SPONDUUN.TVam 30. Mai 2007 12:01| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
@ sternchen und sam: Total lieb von Euch, dass Ihr Euch nochmal so ausführlich erklärt:))). So kann man dann einander einfach besser nachvollziehen:) Vielen, lieben Dank dafür... Wir schätzen auch, dass die meisten Menschen ähnlich denken, wie Ihr, nur, dass sie sich dessen nicht so bewusst sind, wie Ihr das seid:).
Und wir möchten an dieser Stelle einfach auch noch mal für alle Leser ganz deutlich machen, dass wir alle hier ja "nur" diskutieren, d.h. Meinungen austauschen und Begründungen diskutieren... Entscheidend ist dabei - unserer Ansicht nach - am Ende auch überhaupt(!) nicht, was "richtig ist". An "objektivierbare Richtigkeiten" glauben wir sowieso nicht. Deshalb formulieren wir auch keine "Gesetze". Jeder entscheidet für sich - das möchten wir Euch allen auch empfehlen, sich das sehr bewusst zu machen:) Aber versucht es bitte einmal wirklich, NICHT Euer Ego / Euren Verstand entscheiden zu lassen.... sondern Euer Inneres Kind / Eure Seele / Euer "innerstes Gefühl".... Und selbstverständlich kann für den einen eine Perspektive die geeignete sein, die für den anderen nicht "passt" ... so, das vorweg;-) __________________________________________________
Wir möchten Angst keinesfalls "verteufeln":) Und die so genannte "Angst" vor Lebensgefahr nehmen wir aus der Definition auch heraus, weil sie ein Instinkt ist... der immanente Überlebensdrang eines Lebewesens... DAS IST UNSERER MEINUNG NACH SCHARF ZU TRENNEN:) Und hey, ganz klar: Diese Angst vor Lebensgefahr ist natürlich eine große Kraft... yeah:)
Angst ist etwas, was wir persönlich zwar als die wesentlichste und grundlegendste Blockade (Ur-Blockade / Mutter aller Blockaden) überhaupt ansehen, d.h. aber nicht, dass wir sie verteufeln, sondern wir können / "müssen" sie ja als Bestandteil von uns auch "einfach" annehmen.
Gerade dieses Annehmen von "Blockaden" ist generell so wesentlich, um sie überhaupt ansatzweise auch auflösen zu können. Blockaden sind nichts Böses... Unserer Meinung nach sind sie als Parameter des Dualismus dazu da, eben diesen Dualismus aufzudecken und ihn im Rahmen unserer ENTWICKLUNG (= vielleicht so was, wie der Sinn allen Lebens) sukzessive zugunsten der wachsenden Urteilsfreiheit ablegen zu können ... ;-)
u]Eine Blockade (so z.B. auch eine Krankheit) als etwas "Böses" zu klassifizieren ist übrigens grundsätzlich ganz massiv kontraproduktiv.[/u] Das rührt von der Resonanzwirkung her. Sorge, oder auch z.B. Zweifel, genauso wie Verzweiflung oder auch Hoffnung entspringen der Angst - sie sind ebenso Angst. Angst ist die Mutter / die Oberkategorie... nach unserem Dafürhalten;-)
Wir können die Sorge also z.B. nicht von der Angst trennen, finden wir... Wenn Ihr die Sorge als Blockade interpretiert, die Angst aber nicht als das Gegenteil der Liebe - dann ergibt sich folgende Situation: Ich liebe, aber weil ich liebe, habe ich Angst, es zu verlieren (sehr typischer Vorgang in der menschlichen Psyche natürlich;-)...) ....
