Magazin 10/08 mag4musicians news & infos
Die Schafe im Schlagzeugpelz verblüffen zwar die Moderatorin, schliessen sich jedoch unmittelbar an unsere zwei Video-Tipps der vorigen Folge zur Mikrophonierung von Schlagzeugen für die Aufnahme an, wie der folgende Video-Tipp mit Akira Jimbo zeigt.
Ein mit Drumtriggern ausgerüstetes akustisches Drumset kann beliebige Klangmodule anzusteuern und deren Aufnahme ist natürlich wesentlich unproblematischer. Zudem sind der klanglichen Ausdrucksvielfalt kaum Grenzen gesetzt. Dazu noch ein kurzer Auschnitt, wie Akira Jimbo ein Bandarrangement allein mit dem Schlagzeug spielt.
http://www.youtube.com/watch?v=AbVonLvGc8I Mit weniger Aufwand lassen sich Drum-Module oder ihre Software-Pendants mit Percussion-Controllern wie etwa dem Roland SPD-20, Alesis Performance Pad oder Alesis Control Pad ansteuern. Während SPD-20 und Performance Pad über integrierte Schlagzeug- und Percussion-sounds verfügen, ist das Control Pad ein reiner Controller, der jedoch mit dem Software Instrument BFD Lite ausgeliefert wird, so dass man am Rechner sofort spielen kann. Solche Controller sind nicht nur für Drummer als Klngerweiterung interessant, sondern auch andere Musiker können per Drumsticks Drums oder Percussion einspielen, ohne Platz für eine Drumkit zu benötigen.
http://www.youtube.com/watch?v=LihKt-Luvic http://www.youtube.com/watch?v=7AEr9ehscxI Andere Wege beschreitet 'Doc' Smith, der einen speziellen Drum/percussioncontroller zum Umhängen entwickelt hat. Dieser Drummstick wird allein mit den Fingern gespielt.
http://www.youtube.com/watch?v=tP1ctLtClcA Von diesem Controller ist der Weg nicht weit zu Utenzil's MIDI Guitron, einem gitarrenähnlichen MIDI Controller. Das Instrument wirkt zwar etwas klobig, aber es ist als eine Do-It-Yourself-Entwicklung ganz auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Letztlich kommt es ja darauf an, dass man als Musiker das Instument optimal spielen kann.
http://www.youtube.com/watch?v=Q745GVuE9R Wer jetzt selbst Ambitionen verspürt, sich einen ganz persönlichen Controller zu entwerfen, und nach Quellen für spezielle MIDI Schaltungen sucht, der mag sich einmal bei
www.midiboutique.com umsehen. Die bulgarische Firma hat bereits ein stattliche Liste an Referenz-Projekten in ihrer Online-Gallery. Die Firma ist nicht nur auf die MIDIfizierung von Sakral- und älteren Elektro-Orgeln sowie Akkordeons beschränkt, sondern die Schaltungen finden sich auch in einigen durchaus bekannten und experimentellen Projekten wieder, wie etwa der Ton-Leiter.
http://www.midiboutique.com/
Obwohl MIDI, das Musical Instruments Digital Interface, bereits seit 1983 ein Standard ist, stellt es für viele Musiker oft noch ein Buch mit sieben Siegeln dar. Dabei ist die Kurzerklärung leicht verständlich: MIDI ist ein elektronisches Protokoll zur Übertragung von Steuersignalen zwischen Musikinstrumenten. Die wichtigsten Grundlagen zum Verständnis von MIDI vermittelt der folgende Video-Tipp. Diese Reihe ist zwar aus den 80ern, doch das grundsätzliche Konzept ist immer noch gültig und lässt sich problemlos auf heutiges Equipment übertragen.
Folgen 0 bis 7
http://www.youtube.com/watch?v=JOs9HMWWND8 http://www.youtube.com/watch?v=TsQlN6RsrCA http://www.youtube.com/watch?v=00HaNduPZoE http://www.youtube.com/watch?v=34x25ZjH4lQ http://www.youtube.com/watch?v=2W8zmqkJUJw http://www.youtube.com/watch?v=TWB3IaKHjFE http://www.youtube.com/watch?v=025vsWir6kY http://www.youtube.com/watch?v=zmTMYSrnwBY Passend zu den MIDI Grundlagen ist der Vintage-Synth dieser Ausgabe der Sequential Prophet 600. Das war 1982 der weltweit erste Synthesizer mit serienmäßig eingebauten MIDI-Interface. Im Gegensatz zum Vorgänger Prophet 5 wer er jedoch kein Renner. Seine wohl entscheidende Schwachstellen sind neben den etwas langsamen Hüllkurven vor allem die hörbaren Rastersprünge beim Drehen an den Reglern der Filtersektion wie in unseren Video-Ausschnitt deutlich zu hören ist - das hört sich fast wie Sample & Hold per Handsteuerung an ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=A23_sHeU7zg