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  • Unser Studiogast diese Woche ist Karlheinz Ruckrie

    Unser Studiogast diese Woche ist Karlheinz RuckrieLäuft geradeNeue Folge

    Er ist Glücksforscher an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg. DW-TV: Wir sprechen mit Karlheinz Ruckriegel, er ist Professor für Volkswirtschaft und Glücksforscher an der Hochschule Nürnberg. Herzlich Willkommen, Herr Ruckriegel. Herr Ruckriegel, kann man sich Glück kaufen? Karlheinz Ruckriegel: Wenn man die Ergebnisse der Glücksforschung anschaut, dann ist es eher so, dass man sich bis zu einem gewissen Grad Glück kaufen kann. Aber danach ist es dann eigentlich nicht mehr möglich. Wenn man sich Untersuchungen über 50 Jahre hinweg anschaut, dann zeigen diese Untersuchungen, dass wir zwar eine enorme Zunahme der materiellen Güterverfügbarkeit hatten, aber nicht der Zufriedenheit. Das heißt, wir passen uns an die Höhe des Einkommens an, wenn die Grundbedürfnisse gedeckt sind. DW-TV: Aber so funktioniert ja Kapitalismus. Wenn alle aufhören zu kaufen, dann funktioniert auch die Wirtschaft nicht mehr. Karlheinz Ruckriegel: Es steht ja nirgendwo geschrieben, dass wir ein ständiges Wirtschaftswachstum brauchen. DW-TV: Was heißt das dann für uns? Wir müssen uns auf ganz neue Werte besinnen? Karlheinz Ruckriegel: Wenn es darum geht, zufrieden und glücklich zu werden, dann muss man sich überlegen, was macht es eigentlich aus. Was macht Glücklichsein und Zufriedenheit eigentlich aus. Und da ist das Materielle nur ein Aspekt. DW-TV: Sind Sie denn glücklich? Karlheinz Ruckriegel: Ja. DW-TV: Wodurch? Karlheinz Ruckriegel: Durch die Beschäftigung mit der Glücksforschung und dann durch die Umsetzung dessen, was im Rahmen der Glücksforschung als zufriedenheitsteigernd herausgefunden wurde. DW-TV: Und das heißt, wir brauchen ganz dringend einen Glücksindex, damit wir aufhören an die Wirtschaft zu glauben. Karlheinz Ruckriegel: Wir brauchen auf jeden Fall einen Index, der danach fragt, wie zufrieden wir sind. Und wenn wir nicht zufrieden genug sind, dann muss man überlegen was politisch zu tun ist. DW-TV: Herr Ruckriegel, wir sprechen gleich weiter. (Interview: Anja Weyde)

    • 16.12.09
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  • Luxus mit Tradition – die Berliner Uhrenmanufaktur

    Luxus mit Tradition – die Berliner UhrenmanufakturLäuft geradeNeue Folge

    Von Präzisionsgeräten für die Luftfahrtindustrie zur handgefertigten Edel-Uhr: das ist die Entwicklung der 1871 gegründeten Askania-Werke. Schon in den 40er Jahren produzierte das Unternehmen Flieger-Armbanduhren. 2006 kaufte der Uhren-Spezialist Leonhard Müller die Namensrechte. Präzision und Zuverlässigkeit sind für ihn ebenso wichtig, wie der Traditionsname Askania.Denn wer sich auf dem Markt für Edel-Uhren durchsetzen will, verkauft nicht nur ein Produkt, sondern den Traum vom Luxus. Die ersten Zeitmessgeräte produzierte Askania 1875 für Häfen, die Uhrzeit wurde damals noch angezeigt, indem zu bestimmten Uhrzeiten ein Ball heruntergelassen wurde. Ein weiter Weg zu den Edel-Uhren von heute, die preislich zwischen 700 und 5000 Euro liegen. MADE IN GERMANY Reporter Philipp Bilsky war zu Gast in einer der letzten Uhrenmanufakturen Deutschlands.

    • 16.12.09
    • Kommentare: 0
    • Stimmen: 1
  • Unser Studiogast diese Woche ist Karlheinz Ruckrie

    Unser Studiogast diese Woche ist Karlheinz RuckrieLäuft geradeNeue Folge

    Er ist Wirtschaftswissenschaftler und Glücksforscher von der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg. DW-TV: Herr Ruckriegel, jemand der davor steht seinen Arbeitsplatz zu verlieren, bei dem halten sich Glücksgefühle vermutlich in Grenzen. Karlheinz Ruckriegel: Es ist bekannt aus der Glücksforschung, dass es ein Schock ist, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert. Aber nichts desto trotz, sollte man sich gerade in dieser Situation überlegen, welche Möglichkeiten es gibt, trotzdem wieder Glücksgefühle zu gewinnen. DW-TV: Welche Möglichkeiten wären das denn? Wo sehen Sie denn Potential? Karlheinz Ruckriegel: Die Glücksforschung hat ja folgende Faktoren als Glücksfaktoren identifiziert: Soziale Beziehungen, dann Engagement, beispielsweise in Nicht-Erwerbstätigkeiten, Gesundheit, persönliche Freiheit, Spiritualität, Religion und natürlich eine finanzielle Grundabsicherung. DW-TV: Persönliche Freiheit und die finanzielle Grundabsicherung, die Sie gerade angesprochen haben, das sind ja Teile die stark abhängig davon sind, ob ich einen Job habe oder nicht. Karlheinz Ruckriegel: Das ist richtig. Aber man muss sich ja erstmal überlegen, welche Möglichkeiten habe ich zunächst einmal. Wenn ich den Job verliere, dann ändern sich die Rahmenbedingungen. Dann muss ich überlegen, wie ich mit diesen geänderten Rahmenbedingungen zurecht komme, so dass ich trotzdem noch einigermaßen glücklich und zufrieden bin. Die nächste Frage ist die, was man machen muss, um gesamtwirtschaftlich das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen. Aber das würde jetzt im Rahmen dieser Glücksüberlegungen zu weit führen. DW-TV: Wenn das Glück von so vielen Faktoren abhängt, wie Sie es gerade angesprochen haben, wie will man das denn messen? Karlheinz Ruckriegel: Kommen wir doch noch einmal zurück zu den genannten Faktoren. Erstmal gibt es die Möglichkeit, sich diese Faktoren bewusster zu machen. Und dementsprechend dann zu versuchen, diese Glücksfaktoren stärker zu aktivieren. Hier gibt es beispielsweise ein Projekt der EU-Kommission, die genau diese Sache fördern will. Sie will erreichen, dass in der Erwachsenenbildung Module geschaffen werden, damit man als Mensch aus diesen Aktivitäten mehr Zufriedenheit gewinnt. Mit der Messung verhält es sich so, dass gängigerweise in diesen Untersuchungen nach der Zufriedenheit auf einer Skala von null bis zehn gefragt wird. Dann kann man sich entsprechend einordnen. DW-TV: Die Deutschen sind ja unzufriedener als zum Beispiel die Dänen. Das wurde gemessen. Warum ist das so? Wir sind doch sozial nicht schlechter gestellt als Dänemark. Karlheinz Ruckriegel: Die Zahlen sind ja ziemlich offenkundig. Auf dieser Skala von null bis zehn liegen wir bei ungefähr 6,8. Die Dänen dagegen bei 8. Dafür gibt es einige Gründe. Ein Grund, der angeführt wird ist der, dass in Dänemark das Vertrauen in der Gesellschaft und auch die Gleichheit stärker ausgeprägt sind. Ein anderer Punkt, der mir unlängst in dieser Untersuchung aufgefallen ist, dass wir vielleicht die negativen Ereignisse stärker und die positiven weniger wahrnehmen. Verglichen mit den Dänen beispielsweise. DW-TV: Ein bisschen mehr Optimismus würde uns Deutschen also gut tun? Karlheinz Ruckriegel: Auf jeden Fall. DW-TV: Vielen Dank, Karlheinz Ruckriegel. (Interview: Anja Heyde)

