreiter ist Costa Rica. Kein Land hat einen besseren Happy Planet Index. Rumänien liegt im Mittelfeld. Vor allem wegen ihres hohen Energieverbrauchs schneiden die Vereinigten Arabischen Emirate beim HPI mit am schlechtesten ab.

    • 13.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Samuel Lima Santana aus Brasilien

    Fragebogen: Samuel Lima Santana aus BrasilienLäuft geradeNeue Folge

    Samuel Lima Santana ist 19 Jahre alt und arbeitet als Motorradtaxi in der Kleinstadt Valente im Bundesstaat Bahia. Er ist am liebsten Pizza und würde gerne Frankreich kennenlernen.Samuel wünscht sich, noch etwas zu lernen und einen besser bezahlten Job zu finden.

    • 13.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen Alida Vracic aus Bosnien-Herzegowina

    Fragebogen Alida Vracic aus Bosnien-HerzegowinaLäuft geradeNeue Folge

    Alida Vracic ist 31 und lebt in Sarajewo, Bosnien-Herzegowina. Sie leitet dort einen Think-Tank. Dieser Think-Tank ist ein, wie sie sagt, klitzekleines Forschungsinstitut in dem sie die soziale, wirtschaftliche und politische Lage in ihrer Heimat 16 Jahre nach dem Krieg analysiert.

    • 13.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Wohnzimmer Weltweit: England

    Wohnzimmer Weltweit: EnglandLäuft geradeNeue Folge

    In unserer Serie "Wohnzimmer Weltweit" sind wir diesmal zu Gast bei Alastair Yates und seiner Familie. Sie leben in Teddington, einem Vorort von London. Ihr Wohnzimmer ist für britische Verhältnisse eher untypisch eingerichtet. Reisemitbringsel aus aller Welt schmücken die Wohnung.Besonders begeistert ist Alastair von dem 52-Zoll-Fernseher, der sich durch einen Schwingarm in jede Richtung drehen lässt.

    • 10.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 2
  • Mit Reis und Bohnen – Brasiliens Null-Hunger-Programm zeigt Erfolge

    Mit Reis und Bohnen – Brasiliens Null-Hunger-Programm zeigt ErfolgeLäuft geradeNeue Folge

    Das 21. Jahrhundert sollte das werden, in dem der weltweite Hunger in die Knie gezwungen wird. Die UN spricht von 1,2 Milliarden Menschen, die in diesem Jahr an Hunger leiden. Die globale Wirtschaftskrise hat das Problem zweifellos verschärft, aber all zu oft fehlt auch der politische Wille. Was sich ändern kann, wenn der Wille da ist, zeigt eine Initiative im brasilianischen Belo Horizonte.Die Stadt ist stolz auf ihr "Fome Zero", also "Null Hunger" Programm. Dazu gehören: Schulspeisungen, die Förderung von Kleinbauern und subventionierte öffentliche Kantinen. Der ehemalige Bürgermeister und heutige Minister für soziale Entwicklung Patrus Ananias hatte das Programm ins Leben gerufen. Innerhalb von 10 Jahren ist die Unterernährungsrate in der Drei-Millionen Stadt um 75 Prozent gesunken.

    • 29.10.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Mit Gen und Gier – Ein Saatguthersteller auf dem W

    Mit Gen und Gier – Ein Saatguthersteller auf dem WLäuft geradeNeue Folge

    Die Frage genmanipuliert oder nicht ist in den USA längst entschieden: Ein Großteil des Mais-, Soja- und Baumwollsaatgutes ist genetisch modifiziert. Der Agrar-Konzern Monsanto kontrolliert weltweit über 87% des Marktes. Die Konflikte um Knebelverträge in den USA sind beispielhaft für das, was vielen Ländern droht, in denen der Quasi-Monopolist mit genverändertem Saatgut auf dem Vormarsch ist.Die Farmer des Korngürtels fahren einerseits gute Ernten damit ein, andererseits aber haben sie sich in eine Abhängigkeit begeben, aus der es nahezu keinen Ausweg gibt. Der Farmer Troy Roush schwört auf genetisch modifiziertes Saatgut und wurde doch von Monsanto beinahe ruiniert. Carl Gierstorfer hat Troy Roush besucht und sich auf der Farm Progress Show, Amerikas größter Landwirtschaftsmesse umgesehen.

