©7th sense Projektgruppe, 2007
[Benedikt Görts, Till Gronostay, Jasmin Haasbach, Fabian Radix, Sabrina Jablonski, Thomas Paul, Heiko Link]
Exposé:
Schon wieder ein Filmprojekt für das Fach ‚Medientechnik und -produktion’ bei Prof. Dr. X. Bei der Produktion von zwei Kurzfilmen konnten die Studentinnen und Studenten der Medienwirtschaft bereits umfangreiche Erfahrungen sammeln.
Diesmal soll es noch anspruchsvoller werden. Also trifft die Gruppe sich, um bei Pizza und Kölsch Ideen zu sammeln. Rasch einigt man sich auf einen Horrorfilm, der die typischen Klischees und Szenarien beinhalten soll - jedes Gruppenmitglied hat dabei eine besondere, typische Mordszene im Auge. Einer der Studenten stellt die ersten Ideen in das Dokumentations- Wiki des Dozenten. Jasmin läd schließlich die gesamte Gruppe ein, am nächsten Abend die Ideen weiter zu entwickeln.
An diesem Abend werden die vier Freunde jedoch ermordet - und zwar mysteriöser Weise jeweils so, wie sie es als Idee für den Horrorfilm geäußert hatten. Der Zuschauer hat Anfangs noch einzelne Mitglieder der Gruppe in Verdacht, muss diese Vermutung allerdings korrigieren, als auch das letzte Gruppenmitglied ermordet wird. Wer könnte noch von den Ideen der Studenten gewusst haben? Wer ist der ominöse Mörder im schwarzen Anzug? Und welchen Zweck verfolgt er mit seinen furchtbaren Taten? Die Antwort auf diese Fragen liefert das - überraschende - Ende des Films: SPOILER
Der Film soll etwa vier Minuten dauern und legt sehr viel Wert darauf, beim Zuschauer die typischen Empfindungen eines Horrorfilms zu erzeugen: Angst, Spannung, Ungewissheit, Schaudern, Erschrecken. Die Audiogestaltung wird hierbei eine entscheidende Rolle einnehmen. Durch die unklare Identität des Mörders wird schließlich eine Spannungskurve aufgebaut, die mit der Auflösung ihr Ende findet. Als Drehorte kommen die Wohnungen der Studenten sowie das Medienzentrum der Hochschule in Betracht. Außenszenen sollten auf ein Minimum reduziert werden. Die zeitliche Eingrenzung ist hier natürlich der Projektzeitraum.
Neben den Hauptrollen, bestehend aus den vier Studenten und dem Mörder, sind nur wenige, kleine Komparsenrollen zu besetzen, die zur Not auch schnell improvisiert werden können. Um Kinoatmosphäre zu erzeugen wird ein Letterbox-Format verwendet.
Durch typische Horrorfilmelemente, sowohl visuell als auch akustisch, sollen vor Allem Horror-Fans ab 16 Jahre auf ihre Kosten kommen, eine Alterseingrenzung nach oben existiert nicht.
Fazit:
3 Drehtage mit insgesamt ca. 30 Stunden Filmdreh.
180 Minuten Rohmaterial.
Durchschnittlich gabs ca. alle 4,5 Sekunden einen Schnitt.
Die Postproduction dauerte knapp 2 Wochen inkl. Materialsichtung, Feinschnitt, Bild- und Audiokorrekturen und einer Nachvertonung hier und da.
Ob gelungen oder nicht... schauspielerisch sicher nicht Hollywood, aber der Schwerpunkt wurde auf Bild, Schnitt und Ton gelegt und das wurde mit einer 1,0 belohnt :)
Kommentare für Final Cut - Ein Studentenprojekt (4)
Und dann das mit dem Handy - Zufälle gibts!!! :D
Habt die 1 auf jeden Fall verdient! ;)