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Läuft geradeNeue FolgeDW-TV Reporterin Heidi Grot zeigt das harte Leben der Straßenkinder in Berlin. Sie schlafen auf der Straße, verdienen sich ihr Geld durch Betteln und kleine Hilfsarbeiten wie Putzen von Windschutzscheiben. Straßenkinder gehören zum Berliner Alltagsbild. Hilfsorganisationen schätzen, dass in der deutschen Hauptstadt bis zu 3.500 Kinder zwischen 14 und 21 Jahren ihr Leben auf der Straße verbringen. Steigende Kinderarmut und Verwahrlosung in den Familien sind meist die Gründe, die Kinder und Jugendliche in die Wohnungslosigkeit treiben. Gerade zu Beginn des Winters erwartet sie auf der Straße ein hartes Leben. Alle vier bis fünf Monate stirbt ein Straßenkind in Berlin - zumeist an Drogen, so die nüchternen Zahlen. DW-TV-Reporterin Heidi Grot begleitet Streetworker des Hilfsprojekts "Karuna". Mit ihnen trifft sie Jugendliche, die kein eigenes Zuhause mehr haben. Etwa zehn Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland - aus Polen, Russland oder anderen osteuropäischen Ländern. Berlin ist seit dem Fall der Mauer immer mehr zu einem sozialer Brennpunkt zwischen Ost und West geworden.
Läuft geradeNeue FolgeOliver Glasenapp erinnert sich an Teilung und Wiedervereinigung seiner Heimatstadt BerlinVor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Endlich konnten die Menschen von Ost nach West gelangen, es war der Anfang vom Ende der Teilung. Für viele Deutsche war der 09. November 1989 ein Einschnitt in ihrem Leben. Auch DW-TV-Reporter Oliver Glasenapp erlebt seine Heimatstadt Berlin seither in stetem Wandel. Aufgewachsen in West-Berlin glaubte er als Kind, das jede Stadt auf der Welt eine Mauer hat - und damit eine von Soldaten bewachte Grenze.
Läuft geradeNeue FolgeIn Birma hat die Trockenzeit angefangen, die Reisernte steht an. Wie geht es den Menschen sieben Monate nach dem Zyklon Nargis? Ist die Hilfe der internationalen Organisationen angekommen? Aus Birma gibt es weiterhin nur spärliche Informationen. Ausländischen Journalisten wird die Einreise meist verwehrt. DW-TV-Reporterin Sylvia Hofmann hat es geschafft, sich vor Ort ein Bild über die Lage zu machen. Sie ist unterwegs im Irrawaddy-Delta, wo die Not der Menschen nach dem Zyklon am größten ist. Dort beobachtet sie, wie die internationalen Hilfsorganisationen Lebensmittel an Dorfbewohner verteilen - der Ertrag der Reisernte ist im Delta etwa um ein Drittel niedriger als üblich. Das größte Problem aber ist die Versorgung mit Trinkwasser. Die Trockenzeit hat begonnen und viele der Wasserquellen sind versalzen. Die Menschen im Delta sind weiter auf Hilfe angewiesen.
Läuft geradeNeue FolgeEuropa rückt zusammen - auch beim Einkaufen. Shopping beim europäischen Nachbarn ist mittlerweile Alltag, vor allem in der Vorweihnachtszeit. Und die europäischen Metropolen lassen keine Wünsche offen. Die internationale Finanzkrise scheint am Weihnachtsgeschäft vorbei zu gehen. Viele Branchen rechnen in der Adventszeit mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Auch DW-TV-Reporter Fabian Hainzl beschäftigt in diesen Wochen vor allem eine Frage: 'Was schenke ich meiner Familie'? Der Reporter sucht nach der zündenden Idee und reist dafür mit den Hochgeschwindigkeitszügen quer durch Europa - von Brüssel nach London, Paris und Köln. In Kaufhäusern, Spielzeugläden, Parfümerien, Feinkostgeschäften und auf dem Weihnachtsmarkt stöbert Fabian Hainzl nach dem ultimativen Geschenk mit europäischer Note und findet mehr, als er sich hätte träumen lassen.