    • 29.10.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Ein Wasserhaus in Südafrika

    Ein Wasserhaus in SüdafrikaLäuft geradeNeue Folge

    Die Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser ist eine der größten Herausforderungen weltweit. Auch die Gemeinde Ikwezi in Südafrikas Ostkap Provinz leidet unter extremem Wassermangel und schlechter Wasserqualität. Wer hier Wasser braucht, musste es bisher an entlegenen Wasserstellen abfüllen und nach Hause transportieren. Jetzt wurde Südafrikas erstes kommunales Wasserhaus eröffnet.Neben sauberem Trinkwasser gibt es für die rund 5000 Bewohner erstmals auch Wassertoiletten, Duschen, Waschbecken zum Wäschewaschen. Außer zum Trinken und Kochen wird dabei recyceltes Wasser verwendet. Beim Heizen des Hauses und zur Wassererwärmung kommt Solarenergie zum Einsatz. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 400.000 Euro gefördert. Die Technologien kommen von deutschen Unternehmen wie der Firma Grammer-Solar. Die Firma mit Sitz in Bayern erhofft sich von ihrem Engagement in Südafrika nicht nur eine Verbesserung der Lebensverhältnisse vieler Menschen, sondern auch weitere Geschäfte.

    • 23.10.09
    • Kommentare: 1
    • Stimmen: 2
  • Goldgewinnung in Guyana

    Goldgewinnung in GuyanaLäuft geradeNeue Folge

    Im Altertum galt es als Heilmittel: Quecksilber. Heute weiß man, wie giftig es ist. Erst in diesem Jahr haben die UN-Umweltminister entschieden, dass Quecksilber verboten werden soll. Denn bei direktem Kontakt kann es zu schweren Schäden des Nervensystems führen. Mittellose Goldsucher sind sich der Risiken oft nicht bewusst, oder haben keine andere Wahl, als das toxische Metall einzusetzen.Mindestens 100 Millionen Menschen sind in zumeist kleinen Minen von der Goldgewinnung abhängig. So auch im südamerikanischen Guyana. Doch hier hat die Regierung jetzt per Gesetz beschlossen, dass die Minenarbeiter nur noch mit Schutzkleidung mit Quecksilber arbeiten dürfen.

    • 23.10.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Bo Sung Seunim, buddhistischer Mönch

    Fragebogen: Bo Sung Seunim, buddhistischer Mönch Läuft geradeNeue Folge

    Der 45-jährige Mönch erklärt Besuchern des Silleuksa-Tempels die buddhistische Religion. Das Praktizieren dieser ist ihm sehr wichtig, innere Ruhe und Selbstdisziplin machen ihn glücklich.Seine Zukunft stellt er sich "hell" vor, er möchte eines Tages die Erleuchtung erreichen.

    • 23.10.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Witness – eine Stimme für die Opfer

    Witness – eine Stimme für die OpferLäuft geradeNeue Folge

    Tausende Menschen werden jeden Tag verfolgt, gequält und unterdrückt. Und die Täter können sich meist sicher sein, für ihr Handeln nicht verantwortlich gemacht zu werden. Außer es gibt Zeugen, die mutig genug und in der Lage sind, vor einem Gericht auszusagen. Witness, eine Organisation, die vom englischen Musiker Peter Gabriel gegründet wurde, hilft denjenigen, die sonst ungehört bleiben.Peter Gabriel hatte die Idee, so viele Menschen wie möglich mit Kameras auszurüsten, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Ohne nicht-staatliche Organisationen wie Witness und seine Mitarbeiter, die oft sogar ihr eigenes Leben dafür aufs Spiel setzen, gäbe es viele Beweise gegen Kriegsverbrecher nicht. Bukeni Waruzi zum Beispiel hat sechs Jahre Filmmaterial über Kindersoldaten gesammelt, das in den Prozess gegen den kongolesischen Warlord Thomas Lubanga am Internationalen Strafgerichtshof (ICC) einfließt.

    • 21.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 2
  • Fragebogen: Francisca Sumay in Den Haag

    Fragebogen: Francisca Sumay in Den HaagLäuft geradeNeue Folge

    Francisca Sumay arbeitet am Internationalen Strafgerichtshof. Sie ist überzeugt, dass diese Institution schon jetzt dazu beiträgt, in Zukunft Verbrechen zu verhindern.Sie würde gerne einmal nach Deutschland fahren. Seitdem der DAAD ihr Studium finanziert hat, hat sie große Achtung vor dem Land und seinen Menschen.

