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    • interview2: Peter Ambrozy, edelight.de.

      interview2: Peter Ambrozy, edelight.de.Läuft geradeNeue Folge

      Peter Ambrozy redet nicht lange um den heißen Brei herum. Auf die Frage, wie lange es seine Shopping-Community edelight.de (Basis-Infos auf lexikon2.de) im Angesicht sterbender Konkurrenz noch gibt, antwortet der Gründer: "Ich kann's nicht sagen." Doch Peter Ambrozy hat allen Grund zur Hoffnung: Zuletzt konnte er den "ersten profitablen Monat" verbuchen - nach immerhin 2 Jahren. Investor Hubert Burda wird's freuen. Dem Verleger hilft Ambrozy dabei, Produkt-Content über E-Commerce zu monetarisieren. Alle Inhalte auf edelight.de basieren dabei auf persönlichen Empfehlungen von anderen Menschen. Ambrozy verdient beim munteren Geschenke-Empfehlen an Affiliate-Links und mit klassischer Display-Werbung. Die Vorzüge seiner kleinen Web-Firma liegen auf der Hand: "Wir sind ja Schwaben", sagt Ambrozy, "wenn auch nur zugezogen". Heißt auf deutsch: Das Kapital seiner Investoren wird nicht blind verbrannt. "Wir sind sehr seriös, was unsere Ausgaben betrifft", sagt der Gründer. Warum Peter Ambrozy trotzdem keine Klamotten im Internet kauft - ein Klick ins Video-Fenster verrät's.

      • 10.04.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 2
    • interview2: Sven Schmidt, ICS.

      interview2: Sven Schmidt, ICS.Läuft geradeNeue Folge

      Sven Schmidt war mal Unternehmensberater, jetzt jagt er nach Deals im Web 2.0. Seine Social-Shopping-Site dealjaeger.de wurde jedoch zum veritablen Flop: "Die Konkurrenz idealo.de und guenstiger.de ist sehr gut", bekennt Schmidt im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv, sieht aber auch das "Mitmach-Web" in Deutschland noch unterentwickelt. Die Ahnen-Seite verwandt.de gilt jedoch als Erfolg - obwohl das Thema Ahnenforschung in Deutschland "aufgrund der Geschichte nicht ganz problemlos ist", sagt Schmidt. Auch den Schulhof-Hit pennergame.de vermarkten Schmidt und sein Kompagnon Daniel Grözinger von der Firma ICS Internet Consumer Services in Hamburg mit einigem Geschick: Zwar meckern Eltern- und Lehrerverbände gegen pennergame, aber über eine Million deutsche Schüler spielen mit. Jetzt expandiert das Pennergame nach Frankreich, England und Polen. Für viereinhalb Minuten Gründer-TV mit Sven Schmidt bitte ins Video klicken.

      • 28.03.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Sarik Weber über Cellity.

      interview2: Sarik Weber über Cellity.Läuft geradeNeue Folge

      Vom Hinfallen und Aufstehen im Online-Geschäft kann Sarik Weber ein Liedchen singen: Der Web-Worker war bei der Gründung des Web-2.0-Überfliegers Xing dabei und ist mit einer anderen Firma schon zweimal Pleite gegangen. Webers Rezept zum Weitermachen: "Man muss an sein Produkt glauben, ein echtes Problem lösen, also Nutzen stiften." Derzeit werkelt er mit seinem Hamburger Mobil-Dienstleister Cellity am Adressbuch 2.0 für jedermanns Hosentasche und plaudert im Gespräch mit Peter Turi übers Scheitern, Kämpfen und Überleben im digitalen Business.