    • 16.12.09
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  • Lufthansas neue Asien-Drehscheibe – Frachtfernverk

    Lufthansas neue Asien-Drehscheibe – FrachtfernverkLäuft geradeNeue Folge

    Die kürzeste Verbindung zwischen Deutschland und Asien geht für Lufthansa-Cargo über Russland. Die Gesamtstrecke schaffen die Frachter nicht in einem Rutsch, sie müssen auftanken, auf Weisung Russlands im sibirischen Krasnojarsk. Doch das sibirische Frachtgeschäft bleibt ihnen verschlossen.Lufthansa Cargo ist in dieser Region mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Schwierige Wetterbedingungen, Streit mit russischen Behörden um Überfluglizenzen und nun auch mit dem Schutz russischer Airlines vor ausländischer Konkurrenz. Gleichzeitig setzt die sibirische Regional-Regierung große Hoffnungen in den Ausbau des Luftfahrt-Drehkreuzes. Modernisierung und ein Schub für die Industrie werden erwartet. Welche Perspektiven, welche Risiken birgt das neue Drehkreuz für beide Seiten? MADE IN GERMANY begleitet die Piloten der Lufthansa Cargo auf ihrem Weg von Frankfurt am Main Richtung Asien.

    • 16.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Juwi: die Öko-Pioniere - mit Erneuerbaren Energien

    Juwi: die Öko-Pioniere - mit Erneuerbaren EnergienLäuft geradeNeue Folge

    Ihr erstes Windrad stand auf dem eigenen Acker - heute finden sich ihre Anlagen in der ganzen Welt. Juwi zählt zu den führenden Unternehmen für erneuerbare Energien – und die Firmenchefs haben eine Vision: Die Versorgung Deutschlands mit 100 Prozent Grünem Strom.Am Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz wird vorgelebt, wie das geht: Das Gebäude erzeugt mehr Strom, als es verbraucht. Damit sind Matthias Willenbacher und Fred Jung die Vorreiter ihrer eigenen Idee. Der Landkreis, in dem sie leben, will das bis 2020 auch erreichen und sich komplett selbst mit grünem Strom versorgen. Einer der dazu notwendigen Windparks, wird gerade unweit des Firmensitzes von Juwi aufgestellt. Bei Cottbus wiederum entsteht gerade die zweitgrößte Solaranlage der Welt. Juwi produziert mit über 700 Mitarbeitern keine eigene Technik, sondern projektiert Anlagen in großem Stil und hat mittlerweile Niederlassungen in Frankreich, Italien, Spanien, Amerika, Costa Rica und Südkorea. MADE IN GERMANY Reporterin Kerstin Schweizer hat das Unternehmen besucht.

    • 16.12.09
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  • Mercedes-Dorf Gosheim – das Zentrum der Autozulief

    Mercedes-Dorf Gosheim – das Zentrum der AutozuliefLäuft geradeNeue Folge

    „Mercedes-Dorf“ – so wird Gosheim bei Stuttgart genannt, weil Autozulieferer und Maschinenbauer den Ort reich machten: Knapp 4000 Einwohner freuten sich 2008 über rund 17 Millionen Euro Gewerbesteuern. Die sind in der Krise auf Null gesunken, jetzt soll auch noch die C-Klasse in die USA. Viele Betriebe kämpfen ums Überleben - und Gosheim spart.Was früher ein Vorteil war, wird in der Krise zum Risiko. Die Wirtschaft rund um Gosheim ist eine industrielle Monokultur: Mehr als 800 Unternehmen mit über 10.000 Beschäftigten bearbeiten Metall mit der Zerspanungstechnik – und leiden in der Krise mit ihren Kunden aus dem Fahrzeug- und Maschinenbau. Die Umsätze haben sich zwischenzeitlich halbiert. Rund drei Viertel der Industriebetriebe in der Region haben Kurzarbeit angemeldet. Nun sucht die Branche händeringend neue Märkte, zum Beispiel in der Medizintechnik. Unsere Reporterin Marion Hütter hat die Region besucht.

    • 16.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Kreditklemme: Würgen die Banken den Aufschwung wieder ab?

    Kreditklemme: Würgen die Banken den Aufschwung wieder ab?Läuft geradeNeue Folge

    Nach der Wirtschaftskrise wollen die Unternehmen endlich wieder investieren – doch ausgerechnet jetzt bereiten ihnen die Banken Probleme bei der Vergabe notwendiger Darlehen. Die Folge: Die Realwirtschaft leidet unter einer Kreditklemme. Mehrere hundert Milliarden Euro Steuergelder sind in den Bankenrettungsfond geflossen, Die Geldinstitute erfüllen aber ihre wichtigste Funktion nicht mehr: die Versorgung der Wirtschaft mit Krediten. Die Banken geloben Besserung und wollen bis zu 15 Milliarden Euro zusätzlich an Krediten bereit stellen. Doch reicht das? MADE IN GERMANY Reporter Milto Arsenopoulos berichtet.