    • 21.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Wohnzimmer weltweit: Zu Gast in Haiti

    Wohnzimmer weltweit: Zu Gast in HaitiLäuft geradeNeue Folge

    Wie wir Menschen wohnen, zeigt viel von unserer Geschichte, Kultur oder sozialen Herkunft. Diese Woche sind wir zu Gast bei Familie Dutesse in Haiti."Wohnzimmer weltweit", heißt die neue Reihe von Global 3000. Menschen auf der ganzen Welt zeigen ihre Wohnzimmer, erzählen Geschichten vom Leben darin und von den Dingen, die sie dort aufbewahren und nutzen. Familien wie die südkoreanische Familie Cho, die in ihrem Wohnzimmer neben einem riesigen Flachbildschirm einen Nussknacker "Made in China" zu stehen hat. Oder wie Guilene Dutesse in Haiti. Sie lebt mit ihren vier Kindern und ihrem Bruder in einem Raum, den sie für alles nutzen. Strom und fließendes Wasser gibt es nicht, und gekocht wird unter freiem Himmel.

    • 14.07.09
    • Kommentare: 9
    • Stimmen: 15
  • Umschulen und weiterbilden - Unterstützung für Globalisierungsopfer aus Brüssel

    Umschulen und weiterbilden - Unterstützung für Globalisierungsopfer aus BrüsselLäuft geradeNeue Folge

    Eine globalisierte Welt und ein verstärkter Freihandel führen zu mehr Wettbewerb auf den Weltmärkten. Das hat positive Auswirkungen aber auch negative, wie eine immer geringere Arbeitsplatzsicherheit. Viele Menschen haben z.B. durch Produktionsverlagerung ihren Job verloren. Mit Geldern aus einem EU-Fonds soll ihnen geholfen werden.Seit zwei Jahren gibt es den sogenannten Europäischen Globalisierungsfonds: der bietet Maßnahmen, die den entlassenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beim beruflichen Wiedereinstieg helfen sollen.

    • 14.07.09
    • Kommentare: 1
    • Stimmen: 2
  • Staatlich verordnet - Gleichberechtigung in Paraguay

    Staatlich verordnet - Gleichberechtigung in ParaguayLäuft geradeNeue Folge

    Überall auf der Welt sind es die Frauen, die Familie und Beruf irgendwie vereinbaren müssen. 2007 hat sich Paraguays Regierung verpflichtet, Frauen den Zugang zu bezahlter Arbeit zu erleichtern. Damit hat sich auch die Rolle der Männer verändert, die nun stärker in die Hausarbeit und Kinderbetreuung eingebunden werden.Seitdem das Gesetz in Kraft getreten ist, haben die staatlichen Unternehmen das Hortangebot für Kinder ihrer Mitarbeiter ausgebaut. Und immer mehr Männer beteiligen sich jetzt auch an der Kinderbetreuung, vor einigen Jahren noch undenkbar.

    • 14.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Aufklären und Abschrecken – europäische Einwanderungspolitik in Mali

    Aufklären und Abschrecken – europäische Einwanderungspolitik in MaliLäuft geradeNeue Folge

    Um die illegale Einwanderung schon vor den europäischen Grenzen zu stoppen, wurde im vergangenen Oktober in Malis Hauptstadt das Migrationszentrum CIGEM eröffnet. Es ist ein Pilotprojekt, das erste "Zentrum für Information und Migrationsmanagement" auf afrikanischem Boden - finanziert von der EU.Mali gilt als das auswanderungsfreudigste Land Afrikas. Und ist gleichzeitig eines der ärmsten Länder der Welt. Ungefähr ein Drittel der Bevölkerung lebt bereits außerhalb Malis, die meisten davon in anderen afrikanischen Ländern. Doch für einen Job in Europa sind einige bereit, große Strapazen auf sich zu nehmen. Das Migrationszentrum CIGEM soll Jobs in Europa gezielt vermitteln. Völlig von der EU finanziert, handele es sich gleichwohl um eine "rein malische Einrichtung". Die Aufgabe wurde jedoch in Brüssel definiert: "Die legale Einwanderung nach Europa erleichtern, indem es die illegale Immigration eindämmt."