Thomas Gill reist ins Winterquartier der Kegelrobben auf Helgoland
Läuft geradeNeue FolgeBei den Kegelrobben auf Helgoland. Seit zehn Jahren sind sie wieder heimisch geworden auf der Nordeeeinsel. Im Winter bringen sie ihre Jungen zur Welt - Kreissaal auf der Düne. Thomas Gill begleitet einen Wildhüter und Freiwillige, die sich um die Robbenjungen kümmern - und Touristen, die extra wegen der Robben nach auf die Felseninsel kommen.
Melanie Matthäus im Zentrum der Männer-Modewelt
Läuft geradeNeue FolgeDW-Reporterin Melanie Matthäus wirft einen Blick auf den Trubel rund um die großen Modenschauen in Paris. Es ist eine abgeschottete Welt - zu den Defilees der Superstars der Modeszene wie Galliano oder Armani haben nur Eingeweihte Zugang. Die Protagonisten: Francisco von Benthum, Modedesigner, hat eine eigene Show, Henrik Vibskov, enfant terrible aus Kopenhagen, macht ausgeflippte Kunst-Mode, Ute Ploier, Modedesignerin aus Österreich und Katja Liersch, Modejournalistin, die die Szene in- und auswendig kennt. Ausserdem wirft die Reporterin einen Blick auf Paris als Modestadt: Wie sind die "Männer auf der Strasse" angezogen, wie sind die Modenschauen organisiert - wer kommt rein und wer muss draussen bleiben
Christoph Wanner zeigt den Alltag in einem russischen Straflager
Läuft geradeNeue Folge"Alltag im russischen Straflager"Wer da rauskommt, ist ein gebrochener Mann. Das erzählen Kenner der russischen Straflager. Denn der Druck auf die Insassen ist enorm, Tag für Tag. Es geht um Alkohol und Drogen, um die interne Hierarchie der Inhaftierten und Schikanen des Personals. Wecken, antreten, arbeiten. Das Leben ist straff organisiert. Selten gelingt es ausländischen Reportern in die so genannten Strafkolonien hineinzukommen. Reporter Christoph Wanner hat ein russisches Straflager in Lipezk besucht, etwa 500 Kilometer südöstlich von Moskau. In dem Lager sitzen Schwerverbrecher ein und solche, die schon mehrfach kriminell geworden sind. Nur wer sich bedingungslos unterwirft, kann darauf hoffen, dieStrafkolonie vorzeitig zu verlassen.
Sonja Schock fragt die Isländer, wie sie die düstere Lage in der Finanzkrise überwinden wollen
Läuft geradeNeue FolgeIsland will sich möglicherweise Anfang 2009 um die Mitgliedschaft in der EU bewerben. Eine kleine Sensation, da die Isländer lange mit Europa wenig am Hut hatten. Doch die Situation/Einstellung im Land hat sich geändert, nicht nur durch die Finanzkrise. Island orientiert sich neu und setzt z.B. auf den Energiesektor. Wir treffen einen Gewächshausbetreiber, der mit Geothermie arbeitet. Protagonistin ist eine pensionierte Deutsche Biologin, die seit 50 Jahren in Island lebt + Personen aus ihrem Bekanntenkreis. Z.B. ein Fischhändler, der gegen die EU ist, weil dann die 200-Meilen Fischfangzone beendet würde - der Hauptknackpunkt bei den Verhandlungen.
Das Leben im Gazastreifen nach dem Krieg
Läuft geradeNeue FolgeNach der israelischen Luft- und Bodenoffensive liegt der Gazastreifen zu weiten Teilen in Trümmern. Tania Krämer beobachtet, wie die Menschen ihr Leben neu organisieren.Sie trifft Familie Khdair vor ihrem zerstörten Haus in Beit Lahiya - sie sprechen über ihren Verlust und ihre Wut auf die Politiker. Die Suche nach Hamas-Sprechern gestaltet sich schwierig: sie sind aus Angst vor neuen israelischen Angriffen untergetaucht. In Ramattan treffen wir junge palästinensische Kameraleute und Journalisten. Sie sind alle zwischen 18 und Ende 20, haben den Krieg miterlebt. Zitat: "Wenn du über die Zukunft sprechen willst, dann rede mit Leuten in New York oder London. Aber nicht mit uns."