      • 27.03.09
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      • Stimmen: 1
    • interview2: Christian G. Hirsch, Headhunter.

      interview2: Christian G. Hirsch, Headhunter.Läuft geradeNeue Folge

      Christian G. Hirsch, früherer McKinsey- und Burda-Manager, sucht heute als Partner von Civitas International hauptberuflich Führungskräfte für Medienunternehmen. Er sieht ein Problem auf die Branche zukommen: "Wir werden in den nächsten Jahren in einen massiven Personalmangel hineinlaufen", warnt Hirsch im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Ab 2010 wird's dramatisch: "Der Pillenknick greift dann voll", Unternehmen, die nicht jetzt schon ausreichend gute Führungskräfte einstellen, "bekommen ein Problem", warnt Hirsch. Sein Tipp: Jetzt in der Krise, Mitarbeiter halten - auch wenn das Unternehmen generell auf Sparkurs ist. Zudem plädiert Hirsch für eine massive Frauen-Förderung. Frauen hintenan zu stellen "können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten". Auch das "Modell Markwort", also weiterarbeiten bis über 70, sieht Hirsch positiv: "Ich bin allerdings schon froh, wenn Unternehmen einsehen, dass Mitarbeiter jenseits der 50 wertvoll sind", sagt Hirsch: "Der Glaube, es kann nur ein junger Mitarbeiter erfolgreich sein, ist mit Sicherheit falsch" und überholt.

      • 23.03.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Florian Wilken, blog.de

      interview2: Florian Wilken, blog.deLäuft geradeNeue Folge

      Florian Wilken baut mit seinem Partner Vasco Sommer und dem Geld von Burda bei blog.de an einer Art Web-Kiosk für Online-Verleger. blog.de (das auch das Branchenblog turi2 hostet) bietet nicht nur ein Redaktionssystem, sondern demnächst auch eine Werbeplattform für ambitionierte Onlinepublizisten. "Mit Blogs lässt sich definitiv Geld verdienen", erklärt Wilken im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Blogger mit einem fokussierten Thema und ausreichend Reichweite können sich bei blog.de in ein Werbesystem einklinken, das einiges an Umsatz bringt.

      • 17.03.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Christian Nagel, Earlybird.

      interview2: Christian Nagel, Earlybird.Läuft geradeNeue Folge

      Der frühe Vogel fängt den Wurm (aber nur, wenn der so blöd ist, früh aus dem Loch zu kriechen): Christian Nagel ist Mister Earlybird, im wahrsten Sinne des Wortes: Der promovierte Wirtschafts-Ingenieur gründete 1997 den Frühphasen-Finanzierer Earlybird Venture Capital, investierte u.a. bei dooyoo, Interhyp, smava und lumics. Nagel verweist im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv auf Chancen in der Krise: Zwar sei "das Geld knapper" geworden, für mindestens ein bis zwei Jahre. Aber: "In solchen Phasen entstehen die Gewinner von morgen." Earlybird investiert in "Geschäftsmodelle, die die Welt in großen Schritten verändern". Gute Chancen sieht Nagel in der Mobilwelt. Dabei gilt die Devise: "Wir investieren lieber in ein gutes Team mit einer mittelmäßigen Idee als umgekehrt". Einzelkämpfer haben bei Earlybird keine Chance.

      • 28.02.09
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      • Stimmen: 3
    • interview2: Marc Schwieger, Scholz & Friends.

      interview2: Marc Schwieger, Scholz & Friends.Läuft geradeNeue Folge

      Marc Schwieger, studierter Philosoph und Literaturwissenschaftler, Geschäftsführer und Partner bei Scholz & Friends in Hamburg, philosophiert im Branchenfernsehen turi2.tv über die Veränderungen, die das Web 2.0 für Werbung und Marketing bringt. "Die übliche Mechanik nach dem Motto 'ich sende meine Botschaft aus und du wirst schon zuhören' funktioniert nicht mehr", sagt Schwieger, der selbst Facebook nutzt und twittert. Doch nicht alles ändert sich für Werber: "Gute, spannende Geschichten" funktionieren als Video auch viral, muss nicht unbedingt verwackelt sein. Nur: "Es muss erzählerischer sein und kreativer, es muss mich so animieren, dass ich Lust habe, es weiterzuschicken." Von vielen Web-2.0-Elementen rät Schwieger ab. Marken können jedoch nicht mehr kontrolliert werden, sondern nur noch "moderiert", sagt Schwieger, neuer Chef von Web-2.0-Urgestein Nico Lumma, am Rande des DLD.

