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Kommentare für Die Wohnung - Folge 7- Für n+1 (6)
Ansonsten innovativ wie immer ;)
LG, Jörg
Utz
"Möglichkeiten sind unbegrenzt ... !"
Coole Cam-Führung im Klo
Ein schönes sehr eigenständiges Format ... mit Gesicht... macht Spaß zuzuschauen:)
Danke
"Unentschlossen"
Die Hauptperson, Dwight Wilmerding, lebt in New York.
Der 28-Jährige hat Philosophie studiert, jobbt aber beim Pharmakonzern Pfizer im technical support, also quasi in der internen Computer-Helpline.
Teilnahmslos, passiv, politisch uninteressiert, ja fast lethargisch lebt er in einer WG mit vier, manchmal fünf Freunden in den Tag hinein. All das aber mit einer überordentlichen Portion Egoismus.
Man trinkt immer wieder was, Drogen nimmt man gern, Verantwortung übernehmen allerdings: bloß nicht. Es ist ein Dahinleben wie das eines Teenagers, finanziert von den Eltern, was das Ganze nicht besser macht und eher früher als später zur Midlifecrisis führt.
"Mach dir die Kindheit nicht zum Beruf! Verstanden? Mach dir die Kindheit nicht zum Beruf, sonst gewöhnst du dich nie an einen anderen. Ist das klar?" fragt der Vater und trifft den wunden Punkt.
Noch sucht Dwight allerdings nach Freiheit und Klarheit in dem er den Philosophen Otto Knittel liest. Wer jetzt schon wissend nickt weiß eines nicht, hinter diesem Namen verbergen sich eigentlich die Ideen von Martin Heidegger. Einerseits liest Dwight also Heidegger bzw. Knittel, andererseits wirft er Münzen, um Entscheidungen zu treffen.
Immer nach Höherem streben oder Mittelmäßigkeit akzeptieren? Zweiteres ist sicher einfacher und Dwight fragt sich, ob der der Weg zum Glück ist.
"Nachts mochte ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich mich in meiner Mittelmäßigkeit so gut eingerichtet hatte - doch wenn ich vor meinem Terminal saß und mich auf meinem serienproduzierten Bürostuhl leicht hin und her drehte, dann hatte ich irgendwie das Gefühl, wenn ich diesen opportunistischen, amerikanischen Job, den irgendwer ja schließlich machen musste, nur weiterhin mit dem angemessenen Eifer erledigte, dann war alles, was mit mir oder mit meinem Land passierte, nicht mehr meine Schuld." Zitat: http://fm4.orf.at/zita/215337