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  • Zugvögel am Bodensee

    Zugvögel am Bodensee Neue Folge

    Gerlind Vollmer schickt Zugvögel aus Deutschland auf ihren weiten Weg in den Süden Der Bodensee ist ein wichtiger Rast- und Futterplatz für Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden. Die Hälfte aller Vögel sind "Zieher" - das sind insgesamt etwa 50 Milliarden Vögel. DW-TV-Reporterin Gerlind Vollmer begleitet den bekannten Ornithologen Peter Berthold bei seiner Arbeit und auf seinen Streifzügen rund um den Bodensee. Um den Vogelzug statistisch zu erfassen, fangen Mitarbeiter der Vogelwarte Dutzende Vögel am Tag. Die Tiere werden gewogen, gemessen und mit einem Fußring versehen. So erfasst der Forscher ihre Bewegungen und kann zum Beispiel herausfinden, wie lange sie am Bodensee Rast machen.

    • 08.12.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Wahlkampf in Deutschland

    Wahlkampf in Deutschland Neue Folge

    Margret Steffen und Rupert Wiederwald stürzen sich in den deutschen Wahlkampf. Wahlkreis 179 - Wiesbaden: Eine prominente Sozialdemokratin trifft auf eine junge Herausforderin. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, bei Freunden wie Feinden als "Rote Heide" bekannt, ist dienstälteste SPD-Ministerin im Kabinett. Ihre Konkurrentin von der CDU, Kristina Köhler, 32 Jahre alt, hat zwei Legislaturperioden im Parlament hinter sich und verkörpert die junge Politikergeneration. Während Wieczorek-Zeul wegen ihres sicheren Listenplatzes mit dem Einzug ins Parlament rechnen kann, muss Kristina Köhler um ihr Mandat kämpfen. Die DW-TV-Reporter Margret Steffen und Rupert Wiederwald haben beide Wahlkämpferinnen begleitet. Sie wollen wissen, ob sich ihr Wahlkampf unterscheidet und wie er bei den umworbenen Wählern eigentlich ankommt. Ziehen noch die alten Wahlkampfkonzepte, Reden halten und Händeschütteln, oder verlangen die Wähler nach neuen Konzepten? In Wiesbaden stellt sich auch die Generationenfrage: Wann ist es Zeit für Politiker, ihren Stuhl zu räumen? Der Eindruck vom inhaltlich lauen Wahlkampf bestätigt sich auch in Wiesbaden: Personen statt Positionen, Köpfe statt Konzepte.

    • 08.12.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Äthiopien: Projekt gegen Kinderarbeit

    Äthiopien: Projekt gegen Kinderarbeit Neue Folge

    DW-TV Reporter Jesko Johannsen findet in Äthiopien ein erfolgreiches Selbsthilfeprojekt gegen Kinderarbeit Der Äthiopier Gizachew Ayka findet internationale Entwicklungshilfe wichtig, aber äthiopische Hilfe für Äthiopier ist für ihn noch wichtiger. Er hat vor zehn Jahren als Jugendlicher in der Hauptstadt Addis Abeba angefangen extrem armen Kindern zu helfen. Selber nahezu mittellos begann er nach und nach, zusammen mit seinen Freunden eine rein nationale Hilfsorganisation für bedürftige Kinder aufzubauen. Heute ist "Hope for Children" eine wichtige und ernstzunehmende Organisation, die vor allem gegen die weit verbreitete Kinderarbeit vorgeht. Nach eigener Aussage kann sie effektiver helfen als ausländische Projekte - weil sie die Bedürfnisse der Kinder besser kennt und weil alle Helfer Äthiopier sind, die oft aus ähnlichen Verhältnissen kommen wie die Kinder, denen sie helfen wollen. Partner in Deutschland, Schweden, Dänemark und Norwegen unterstützen die Organisation finanziell. Wie das Geld verwendet wird, darüber entscheiden aber allein die Helfer von "Hope for Children". Inhaltlich mischen sich die ausländischen Investoren nicht ein. Eine Politik der guten Ratschläge und des erhobenen Zeigefingers findet hier nicht statt. DW-TV-Reporter Jesko Johannsen läßt sich das Projekt zeigen und trifft in Addis Abeba Göttinger Schüler, die "Hope for Children" mit Spendengeldern unterstützen und das äthiopische Projekt vor Ort anschauen. "Hope for Children" ist eine Alternative zur traditionellen Entwicklungshilfe.