Angst ist die Ur-Blockade und damit die mächtigste Blockade überhaupt --- d.h. was passiert? ...ich richte meine Aufmerksamkeit so stark auf das, wovor ich Angst habe... so dass ich dem, was ich liebe, am Ende schade und es (im schlimmsten Fall) möglicherweise verliere oder zerstöre (Resonanz) ... die "Geschichte des Lebens auf Erden", nicht wahr?:))) Das ist unseres Erachtens nach die unweigerliche Logik, die dahinter steckt und das beweist sich ja auch daran, dass ständig und überall, im Kleinen wie im Großen Konflikte bestehen...;-)
Bei klar reduzierter Sichtweise auf den Punkt gebracht, geht es immer um die Angst, denken wir... und was ist Angst genau? --- Sie ist die VERLUSTANGTST! Die Angst ist also im Grunde verwandt mit der Gier selbst, ihr entscheidender Motor...:( ... um etwaige Unkenrufe vorwegzunehmen: Dabei spielt es doch keine Rolle, ob es um die Gier nach mehr geht oder um die Angst, etwas behalten zu wollen, dass ich schon habe. Die Gier ist doch auch nichts Böses in Wahrheit, denken wir. Wir glauben nicht, dass die Gier eine unvermeidbare menschliche und böse Charaktereigenschaft ist. Der Gierige will doch nur noch mehr, damit ein etwaiger Verlust nicht so sehr ins Gewicht fällt, bzw. damit er mächtig genug ist, um seinen Besitz zu verteidigen, weil er eben Angst hat, ihn zu verlieren, da sich ja die anderen auch gierig verhalten;-).... Es ist in beiden Fällen Gier, denn hätte ich keine Angst vor Verlust, könnten die anderen ja alles nehmen, was ich habe.... und wenn jeder so dächte... dann gäbe es das Problem / den Konflikt gar nicht...:)
Hey @ alle: Bitte nehmt das einfach als unsere persönliche Auffassung. Wir wissen, dass das vergleichsweise "radikale" Gedanken sind, die wir Menschen uns (aus Angst vor zuviel Selbstehrlichkeit) auch lieber gar nicht machen wollen. Das ist ganz normal. Und nochmal: Ihr entscheidet - IMMER - für Euch ...:)
Ja, die Angst - ein hoch interessantes Thema....:)))))
So long, Eure SPONDUUNies;-))))
Sternchen046am 30. Mai 2007 02:31| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
Hallo, ich kann mich da in vielen Punkten Sam anschließen, auch ich sehe das nicht so, das Angst das Gegenteil von Liebe ist. Angst habe ich vor sehr vielen Dingen - immer und immer wieder. Damit kann ich leben, was mich blockiert ist immer wieder mal die Sorge, ich könnte alles falsch machen oder man könnte mich nicht verstehen. Versteht Ihr was ich meine....Nicht die Angst hemmt mich, nein viel mehr ist es die Sorge die ich mir um Dinge mache, die überhaupt noch nicht geschehen sind. Ich bin noch nicht soweit , das ich die Dinge einfach auf mich zukommen lasse - nein ich mache mir vorher schon immer viel zu viele Sorgen ob auch alles gut gehen wird usw. Das ist meine Hauptblockade - NICHT DIE ANGST. Die Liebe macht mich in einer gewissen Weise stark, genauso bin ich durch die Liebe verletzbarer und viel sensibler, das macht mir Sorge denn dadurch bin ich ja wieder leichter angreifbar - seht ihr, so ist das mit der übertriebenen Sorge. Schon ist man wieder blockiert, statt einfach nur annehmen und genießen.......
samuelschwaetzeram 30. Mai 2007 02:24| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
vielleicht meint ihr ja sorge, bzw ich trenne angst und sorge angst ist berechtigt sorge ist energieverschwendung denn ich kann nicht wissen was sein wird ich glaube dass ich liebesfähig bin weil ich angst habe
samuelschwaetzeram 30. Mai 2007 02:15| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
nun ich empfinde gleichgültigkeit als das gegenteil von liebe ich empfinde das nicht so angst sei angst vor mir selbst die größte blockade denk ich ist die angst vor der angst so habe ich mal von krishnamurti gelesen; "kein mensch kann vor etwas angst haben, die angst ist immer da, ereignisse lassen uns die immer währende nur manchmal spüren" das als sinngemäßes zitat. er erzählt davon in das zentrum dieser angst zu gehen und empfindet da die auflösung der hilflosigkeit castaneda erzählt wie ihm sein lehrer die bedrohung durch einen löwen vorgaukelt warum er ihm solche angst mache "damit du die richtige gangart lernst" ist seine antwort denn wenn mein leben tatsächlich bedroht wird weiß ich doch sehr sicher was ich zu tun habe werde sehr entschlussfreudig und zielsicher so meine ich es angst ist eine große kraft
SPONDUUN.TVam 29. Mai 2007 21:33| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
@ samuel: Interessant, wie Du das siehst. Und wir glauben, wir verstehen das. Wir sehen auch etwas sehr Positives in der Angst und das ist der Spiegel, den sie uns hält. Alle Angst ist letztlich Angst vor uns selbst, glauben wir. Jedenfalls halten wir Angst nicht desto trotz für die Kern-Blockade und im Eigentlichen das Gegenteil von Liebe.