    • 14.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Wohnzimmer Weltweit: Zu Gast in Deutschland

    Wohnzimmer Weltweit: Zu Gast in DeutschlandLäuft geradeNeue Folge

    Ein Zuhause sagt viel über den Lebensstil und den kulturellen Hintergrund eines Menschen aus. Deshalb haben wir unsere Reporter losgeschickt, um einen Blick in Wohnungen auf der ganzen Welt zu erhaschen.Im ersten Teil unserer neuen Serie "Wohnzimmer Weltweit" waren wir in Regensburg zu Gast.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 1
    • Stimmen: 1
  • Social Entrepreneur Bart Weetjens: mit Ratten im Einsatz gegen Landminen

    Social Entrepreneur Bart Weetjens: mit Ratten im Einsatz gegen LandminenLäuft geradeNeue Folge

    Vor zehn Jahren trat die Ottawa-Konvention zur Ächtung von Antipersonenminen in Kraft. Obwohl sie inzwischen von den meisten der UN-Mitgliedstaaten unterschrieben und auch ratifiziert wurde, sterben noch immer weltweit tausende Menschen an den Folgen einer Minenexplosion. Mit Hilfe eines kleinen Nagers soll die Zahl bald reduziert werden. In Afrika sind noch weite Gebiete minenverseucht. Bislang setzte man zum Aufspüren von Minen Hunde ein. Doch viele Hunde vertragen das Klima in Afrika nicht und ihre Ausbildung kostet bis zu 25.000 Euro. In der Zentrale der Organisation Apopo im tansanischen Morogoro bildet Bart Weetjens mit seinen Mitarbeitern knapp 300 Ratten für die Minenbekämpfung aus. Seit fünf Jahren schon erschnüffeln die Ratten Sprengstoff – mit Erfolg.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Schnäppchenjagd und Hungerlöhne – warum zwei Näherinnen nach Europa reisen

    Schnäppchenjagd und Hungerlöhne – warum zwei Näherinnen nach Europa reisenLäuft geradeNeue Folge

    Der Ausbeutung ein Gesicht geben – deshalb haben sich zwei Frauen aus Bangladesch auf die Reise nach Europa gemacht. Die Menschen, die zu Schnäppchenpreisen die Mode kaufen, die sie für einen Hungerlohn herstellen, sollen wissen, wieso Kleidung so billig sein kann.Die beiden Frauen fordern einen anständigen Lohn für ihre Arbeit und die Chance, sich gewerkschaftlich zu engagieren. Für viele Konsumenten in Deutschland und Europa ist der Preis das wichtigste, wie er zustande kommt, darüber wird selten nachgedacht. Shahida und Suma Sarker hoffen, dass ihre Reise zumindest das erreicht – darüber nachzudenken, wer die Billigmode produziert.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Young Global Leaders: Was ist die Energie der Zukunft?

    Young Global Leaders: Was ist die Energie der Zukunft?Läuft geradeNeue Folge

    Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Kultur als Young Global Leaders. Alle engagieren sich in ihren Bereichen für eine bessere Welt. Global 3000 hat 11 der innovativen Denker und Macher interviewt. Joseph Sigelman ist CEO von Petro Tiger, einer Servicefirma für Ölfirmen. Petro Tiger sorgt sozusagen dafür, dass die Ölquellen wie geschmiert sprudeln können. Er ist ein Verfechter der Atomenergie. Enric Sala ist Meereswissenschaftler und leitet bei National Geographic ein Projekt zum globalen Schutz der Meere. Er glaubt, dass die Energie der Sonne und die Kraft des Windes und der Gezeiten künftig all unsere Energieprobleme lösen wird.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Netze statt Chemiekeule – wie zerstörte Korallenriffe wieder aufblühen

    Netze statt Chemiekeule – wie zerstörte Korallenriffe wieder aufblühenLäuft geradeNeue Folge

    Korallenriffe zählen zu den schönsten Naturwundern der Erde. Doch ihre Schönheit ist bedroht. Experten aus 95 Ländern haben in einer Studie festgestellt, dass schon heute 20 Prozent der Riffe zerstört sind. Bis zum Jahr 2030 könnten zwei Drittel der Riffe absterben.Schon geringe Erhöhungen der Wassertemperatur, bedingt durch den globalen Klimawandel, gefährden die sensiblen Riffe. Aber auch die weltweite Fischerei mit Giften wie Zyanid schädigt die Ökosysteme. Die Chemikalie wird eingesetzt, um Zierfische zu betäuben und einzufangen. Fischer auf der indonesischen Insel Bali haben ihre Fangmethoden umgestellt.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Hou Sun aus Peking, China