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Unser Studiogast diese Woche: Jörg Rocholl (ESMT) Teil 1

    Unser Studiogast diese Woche: Jörg Rocholl (ESMT) Teil 1Läuft geradeNeue Folge

    Bei uns ist heute Jörg Rocholl, Finanzmarktexperte von der European School for Management and Technology, herzlich willkommen Herr Rocholl! Haben Sie denn auch noch so ein bisschen Gold im Keller? Jörg Rocholl: Also ich glaube, wenn ich es hätte, dann würde ich es jetzt verkaufen. DW-TV: Ganz schnell?! Also Sie haben auch keines, schade! Wir können uns den Goldpreis auf unserer Grafik mal anschauen, der ist ja enorm gestiegen: Von Oktober 2008 bis Dezember 2009 um rund Prozent. Indien kauft Gold, China kauft Gold, die Zentralbanken kaufen Gold, Privatpersonen mittlerweile auch. Wir haben ja gelernt oder die Geschichte hat uns gelehrt, dass man auf alles Mögliche spekulieren kann. Sollten wir da vielleicht nachdenklich werden? Jörg Rocholl: Ich denke, ja. Es gibt natürlich erstmal ganz fundamentale Nachfragen und Angebotswirkungen, die hier eine Rolle spielen und die auch den Preis beeinflussen. Wir haben zum Beispiel auf der Angebotsseite die Situation, dass die Produktion von Gold in den letzten Jahren tendenziell eher gesunken ist. Wir haben jetzt auf der Nachfrageseite die Situation, dass es einen relativ schwachen US-Dollar gibt, dass es Gefahren wegen der Inflation gibt, dass dementsprechend auch die Nachfrage nach sicheren Metallen eine Rolle spielt. Aber insbesondere, finden wir jetzt auch die Tatsache, wie Sie sagten, dass auch Kleinanleger schon in Gold investieren. Und das sollte uns wirklich zu denken geben, weil das häufig ein Signal dafür ist, dass es sich um eine Blase handelt, die dann vielleicht auch bald platzen könnte. DW-TV: Wenn das Gold ein Indikator für den Finanzmarkt ist, für den Weltfinanzmarkt, wo befinden wir uns dann gerade? Jörg Rocholl: Im Moment sieht es tatsächlich so aus, dass Anleger der Situation stark misstrauen, allerdings kann sich das auch leicht wieder ändern. Wir haben jetzt gerade gesehen, dass die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen besser ausgefallen sind als erwartet und gleich wurde der Dollar stärker. Gleichzeitig ist auch der Goldpreis wieder gefallen. Das heißt also, das sind im Moment vielleicht auch nur Gefühlslagen, die sich schnell wieder revidieren lassen können. DW-TV: Vielen Dank Herr Rocholl, erst einmal bis hierher! (Interview: Anja Weyde)

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Die Wagnisse des Jan Henric Buettner – erfolgreich

    Die Wagnisse des Jan Henric Buettner – erfolgreichLäuft geradeNeue Folge

    Als einer der jüngsten Internet-Millionäre machte er einst Schlagzeilen. Sein Hang zu innovativen und spannenden Geschäftskonzepten ist ungebrochen: Ob flippiges Modelabel oder sogar ein ganzes Schloss - Jan Henric Buettner ist immer auf der Suche nach ungewöhnlichen und Erfolg versprechenden Investments.MADE IN GERMANY Reporterin Elisabeth Pongratz hat den umtriebigen Manager begleitet. Als Partner einer Risikokapital-Firma gewährt uns der 44-Jährige Einblick in seine Ideen und Strategien. In den 90er Jahren baute er AOL Europe mit auf, heute versucht er sich als Schlossherr: Das Gut Weißenhaus an der Ostsee will der Hamburger Unternehmer in eine Event-Location verwandeln.

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Unser Studiogast diese Woche: Jörg Rocholl (ESMT)

    Unser Studiogast diese Woche: Jörg Rocholl (ESMT) Läuft geradeNeue Folge

    DW-TV: Jörg Rocholl ist hier von der European School for Management and Technology in Berlin. Herr Rocholl, gibt es die Kreditklemme wirklich oder ist das etwas, was wir uns nur einbilden? Jörg Rocholl: Ich würde sagen, keiner weiß es so genau. Denn wir sehen zwar auf der einen Seite die Klagen der Unternehmen, dass man nicht genug Kredite bekommt, dass nicht genug Geldmittel zur Verfügung gestellt werden. Auf der anderen Seite sehen wir die Banken, die sagen, es ist völlig klar, dass in einer Wirtschaftskrise nicht so viele Kredite vergeben werden können, weil die Bonität, die Kreditwürdigkeit, der Unternehmen nicht gegeben ist. Und ich glaube, alle die Zahlen, die wir bisher sehen, sind letztlich nicht komplett aufschlussreich darüber, wie viel Kredit vergeben wird und ob jeder, der Kredit verdient, auch tatsächlich Kredit bekommt. DW-TV: Wir haben es gerade im Beitrag gehört, die Kanzlerin hat ein Machtwort gesprochen und eine Konferenz einberufen. Die Banken haben jetzt versprochen, eine Art Fonds einzurichten für die mittelständischen Unternehmen, weil die Bundesregierung bereit war, mit 10 Milliarden Euro zu bürgen. Glauben Sie tatsächlich, das funktioniert? Jörg Rocholl: Das ist sicherlich ein Anfang. Allerdings wenn man sich die gesamten Kreditvolumina in Deutschland anschaut, dann ist es in dem Sinne nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Gerade weil man betrachten muss, dass viele Banken, insbesondere die Landesbanken, nach wie vor in einer sehr prekären Situation sind und von sich aus gesehen keine weiteren Mittel zur Verfügung stellen können, gerade die, die auch in der Vergangenheit den Unternehmen viele Kredite zur Verfügung gestellt haben. DW-TV: Und in so einer Situation fordert Josef Ackermann einen neuen Staatsfonds zur Rettung der Banken. Ist das nicht ein bisschen unverschämt? Jörg Rocholl: Ja, da muss man genau schauen, welche Regelung dort getroffen wird. Dieser Staatsfonds richtet sich ja vor allem dahingehend, in Zukunft Banken, die diese Probleme haben könnten, zu helfen und dass sie aus dieser Krise gerettet werden können. Das hat an sich jetzt nicht so viel zu tun mit der eigentlichen Kreditvergabe zum jetzigen Zeitpunkt. DW-TV: Also noch ein bisschen abwarten! Vielen Dank Jörg Rocholl! (Interview: Anja Weyde)

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Dehn + Söhne – Blitzschutz für Brandenburger Tor u

    Dehn + Söhne – Blitzschutz für Brandenburger Tor uLäuft geradeNeue Folge

    Sie bieten Schutz vor Blitzschaden und Überspannung – die Blitzanlagen der Firma Dehn und Söhne. Ob Kölner Dom oder Dresdner Frauenkirche, der Blitzschutz stammt von dem Familienunternehmen aus Nürnberg. Was vor hundert Jahren als kleiner Handwerksbetrieb begann, hat sich zum Global Player entwickelt. Und die Herausforderungen werden immer komplexer…Bereits seit drei Generationen werden Lösungen rund um Blitzschutzsysteme gefunden. Zur Zeit arbeitet die Entwicklungsabteilung an Möglichkeiten, um große Solaranlagen und Telekommunikationsnetze vor Blitzschäden zu schützen. Die Ergebnisse sollen in der heimischen Produktion umgesetzt werden, denn am Produktionsstandort Deutschland hält das Unternehmen fest. Gerade erst wurde eine neue Werkshalle fertig gestellt. MADE IN GERMANY Reporterin Sonja Schock hat das Unternehmen besucht.

