Zum Bekanntheitsgrad von Weblogs, kurz Blogs, muss nicht mehr viel gesagt werden. Im deutschsprachigen Raum hat jene Darstellungsform rasant an Popularität gewonnen - schätzungsweise 500.000 angelegte Blogs soll es im Bundesgebiet bereits geben. Unüberschaubar sind dahingegen die vielen Themenbereiche und Aspekte, welche Einzug auf die Blogseiten ihrer Verfasser finden. Egal ob von chronologischen Tagebucheinträgen, subjektiven Meinungsäußerungen oder Spezialthemen die Rede ist, der Facettenreichtum scheint unbegrenzt. Dank der einfachen technischen Handhabung kann und darf jeder seine eigene Öffentlichkeit erzeugen. Auch wenn das Bloggen ein hohes Maß an Akzeptanz und eine große Anhängerschaft – selbst renommierte Unternehmen suchen den Kundenkontakt über Blogs - gefunden hat, unterliegt der gemeine Blogger einer Vielzahl von Vorurteilen. Aussagen wie etwa „Blogger sind übergewichtig und haben Dreitagebart“ oder „Weblogs machen jeden zum Journalisten“ sind hier keine Seltenheit.
Alles Quatsch? Oder ist an diesen Behauptungen doch etwas dran? Der Medienforscher und passionierte Blogger Dr. Jan Schmidt wird in seinem Vortrag „Mythen der Blogosphäre“ mit diesen Vorurteilen aufräumen und der Sache auf den Grund gehen.
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