Die digitale Bohéme wurde der verwunderten Öffentlichkeit von Sascha Lobo und Holm Friebe vorgestellt. Um diesen Diskurs den elitären Kreisen deutscher Feulletons zu entreißen und ihn so den noch eltiäreren Kreisen der Geisteswissenschaften zugänglich zu machen, haben wir uns auf eine allzu akademische Spurensuche begeben. Unser Projekt befasst sich vor allem mit den peripheren Zentren der an sich schon sozial und kulturell satuierten digitalen Bohème und versucht so die topologische Formation der Bohèmerie im nichtdigitalen Raum zu vermessen. Der erste Teil, bei dem wir in Hamburg/Willhelmsburg forschten ist videotechnisch völlig undokumentiert geblieben. Der heutige Forschungsaufenthalt in Nienstedt/Bankenese, gottseidank nur fast.
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