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Neues Video Der Produktionsstandort Thailand hat inzwischen über 500 deutsche Firmen angelockt. Neben niedrigen Löhnen zeigen sich jedoch auch Risiken: Bürokratie, Facharbeitermangel und die Gefahr von Überschwemmungen. Familienunternehmer Thomas Zimpfer zeigt, welche neuen Wege er gehen will, um sich künftig vor der alljährlichen Flut zu schützen.Deutschland und Thailand feiern in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen. Dabei ist Deutschland für das aufstrebende Königreich der wichtigste Handelspartner in der Europäischen Union. Deutschland exportiert vor allem Investitionsgüter, chemische und elektronische Produkte und importierte Schmuck, Maschinenteile, Textilien und auch elektronische Produkte. Das Unternehmen Bluechips Microhouse von Thomas Zimpfer produziert mit rund 300 Mitarbeitern im thailändischen Norden Elektronikbauteile hauptsächlich für den deutschen Markt. Marion Hütter über Chancen und Risiken für den deutschen Unternehmer in Thailand.
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Neues Video Im März beginnen die Tarifverhandlungen in der Metallindustrie. Die Gewerkschaft IG-Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für die Arbeiter. Die Geschäfte der deutschen Unternehmen laufen gut, so das Argument der Gewerkschafter. Doch ist es angebracht, mitten in der Eurokrise saftige Lohnerhöhungen zu fordern?Das Unternehmen König Metall in Gaggenau ist ein typischer Vertreter des deutschen Mittelstands. 600 Mitarbeiter fertigen Teile für die Automobilindustrie. Einer von ihnen ist der Facharbeiter Nermin Rekic, der eine Stanzpresse bedient. Bei steigenden Lebenshaltungskosten muss der zweifache Vater von seinem Gehalt die Familie ernähren. Rekic hält eine Teilhabe am Unternehmensgewinn für angemessen, denn warum soll er zurückstecken, während andere in Deutschland immer reicher werden? Ganz anders sieht das sein Chef, Otmar Zwiebelhofer. Er sagt, nur durch Mäßigung bei den Lohnforderungen sind deutsche Produkte konkurrenzfähig und erfolgreich. Eine Reportage von Kerstin Schweizer.
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Neues Video Über Tarifverhandlungen und Lohnforderungen sprechen wir mit dem Bankenexperten Hans-Peter Burghof von der Universität Hohenheim.
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Neues Video Nicht Hamburg, nicht München, sondern Regensburg liegt bei einem aktuellen Städte-Ranking vorn. Die Stadt in der Oberpfalz wuchs 2011 stärker als alle anderen Städte in Deutschland und auch 2012 wird das wohl nicht anders sein. Regensburg ist ein wichtiger Produktions- und auch Traditionsstandort. Die Mischung macht es.Das Bad Homburger Forschungsinstitut Feri hat bundesweit die 60 wichtigsten Kommunen analysiert. Verglichen wurde das Wachstumspotential der Städte. Danach liegen hinter Regensburg die Städte Jena und Stuttgart. Regensburg glänzt mit den Industriezweigen Fahrzeug und Elektro. Wichtigster Arbeitgeber der Region ist BMW. Aber auch die Ansiedlungspolitik fruchtet. Immer mehr Software- und Biotechnologieunternehmen kommen in die Stadt. Der Kämmerer verzeichnet die höchsten Gewerbeeinnahmen aller Zeiten. Made in Germany-Reporterin Carmen Meyer ist auf den Spuren des Erfolgs der bayerischen Stadt.
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Neues Video Banken verlieren Milliarden mit riskanten Wertpapiergeschäften, Versicherungsgesellschaften müssen immer mehr Geld für Hochwasser- oder Sturmschäden ausgeben. Risikomanager sind deshalb gefragt. Wir schauen einem solchen Spezialisten bei der Allianz über die Schulter, erfahren, wie er die Strategie ganzer Geschäftsbereiche beeinflusst.Außerdem besuchen wir den einzigen Ausbildungsgang für Risikomanager in Deutschland. An der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität lernen die Studenten, wie man Risiken nicht nur einschätzt, sondern auch die richtigen Schlüsse daraus zieht. Die Unternehmen reißen sich um die Absolventen, kann ihre Arbeit den Konzernen doch helfen, Millionen zu sparen. Der Risikomanager muss weit voraus denken. Das betrifft nicht nur den Einfluss von Klima- und Wetterveränderungen auf Versicherungen. Auch Turbulenzen an den Finanzmärkten können für ein Unternehmen gefährlich werden, etwa wenn es auf Fremdwährungen angewiesen ist. Eine Reportage von Dan Hirschfeld.
