Im beschaulichen Schweizer Engadin würde man sicher keine Architektur von Weltklasse vermuten. Und schon gar nicht auf dem Dorf. Doch Architekt Armando Ruinelli hat mit seinen elegant-schlichten und doch unverwechselbaren Bauten geschafft, dass Architektur-Touristen scharenweise in seinen Heimatort Soglio pilgern.KULTUR.21 auf Entdeckungsreise.
Deutscher geht’s nicht: Im historischen Zentrum der mittelalterlichen Stadt Schwäbisch Hall mit ihren verwinkelten Gassen liegt einer der schönsten Marktplätze Deutschlands - und seit 1965 auch eines der wichtigsten Sprachzentren des Goethe-Instituts.Aus der ganzen Welt reisen Deutsch-Schüler nach Schwäbisch Hall, um in dieser Bilderbuch-Kulisse Deutsch zu lernen. Wir erleben mit ihnen den schwäbischen Sommer.
Die Deutschen sind spießig und verknöchert - die Italiener unzuverlässig und denken immer nur an Amore. Auch wenn beide Länder sich lieben - es gibt viele Klischees über den anderen, angeheizt von den Medien. Deshalb schickt das Goethe-Institut deutsche Journalisten nach Parma - zum "Tapetenwechsel". Und siehe da: Eigentlich ist alles anders als gedacht.
In einem winzigen Laden in der Lower East Side befindet sich der derzeit größte Stolz des New Yorker Goethe-Instituts: der Kunstraum Ludlow 38 mit eigenem Kuratoren-Stipendium.Fernab des etablierten Kunstdistrikts Chelsea wird hier ein lebendiger Gegenentwurf praktiziert. Wir tauchen ein in den New Yorker Kunst-Sommer – mit Tobi Maier, dem Kurator von Ludlow 38.
Der Balkan, Schauplatz der letzten großen Kriege in Europa - bis heute sind nicht alle Wunden geheilt. Das Goethe-Institut bietet mit "Wagnis der Erinnerung" eine Internettplattform für Literaten und Künstler.Mit dabei: Die kroatische Fotografin Sandra Vitaljic, die Orte ablichtet, die Schauplatz unvorstellbarer Gräueltaten wurden. Eine schmerzvolle Reise in die Geschichte und der Versuch der Versöhnung.
Vor 100 Jahren legte Walter Gropius mit dem Bau einer Fabrik für Schuhleisten den Grundstein der modernen Architektur. Heute ist das Fagus-Werk weltbekannt - als Symbol des "Neuen Bauens" und als bestes Beispiel dafür, wie deutsche Firmen in innovative Architektur investieren.Längst sind Prestigebauten für Unternehmen wie Porsche oder Trumpf eine Selbstverständlichkeit. Architektur als Image-Polierer, als gewinnbringende Marketingstrategie? Architekturkritiker und Baukünstler ordnen für KULTUR.21 das Phänomen ein.
Eine Brücke für die Kultur? In Kamerun gibt es sie tatsächlich. Auf Initiative des Goethe-Instituts gestaltet Pascale Marthine Tayou mit anderen Künstlern eine alte Eisenbahn-Brücke.Das historische Bauwerk ist für jeden Kameruner ein Begriff. Sie liegt auf halber Strecke zwischen den Städten Yaoundé und Douala und stammt aus der deutschen Kolonialzeit. Hier soll nun Kunst entstehen, die beides thematisiert: Geschichte und Gegenwart Kameruns.
Unsere Kulturfavoriten der Woche TOP 3: "Metronaut" – Eine Berliner Fotoausstellung über die Moskauer U-Bahn TOP 2: «Schoßgebete» – Das neue Buch der Bestseller-Autorin Charlotte Roche TOP 1: Alvin Ailey American Dance Theater – Die legendäre Tanztruppe auf Deutschland-Tour
Welcher Schriftsteller bekommt den begehrten Deutschen Buchpreis? Sechs Romane stehen zur Auswahl. Unterschiedlicher können die Werke in diesem Jahr nicht sein: In ihnen geht es um die letzten Jahre der DDR, um den Alltag in der Provinz, aber auch um Geschichten aus einer globalisierten Welt.Typisch diesmal: Die meisten Autoren schreiben autobiografisch, blicken zurück auf Orte und Erlebnisse ihrer Kindheit. Einen Favoriten gibt es nicht. KULTUR.21 gibt Ihnen die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden: Wir stellen Ihnen alle sechs Bücher der Shortlist vor. Entscheiden wird eine Jury, berufen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zu Beginn der Frankfurter Buchmesse.
Zum 200. Geburtstag des Komponisten Franz Liszt erscheinen in diesem Jahr unzählige Interpretationen seiner Werke. Doch wie nähert man sich heute diesen klassischen Stücken?KULTUR.21 fragt die Pianistin Ragna Schirmer. Die junge Musikerin erforscht die Entstehungszeit eines Lisztschen Klavierstücks und wagt einen Blick hinter die Partitur.