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Der Regensburger Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore

    Der Regensburger Weihnachtsmarkt öffnet seine ToreLäuft geradeNeue Folge

    Bescherung! Der Weihnachtsbaum erstrahlt in voller Pracht, die Stände sind geschmückt, der Glühwein steht bereit. Der Endspurt-Stress hat sich gelohnt, Veranstalter Peter Kittel ist nach monatelanger Vorbreitung am Ziel. Krippenfiguren und Handwerkskunst, Gaumenfreuden und Weihnachtsstimmung sollen die Besucher anlocken. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis eröffnet feierlich den Weihnachtsmarkt. Ein großer Ansturm wird erwartet, 200.000 Besucher sollen kommen. Doch wird diese Hoffnung erfüllt? Oder bekommen die Händler die Krise auch im Weihnachtsgeschäft zu spüren? Ute Schneider und Carmen Meyer berichten von der Eröffnungsfeier und den Hoffnungen der Händler.

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Goldfieber – die Geschäfte rund um das Edelmetall

    Goldfieber – die Geschäfte rund um das EdelmetallLäuft geradeNeue Folge

    Der Goldpreis im Höhenflug. Nie war der Rohstoff so wertvoll wie heute. In unsicheren Zeiten flüchten die Anleger in den vermeintlich sicheren Hafen – ob in Form von Barren, Münzen oder auch Schmuck. Doch auch Goldhändler und Schmuckhersteller brauchen Nachschub, die Preissprünge des Rohstoffs sehen sie mit gemischten Gefühlen. Deutschland ist im Goldfieber.MADE IN GERMANY besuchte den größten Goldhändler Deutschlands im Zentrum der deutschen Schmuckindustrie: die Sparkasse in Pforzheim verkauft 13 Tonnen Gold im Jahr. Pforzheimer Goldschmieden wie zum Beispiel Wellendorf verarbeiten das Gold zu edlen Stücken – noch immer kommen 70 Prozent des in Deutschland gefertigten Schmuckes aus der Region. Ausstellungen und Events rund ums Gold, wie die „Schmuckwelten“ in der Innenstadt ziehen auch Touristen an. Marion Kappel war bei den Vorbereitungen der Juweliere auf das Weihnachtsgeschäft dabei. Die Hoffnungen sind groß, doch der hohe Goldpreis treibt auch die Schmuckpreise nach oben.

    • 09.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Minikraftwerke mit VW-Erdgasmotor – Energie produzieren im Eigenheim

    Minikraftwerke mit VW-Erdgasmotor – Energie produzieren im EigenheimLäuft geradeNeue Folge

    Energie aus dem eigenen kleinen Kraftwerk im Keller – so könnte für viele Hausbesitzer in Deutschland die Zukunft aussehen. Der unabhängige Ökostrom-Anbieter Lichtblick will zusammen mit dem Autohersteller Volkswagen sogenannte Minikraftwerke bauen. Mit ihnen können die Verbraucher Strom und Wärme selbst erzeugen und dabei umweltschonend Energie sparen.100.000 der sogenannten „Zuhausekraftwerke“ sollen in den nächsten zehn Jahren installiert werden. Die Geräte sind etwa so groß wie eine Waschmaschine und erzeugen Energie mit Hilfe eines VW-Erdgasmotors. Dieser wird sonst in Modellen wie dem Touran oder dem Caddy eingebaut. Volkswagen sichert sich damit neue Marktanteile jenseits der Automobilbranche. Doch vor allem könnten die neuen Minikraftwerke den deutschen Strommarkt kräftig aufmischen. Denn erstmals können Stromkunden unabhängig von großen Konzernen ihren eigenen Strom erzeugen und sogar ins Netz einspeisen. Dazu kommt: bis zum Jahr 2030 soll rund ein Drittel des Strombedarfs in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Aber was, wenn der Wind mal nicht weht? Bisher ein ungelöstes Problem. Dann springen die kleinen Kraftwerke ein. Mehrere Tausend zusammengeschaltet könnten bis zu zwei Atomkraftwerke ersetzen. Claudia Laszczak

    • 02.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Studiogespräch, Teil 2: Claudia Kemfert, DIW

    Studiogespräch, Teil 2: Claudia Kemfert, DIWLäuft geradeNeue Folge

    Sie ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). DW-TV: Frau Kemfert, was tun Sie als Energieexpertin für den Klimaschutz? Ist bei Ihnen alles Bio? Claudia Kemfert: Ja, tatsächlich. Ich lebe sehr klimabewusst: Ich fahre mit dem Fahrrad, mit der S- Bahn, habe kein Auto, wohne in einem wärmegedämmten Haus, ich kaufe Bio-Produkte und beziehe Ökostrom. Aber was tatsächlich meine Bilanz verhagelt, sind die Langstreckenflüge. Das neutralisiere ich, indem ich in Klimaschutzprojekte spende. DW-TV: Im Chinesischen besteht das Wort „Krise“ aus zwei Worten: Zum einen „Gefahr“, zum anderen „Chance“. Welche Chance bietet die Klimakrise für Unternehmen? Claudia Kemfert: Eine sehr große. Die Zukunftsmärkte sind tatsächlich die Klimaschutzmärkte. Sei es im Bereich Energieeffizienz oder auch die klassischen Umweltschutztechniken, energieeffiziente Gebäude oder auch erneuerbare Energien. All das birgt enorme volkswirtschaftliche Chancen und die sollten wir auch wahrnehmen. DW-TV: Wir stehen vor dem Klimagipfel in Kopenhagen: Alles nur warme Worte, wird da nichts herauskommen? Claudia Kemfert: Nein, es muss etwas dabei herauskommen. Es geht gar nicht ohne, denn wir dürfen die Politiker hier nicht aus der Pflicht entlassen. Die Amerikaner müssen sich verpflichten und eben auch die Chinesen, Europa tut ja ohnehin sehr viel. Also: Es muss etwas dabei herauskommen, weil die Zeit niemals so günstig war wie jetzt. Nahezu alle Führer der Welt haben sich dazu entschlossen, Klimaschutz zu machen und das sollte man jetzt auch umsetzen. DW-TV: Sind sich denn auch allen Führer wirklich der Folgen bewusst, wenn es keine Einigung gibt? Claudia Kemfert: Ich hoffe, denn tatsächlich muss es eine Einigung geben, ohne das geht es leider nicht. Ich sehe aber auch sehr viele grüne Signale, in dem Sinne, dass alles auf „Gut“ steht. Insofern muss man jetzt die Weltführer dazu bewegen, dass sie in Kopenhagen ein Abkommen beschließen. DW-TV: Wir hoffen das alle. Frau Kemfert, ich bedanke mich recht herzlich, dass Sie bei uns waren. (Interview: Thomas Helfrich)