David Olmos besucht einen friedlichen Ort im umkämpften Grenzgebiet im Norden Kolumbiens
Läuft geradeNeue FolgeDas Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Panama: abgelegen, isoliert, aber strategisch wichtig. Alle bewaffneten Gruppen, Guerrillas, Paramilitärs und die Armee streiten hier um die Kontrolle des Gebiets. Grossgrundbesitzer reissen Land an sich, indem sie die Bewohner gewaltsam vertreiben. David Olmos besucht eine Siedlung von Vertrieben, die sich in einer "humanitären Zone" zusammengeschlossen haben.
Sandra Linden entschlüsselt die Sprache des Tanzes
Läuft geradeNeue FolgeSeit eineinhalb Jahren bietet die Freie Universität Berlin das Studium der Tanzwissenschaft an. Die Studenten beschäftigen sich mit der Geschichte und Ästhetik des Tanzes und auch mit seinen sozialen Aspekten. Sie analysieren Bewegungen, machen Körperübungen. DW-TV-Reporterin Sandra Linden ergründet die Wissenschaft vom Tanz. Sie beobachtet Studenten, die Bewegungen in Texte übersetzen, spricht mit Dozenten und erfährt, dass Tanzwissenschaftler auch in Sport- und Politikveranstaltungen eine Choreographie entdecken. Sandra Linden erlebt die Besonderheit der Tanzwissenschaft, deren Gegenstand - der Tanz - ständig in Bewegung ist. So verändert sich auch der Blick der Reporterin auf den Tanz. Und Sandra Linden erkennt: Tanzen können muss man nicht unbedingt für das Studium der Tanzwissenschaft.
Läuft geradeNeue FolgeGeorg Matthes zeigt zu welchem Preis die Milch von der Kuh ins Glas kommtWie kommt die Milch von der Kuh in den Supermarkt? Und was kostet das? Die Discount-Preise liegen den Milchbauern schwer im Magen – sollte der Milchpreis so niedrig wie zurzeit bleiben, könnte das das Aus vieler Milchbauern bedeuten. Georg Matthes besucht das Dorf seiner Großmutter in Süddeutschland. Der letzte Bauer dort kann nur mit Hilfe von Subventionen überleben. Und auch die regionale Molkerei muss sich für den Wettbewerb rüsten, um gegen die großen Anbieter mithalten zu können. Die Milch im Dorf-Supermarkt kommt nicht aus der Region, sondern aus Köln.
Muslimische Frauen in Deutschland
Läuft geradeNeue FolgeDW-TV Reporterin Heidi Grot trifft muslimische Frauen, die in Deutschland ein freies Leben führen wollen Rund 1,6 Millionen muslimische Frauen leben in Deutschland - zumeist in Familien, die aus der Türkei eingewandert sind. Besonders für die, die selbst schon in Deutschland geboren sind, ist es ein schwieriges Leben zwischen Tradition und Moderne, zwischen Jeans und Kopftuch. Unterdrückung, Gewalt, Zwangsehe, Freiheitsberaubung, mangelnder Zugang zu Bildung und Ausbildung - kein Szenario aus einem Land der dritten Welt, sondern Alltag von Frauen aus Migrantenfamilien in Deutschland. Heidi Grot sieht sich um in den Migrantenvierteln in Berlin und Köln und spricht mit Frauen, die sich unter grossen Schwierigkeiten aus erniedrigenden Verhältnissen zu befreien versuchen. Und mit denen, die sie dabei unterstützen.
Läuft geradeNeue FolgeOliver Glasenapp bohrt mit dem Energiekonzern RWE nach Öl in Norddeutschland Das Energieunternehmen RWE Dea hofft auf größere Vorkommen in Norddeutschland. Im Oktober 2008 begann das Unternehmen mit seismischen Untersuchungen in Schleswig-Holstein. DW-TV-Reporter Oliver Glasenapp beobachtet, wie die Ölsucher Löcher in die Erde bohren und diese mit Sprengsätzen füllen. Die anschließenden Explosionen erzeugen Schallwellen, anhand derer man Rückschlüsse auf mögliche Ölvorkommen ziehen kann - eine Art Ultraschall für eine Fläche von 400 m².