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Neues Video Oliver Parche, Lateinamerika-Experte, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.Oliver Parche, Lateinamerika-Experte, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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Neues Video Der drittgrößte Zementhersteller der Welt kommt aus Mexiko, am deutschen Hauptsitz in Düsseldorf sitzt jedoch eine komplett deutsche Geschäftsführung. Als Bindeglied zwischen den Kulturen wurde Paulo Ernesto Sanchez Diaz nach Deutschland geholt. Er soll zwischen den Mexikanern und Deutschen kommunizieren und durch interkulturelle Seminare helfen, die Kulturunterschiede zu überbrücken.Paulo Ernesto Sanchez Diaz war durch seine Heirat mit einer Deutschen bestens auf den Job vorbereitet. Trotzdem hat er in seiner Firma in Düsseldorf noch so manchen Kulturschock erlitten. Mittlerweile kann der 30-Jährige Missverständnisse zwischen seinen Kollegen in Monterrey und Düsseldorf verhindern und dazu beitragen, dass alle besser zusammenarbeiten. 3200 Mitarbeiter beschäftigt Cemex allein in Deutschland, in fünf eigenen Werken werden Beton und Zement hergestellt. Weltweit erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von 18 Milliarden Dollar. Made in Germany-Reporterin Julia Henrichmann hat den Vorstandsassistenten bei seinen täglichen Terminen begleitet.
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Neues Video Saudi Arabien ist die größte Wirtschaftsnation im arabischen Raum. Und das bietet für deutsche Unternehmen vor allem eines: wirtschaftliches Potential. Khaled Juffali gehört zu den wichtigsten Geschäftsmännern in seiner Heimat und er will deutsche Unternehmen dazu bewegen, noch stärker in Saudi Arabien zu invstieren. Deutsche Technologie verkauft sich dort besonders gut. Zu seinen Partnern gehören große deutsche Unternehmen wie Mercedes oder Siemens. Für sie ist Juffali ein wichtiger Geschäftspartner in der Region, denn dessen Unternehmensgruppe E. A. Juffali & Brothers Co. setzt jährlich Milliarden um und genießt am Golf ein hohes Ansehen. Made in Germany-Reporterin Grit Hofmann hat Scheich Juffali bei seinem Deutschlandbesuch begleitet. Neben Terminen mit Politikern und Vorständen der deutschen Topunternehmen steht für Juffali aber auch Kultur auf dem Plan: Deshalb sponsert er die Archäologie-Ausstellung "Roads of Arabia" in Berlin und ist bei der Eröffnung im Pergamonmuseum dabei.
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Neues Video Einzelhändler auf dem Land haben es schwer, immer mehr Menschen ziehen weg und die kleinen Geschäfte können sich kaum halten. Eine neue Strategie muss her dachte sich der der Fleischer Böbel aus dem fränkischen Rittersbach und hat einen Weg gefunden, diesem Trend zu trotzen. Online können sich seine Kunden ihre eigene Wurst kreieren und die verschickt er mittlerweile in die ganze Welt.So landet Böbels Wurst nicht nur auf den Abendbrottischen der umliegenden Dörfer, sondern geht auch zu Stammkunden nach Venezuela oder Afghanistan. Und so manche Wurstbestellung hat er schon nach Sizilien oder Neuseeland geliefert. Die kaufen seine Kunden in seinem Internet-Shop. Aber hier wird nicht einfach das Ladensortiment online vertrieben, die Kunden können auch ihre ganz eigene Wurst kreieren: Egal ob mit Schokolade, Apfelstücken, einem Schuss Rum oder an gute Freuden einen Wurstbrief verschicken, statt eines Blumenstraußes. Wurst selber machen kann man bei ihm auch noch lernen, in einem Wurstseminar. Und wer zwar in der Gegend wohnt, aber nicht zum Fleischer kommen kann, dem schickt Böbel kurzerhand das Wursttaxi vorbei. Eine Reportage von Tabea Mergenthaler.
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Neues Video Kreative Menschen, niedrige Lebenshaltungskosten und risikofreudige Geldgeber - genug Gründe für Internet-Start-ups ihr Glück in Berlin zu versuchen. Auch Edial und Floris Dekker sind aus Amsterdam an die Spree gezogen, um den Internetreiseführer gidsy zu gründen. Nur Berlin, sagen sie, habe die optimale Infrastruktur für Start-ups.Berlin entwickelt sich zum zentralen Standort in Europa für neu gegründete Internetfirmen. Weil sich die Kreativen, Programmierer und Investoren vor allem um die Torstraße im Herzen Berlins herum angesiedelt haben, ist häufig die Rede von der "Silicon Allee". Während 2009 etwa 48 Millionen Euro in Berliner Start-ups geflossen sind, waren es 2011 ersten Schätzungen zufolge schon 180 Millionen Euro. Eine Million davon ging an Edial und Floris Dekker. Ihr Internet-Reiseführer gidsy ist wie ein soziales Netzwerk aufgebaut. Berlin befindet sich in einer Aufbruchstimmung, erzählen sie Made in Germany-Reporter Danijel Visevic, die nirgendwo sonst in Europa zu finden sei, hier trauen sich die Leute unternehmerische Schritte zu, die woanders undenkbar sind.
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