    • 02.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Henkel – Umweltschutz durch ökologische Nachhaltigkeit

    Henkel – Umweltschutz durch ökologische NachhaltigkeitLäuft geradeNeue Folge

    Bio, Öko, natürliche Rohstoffe – mit diesen Begriffen bringt kaum ein Verbraucher den Namen Henkel in Verbindung. Der Konzern aus Düsseldorf steht für konventionelle Waschmittel und Klebstoffe, die sich gut verkaufen. Doch in Zeiten des Klimawandels reicht das auf Dauer nicht mehr aus. Das hat auch Henkel erkannt und investiert seit kurzem in Bioprodukte, beispielsweise auch Öko-Waschmittel.Darüber hinaus hat der Konzern Leitlinien zum Thema Nachhaltigkeit entwickelt. So soll beispielsweise jedes Produkt höheren Ansprüchen in Sachen Nachhaltigkeit genügen als sein Vorgänger. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung von Palmöl aus ökologischem Anbau. Henkel ist das einzige Großunternehmen auf der Welt, das in großem Stil Öko-Palmöl nutzt. Für sein Engagement ist der Konzern zum Sustainability Leader gekürt worden– eine Auszeichnung für Unternehmen, die sich auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit hervor getan haben. Miltiades Arsenopoulos

    • 02.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Der Chefentwickler von Daimler, Thomas Weber und die grüne Technologie

    Der Chefentwickler von Daimler, Thomas Weber und die grüne TechnologieLäuft geradeNeue Folge

    Seit 5 Jahren ist er für Forschung und Entwicklung bei Daimler zuständig: Thomas Weber. Von ihm hängt es ab, ob der Autobauer auf dem Markt bestehen kann. Daimler kämpft mit Image-Problemen, roten Zahlen. Lange habe Daimler den Trend zum umweltfreundlichen Auto verschlafen, so Kritiker.In der letzten Zeit sah es für Daimler bekanntlich nicht sehr gut aus, auch wenn im dritten Quartal die Talfahrt etwas gestoppt werden konnte. Ursachen für die tiefroten Zahlen gibt es viele - dazu gehört neben dem Absatzeinbruch eine verfehlte Modellpolitik, Motorenprobleme und die Tatsache, dass Daimler die Entwicklung ökologischer Antriebstechnik verschlafen hat. Dass grüne Technologie in Zukunft Trend sein wird, weiß auch Weber. Er forciert jetzt u.a. die Entwicklung des Elektroautos. Der 55-Jährige muss unter erheblichem Kostendruck Innovationen vorrantreiben. Mabel Gundlach portraitiert den Chefentwickler von Daimler.

    • 02.12.09
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    • Stimmen: 1
  • Globalisierung - Alexander Melchers Alltag in Sing

    Globalisierung - Alexander Melchers Alltag in SingLäuft geradeNeue Folge

    Von der 1806 gegründeten Segelschiff-Reederei zum modernen Handels-Konzern: das ist die Geschichte des Bremer Unternehmens Melchers&Co. Schwerpunkt der weltweiten Aktivitäten ist der Asienhandel. Geschäftsführer Alexander Melchers lebt und arbeitet in Singapur.Der Stadtstaat Singapur hat einen der größten Häfen der Welt und gilt als Drehscheibe des globalen Handels. Hier ist die Wirtschaftskrise hautnah spürbar, das Handelsvolumen ist kräftig gesunken. Manuela Kasper-Claridge begleitet Alexander Melchers durch Singapur. Der Geschäftsführer von Melchers&Co. hält das Geschäft trotz Krise am laufen, indem er neue Märkte und Geschäftsfelder erschließt, zum Beispiel erneuerbare Energien. Jede große Krise, so seine Meinung, bietet auch große Chancen. Diese will er nutzen.

    • 25.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Bildungsrepublik Deutschland? - Massenprotest der

    Bildungsrepublik Deutschland? - Massenprotest der Läuft geradeNeue Folge

    Das hat es schon lange nicht mehr gegeben: Zehntausende Studenten in Deutschland gehen auf die Straße und demonstrieren. Ihr Unmut richtet sich gegen die eklatante finanzielle und personelle Unterversorgung der Hochschulen. Die Lehrpläne verlangen immer mehr Leistung in immer kürzerer Zeit.Auch an der TU Braunschweig brodelt es – die Maschinenbaustudenten sind aufgebracht. Der Druck auf die Studenten ist in den letzten Jahren ständig gestiegen. Nicht alle können da mithalten und allein im letzten Semester fiel ein Viertel der Studenten durch die Prüfungen. Die Folge: Exmatrikulation! Sonja Schock hat sich an der TU-Braunschweig umgehört. Sie traf die aufgebrachten Studenten und den Uni-Präsidenten Professor Hesselbach, fragte aber auch bei ortsansässigen Unternehmen nach, was diese von den Hochschulabsolventen und deren Ausbildung erwarten.