Birmingham und die Wirtschaftskrise
Läuft geradeNeue FolgeUnser Reporter begibt sich in der Stadt auf die Spuren der Krise, trifft Menschen, die ihren Job verloren haben, kontaktiert Seelsorger und Gewerkschaftler und Immobilienmakler.Kaum ein Land erlebt durch die Wirtschaftskrise einen so heftigen Absturz wie Großbritannien. Inzwischen machen sich nicht mehr nur die Banker in der Londoner City Sorgen um ihre Bonuszahlungen. Viele Firmen haben große Schwierigkeiten, ihre Produkte zu verkaufen. Die Arbeitslosigkeit wächst, das Pfund schwächelt - und gerade in Industriestädten macht sich große Verunsicherung breit. Unser Reporter fährt nach Birmingham. Die Stadt hängt stark von der Autoindustrie ab. Hier ist die Arbeitslosigkeit allein im letzten Quartal um 20 Prozent gestiegen. Vom Staat gibt es 60 Pfund Arbeitslosengeld pro Woche. Viele können ihre Kredite nicht mehr bedienen, müssen Haus oder Auto verkaufen.
Läuft geradeNeue FolgeTania Krämer zeigt den Alltag palästinensischer Flüchtlinge im LibanonSabra und Shatila - fast jeder kennt die Namen dieser beiden West-Beiruter Flüchtlingslager aus der wechselvollen Geschichte des Libanon: Hier fand 1982 eines der schlimmsten Massaker statt. Libanesisch-christliche Milizen misshandelten und töteten hunderte Bewohner. Wie leben die palästinensischen Flüchtlinge heute in den Lagern? Wie meistern ihre Kinder und Enkel - schon im Libanon geboren und dort groß geworden - ihren Alltag? Tania Krämer trifft Hisham und Lina - beide Anfang zwanzig. Ihre Grosseltern sind 1948 aus dem Norden Israels geflohen. Seitdem leben die beiden Familien in Shatila. Hisham und Lina haben sich im Libanon eingerichtet, gehen in Beirut zur Universität. Die Bildung soll ihnen den Weg aus dem Lager ebnen. Doch der Alltag des jungen Mannes und der jungen Frau bleibt von ihrer Herkunft geprägt. Und von der Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, nach Palästina zurückzukehren, und der Notwendigkeit, ein Leben im Libanon aufzubauen - trotzt der schwierigen Bedingungen im Libanon.
Michael Altenhenne an der unüberwindbaren Grenze mitten durch Korea
Läuft geradeNeue FolgeZwei Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa besucht unser Reporter den letzten Schauplatz des Kalten Krieges. In Südkorea erkundet er, wie die Menschen damit umgehen, dass sie noch im 21. Jahrhundert mitten in einem brandgefährlichen, ideologischen Konflikt leben.
Heidi Grot trifft mit der Seemannsmission Hamburg Matrosen fernab der Heimat
Läuft geradeNeue FolgeSeemannsmission HamburgDer Hamburger Hafen ist der größte Hafen Deutschlands und weltweit einer der größten Containerhäfen. Riesige Frachter legen hier an - und manche bleiben zurzeit überdurchschnittlich lange liegen. Denn die globale Finanzkrise lähmt das Geschäft.