Liebe macht unseres Erachtens doch noch viel aufmerksamer, sensibler und sie schütz uns noch effizeinter und sie macht uns noch mutiger durch das Vertrauen auf sie:)
Danke für Deine Erklärungen:))))
samuelschwaetzeram 29. Mai 2007 19:56| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
angst macht aufmerksam! macht sensibel, schützt mich. angst macht mich aber auch mutig
SPONDUUN.TVam 29. Mai 2007 02:26| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
Bitte erkläre uns alle das sehr sehr positive an angst einmal, samuel:)
samuelschwaetzeram 29. Mai 2007 01:58| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
klar weiß ich nicht wie fritzi das meint doch ganz klar angst ist was sehr sehr positives und schuld entsteht bei allem was ich tue mache ich mich auch schuldig das kann ich gar nicht vermeiden loslassen ist enorm wichtig sonst sind ja die hände nicht frei und die brauch ich um zu handeln
opal 007am 14. Mai 2007 20:59| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
da habt ihr ja beim filmen und creieren ne menge spass gehabt.. mir hats auch gefallen.. glg ingo
SPONDUUN.TVam 24. April 2007 00:22| Du hast diesen Kommentar gemeldet.
Kommentare für SPONSOAP 24 "Schuld & Angst"
Und wir möchten an dieser Stelle einfach auch noch mal für alle Leser ganz deutlich machen, dass wir alle hier ja "nur" diskutieren, d.h. Meinungen austauschen und Begründungen diskutieren... Entscheidend ist dabei - unserer Ansicht nach - am Ende auch überhaupt(!) nicht, was "richtig ist". An "objektivierbare Richtigkeiten" glauben wir sowieso nicht. Deshalb formulieren wir auch keine "Gesetze". Jeder entscheidet für sich - das möchten wir Euch allen auch empfehlen, sich das sehr bewusst zu machen:) Aber versucht es bitte einmal wirklich, NICHT Euer Ego / Euren Verstand entscheiden zu lassen.... sondern Euer Inneres Kind / Eure Seele / Euer "innerstes Gefühl".... Und selbstverständlich kann für den einen eine Perspektive die geeignete sein, die für den anderen nicht "passt" ... so, das vorweg;-)
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Wir möchten Angst keinesfalls "verteufeln":) Und die so genannte "Angst" vor Lebensgefahr nehmen wir aus der Definition auch heraus, weil sie ein Instinkt ist... der immanente Überlebensdrang eines Lebewesens... DAS IST UNSERER MEINUNG NACH SCHARF ZU TRENNEN:) Und hey, ganz klar: Diese Angst vor Lebensgefahr ist natürlich eine große Kraft... yeah:)
Angst ist etwas, was wir persönlich zwar als die wesentlichste und grundlegendste Blockade (Ur-Blockade / Mutter aller Blockaden) überhaupt ansehen, d.h. aber nicht, dass wir sie verteufeln, sondern wir können / "müssen" sie ja als Bestandteil von uns auch "einfach" annehmen.