    Fragebogen: Hou Sun aus Peking, ChinaLäuft geradeNeue Folge

    Hou Sun ist 28 Jahre alt, studiert Internationale Kommunikation und arbeitet bereits als Journalistin für eine Zeitschrift.Sie findet an der Globalisierung gut, dass Kommunikation zwischen den unterschiedlichsten Menschen aus den verschiedensten Ländern möglich ist, ist aber besorgt über die Kriege in der Welt.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Fragebogen: Fergus Gibney aus Irland

    Fragebogen: Fergus Gibney aus IrlandLäuft geradeNeue Folge

    Fergus Gibney gehört der Blumenladen 'Annes' in Navan, Irland.Für ihn bedeutet Globalisierung, dass er Blumen aus allen Teilen der Welt verkaufen kann. Er liebt es, mit seinen Hunden draußen in der Natur zu sein.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Young Global Leaders: Kampf um das Klima

    Young Global Leaders: Kampf um das KlimaLäuft geradeNeue Folge

    Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Kultur als Young Global Leaders. Alle engagieren sich in ihren Bereichen für eine bessere Welt. Global 3000 hat 11 der innovativen Denker und Macher interviewt. Nancy Lublin aus den USA sagt: Niemand muss verzweifeln, sich hilflos fühlen, wenn er zum Beispiel an den Klimawandel denkt. Man muss auch nicht warten, bis man so berühmt ist wie Bono oder so reich wie Bill Gates, um etwas zu verändern. Auch Jugendliche können etwas bewegen. Nancy Lublin ist Chefin von ‚Do Something‘, einer Internet-Action-Plattform für Jugendliche. Inzwischen erreicht ‚Do Something‘ ein Drittel der amerikanischen Kids. Dort bekommen die Jugendlichen auch Tipps für den Klima-Check ihrer Schule. Als sie zwölf Jahre alt war, hat Kate Hampton aus Großbritannien zum ersten Mal vom Ozonloch gehört. Seitdem hat sie das Thema Klimawandel nicht mehr losgelassen. Inzwischen arbeitet sie für Climate Change Capital, eine Investmentfirma, die spezialisiert ist auf Geldanlagen in klimafreundliche Firmen, Projekte und Technologien. Im Moment verwaltet die Firma 1,5 Milliarden Dollar. Hampton ist überzeugt davon, dass die Summe wachsen wird, je mehr Investoren davon überzeugt werden können, dass den Klimatechnologien die Zukunft gehört.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Visual Kei - wie eine japanische Jugendkultur europaweit Karriere macht

    Visual Kei - wie eine japanische Jugendkultur europaweit Karriere machtLäuft geradeNeue Folge

    Der Begriff Visual Kei wurde in Japan als Überbegriff für optisch auffällige Musiker und ihre Fans aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen geprägt. Er setzt sich aus dem englischen Begriff "visual" (visuell, optisch) und dem japanischen Zeichen 'kei' (Clique, Herkunft, System, Stil) zusammen und beschreibt eine Mischung aus Punk, Glam Rock und Manga.In Japan schon seit gut 20 Jahren etabliert, war Visual Kei in Europa lange Zeit unbekannt. Zum ersten Mal verbreitet sich eine Jugendkultur über das Internet und findet so auch hierzulande immer mehr Anhänger. Plötzlich kommen japanische Bands nach Deutschland, schlüpfen junge Mädchen hier in Gothic-Lolita-Kostüme und tanzen zu hartem Japan-Metal-Rock. Wir waren in Japan beim Konzert von "X-Japan", dem größten Visual Kei-Konzert der letzten Jahrzehnte, und folgen der Jugendkultur nach Deutschland, wo es auch erste Bands dieser Art gibt – wie Cinema Bizarre.

    • 07.07.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1

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Über diese Folge

In Indien oder im Sudan, auf Haiti, im Nahen Osten oder mitten in Europa - Sklaverei ist ein globales Phänomen. Und es ist aktueller denn je.Für sein Buch zum Menschenhandel im 21. Jahrhundert hat der US-amerikanische Journalist fünf Jahre weltweit recherchiert, hunderte Menschen interviewt. Sein Fazit ist beklemmend: noch nie gab es so viele "Sklaven" wie heute, ohne Lohn, ausgebeutet. 27 Millionen sollen es derzeit sein.

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Video/Clip/Film Global 3000 | Interview: Benjamin Skinner zum Thema Menschenhandel - Dw-Tv, Osten, Sklaverei, Haiti, Sudan.

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