„Wenn mehr als 50.000 Arbeitsplätze der Telekom ´ausgegliedert´ werden sollen, ist es nicht verwunderlich, wenn Menschen Sorge um ihre Arbeitsplätze haben und gegen diese Arbeitnehmerpolitik streiken“, so Karin Kortmann, Vorsitzende der Düsseldorfer SPD zu den Streikaktionen der ver.di bei der Telekom.
„Es ist ein Hohn, wenn die Telekom auf ihrer web-Seite mit dem Slogan wirbt: ´Die Verantwortung für morgen beginnt heute. Zukunft gestalten…´, gleichzeitig aber angesichts von Steigerungsraten im Gesamtumsatz zigtausende von Arbeitsplätzen aufgibt.“ Nach eigenen Angaben der Telekom liegt ihr Gesamtumsatz im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent höher und ist auf 15,5 Mrd. Euro gestiegen. Hier ist keine vorausschauende Unternehmenspolitik erkennbar.
Die Forderungen von ver.di
für einen Abschluss eines tarifvertraglichen Sozialplans
für den Schutz der Arbeits- und Entlohnungsverhältnisse der betroffenen Beschäftigten
für Beschäftigungsperspektiven
werden von den Düsseldorfer Sozialdemokraten unterstützt und sie erklären sich solidarisch mit den Streikenden.
„Wieder einmal zeigt sich, dass kurzfristige Erlösungsgewinne der Privatisierung weder lang- noch mittelfristig zu einer Sicherung von Arbeitsplätzen beitragen“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete die aktuelle Lage.