      • 26.02.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Stephan Uhrenbacher, Qype.

      interview2: Stephan Uhrenbacher, Qype.Läuft geradeNeue Folge

      Stephan Uhrenbacher gehört zu den Web-2.0-Gründern, die's nicht allzu lange bei ihrer Gründung hält. Ähnlich wie Xing-Chef Lars Hinrichs und Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski wechselt Uhrenbacher nach nicht einmal fünf Jahren in den Aufsichtsrat seines Babys Qype, dem Branchenverzeichnis auf Mitmach-Basis. Im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv am Rande des DLD erklärt Uhrenbacher, warum er's wie die beiden Google-Gründer macht: "Wir brauchten einen Profi für die nächste Phase." In zwei, drei Monaten will er sein nächsten Projekt starten. Aus den Themen "Nachhaltigkeit" und "Web" will er was Neues schneidern, Vorbild ist Shai Agassi, den Ex-Kronprinzen von SAP, der auf Elektroautos setzt.

      • 24.02.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Jason Glickman, Tremor Media.

      interview2: Jason Glickman, Tremor Media.Läuft geradeNeue Folge

      Jason Glickman ist Mitgründer und CEO des erfolgreichen US-Videonetzwerks Tremor Media, New York. Mit Ex-Google-Deutschland-Chef Christian Baudis und Ex-Burda-Forschungschef Jörg Blumtritt will Tremor jetzt den europäischen Markt aufrollen. Im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv erklärt Jason Glickman am Rande des DLD sein Geschäftsmodell: Tremor kauft großen und kleinen Online-Publishern übrig gebliebene Webvideo-Werbeplätze ab - und es bleibt viel übrig - und vermarktet dieses so genannte "Video-Inventar" gebündelt beim Werbekunden. 1.500 Publisher in den USA nutzen bereits die Tremor-Technologie Acudeo. Dort schauen, so Glickman, junge Leute bereits mehr Webvideos als klassisches TV. In Deutschland sieht Glickman große Nachfrage bei den "Top-Top-Publishern". Axel Springer und Burda haben sich bereits als Partner geoutet.

      • 21.02.09
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      • Stimmen: 0
    • interview2: Nora Abousteit, BurdaStyle.com.

      interview2: Nora Abousteit, BurdaStyle.com.Läuft geradeNeue Folge

      Nora Abusteit sieht eigentlich nicht aus wie jemand, der zuhause Norwegerpullover strickt oder Topflappen häkelt. Und doch hat sich die junge Burda-Managerin ganz dem Selbermachen verschrieben: Sie schneidert viele ihre Klamotten selbst - und organisiert für Burda den digitalen Vertrieb von Schnittbögen. Nora sitzt in der Goldstreet in Brooklyn, NY und betreibt dort eine Website namens burdastyle.com. Was dort gemacht wird, hätte sich die Verlagspionierin und Do-it-yourself-Königin Aenne Burda kaum träumen lassen: Die Community nutzt und teilt Schnittbögen und Basteltipps. Vorerst nur für USA, England und Australien, vielleicht aber bald schon auch für Deutschland. Peter Turi, dem Norweger-Pulli seit rund 25 Jahren entwachsen, ließ sich von Nora Abusteit fürs Branchenfernsehen turi2.tv am Rande des DLD einweisen in die Kunst des Selbermachens2.0 - nach dem Klick ins Video.

      • 20.02.09
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      • Stimmen: 1
    • interview2: Christoph Schuh, Tomorrow Focus AG.

      interview2: Christoph Schuh, Tomorrow Focus AG. Läuft geradeNeue Folge

      Christoph Schuh, Vorstand Vermarktung bei Burdas Tomorrow Focus AG, beschreibt die Schmerzen der Verleger mit Web-Werbung: "Redaktionsportale waren 2008 kaum profitabel", sagt Schuh am Rande des DLD in München im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Seine Analyse: "Der klassische Banner hat sich verbraucht", denn: "Der User hat gelernt, dass die Information, die oben flach über dem Content liegt, Werbung ist". Schuh setzt deshalb auf contentnahe Anzeigen und sieht eine große Perspektive für die Textanzeige. Bei Videowerbung erwartet Schuh Impulse durch Video-Aggregatoren wie Tremor Media und Smartclip - "wir arbeiten gern mit denen zusammen".

