In „Living History“-Formaten im Fernsehen müssen normalerweise Menschen Holz hacken und Ställe ausmisten wie in vergangenen Jahrhunderten. Eine wesentliche angenehmere Form der Zeitreise lässt sich im schwulen „Club Trommel“ in Berlin-Neukölln erleben. Dort hat sich seit den späten Siebziger Jahren nicht viel verändert. Okay, die Single-Schallplatten, die einst unter der Decke hingen, wurden irgendwann durch CDs ersetzt, und die Zahl der Gäste hat leider deutlich abgenommen. Aber Siggi und Werner, die Wirte der Trommel, sind immer noch auf Posten, servieren Schlager und klopfen Sprüche – und was für welche! Michael Scheibe war dabei.
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