Läuft geradeNeue FolgeDW-TV Reporter Bastian Hartig steigt in den Ring mit den Profiboxern von morgenBoxen ist populär in Deutschland. Regelmäßig finden große Kämpfe statt - und das Fernsehen ist häufig live dabei. Zahlreiche Weltmeister, Frauen und Männer aller Gewichtsklassen, sind bei deutschen Boxställen unter Vertrag. Aber wer sind diese jungen Leute, deren Berufswunsch es ist, Profiboxer zu werden? Bastian Hartig besucht einen Boxverein in Berlin-Marzahn, wo ambitionierte Nachwuchstalente auf den Profisport vorbereitet werden. So wie die 17-jährige Azize. Ursprüglich kommt sie aus dem Kosovo, seit elf Jahren lebt sie in Deutschland. Ihr Manager hält sie für eine der größten Nachwuchshoffnungen im Frauenboxen. Bastian Hartig erkundet das Milieu der jungen Boxtalente. Unter der Devise "Boxen statt Gewalt" trainieren Jugendliche aus 14 Nationen zusammen. Dabei lernen sie auch, ihre Aggressionen auf friedliche Art und Weise abzureagieren.
Flüchtlingsschicksal in der algerischen Sahara
Läuft geradeNeue FolgeDie Westsahara war bis 1975 spanische Kolonie. Nach dem Abzug der Spanier annektierte Marokko den größten Teil des Gebietes, riegelte ihn ab mit einem Wall. Den Südosten der Westsahara kontrolliert heute die Polisario, eine militärische und politische Organisation der Saharauís, Bewohner der Westsahara. Die meisten Saharauís leben seit Jahrzehnten im Exil, in Lagern im Südwesten Algeriens. Bis heute ist es den Vereinten Nationen nicht gelungen, dem Volk zu seinem Selbstbestimmungsrecht zu verhelfen. DW-TV-Reporter David Olmos trifft in einem algerischen Flüchtlingslager die 22-Jährige Fatima. Sie ist in dem Lager geboren und lebt in einer Umgebung aus Sand und Geröll, ohne Perspektiven. Die einzige Abwechslung in der Ödnis bringt ein Kulturprojekt, das spanische Filmemacher einmal im Jahr organisieren. David Olmos will herausfinden, was die Hoffnung der Sahrauis aufrecht hält. Er spricht mit Kämpfern der Polisario. Und er fragt, ob hier ein politischer Konflikt auf Kosten der Flüchtlinge endlos aufrecht erhalten wird.
Oliver Glasenapp lotet aus, ob das geteilte Zypern eine gemeinsame Zukunft hat
Läuft geradeNeue FolgeGeteiltes Zypern - gemeinsame Zukunft?Seit 1974 ist die Insel Zypern de facto geteilt - in einen griechischen Süden und einen türkischen Norden. Zwischen beiden Teilen der Insel liegt eine Pufferzone, die von den Vereinten Nationen im Rahmen einer Friedensmission verwaltet wird. 2004 scheiterte ein Plan des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan zur Wiedervereinigung der Insel. Im Süden war die Ablehnung besonders groß: 76 Prozent stimmten gegen den UN-Plan. Die griechischen Zyprer hatten vor allem Angst, wirtschaftlich an Kraft einzubüßen. DW-TV-Reporter Oliver Glasenapp macht einen Streifzug durch die geteilte Hauptstadt Nikosia, trifft Grenzgänger, die sich regelmäßig in beiden Teilen der Stadt aufhalten. Der Reporter lotet aus, ob die Bevölkerung an eine Wiedervereinigung glaubt.
Läuft geradeNeue FolgeDie Wälder des fernen Ostens Russlands bedecken eine Fläche größer als Deutschland, die Niederlande und Belgien zusammen. Die Holzindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige dort - und die illegale Abholzung eines der gößten Probleme. DW-TV-Reporterin Alexandra von Nahmen begleitet russische Umweltaktivisten ins Bikin-Tal. Das Gebiet ist Übergangszone zwischen nördlichen und suptropischen Wäldern. Die Männer überwachen die Region, engagieren sich gegen die unrechtmäßige Abholzung. Die lokalen Behörden seien korrupt, die Kontrolle des Waldgebiets mangelhaft, so ihr Vorwurf. Die Reporterin spricht mit den Ureinwohnern des Tals, die darum kämpfen, den Wald von der Regierung zu pachten, um ihn so besser schützen zu können. Ihre Hoffnungen setzen sie zudem auf einen Öko-Tourismus, der Geld in die Region bringen und die Bedeutung des Waldes international ins Bewusstsein rufen soll.