      • 17.02.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Lars Hinrichs, Xing.

      interview2: Lars Hinrichs, Xing.Läuft geradeNeue Folge

      Lars Hinrichs, Gründer und Ex-CEO des Business-Netzwerks Xing, hat neuerdings viel Zeit. Wenn andere morgens um 9 ins Büro gehen, bringt der frisch retirierte King of Xing seine Tochter in den Kindergarten und surft anschließend im Internet - auf der Suche nach the next big Xing. "Wenn ausreichend Leute sagen, das kann sowieso nicht funktionieren - das ist es dann", sagt Hinrichs am Rande des DLD in München im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Anfangs war es für Hinrichs "ein komisches Gefühl", sich aus dem Tagesgeschäft von Xing zu verabschieden. Er bleibe "immer auf der Suche nach etwas Neuem". Aber: "Die Wahrscheinlichkeit, nochmal einen Erfolg wie Xing zu landen, ist eins zu zehntausend."

      • 12.02.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Lukasz Gadowski, Spreadshirt.com.

      interview2: Lukasz Gadowski, Spreadshirt.com.Läuft geradeNeue Folge

      Lukasz Gadwoski, Jahrgang 1977, gründete 2001 den T-Shirt-Bedrucker und Social-Commerce-Pionier Spreadshirt.com - und schied schon 2008 aus dem Vorstand wieder aus. Am Rande des DLD in München sprach Gadowski mit dem Branchenfernsehen turi2.tv über seine Gründe.

      • 11.02.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Stefan Winners, Tomorrow Focus AG.

      interview2: Stefan Winners, Tomorrow Focus AG.Läuft geradeNeue Folge

      Stefan Winners, Vorstandschef von Burdas Tomorrow Focus AG, sitzt auf einem "Eisberg des Jammerns": interview2poweredby300 Der Frust von Verleger Hubert Burda über die "lousy pennies" im Internet, spiegelt sich in Winners' Zahlen: Die Rezession 2008 hat die Umsätze von Burdas Medienmarken im Web beschädigt. 70 Prozent der ToFag-Umästze kommen inzwischen aus dem E-Commerce (HolidayChek, ElitePartner) - und fast der gesamte Gewinn, sagte Stefan Winners am Rande des DLD im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. "Massive Investitionen" in Medienmarken wie focus.de und tvspielfilm.de haben sich bisher nicht wie erhofft ausgezahlt.

      • 10.02.09
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      • Stimmen: 1
    • interview2: Christian Göttsch, Experteer.com

      interview2: Christian Göttsch, Experteer.comLäuft geradeNeue Folge

      Christian Göttsch macht das, was Verlage am wenigsten mögen - den Verlagen das Geschäft kaputt. Denn Göttsch, ein Onliner der ersten Stunde, verschenkt mit seinem Karriere-Portal Experteer.com, wovon Verlage jahrzehntelang bestens gelebt haben: Stellenanzeigen. Zahlen müssen bei Experteer nur die Stellensuchenden - dafür bekommen sie Jobangebote mit einer Dotierung von 60.000 Euro per annum aufwärts. Wenn Göttschs Businessplan aufgeht, gucken "FAZ", "Handelsblatt" und Co in die Röhre - "ein sehr aggressiver Ansatz", sagt Göttsch am Rande des DLD im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Umso erstaunlicher, dass Verleger Stefan von Holtzbrinck das Karriereportal mit finanziert.

      • 09.02.09
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      • Stimmen: 2
    • interview2: Kay Oberbeck, Google.

      interview2: Kay Oberbeck, Google.Läuft geradeNeue Folge

      Ist Google böse? Die größte Bedrohung für Verlage seit Erfindung des Internet? Oder ein fairer Partner beim Webpublishing? Die Diskussion geht weiter. Am Rande des DLD in Müchen stellte sich Kay Oberbeck, Kommunikationschef von Google Deutschland den Fragen von Peter Turi. "Als Monster kommen wir bei Verlagen nicht rüber", sagt Oberbeck und verweist auf das AdSense-Programm, mit dem weltweit 2008 rund 1,7 Mrd Dollar an Verlage ausgeschüttet wurden. Google-News gebe "Millionen an Klicks" weiter an die Verlage - und werde daher von den Verlagen in Deutschland "sehr goutiert". In Sachen Datenschutz gibt sich Oberbeck nachdenklich: "Es ist legitim, dass es Diskussionen um Datenschutz bei Google gibt." Er versichert, künftig "sehr viel besser und transparenter" zu sein in Sachen Datenschutz. Für gut 5 Minuten mit Google-Sprachrohr Kay Oberbeck einfach ins Video klicken.