Gerade dieses Annehmen von "Blockaden" ist generell so wesentlich, um sie überhaupt ansatzweise auch auflösen zu können. Blockaden sind nichts Böses... Unserer Meinung nach sind sie als Parameter des Dualismus dazu da, eben diesen Dualismus aufzudecken und ihn im Rahmen unserer ENTWICKLUNG (= vielleicht so was, wie der Sinn allen Lebens) sukzessive zugunsten der wachsenden Urteilsfreiheit ablegen zu können ... ;-)
u]Eine Blockade (so z.B. auch eine Krankheit) als etwas "Böses" zu klassifizieren ist übrigens grundsätzlich ganz massiv kontraproduktiv.[/u] Das rührt von der Resonanzwirkung her. Sorge, oder auch z.B. Zweifel, genauso wie Verzweiflung oder auch Hoffnung entspringen der Angst - sie sind ebenso Angst. Angst ist die Mutter / die Oberkategorie... nach unserem Dafürhalten;-)
Wir können die Sorge also z.B. nicht von der Angst trennen, finden wir... Wenn Ihr die Sorge als Blockade interpretiert, die Angst aber nicht als das Gegenteil der Liebe - dann ergibt sich folgende Situation: Ich liebe, aber weil ich liebe, habe ich Angst, es zu verlieren (sehr typischer Vorgang in der menschlichen Psyche natürlich;-)...) ....
Angst ist die Ur-Blockade und damit die mächtigste Blockade überhaupt --- d.h. was passiert? ...ich richte meine Aufmerksamkeit so stark auf das, wovor ich Angst habe... so dass ich dem, was ich liebe, am Ende schade und es (im schlimmsten Fall) möglicherweise verliere oder zerstöre (Resonanz) ... die "Geschichte des Lebens auf Erden", nicht wahr?:))) Das ist unseres Erachtens nach die unweigerliche Logik, die dahinter steckt und das beweist sich ja auch daran, dass ständig und überall, im Kleinen wie im Großen Konflikte bestehen...;-)
Bei klar reduzierter Sichtweise auf den Punkt gebracht, geht es immer um die Angst, denken wir... und was ist Angst genau? --- Sie ist die VERLUSTANGTST! Die Angst ist also im Grunde verwandt mit der Gier selbst, ihr entscheidender Motor...:( ... um etwaige Unkenrufe vorwegzunehmen: Dabei spielt es doch keine Rolle, ob es um die Gier nach mehr geht oder um die Angst, etwas behalten zu wollen, dass ich schon habe. Die Gier ist doch auch nichts Böses in Wahrheit, denken wir. Wir glauben nicht, dass die Gier eine unvermeidbare menschliche und böse Charaktereigenschaft ist. Der Gierige will doch nur noch mehr, damit ein etwaiger Verlust nicht so sehr ins Gewicht fällt, bzw. damit er mächtig genug ist, um seinen Besitz zu verteidigen, weil er eben Angst hat, ihn zu verlieren, da sich ja die anderen auch gierig verhalten;-).... Es ist in beiden Fällen Gier, denn hätte ich keine Angst vor Verlust, könnten die anderen ja alles nehmen, was ich habe.... und wenn jeder so dächte... dann gäbe es das Problem / den Konflikt gar nicht...:)
Hey @ alle: Bitte nehmt das einfach als unsere persönliche Auffassung. Wir wissen, dass das vergleichsweise "radikale" Gedanken sind, die wir Menschen uns (aus Angst vor zuviel Selbstehrlichkeit) auch lieber gar nicht machen wollen. Das ist ganz normal. Und nochmal: Ihr entscheidet - IMMER - für Euch ...:)
Ja, die Angst - ein hoch interessantes Thema....:)))))
So long, Eure SPONDUUNies;-))))
Die Liebe macht mich in einer gewissen Weise stark, genauso bin ich durch die Liebe verletzbarer und viel sensibler, das macht mir Sorge denn dadurch bin ich ja wieder leichter angreifbar - seht ihr, so ist das mit der übertriebenen Sorge. Schon ist man wieder blockiert, statt einfach nur annehmen und genießen.......
angst ist berechtigt
sorge ist energieverschwendung
denn ich kann nicht wissen was sein wird
ich glaube dass ich liebesfähig bin weil ich angst habe
Liebe macht unseres Erachtens doch noch viel aufmerksamer, sensibler und sie schütz uns noch effizeinter und sie macht uns noch mutiger durch das Vertrauen auf sie:)
Danke für Deine Erklärungen:))))
und schuld entsteht bei allem was ich tue mache ich mich auch schuldig das kann ich gar nicht vermeiden loslassen ist enorm wichtig sonst sind ja die hände nicht frei und die brauch ich um zu handeln