Läuft geradeNeue FolgeAuf seiner Reise ins Heilige Land besucht Papst Benedikt XVI. auch Jerusalem und Bethlehem. Wie lebt die christliche Minderheit in Bethlehem, jener Stadt, die nach biblischer Überlieferung die Geburtstadt Jesu ist? DW-TV-Reporterin Tania Krämer trifft in Bethlehem einen Franziskanerburder, der ihr Einblick in die Arbeit der christlichen Gemeinde gibt.
Patrick Benning zieht ins Gefecht mit dem Paintball-Gewehr
Läuft geradeNeue FolgePaintball: Krieg oder Spiel?Nach dem Amoklauf an einer Schule im baden-württembergischen Winnenden sollen die Waffengesetze in Deutschland weiter verschärft werden. Auch Paintball, ein Turniersport mit Luftdruckwaffen und Farbmunition, steht auf dem Prüfstand. Doch die Politik weiß über das Spiel zu wenig und will erst einmal herausfinden, wie gefährlich Paintball eigentlich ist. Das will auch DW-TV-Reporter Patrick Benning wissen. Er fragt sich, ob durch Paintball die Hemmschwelle für Gewalt herab gesetzt wird. Auf einer Anlage in der Eifel begleitet er Jugendliche und Erwachsene beim Spiel. Und lernt zuerst, dass das entscheidende Spielgerät keine "Waffe" ist, sondern ein "Markierer". Er erlebt den Mannschaftfscharakter des Spiels und erfährt, dass gerade deswegen viele Firmen ihre Mitarbeiter zum Paintball schicken, um dem Teamgeist im Kollegenkreis zu stärken. Schließlich steigt der Reporter selbst beim Spiel ein - und erlebt seine ganz persönliche Hemmschwelle.
Journal Reporter | Die Exklave Ceuta
Läuft geradeNeue FolgeEs ist ein Stück Spanien auf dem afrikanischen Kontinent,abgeschirmt durch teilweise mehrere Meter hohe Sicherheitszäune. Neben Melilla ist Ceuta die zweite spanische Exklave in Marokko. Eine Halbinsel,an der Strasse von Gibraltar gelegen,nur rund 20 Kilometer vom spanischen Festland entfernt,ist Ceuta das Ziel unzähliger afrikanischer Flüchtlinge. Nicht selten endet die Flucht an den Grenzzäunen rund um Ceuta. Immer wieder kommen Menschen bei dem Versuch,sie zu überwinden,ums Leben.
Läuft geradeNeue FolgeDie Israelis empfinden sie als Bedrohung, die Palästinenser sehen sie als Lebensader: die Tunnel im abgeriegelten Gazastreifen. Durch sie werden von Ägypten Waren nach Gaza geschmuggelt - Windeln, Schokolade, Ziegen, Esel, Motorräder, Benzin, in Einzelteile zerlegte Autos, aber auch Waffen - die Liste ist lang. Die lange Blockadepolitik Israels hat die Wirtschaft im Gazastreifen weitgehend lahmgelegt. Zudem sind seit den Kämpfen zwischen Israel und der Hamas Anfang des Jahres zahlreiche Häuser zerstört - Baustoffe wie Zement aber können nicht in den von der Außenwelt abgeschnittenen Gazastreifen geliefert werden. Die Tunnel sind oft der einzige Weg für dringend gebrauchte Waren, der Schmuggel für viele die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. Und die Hamas im Gazastreifen kontrolliert das Geschäft unter der Erde. DW-TV-Reporterin Tania Krämer trifft den Tunnelbauer Saed. Er nimmt sie mit in das weit verzweigte Netz unter der Erde. Die Reporterin erlebt die Enge im Tunnel und welchen Gefahren sich die Tunnelbauer täglich aussetzen. In Gesprächen mit den Menschen im Gazastreifen erfährt sie, wie die Bewohner über das Tunnelsystem denken.