      • 05.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 4
    • interview2: Jeff Jarvis, US-Blogger.

      interview2: Jeff Jarvis, US-Blogger.Läuft geradeNeue Folge

      Jeff Jarvis, Journalist, Blogger und Medienwissenschaftler, fragt in seinem neuen Buch "What Would Google Do?", was die Wirtschaft aus dem Erfolg von Google lernen kann - und wie neue Geschäftsmodelle in Zeiten des Web 2.0 aussehen. Gerade hat das US-Wirtschaftsmagazin "Business Week" ein Kapitel daraus - wie Google ein Auto bauen würde - zur Titelgeschichte gemacht. Peter Turi fragte Jeff Jarvis am Rande des DLD in München (dld-conference.com), wie deutsche Verlage auf die Google-Herausforderung reagieren sollten. "Verlage sollten sich fragen: Wie kann ich im Web eine Plattform werden oder ein Netzwerk, auf dem andere erfolgreich aufbauen können", sagt Jarvis im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Sind deutsche Verlage darauf vorbereitet? "Leider: no!", sagt Jarvis, dessen Schwiegergroßmutter aus der Nähe von Heidelberg stammt. Jarvis erwartet ein "Shake-out" der Verlage, der die Landschaft verändern wird. Verlage, die es nicht schaffen, von Big Business auf Networking und Kooperationen umzuschalten, werden verschwinden, glaubt Jarvis. Einen guten Tipp hat Jarvis für die deutschen Verleger noch - sogar in deutsch: Einfach ins Sechseinhalb-Minuten-Video mit Jeff Jarvis klicken.

      • 03.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 3
    • interview2: Marcel Reichart, Burda, beim DLD.

      interview2: Marcel Reichart, Burda, beim DLD.Läuft geradeNeue Folge

      Marcel Reichart, Mit-Erfinder der Burda-Konferenz DLD (dld-conference.com), sieht im Web einen harten "Verteilungskampf": Die "Starken und Innovativen werden stärker", andere, die "strukturell nicht gut aufgestellt sind", bekommen Probleme, sagt Reichart im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv am Rande des "Krisengipfels" DLD. Grund für Verleger-Frust: Nur Google hat "ein funktionierendes Online-Modell", sagt Reichart, "die Monetarisierung auf den Verlagssites ist noch nicht da". Aber er glaubt an Besserung: Video-Werbung sei im Kommen, Anzeigenkunden entdeckten langsam den Wert von Premium-Umfelder. Für junge Start-ups wird's, so Reichart, deutlich schwieriger. Aber: "Wenn wenig Geld im Markt ist, kommen meistens noch größere Innovationen."

      • 01.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 2
    • interview2: Ibrahim Evsan, sevenload.

      interview2: Ibrahim Evsan, sevenload.Läuft geradeNeue Folge

      Ibrahim "Ibo" Evsan gesteht: "Ich bin internetsüchtig!" Als eine Art Therapie und um andere zu warnen, schreibt der Gründer der Video-Community Sevenload darüber jetzt ein Buch, wie er dem Branchenfernsehen turi2.tv verrät. Allein bei Twitter teilt Evsan sein Leben unter twitter.com/ibo mit über 3.100 Followern - (mehr als der führende Fachdienst auf Twitter, turi2, mit derzeit 2.500 Followern). Mit seinem Buch will Evsan aufklären: Zum Beispiel Eltern, die ihren Kindern einen Rechner kaufen, obwohl sie selbst gar nicht wissen, wie der zu bedienen ist. Maßloses Downloaden, Copyright-Probleme, Daten-Sammelwut, ungeprüfte Informationen - das Web steckt für Onliner Evsan voller Gefahren. Für totale Web-Abstinenz sieht der Autor dennoch keinen Anlass: Das Wissen für sein Buch holt sich Ibo Evsan per Weblog aus seinem Experten-Netzwerk im Internet. Für vier Minuten Online-Kritik eines bekennenden Onliners bitte einfach ins Videofenster klicken.