    • 07.12.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Straßenkinder in Berlin

    Straßenkinder in Berlin Neue Folge

    DW-TV Reporterin Heidi Grot zeigt das harte Leben der Straßenkinder in Berlin. Sie schlafen auf der Straße, verdienen sich ihr Geld durch Betteln und kleine Hilfsarbeiten wie Putzen von Windschutzscheiben. Straßenkinder gehören zum Berliner Alltagsbild. Hilfsorganisationen schätzen, dass in der deutschen Hauptstadt bis zu 3.500 Kinder zwischen 14 und 21 Jahren ihr Leben auf der Straße verbringen. Steigende Kinderarmut und Verwahrlosung in den Familien sind meist die Gründe, die Kinder und Jugendliche in die Wohnungslosigkeit treiben. Gerade zu Beginn des Winters erwartet sie auf der Straße ein hartes Leben. Alle vier bis fünf Monate stirbt ein Straßenkind in Berlin - zumeist an Drogen, so die nüchternen Zahlen. DW-TV-Reporterin Heidi Grot begleitet Streetworker des Hilfsprojekts "Karuna". Mit ihnen trifft sie Jugendliche, die kein eigenes Zuhause mehr haben. Etwa zehn Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland - aus Polen, Russland oder anderen osteuropäischen Ländern. Berlin ist seit dem Fall der Mauer immer mehr zu einem sozialer Brennpunkt zwischen Ost und West geworden.

    • 29.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Die Tunnelbauer von Gaza

    Die Tunnelbauer von Gaza Neue Folge

    Die Israelis empfinden sie als Bedrohung, die Palästinenser sehen sie als Lebensader: die Tunnel im abgeriegelten Gazastreifen. Durch sie werden von Ägypten Waren nach Gaza geschmuggelt - Windeln, Schokolade, Ziegen, Esel, Motorräder, Benzin, in Einzelteile zerlegte Autos, aber auch Waffen - die Liste ist lang. Die lange Blockadepolitik Israels hat die Wirtschaft im Gazastreifen weitgehend lahmgelegt. Zudem sind seit den Kämpfen zwischen Israel und der Hamas Anfang des Jahres zahlreiche Häuser zerstört - Baustoffe wie Zement aber können nicht in den von der Außenwelt abgeschnittenen Gazastreifen geliefert werden. Die Tunnel sind oft der einzige Weg für dringend gebrauchte Waren, der Schmuggel für viele die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. Und die Hamas im Gazastreifen kontrolliert das Geschäft unter der Erde. DW-TV-Reporterin Tania Krämer trifft den Tunnelbauer Saed. Er nimmt sie mit in das weit verzweigte Netz unter der Erde. Die Reporterin erlebt die Enge im Tunnel und welchen Gefahren sich die Tunnelbauer täglich aussetzen. In Gesprächen mit den Menschen im Gazastreifen erfährt sie, wie die Bewohner über das Tunnelsystem denken.

    • 22.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Studienbeginn an deutschen Unis

    Studienbeginn an deutschen Unis Neue Folge

    Jan Lüthje studiert die neuen Wege der deutschen Universitäten. Einheitlich soll das Studium in ganz Europa sein. Praxisbezogen, effizient, flexibel. Auch die deutschen Hochschulen haben ihre Lehrpläne deshalb auf Bachelor und Master umgestellt. Doch dabei ist manches auf der Strecke geblieben, meinen Kritiker. Sie beklagen Verschulung und Leistungsdruck. Raum für ein Auslandssemester, Praktika oder gar Hobbies bleibe kaum noch. Doch war das Studieren, wie es DW-TV-Reporter Jan Lüthje noch erlebt hat, wirklich besser? Auf dem Weg zu Diplom oder Magister sammelten manche viel zu viele Studienjahre an. Von der Freiheit, sich Kurse selbst zu wählen und auch mal einen Abstecher in ein anderes Fach zu wagen, waren sie schlicht überfordert. DW-TV-Reporter Jan Lüthje trifft junge Studenten in Göttingen: Wie erleben sie ihre Uni-Jahre, was erhoffen sie sich für ihre Zukunft?