    • 25.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Studiogast: Wolfgang Gerke, Finanzexperte

    Studiogast: Wolfgang Gerke, FinanzexperteLäuft geradeNeue Folge

    MADE IN GERMANY spricht mit Wolfgang Gerke vom Bayerischen Finanz Zentrum über die Stimmung am Bankenplatz Frankfurt. Sitzt das Geld schon wieder locker? Wie sieht es aus mit Gewinnen und Bonuszahlungen? DW-TV: Geld für schlechte Arbeit – für viele sind Bonuszahlungen gerade in den Zeiten, in denen einige Banken vom Staat gestützt werden der blanke Hohn, für sie auch? Wolfgang Gerke: Naja, man kann es verstehen, wenn es wirklich Geld für schlechte Arbeit gibt, das darf nicht sein. Aber das hat es in der Vergangenheit gegeben. Wir haben ja gesehen, dass Manager, die Banken in Schwierigkeiten gebracht haben und hinterher noch hohe Abfindungen bekommen haben: ein Systemfehler, den wir dringend bekämpfen müssen. Aber wir dürfen dabei nicht übers Ziel hinaus schießen. Anreizsysteme zu haben ist sinnvoll. Man darf nur nicht dann dahin kommen, dass derjenige, der das höchste Risiko eingeht, die höchste Prämie bekommt und wenn es schief läuft der Steuerzahler einspringen muss. Nur eins ist im Moment die große Gefahr: wir alle sind ein bisschen neidisch auf diejenigen, die hohe Bonuszahlungen bekommen. Das ist richtig, dass an diesem System etwas geändert wird, aber leider haben wir damit die nächste Finanzkrise nicht verhindert. Denn es ist noch vieles im Kreditgewerbe zu regeln. Insbesondere die Frage, wie wir es schaffen, dass wenn Banken in Schwierigkeiten kommen, sie soviel Eigenkapital haben, dass sie sich selber auch wieder aus der Krise herausbringen? DW-TV: Und ihre Antwort auf diese Frage? Wolfgang Gerke: Ich hätte eine ganz klare Antwort: wir müssen insbesondere auch die Notenbanken an die Kandare nehmen. Die haben das Material für die Banker geliefert, nämlich viel zu billiges Geld. Wir müssen die Haushaltspolitiker an die Kandare nehmen, die nicht so viele Schulden machen dürfen. Es ist einiges zu tun und ich glaube, dass das, was Herr Ackermann jetzt gerade vorgeschlagen hat, der richtige Weg ist: einen internationalen Notfonds zu bilden, in den auch Banken einzahlen müssen, die hohe Bonuszahlungen ausschütten, egal wie hoch ihre Eigenkapitalquote ist. Nur dann muss er auch noch ein bisschen konkreter werden, denn man kann die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht einfach genauso behandeln wie die Deutsche Bank, denn die haben schon ihre eigenen Rückversicherungssysteme im Haus. DW-TV: Kommen wir noch einmal auf die Bonuszahlungen zu sprechen, die immerhin einen kleinen Teil dessen ausmachen. Warum werden die überhaupt noch so üppig bezahlt in diesen Zeiten? Wolfgang Gerke: Da ist natürlich der internationale Wettbewerb zwischen den Investmentbankern. Also die sagen: „Ich bin der tollste Investmentbanker, zahle die höchsten Bonuszahlungen. Kommt zu mir, wenn ihr wirklich gut seid.“ Dieser Wettbewerb ist hart und so viele gute Investmentbanker gibt es auch nicht. Es sitzen auch einige auf der Straße, aber trotzdem wird hier noch sehr um die besten Leute gerungen. DW-TV: Da gibt es gerade einen aktuellen Vorschlag, wie man das umgehen kann von einem Deutschen Top-Banker. Der sagt: „ Die zehn größten Banken sollen sich einfach zusammen schließen und beschließen, diese Gehälter zu deckeln. Wäre das ein Lösungsansatz? Wolfgang Gerke: Das wäre ein Lösungsansatz, den die Commerzbank hier vorschlägt, aber ich glaube nicht daran. Zehn Investmentbanker an einen Tisch zu bringen, produziert mindesten zehn unterschiedliche Interessen und ich glaube nicht, dass sich die führenden Investmentbanker hier hinreißen lassen zu einer solchen Absprache. Sie wollen die Top-Banker bleiben und die anderen vom Markt verdrängen. Das ist ihnen bisher ganz gut gelungen, denn sie sind ja die Krisengewinner. DWTV: Also soll man schlicht den Neid runterschlucken und man muss einfach damit leben? Wolfgang Gerke: Nein, um Gottes Willen. Hier ist der Staat gefordert, hier sind die G20-Teilnehmer gefordert. Man muss den Banken Konditionen vorgeben, wenn sie es selber nicht schaffen. Interview: Sandra Berndt

    • 18.11.09
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    • Stimmen: 1
  • Regensburg im Weihnachtsfieber – Geschäft mit Trad

    Regensburg im Weihnachtsfieber – Geschäft mit TradLäuft geradeNeue Folge

    Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region: der Weihnachtsmarkt in Regensburg. Handwerker, Standbetreiber und die Stadt profitieren davon. Touristen aus aller Welt reisen an, vor allem Amerikaner. Sie lieben deutsche, traditionelle Weihnachtsmärkte. Seit 8 Jahren macht Peter Kittel damit kräftig Umsatz. Und auch in diesem Jahr sollen die Kassen wieder klingeln.Made in Germany begleitet den Unternehmer Peter Kittel bis zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes bei den entscheidenden Vorbereitungen. Er trifft sich auch mit dem Verleger und IHK-Präsidenten Peter Esser, der diesen Markt als wichtigen Imagefaktor für Regensburg bewertet. Wir zeigen Handwerker aus der Region, die vor allem am Jahresende auf dem Markt ihr Geschäft machen. Der Weihnachtsmarkt wird am Schluss von der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis eröffnet, auf deren Schlossgelände das Weihnachtstreiben stattfindet - eine vierteilige Serie von Carmen Meyer und Ute Schneider. In der ersten Folge eilt Veranstalter Kittel von einem Termin zum nächsten. Er sucht im Schloss nach geeigneten Räumen für die feierliche Eröffnung des Marktes, schwört seine Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Veranstaltung ein. Während dessen kommt der Schmied bei der Produktion der Artikel für seinen Weihnachtsstand in schwitzen.

    • 18.11.09
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  • Der König des Eierlikörs: William Verpoorten im Po

    Der König des Eierlikörs: William Verpoorten im PoLäuft geradeNeue Folge

    Güteklasse A - darauf legt William Verpoorten besonderen Wert. Deshalb kauft der Chef des Familienunternehmens Verpoorten kein fremdes Eigelb ein. Für seinen Eierlikör lässt er die Eier im eigenen Haus aufschlagen: täglich bis 1,3 Mio Stück. William Verpoorten ist der Mann hinter Deutschlands wohl berühmtesten Likör: Eierlikör. In Bonn führt er das Unternehmen seiner Familie in fünfter Generation.Er exportiert den Eierlikör nach Amerika, Japan, Australien, macht 50 Mio. Euro Umsatz. Trotzdem steht Verpoorten vor einer Herausforderung: Er will das angestaubte Image des Likörs auffrischen, das Produkt verjüngen. "Eierlikör", sagt er, "ist nicht nur was für Omas Kaffeekränzchen." Verpoorten mischt den Likör, macht Cocktails daraus, die er etwa "Blonder Engel" nennt. Doch der gelernte Banker weiß, dass er die Marke Verpoorten nur behutsam ändern darf, um alte und zugleich neue Kundschaft anzusprechen. So richtig Gas gibt der 52jährige in seiner Freizeit: auf seiner Harley Davidson. Grit Hofmann