      • 31.03.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 2
    • Axel Schmiegelow, sevenload.com.

      Axel Schmiegelow, sevenload.com.Läuft geradeNeue Folge

      Axel Schmiegelow ist als Gründer Serien- und Triebtäter zugleich: 1995 gründete er die Kölner Agentur Denkwerk mit, investiert bei dw capita in Webprojekte. Derzeit gehört ein Großteil seiner Zeit aber dem Videoportal Sevenload, wo er interessante Programme mit den Spots der Werbewirtschaft zusammenbringen bringen will. An mangelndem Selbstbewusstsein leidet Schmiegelow nicht: "YouTube ist General Motors, wir sind Porsche", erklärt Schmiegelow im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Und noch was: "recession is the best time for entrepreneurs", sagt Seriengründer Schmiegelow.

      • 10.03.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 2
    • interview2: Kai Bolik, gameduell.de.

      interview2: Kai Bolik, gameduell.de.Läuft geradeNeue Folge

      Gelernt hat Kai Bolik, Jahrgang 1967, eigentlich stinkseriös Manager: MBA an der Kellogg Graduate School of Management, Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik, später Berater bei der Boston Consulting und Manager bei Bertelsmann. Doch dann verfiel Bolik dem Spielen: Skat, Mau Mau, Backgammon - und alles online. Mit seinem 2003 gegründeten gameduell.de schafft Bolik es, den Nutzern für "Casual Games", also einfach zu lernende Spiele, die Euro aus der Tasche zu ziehen - so erfolgreich, dass inzwischen Burda mit eingestiegen ist und gameduell auch in den USA auftrumpfen will. "Wir wollen weltweit in der ersten Liga mispielen", erklärt Co-Gründer Bolik im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv.

      • 01.03.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 1
    • interview2: Peter "Bulo" Böhling, "clap".

      interview2: Peter "Bulo" Böhling, "clap".Läuft geradeNeue Folge

      Peter Böhling alias "Bulo" ist Deutschlands bester Branchen-Karikaturist: Viele Medienmacher kennen seine genial-lakonischen Comics "Creative Man" (ehemals bei "w&v") und "Cheffe" ("Journalist"). Zusammen mit Daniel Häuser hat Bulo in den vergangenen zwei Jahren geschafft, was eigentlich kaum zu machen ist: Er hat ein neues gedrucktes (!) Branchenmagazin etabliert: "clap" kommt einmal pro Monat kostenlos in die Briefkästen der Branchenwichtigs, die aktuelle Ausgabe mit einem Porträt von StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani liegt gerade vor (höfliche Mail an clap@bulo.de kann Freiabo nach sich ziehen). Bulo finanziert das Magazin "für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe" (die Medienbranche eben) mit bezahlten Anzeigen - volle neun Anzeigenseiten zählt das aktuelle Heft, mehr als viele Ausgaben von "w&v", wo Bulo und Häuser früher als Redakteure gearbeitet haben. Bulo kritisiert die "Mutlosigkeit" großer Branchenverlage, lobt die eigene Arbeit "beyond des Normalen" und kündigt eine große TV-Offensive an - im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv am Rande des DLD in München. Bulo beantwortet auch die Frage, was Kreative machen, wenn ihnen nix einfällt - nach dem Klick ins Video.

      • 19.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 4
    • interview2: Daniela Hinrichs, Unternehmenssprecherin Xing.