    • 18.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 0
  • Ein Familienunternehmen und die Insolvenz

    Ein Familienunternehmen und die Insolvenz Neue Folge

    Joachim Eggers beobachtet ein Familienunternehmen im Kampf gegen die Pleite 35.000 Firmenpleiten erwarten die Insolvenzverwalter in diesem Jahr für Deutschland – so viele wie nie zuvor. Neben traditionsreichen Unternehmen wie Quelle, Arcandor-Karstadt und Märklin sind viele kleine und mittelständische Betriebe betroffen. DW-TV-Reporter Joachim Eggers besucht einen Familienbetrieb im Westen Deutschlands. Die Firma Leersch, Fachbetrieb für Sanitär und Heizung, musste im Mai Insolvenz anmelden. Ein Großkunde verschleppte die Zahlung einer Rechnung - da konnte auch Inhaber Kurt Leersch seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Er haftet mit seinem gesamten Vermögen für den von seinem Vater gegründeten Betrieb, in dem auch seine Frau mitarbeitet. Jetzt sucht die Familie zusammen mit einem Insolvenzverwalter nach einer Lösung. Kein leichter Weg - und erschwerend kommt hinzu, dass der Begriff Insolvenz ein negatives Image hat. Wie geht die Familie damit um, wie die Mitarbeiter, die jetzt um ihren Job fürchten?

    • 16.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Erinnerungen an den Mauerfall

    Erinnerungen an den Mauerfall Neue Folge

    Oliver Glasenapp erinnert sich an Teilung und Wiedervereinigung seiner Heimatstadt BerlinVor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Endlich konnten die Menschen von Ost nach West gelangen, es war der Anfang vom Ende der Teilung. Für viele Deutsche war der 09. November 1989 ein Einschnitt in ihrem Leben. Auch DW-TV-Reporter Oliver Glasenapp erlebt seine Heimatstadt Berlin seither in stetem Wandel. Aufgewachsen in West-Berlin glaubte er als Kind, das jede Stadt auf der Welt eine Mauer hat - und damit eine von Soldaten bewachte Grenze.

    • 13.11.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Parkour-Laufen durch Berlin

    Parkour-Laufen durch Berlin Neue Folge

    Thomas Lemmer und Kamilla Jarzina auf ungewöhnlichen Wegen durch den Großstadtdschungel von Berlin Sie springen über Mauern, balancieren über Geländer und Bänke - Parkour-Läufer nehmen ungewöhnliche Wege. So schnell und so effektiv wie möglich wollen sie sich von A nach B bewegen. Und überwinden dabei alles, was ihnen begegnet. DW-TV-Reporter Kamilla Jarzina und Thomas Lemmer erfahren ein neues, urbanes Lebensgefühl.

    • 29.10.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Die größte Moschee Deutschlands

    Die größte Moschee Deutschlands Neue Folge

    Joachim Eggers besucht die größte Moschee Deutschlands und erlebt gelungene Integration Vor gut einem Jahr, Ende Oktober 2008, wurde im Duisburger Stadtteil Marxloh die größte Moschee Deutschlands eröffnet. Anders als in Berlin, Köln oder Frankfurt war der Bau des Gotteshaus nicht von lokalen Kulturkämpfen überschattet. In Marxloh scheint das Miteinander der Religionen und Kulturen gut zu funktionieren. Offenheit hat sich die Gemeinde von Anfang an auf ihre Fahnen geschrieben. Sie ist geprägt durch liberale, junge Muslime. Männer und Frauen zwischen 30 und 40 Jahren, die im Ruhrgebiet aufgewachsen sind. Frühzeitig suchten sie Kontakt zu den Nachbarn und bildeten einen Beirat, in dem Nichtmuslime die Mehrheit haben. DW-TV-Reporter Joachim Eggers lernt Menschen kennen, die den Bau der Merkez-Moschee möglich gemacht haben. Er trifft nicht-muslimische Beiratsmitglieder, begleitet Besuchergruppen durch das Gotteshaus. Und er lernt den von der Schwerindustrie geprägten Duisburger Stadtteil Marxloh kennen, in dem besonders viele Migranten zu Hause sind.

    • 23.10.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
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