    • 18.11.09
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  • Bankenplatz Frankfurt - wieder in Partylaune

    Bankenplatz Frankfurt - wieder in PartylauneLäuft geradeNeue Folge

    Nach der Krise ist vor der Krise. Frankfurts Banker sind wieder in Partystimmung. Seit Großbanken wie die Deutsche Bank wieder Milliardengewinne präsentieren und auf Einkaufstour gehen, rücken die schlechten Ergebnisse angeschlagener Banken, wie zum Beispiel der staatsgestützten Commerzbank, offenbar in den Hintergrund. Gibt es auf dieser Grundlage wieder mehr Bonuszahlungen?Wie locker sitzt das Geld in der deutschen Finanzmetropole Frankfurt? Durch die Gewinne der Banken steigt die Stimmung an der Börse. Die Krise – sie scheint fast vergessen zu sein. Und prompt kommen die im letzten Jahr heftig in die Kritik geratenen Bonuszahlungen wieder ins Spiel. Da wird mit Spannung auf die Euro Finance Week geschaut, bei der sich von Montag an europäische Topbanker unter anderem mit den Lehren aus der Finanzkrise beschäftigen wollen. MIG-Reporter Oliver Hoesch hat sich in Frankfurt umgeschaut – bei Restaurantbetreibern, Juwelieren, Taxifahrern und Aktienhändlern. Merken sie etwas von der Krise – oder treibt die Aussicht auf üppige Boni die Geschäfte voran?

    • 18.11.09
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  • Designerstücke im Büro - Familienunternehmen Wilkh

    Designerstücke im Büro - Familienunternehmen WilkhLäuft geradeNeue Folge

    Die Büromöbel-Branche ist ein Geschäft mit Höhen und Tiefen. Das musste auch der Hersteller für Büromöbel Wilkhahn in seiner 101-jährigen Geschichte immer wieder erfahren. Unorthodoxe Ideen und Methoden halfen dabei, Krisen zu trotzen und die Produktion in Deutschland zu halten.Das Erfolgsrezept: Design statt Masse. Seit dem Jahr 2000 führt Jochen Hahne, der Enkel der Gründer, die Firma. Im Unternehmen legt er besonderen Wert auf maßgefertigte Büroausstattung und Qualität. Da kann ein Bürostuhl auch schon mal 2000 Euro kosten. Damit will der Firmenchef auf dem schwierigen Markt bestehen. Außerdem setzt er im Unternehmen auf Nachhaltigkeit. Zum Beispiel mit einem eigenen Rapsöl-Kraftwerk oder einem ausgeklügelten Recycling-System in der Produktion. Ute Walter hat das Familienunternehmen besucht.

    • 18.11.09
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  • Opel – Verkauf an Magna geplatzt!

    Opel – Verkauf an Magna geplatzt!Läuft geradeNeue Folge

    Nun also doch – Opel bleibt bei GM! Überraschend erklärte der amerikanische Konzern, seine deutsche Tochter Opel nicht verkaufen zu wollen. Was bedeutet diese Entscheidung für die einzelnen deutschen Standorte? Die Opel-Mitarbeiter in Bochum kochen vor Wut, ihr Werk ist schon seit Jahren gefährdet – droht nun das endgültige Aus? Für Bochum wäre das eine Katastrophe, denn Opel ist mit 5.000 Mitarbeitern der mit Abstand größte Arbeitgeber der Stadt. Eine Reportage aus dem Herzen des Ruhrgebiets, einer Region im Umbruch zwischen Autobauern, High-Tech Standorten und Universität. Sonja Schock.

    • 17.11.09
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  • Villeroy & Boch: Porzellan mit Tradition

    Villeroy & Boch: Porzellan mit TraditionLäuft geradeNeue Folge

    Villeroy und Boch ist eines der traditionsreichsten Familienunternehmen Deutschlands. Im vergangenen Jahr feierte der Porzellanhersteller sein 260-jähriges Jubiläum.In 125 Ländern kann man heute die Produkte des Unternehmens mit Stammsitz im Saarland kaufen. Der Auslandsanteil ist mit fast 80 Prozent stark gestiegen. Doch das wirtschaftliche Umfeld ist nicht einfach. Manuela Kasper-Claridge traf Aufsichtsrat Wendelin von Boch und den Leiter des Unternehmensbereiches Tischkultur Nicolas Luc Villeroy in Mettlach und stellt das Familienunternehmen vor.

    • 17.11.09
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  • Regionen im Wandel: Jena

    Regionen im Wandel: JenaLäuft geradeNeue Folge

    Jena verbinden viele Menschen noch immer mit dem Optikhersteller Zeiss. Doch die Stadt ist auch ein Wissenschaftsstandort von internationalem Rang. In den letzten 20 Jahren ist viel passiert und Jena ist zu einem „Leuchtturm“ des Wissens und des wirtschaftlichen Erfolgs in Ostdeutschland geworden.Hier finden sich neben Zeiss auch viele andere global tätige Hightech-Hersteller wie die Unternehmen Jenoptik oder Schott. Von entscheidender Bedeutung ist die international renommierte Universität. Studenten aus aller Welt prägen das Bild der Stadt mit ihren 100-tausend Einwohnern. Jena ist überraschend jung und innovativ - und das nicht nur in Naturwissenschaft und Technik. Unser Reporter Jürgen Schneider hat sich vor Ort umgesehen.