      interview2: Daniela Hinrichs, Unternehmenssprecherin Xing.Läuft geradeNeue Folge

      Das Business-Netzwerk Xing macht Fehler - wie jedes Unternehmen. Aber es reagiert schneller als andere, z.B. im Fall des geschmacklosen Werbespiels savethesacked. Verantwortlich für die Kommunikatin bei Xing ist Daniela Hinrichs. Im Gespräch mit dem Branchenfernsehen turi2.tv am Rande des DLD in München (also vor der Spiele-Panne) skizziert Hinrichs ihr Verständnis von PR in Zeiten des Web 2.0: "Für einen Pressesprecher sollten weder Journalisten noch Blogger nervig sein", sagt die blonde Powerfrau, die privat die Queen von Xing-King Lars Hinrichs ist. Und: "Das Bild des Journalisten hat sich extrem gewandelt" - früher war ein Journalist kaum ans Telefon zu bekommen, heute ist der Kontakt, auch durch Blogs und Twitter, deutlich enger, sagt Hinrichs. Und was können Journalisten von Bloggern lernen? "Greifbar sein, menschlich, anfassbar, ohne die Integrität zu verlieren." Für gut fünf Minuten mit der twitternden, bloggenden Pressechefin von Xing einfach ins Video klicken.

      • 18.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 2
    • interview2: Jochen Wegner, Chefredakteur Focus Online.

      interview2: Jochen Wegner, Chefredakteur Focus Online. Läuft geradeNeue Folge

      Jochen Wegner, Chefredakteur von Focus Online, baut unter nachrichten.de einen automatisierten Newsdienst, der die wichtigsten News aus dem Web zusammenführen soll. Website-Betreiber können den Nachrichtenstrom bei sich einbinden. Vorbild sind Google News und die US-Site Daylife.com.

      • 07.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 1
    • interview2: Rüdiger Ditz, Spiegel Online.

      interview2: Rüdiger Ditz, Spiegel Online.Läuft geradeNeue Folge

      Rüdiger Ditz, Chefredakteur von Spiegel Online, sieht wegen nahezu stagnierender Werbeumsätze ein "schwieriges Jahr 2009" auf Spiegel Online zukommen, bleibt aber angriffslustig: Mit inzwischen über 100 Redakteuren will Spiegel Online "weiter an der Qualität arbeiten". Denn, so Ditz selbstkritisch: "Wir sind noch lange nicht wirklich gut." Neue Korrespondenten in London, Indien und Moskau sollen helfen, noch besser zu werden. Große Hoffnung setzt Ditz aufs Web-TV: "Wir glauben an das Bewegtbild." Im Web-TV "stimmen die Erzählformen noch nicht", das werde sich aber entwickeln. Navigieren, kommunizieren, personalisieren, kommentieren - künftig werde es das alles im Web-TV geben. "Da kann das herkömmliche Fernsehen nicht mit", freut sich Ditz im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. "Wir glauben aber auch an große Dokumentationen im Web-TV", historische Themen von Spiegel-TV funktionierten auch in langer Form im Internet sehr gut. Peter Turi befragte Rüdiger Ditz am Rande des DLD in München (dld-conference.com). Für gut 5 Minuten mit Spiegel-Online-Cheffe Rüdiger Ditz einfach ins Video klicken.

      • 04.02.09
      • Kommentare: 0
      • Stimmen: 2

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    Über diese Folge

    Jeff Jarvis, Journalist, Blogger und Medienwissenschaftler, fragt in seinem neuen Buch "What Would Google Do?", was die Wirtschaft aus dem Erfolg von Google lernen kann - und wie neue Geschäftsmodelle in Zeiten des Web 2.0 aussehen. Gerade hat das US-Wirtschaftsmagazin "Business Week" ein Kapitel daraus - wie Google ein Auto bauen würde - zur Titelgeschichte gemacht. Peter Turi fragte Jeff Jarvis am Rande des DLD in München (dld-conference.com), wie deutsche Verlage auf die Google-Herausforderung reagieren sollten. "Verlage sollten sich fragen: Wie kann ich im Web eine Plattform werden oder ein Netzwerk, auf dem andere erfolgreich aufbauen können", sagt Jarvis im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Sind deutsche Verlage darauf vorbereitet? "Leider: no!", sagt Jarvis, dessen Schwiegergroßmutter aus der Nähe von Heidelberg stammt. Jarvis erwartet ein "Shake-out" der Verlage, der die Landschaft verändern wird. Verlage, die es nicht schaffen, von Big Business auf Networking und Kooperationen umzuschalten, werden verschwinden, glaubt Jarvis. Einen guten Tipp hat Jarvis für die deutschen Verleger noch - sogar in deutsch: Einfach ins Sechseinhalb-Minuten-Video mit Jeff Jarvis klicken.

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