IMDb:
http://imdb.com/title/tt0257568/ Charlie (Jerry O’Connell) betreibt einen Friseursalon, der eigentlich seinem Stiefvater Sal Maggio (Christopher Walken), einem Mafiaboss, gehört. Sein Kumpel Louis (Anthony Anderson), der ihm einst das Leben rettete, zieht Charlie mit einem geklauten Transporter voller geklauter Fernseher in einen Schlamassel mit hinein, der Sal Maggio viel Nerven und 4 Millionen Dollar Hehler-Ware kostet.
Um den Schaden wieder gut zu machen, müssen die beiden einen Umschlag zu einem Mister Smith in die Australische Wüste bringen. Dass ein plötzlich vor den Wagen laufendes Känguru den beiden Unglücksraben schon wenig später den Umschlag, in dem sich 50.000 Dollar befinden, klaut, stößt eine Kette in Gang, in deren Verlauf nicht nur ein Flugzeug abstürzt, zahlreiche Kamele furzen und diverse Killer und Gangster die Jäger des Kängurus verfolgen – nein, Charlie entdeckt auch die Liebe, den Mut und ein Schlangenhautbeeren-Shampoo.
Die Mischung ist nicht neu: Weiß und schwarz, schlank und dick, Tollpatsch und Unglücksrabe... Auch die Geschichte ist nicht gerade einfallsreich – aber wen interessiert das? Wer in diesem Film geht, möchte unterhalten werden. Vor allem von dem Känguru, das im Trailer große Vorfreude auf den Film machte. Doch leider fallen die Szenen, in denen das Känguru auftaucht, nicht allzu üppig aus. Lediglich am Ende des Films, darf das „Tierchen“ endlich einmal länger in den Filmmittelpunkt rücken. Statt dessen muss man sich mit den menschlichen Schauspielerkollegen begnügen, die mal mehr und mal weniger motiviert in dem Sammelsurium an Verfolgungs-Action und Komödien-Gags agieren. Alles, was schon mal irgendwann als Lachnummer ankam und irgendwie in die Geschichte passen könnte, scheinen die Autoren mit in den Film geschrieben zu haben. Sei es die Leibesvisitation am Flughafen, der Kamel-Furz, der nicht vom Kamel kommt, die Ameisen, die in die Hose krabbeln oder die Fatahmorgana, die keine ist. Auch wenn der Film dadurch nicht origineller wird, kommen viele dieser Szenen vor allem dann, wenn Anthony Anderson darin vorkommt, ganz gut rüber.
Bei der Synchronisation mussten in diesem Fall offenbar wahre Wunder vollbracht werden. Zum einen galt es, Schwierigkeiten zu überwinden, dem deutschen Zuschauer klarzumachen, dass Amerikaner in Australien Verständigungsprobleme haben - die so entstandenen Bezeichnungen fürs „stille Örtchen“ sind echt kreativ. Außerdem erleben wir eine „echt intime unschwule Erfahrung“ zwischen den beiden Hauptdarstellern und noch eine Menge mehr derartiger (sprachlicher) Kapriolen.
Trotzdem ist der Film recht gut anzuschauen, was nicht zuletzt an der guten Bildqualität der Actionszenen liegt (wie man sie von Produzent Jerry Bruckheimer aus seinen bisherigen Werken wie z.B. Pearl Harbor) gewohnt ist. Kein Filmhighlight also, aber vielleicht wird ja der Charakter des „Jackie Legs“ in einem weiteren Werk in TV oder Kino doch noch mal zu seiner vollen Entfaltung kommen, wer weiß?
Schauspieler aus dieser Szene mit Rollennamen:
Jerry O'Connell - Charlie Carbone
Estella Warren - Jessie
Anthony Anderson - Louis Booker
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