    • 13.11.09
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  • Studiogast der Woche: Alexander Herzog-Stein

    Studiogast der Woche: Alexander Herzog-SteinLäuft geradeNeue Folge

    Herzog-Stein ist Arbeitsmarktexperte der Hans-Böckler-Stiftung. DW-TV: Alexander Herzog-Stein ist hier bei uns im Studio, er ist Arbeitsmarktexperte der Hans-Böckler-Stiftung, herzlich willkommen Herr Herzog-Stein. Jena hat nun genau das: die blühenden Landschaften, die Altkanzler Helmut Kohl versprochen hat für den Osten, aber es sieht nicht überall so aus. Alexander Herzog-Stein: Nein, leider sieht es in der Fläche überhaupt nicht so aus. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland ist nach wie vor ungefähr doppelt so hoch wie in Westdeutschland. Und es ist uns nicht gelungen, eine eigenständige Volkswirtschaft mit einer eigenständigen Dynamik dort zu etablieren. DW-TV: Da fragt man sich zwangsläufig, warum ist das so, zwanzig Jahre nach der Wende? Alexander Herzog-Stein: Ich glaube, wir leiden immer noch stark unter den Nachwirkungen der falschen Wirtschaftspolitik, die unmittelbar nach der Vereinigung eingeleitet wurden, wenn man zum Beispiel an den viel zu hohen Wechselkurs denkt. Und damals einfach eine große Bürde für die ostdeutsche Volkswirtschaft darstellte. DW-TV: Schauen wir einmal auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen, jetzt haben wir ja im Moment mit einer großen Weltwirtschaftskrise zu tun. Nun hat sich aber die Lage der Arbeitslosen hier in Deutschland - entgegen allen Prognosen - gar nicht so schlecht entwickelt wie befürchtet. Noch einmal zur Erinnerung: Im Jahr 2005 lag sie bei 5 Millionen, ein Höhepunkt - lange vor der Krise. Derzeit sind 3,2 Millionen Menschen ohne Job, Experten hatten befürchtet, dass wir wieder bei den 5 Millionen ankommen. Was hat Deutschland besser gemacht, als die USA zum Beispiel, oder auch Großbritannien, oder Spanien? Alexander Herzog-Stein: Ich glaube, das ist ein ganzes Paket an Maßnahmen, das derzeit wirkt. Einerseits gibt es da natürlich die frühzeitige Reaktion der Bundesregierung mit der Fokussierung auf einen flexiblen Einsatz der Kurzarbeit, die sich wesentlich günstiger heute rechnet für die Unternehmen. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass in den letzten Jahren in Deutschland sehr viel in dem Bereich der internen Flexibilität, das heißt, beim Einsatz des Faktors Arbeit in den Unternehmen von den Tarifparteien getan wurde. Hier sind sehr flexible Anpassungsmechanismen vorhanden, um die Arbeitszeit, um den Faktor Arbeit an die wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die Konjunkturprogramme im Ausland sich für die deutsche Wirtschaft positiv bemerkbar machen. Und natürlich gibt es da auch das Konjunkturprogramm in Deutschland, das noch bis ins nächste Jahr wirken wird. DW-TV: Dann ist Kündigungsschutz nichts Negatives, wenn man Ihnen so zuhört. Aber die 1,1 Millionen Kurzarbeiter sind ja bei diesen 3,2 Millionen im Moment auch gar nicht mit eingerechnet. Was passiert, wenn die Kurzarbeit jetzt ausläuft? Alexander Herzog-Stein: Da haben Sie recht. Was wir brauchen ist Licht am Ende des Tunnels. Das heißt, Kurzarbeit wird nur nicht zur Arbeitslosigkeit werden, wenn irgendwann wieder für die Unternehmen eine Perspektive zu sehen ist. Das heißt, wenn es sich lohnt, Beschäftigung dauerhaft zu halten. Deswegen ist die Strategie der Regierung auf Wachstum zu setzten einerseits richtig. Die Maßnahmen die sie dafür anstreben, scheinen aber leider die Falschen zu sein. DW-TV: Wie sehen Sie denn die Prognosen für nächstes Jahr, wagen Sie doch mal eine? Alexander Herzog-Stein: Ich würde sagen, wir sind weit von den einst vorhergesagten 5 Millionen Arbeitslosen entfernt. Realistischer denke ich derzeit, wird eine Arbeitslosenhöhe im Jahresdurchschnitt von 4,2 Millionen sein. Was einfach aufgrund dieser günstigeren Entwicklung zu sehen ist. DW-TV: Vielen Dank, Alexander Herzog-Stein, Arbeitsmarktexperte von der Hans-Böckler-Stiftung. Und hoffen wir, dass die Prognosen stimmen.

    • 13.11.09
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  • Gipfelstürmerin - Antje von Dewitz

    Gipfelstürmerin - Antje von DewitzLäuft geradeNeue Folge

    Sie will hoch hinaus: Antje von Dewitz leitet den Sport-Ausrüster VAUDE und profitiert vom weltweit boomenden Kletter- und Bergsport. Mit gerade 36 Jahren übernahm sie in diesem Frühjahr den Chefsessel der Familienfirma im schwäbischen Tettnang.Die Konkurrenz im "Outdoor"- Segment ist hart. Der Markt fordert Design-Produkte mit Funktionalität. Ein Anspruch, dem sich Antje von Dewitz selbstbewusst stellt. Dass sie Sinn und Mut für neue Trends hat, bewies die inzwischen vierfache Mutter übrigens schon lange vor ihrem Aufstieg an die Unternehmensspitze: In den letzten Jahren baute sie VAUDE zu einem besonders familienfreundlichen Unternehmen um – inklusive Betriebskindergarten, Homeoffice- und Teilzeitkonzept. Patrick Benning.

    • 13.11.09
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  • Bauingenieure gesucht!

    Bauingenieure gesucht!Läuft geradeNeue Folge

    Die Wirtschaftskrise hat auch die deutsche Bauwirtschaft erreicht und zu massiven Entlassungen geführt. Eine Ausnahme sind die Bauingenieure – sie werden von Baufirmen und Planungsbüros zurzeit händeringend gesucht.Nach der langjährigen Flaute in der Branche haben sich nur noch wenige junge Leute für ein Bauingenieurs-Studium entschieden. Und nicht alle Absolventen entsprechen den Anforderungen der Arbeitgeber. Die Technische Universität Cottbus will nicht am Markt vorbei ausbilden und arbeitet deshalb eng mit der Bauindustrie zusammen. Für viele ihrer Absolventen und Studenten hat sich das bereits ausgezahlt. Sonja Schock.

    • 13.11.09
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Über diese Folge

Schon zu DDR-Zeiten war Rostock ein bedeutender Werftenstandort. Im alten Schiffbaukombinat arbeiteten 55.000 Menschen. Nach der Wende ¬- der Kahlschlag. Heute sind es nur noch einige Tausend. Und es überlebt nur, wer sich spezialisiert. So wie die traditionsreiche Neptun-Werft: dort bauen sie heute Fluss-Kreuzfahrtschiffe. Und dieser Markt boomt.Aber auch im ehemaligen Dieselmotorenwerk Rostock haben sich die Zeiten geändert. Früher ein Zulieferer vor allem für den Schiffbau, werden heute unter anderem Teile für Windkraftanlagen produziert. Denn längst hat sich in der windreichen Region an der Küste ein bedeutender Standort für diesen aussichtsreichen Industriezweig entwickelt. MIG-Reporter Christian Jaburg begleitet Mitarbeiter, die den Umbruch in der Region hautnah miterlebt haben.

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