Studienbeginn an deutschen Unis
Läuft geradeNeue FolgeJan Lüthje studiert die neuen Wege der deutschen Universitäten. Einheitlich soll das Studium in ganz Europa sein. Praxisbezogen, effizient, flexibel. Auch die deutschen Hochschulen haben ihre Lehrpläne deshalb auf Bachelor und Master umgestellt. Doch dabei ist manches auf der Strecke geblieben, meinen Kritiker. Sie beklagen Verschulung und Leistungsdruck. Raum für ein Auslandssemester, Praktika oder gar Hobbies bleibe kaum noch. Doch war das Studieren, wie es DW-TV-Reporter Jan Lüthje noch erlebt hat, wirklich besser? Auf dem Weg zu Diplom oder Magister sammelten manche viel zu viele Studienjahre an. Von der Freiheit, sich Kurse selbst zu wählen und auch mal einen Abstecher in ein anderes Fach zu wagen, waren sie schlicht überfordert. DW-TV-Reporter Jan Lüthje trifft junge Studenten in Göttingen: Wie erleben sie ihre Uni-Jahre, was erhoffen sie sich für ihre Zukunft?
Ein Familienunternehmen und die Insolvenz
Läuft geradeNeue FolgeJoachim Eggers beobachtet ein Familienunternehmen im Kampf gegen die Pleite 35.000 Firmenpleiten erwarten die Insolvenzverwalter in diesem Jahr für Deutschland – so viele wie nie zuvor. Neben traditionsreichen Unternehmen wie Quelle, Arcandor-Karstadt und Märklin sind viele kleine und mittelständische Betriebe betroffen. DW-TV-Reporter Joachim Eggers besucht einen Familienbetrieb im Westen Deutschlands. Die Firma Leersch, Fachbetrieb für Sanitär und Heizung, musste im Mai Insolvenz anmelden. Ein Großkunde verschleppte die Zahlung einer Rechnung - da konnte auch Inhaber Kurt Leersch seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Er haftet mit seinem gesamten Vermögen für den von seinem Vater gegründeten Betrieb, in dem auch seine Frau mitarbeitet. Jetzt sucht die Familie zusammen mit einem Insolvenzverwalter nach einer Lösung. Kein leichter Weg - und erschwerend kommt hinzu, dass der Begriff Insolvenz ein negatives Image hat. Wie geht die Familie damit um, wie die Mitarbeiter, die jetzt um ihren Job fürchten?
Läuft geradeNeue FolgeThomas Lemmer und Kamilla Jarzina auf ungewöhnlichen Wegen durch den Großstadtdschungel von Berlin Sie springen über Mauern, balancieren über Geländer und Bänke - Parkour-Läufer nehmen ungewöhnliche Wege. So schnell und so effektiv wie möglich wollen sie sich von A nach B bewegen. Und überwinden dabei alles, was ihnen begegnet. DW-TV-Reporter Kamilla Jarzina und Thomas Lemmer erfahren ein neues, urbanes Lebensgefühl.
Die größte Moschee Deutschlands
Läuft geradeNeue FolgeJoachim Eggers besucht die größte Moschee Deutschlands und erlebt gelungene Integration Vor gut einem Jahr, Ende Oktober 2008, wurde im Duisburger Stadtteil Marxloh die größte Moschee Deutschlands eröffnet. Anders als in Berlin, Köln oder Frankfurt war der Bau des Gotteshaus nicht von lokalen Kulturkämpfen überschattet. In Marxloh scheint das Miteinander der Religionen und Kulturen gut zu funktionieren. Offenheit hat sich die Gemeinde von Anfang an auf ihre Fahnen geschrieben. Sie ist geprägt durch liberale, junge Muslime. Männer und Frauen zwischen 30 und 40 Jahren, die im Ruhrgebiet aufgewachsen sind. Frühzeitig suchten sie Kontakt zu den Nachbarn und bildeten einen Beirat, in dem Nichtmuslime die Mehrheit haben. DW-TV-Reporter Joachim Eggers lernt Menschen kennen, die den Bau der Merkez-Moschee möglich gemacht haben. Er trifft nicht-muslimische Beiratsmitglieder, begleitet Besuchergruppen durch das Gotteshaus. Und er lernt den von der Schwerindustrie geprägten Duisburger Stadtteil Marxloh kennen, in dem besonders viele Migranten zu Hause sind.
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